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Mittwoch, 31. Dezember 2025

Pikante Plunderteig Snacks

Es ist zwar sehr aufwendig und zeitraubend, Blätter- oder Plunderteig selbst herzustellen. Trotzdem möchte ich mich wieder einem Plunderteigprojekt widmen. Statt der »guten Butter« möchte ich Olivenöl als Trennfett verwenden. Da sich das Öl nur dünn auftragen lässt, streiche ich es vor dem ersten und beim zweiten Tourieren auf den ausgerollten Hefeteig. Statt einer süßen gibt es eine herzhafte Füllung. Wer es eilig hat, kann auch auf fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal zurückgreifen.

Zutaten für den Teig
250 g Dinkelmehl Type 630
125 ml lauwarmes Wasser
10 g frische Hefe
½ TL Salz
4 EL Olivenöl
Mehl zum Ausrollen
Olivenöl zum Tourieren

Zutaten für den Belag

150 g Kräuter Frischkäse
1 Tomate
1 Rote Zwiebeln
12 Oliven
1 Fenchel Salsiccia
1 Ei
Käse zum Überbacken

Zubereitung
  • Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hinein gießen. Mit Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. Mit weiterem Mehl vom Rand bedecken. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt an einen warmen Ort für 15 Minuten abstellen, bis sich in der Mehlabdeckung Risse bilden. Dann die restlichen Zutaten zugeben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Nochmals gut abgedeckt den Teig für weitere 60 Minuten gehen lassen.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 28 cm x 36 cm ausrollen und mit Olivenöl bestreichen (ca. 2 EL). Den Teig zur Mitte hin einklappen, in Frischhaltefolie wickeln und für vier Stunden in den Kühlschrank legen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank auf einer bemehlten Arbeitsfläche erneut zu einem Rechteck (28 cm x 54 cm) ausrollen. Eine Seite zu einem Drittel einklappen, die andere Seite darüber falten. Den gefalteten Teig in Frischhaltefolie einwickeln und abermals vier Stunden in den Kühlschrank legen.
  • Den Vorgang noch dreimal wiederholen. Beim zweiten Mal den ausgerollten Teig wieder mit etwas Olivenöl bestreichen.
  • Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  • Nach der letzten Ruhephase den Teig auf der bemehlten Fläche zu einem Rechteck (42 cm x 28 cm) ausrollen und mit einem Pizzaroller in 24 Quadrate von 7 cm Kantenlänge schneiden. Die Teigfladen auf den vorbereiteten Blechen verteilen und in die Mitte einen Klecks Frischkäse auftragen. Dann nach Geschmack mit Tomaten- und Zwiebelscheiben sowie Oliven und etwas von einer ausgedrückten Salsiccia. Dann die Ecken zur Mitte falten, mit verquirltem Eigelb bestreichen und etwas geriebenen Käse darüber geben.
  • Anschließend werden die Plunderhäppchen in den Backofen geschoben und für etwa 12 Minuten bei 180 °C Umluft goldgelb gebacken.

jetzt schon mal den Ofen vorheizen


kaum aus dem Ofen werden sie mir schon aus den Händen gerissen

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Himbeer-Sahne-Mousse

Das ursprünglich vorgesehene Weihnachtsdessert konnte nach einer Probezubereitung bedauerlicherweise nicht überzeugen. Daher musste schnell ein Ersatz her. In der Familie besonders beliebt ist die Biskuitrolle mit Himbeer-Sahne-Füllung. Eine Himbeer-Sahne-Mousse wäre daher eine gelungene Alternative. Als Basis greife ich auf das Rezept meiner Erdbeermousse zurück und passe die Mengenangaben für zehn Portionen an.

Leider schaffte der Cheesecake im Glas
nicht die Klassifikation zum Festdessert.

Zutaten
12 Blatt rote Gelatine
750 g TK-Himbeeren
6 Eier Größe L
360 g Konditorsahne
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
120 g Zucker

Zubereitung
  • Die Gelatine zehn Minuten lang in kaltem Wasser einweichen. Die TK-Himbeeren auftauen lassen. Zwölf Himbeeren für die spätere Dekoration an die Seite legen. Die restlichen Früchte mit einer Gabel zerdrücken und anschließend durch ein Sieb passieren. Eine Schüssel mit warmem und eine mit Eiswasser bereitstellen.
  • Das Himbeerpüree in einem Topf erhitzen. Die Gelatine ausdrücken und im Fruchtmus unter Rühren auflösen.
  • Die Eier trennen. Das Eigelb mit dem Zucker in einem Schlagtiegel erst über dem Warmwasserbad aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend das Eigelb im Tiegel im Eiswasserbad weiterschlagen, bis eine cremige, weiße Masse entstanden ist. Die Masse in eine Rührschüssel geben, dann nach und nach das Fruchtmus unterrühren. Wenn die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, kommt sie in den Kühlschrank.
  • Das Eiweiß mit einer kleinen Prise Salz steif schlagen. Dann die Sahne mit dem Vanillezucker ebenfalls steif schlagen.
  • Sobald die Himbeermasse im Kühlschrank zu gelieren beginnt, abwechselnd die Schlagsahne und den Eischnee in kleinen Portionen unterheben. Dabei vorsichtig durchrühren, bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben. Anschließend die Mousse in Dessertgläser füllen und mit einer Himbeere verzieren. Bis die Mousse die endgültige Konsistenz erreicht hat, wird sie noch einmal in den Kühlschrank gestellt.

Endspurt für das Finale
Für kleine Schleckermäuler gibt's noch Vanillesoße oben drüber.


Sonntag, 21. Dezember 2025

Kołaczki

Ein Ostergebäck aus der polnischen Küche gibt es hier bereits nun folgen Kołaczki. Das sind polnische Weihnachtsplätzchen mit einer Marmeladenfüllung und einem Teig aus Frischkäse. Passend zur Vorweihnachtszeit verwende ich für die Füllung meine Punsch-Gelees. Neben verschiedenen Konfitüren findet man im Netz auch Kołaczki mit einer Nussfüllung.

Zutaten

200 g Butter/Margarine
200 g Frischkäse
250 g Dinkelmehl Type 630
50 g Puderzucker
1 Prise Salz
Marmelade für die Füllung
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  • Bis auf das Mehl alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel cremig rühren. Anschließend das Mehl in die Schüssel sieben und unterkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (36 cm x 42 cm) ausrollen. Anschließend mit einem Pizzaroller in Quadrate mit einer Kantenlänge von 6 cm schneiden. Mit einem Teelöffel in die Mitte jedes Quadrats einen Klecks Marmelade setzen. Eine Ecke über die Füllung klappen, die Oberseite leicht mit etwas Wasser anfeuchten, dann die gegenüberliegende Ecke darüber klappen und leicht andrücken.
  • Die Teiglinge mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Backbleche verteilen und dann im Backofen bei 160 °C Umluft für etwa 15 Minuten lang backen, bis sie goldbraun sind. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.
Zur Füllung gesellten sich nicht nur zwei verschiedene
Marmeladen, sondern auch noch eine  Karamellcreme.


Sonntag, 14. Dezember 2025

Balkonkuchen X-Mas Edition

Schon bei der ersten Version vom Kalten Hund hatte ich diese Idee. Ich grübelte über unterschiedliche Kekse, die sich anstelle der üblichen Butterkekse in die Schokoladenmasse einbetten ließen. Dabei kamen mir sofort Spekulatius und Hamburger Braune Kuchen in den Sinn. Unsere Enkel lieben Braune Kuchen das ganze Jahr über. Aber besonders gut passen sie in die Vorweihnachtszeit genau wie die Spekulatius. Also wurde diese Idee gleich in den Küchenkalender zur Adventszeit eingetragen. Und nun ist es so weit, der nächste Adventsontag steht vor der Tür. Ich habe abwechselnd einen Braunen Kuchen mit einem Spekulatius in die Schokoladenmasse gelegt.

Zutaten

6 Hamburger Braune Kuchen
6 Spekulatius Kekse
200 g zartbitter Kuvertüre
300 g Nuss-Nougat-Creme
bunte Zuckerstreusel etc. zum Verzieren

Zubereitung
  • Eine rechteckige Form mit Frischhaltefolien auslegen.
  • Die Schokolade in Stücke hacken, im warmen Wasserbad schmelzen und die Nougatcreme unterrühren.
  • In die vorbereitete Form eine dünne Schicht der Schokomasse einfüllen und mit einer Schicht Keksen belegen. Den Vorgang wiederholen, bis die Form gefüllt und mit einer Schicht Schokomasse abgeschlossen ist.
  • Die Form in den Kühlschrank stellen, bis die Masse ihre endgültige Festigkeit erreicht hat.
  • Anschließend den Kuchen aus der Form stürzen und die Folie entfernen. Dann die Oberfläche mit einem Föhn leicht anschmelzen und die Zuckerperlen darüberstreuen.

So wird daraus eine X-Mas Edition.
ein paar bunte Streusel drüber - fertig

zuerst wird die Seite mit den Spekulatius angeschnitten

Samstag, 13. Dezember 2025

Vaniljekranse

Diese leckeren Vanillekringel stammen aus der dänischen Küche. Dort werden die Vaniljekranse bevorzugt in der Adventszeit gebacken. Ob es diese Plätzchen auch im benachbarten Schweden gibt, ist mir leider nicht bekannt. Trotzdem habe ich sie für den heutigen Blogbeitrag anlässlich des schwedischen Feiertages der heiligen Lucia ausgewählt.

Zutaten

1 Vanilleschote
100 g Zucker 
1 Prise Salz 
1 Ei Größe M 
150 g Weizenmehl Type 405
50 g Speisestärke
50 g gemahlene Mandeln
125 g kalte Butter 
Zucker und Vanillezucker zum Bestreuen

Zubereitung
  • Einen Bogen Frischhaltefolie bereit legen (weil später die Hände klebrig sind).
  • Die Vanilleschote der Länge nach einschneiden und mit dem Messerrücken das Mark ausschaben.
  • Das Ei mit dem Zucker und einer Prise Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer cremig schlagen.
  • Dann das Mehl, die Speisestärke, die gemahlenen Mandeln und das Vanillemark mit in die Schüssel geben. 
  • Anschließend wird die Butter in kleinen Flocken hinzugegeben und alles wird mit den Händen zügig zu einem geschmeidigen Teig geknetet.
  • Den Teig zu einer Kugel formen, in die bereitgelegte Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal mit bemehlten Händen geschmeidig kneten. 
  • Den Teig in drei Portionen aufteilen und anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche jeden Teigkloß zu etwa 1 cm dicken Röllchen ausformen, in 8 cm lange Segmente teilen und auf den vorbereiteten Backblechen zu kleinen Kringeln geformt ablegen.
  • Die Kringel im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft etwa 10 Minuten backen.
  • Währenddessen beide Zuckerarten zum Bestreuen vermengen.
  • Direkt aus dem Backofen werden die Kringel mit dem Streuzucker bestreut.

Dänische Verwandte der Vanillekipferl 



Sonntag, 7. Dezember 2025

Apple-Oat-Cookies

Bei der Überschrift ahnt bereits jeder, es geht wider den Apfelvorrat. Da ich mich im Vor-Weihnachts-Backwahn-Modus befinde, habe ich mir ein Rezept für Apfel-Haferflocken-Plätzchen ausgedacht. Dafür reibe ich zwei Äpfel klein und vermenge sie mit Haferflocken. In der Adventszeit darf natürlich auch Zimt nicht fehlen. Die genaue Zutatenliste findet ihr unten.

Zutaten
100 g kernige Haferflocken
2 Äpfel (Boskop) 200 g gerieben
75 g Ahornsirup
100 g weiche Margarine/Butter
1 Ei Größe L
100 g Dinkelmehl Type 630
1 TL gemahlenen Zimt
1 Prise Salz

Zubereitung
  • Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  • Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und grob reiben. Mit den restlichen Zutaten zu einem Teig rühren und mit einem Esslöffel kleine Portionen mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Backblech setzen.
  • Die Cookies im mittleren Einschub des vorgeheizten Ofens für etwa 25 Minuten bei 160 °C Umluft) goldbraun backen.


der Rest von 18 Cookies

Fazit: Nachdem ich den Rest der Plätzchen nachträglich noch ein Fußbad aus Zartbitterkuvertüre verpasst habe, schlug die Begeisterung bei unseren Enkeln noch höher.

Samstag, 6. Dezember 2025

Jule-Muffins als Backmischung

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich eine Backmischung für Erdbeermuffins bei einem Discounter gekauft habe. Die daraus gebackenen Muffins konnten mich damals allerdings nicht überzeugen. Im letzten Jahr stolperte ich dann über einen Foodblog, der zeigte, wie man seine eigene Backmischung erstellt – da war mein Interesse sofort entfacht! Jetzt hieß es, in der Schatzkiste meines Archivs das perfekte Rezept zu entdecken, das genau dafür passt. Es fand sich ein Muffinrezept, das ohnehin auf meiner To-do-Liste stand. Aus den angegebenen Zutaten lassen sich zwölf leckere Muffins backen. Da wir immer noch kein Muffinblech besitzen, verwende ich die bewährten Silikonförmchen. Das erspart mir das lästige Einfetten. Doch vor der finalen Version kommt der erste Versuch, um das Gefäß mit dem richtigen Volumen für die Backmischung ausfindig zu machen. Zunächst einmal müssen die Zutaten abgewogen und bereitgestellt werden.


Das Mehl in zwei Portionen aufteilen

Zutaten für die Backmischung
75 g Zucker
1TL Vanillezucker
1 Prise Salz
150 g Dinkelmehl Type 630
1 Tütchen Backpulver
1 gestr. TL Natron
50 g gehackte Mandeln
50 g Schokoladentropfen

Was noch fehlt
1 Ei Größe M
150 g Joghurt griechischer Art
100 g Sonnenblumenöl

Für das optionale Frosting
300 g Frischkäse
4 EL Puderzucker
½ TL Zimt
Kakaopulver zum Bestäuben

Zusammenstellung der Backmischung

Alle trockenen Zutaten Mehl, Backpulver, Natron, Zucker, Vanillezucker, Salz, Schokoladentropfen und die gehackten Mandeln abmessen und bereitstellen. Mit einem Trichter in das Einmachglas füllen. Und abschließend gut verschließen.

Schichtplan von Oben nach unten
1 TL Vanillezucker und 1 Prise Salz
75 g Zucker
50 g gehackte Mandeln
75 g Mehl
50 g Schokoladentropfen
Backpulver und Natron
75 g Mehl

Das passende Glas ist gefunden;    nun noch die restlichen Zutaten.

Zubereitung
  • Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. 
  • Den Inhalt des Einmachglases mit dem Öl, dem Ei und dem Joghurt in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
  • Die Förmchen bis zu ⅔ mit Teig befüllen und im mittleren Einschub des vorgeheizten Ofens bei 160 °C Umluft etwa 20 Minuten goldbraun backen.
  • In der Zwischenzeit alle Zutaten für das Frosting zu einer glatten Creme schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
  • Wenn die Muffins vollständig abgekühlt sind, das Frosting mit dem Spritzbeutel auftragen und zum krönenden Abschluss noch mit etwas Kakaopulver bestäuben.

Passt für genau ein Dutzend Muffins.

Der Test ist erfolgreich abgeschlossen.

Zum Nikolaustag gibt es die finale Version

Sonntag, 30. November 2025

Petticoat Tails

In meinem digitalen Archiv warten immer noch einige Rezepte auf eine Überarbeitung. Eines davon ist ein "schottisches Zimtgebäck". Den Zutaten nach zu urteilen, handelt es sich um einen einfachen Mürbeteig, der mit einem Teelöffel Zimt verfeinert und zu einem runden Fladen gebacken wird. Leider war der Text der Zubereitung nicht besonders verständlich formuliert. Deshalb suchte ich im Internet nach vergleichbaren Rezepten. Dort fanden sich jedoch nur Rezepte für traditionelles Shortbread. In runder Form gebacken nennt man es "Petticoat Tails". Keines der gefundenen Rezepte enthielt jedoch Zimt. Deshalb greife ich auf mein bewährtes Rezept aus dem Frühjahr zurück, füge etwas Zimt hinzu und verzichte auf die Kuvertüre. Um den Teig in Segmente zu teilen, benutze ich statt einer Gabel ein altes Markierungsrädchen aus Großmutters Nähkästchen *.

Zutaten
125 g Butter 
75 g braunen Zucker 
1 Prise Salz
1 TL gemahlener Zimt
200 g Dinkelmehl Type 630
feiner Zucker zum Bestäuben

Zubereitung
  • Die Butter in Flocken in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker und einer Prise Salz cremig schlagen.
  • Das Mehl darüber sieben, mit den Händen zu einem krümeligen Teig kneten, zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank auswickeln und kurz geschmeidig durchkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden etwa 1 cm dicken runden Fladen ausrollen. Die Ränder mit den Fingern kräuseln und den Boden mit einer Gabel in regelmäßigen Abständen punktieren. Den Teigboden in acht Segmente teilen. Dazu mithilfe einer Gabel Perforationslinien stechen. Wer noch ein Markierungsrädchen im Nähkästchen findet, kann es auch damit versuchen.
  • Den Kuchen in den mittleren Einschub schieben und für etwa 35 Minuten goldgelb backen.
  • Direkt nach dem Backen mit dem Zucker bestreuen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zum ersten Advent mal etwas aus Schottland


Besonders beliebt zum schottischen Nationalfeiertag,
dem "St. Andrews Day" am 30. November.

*) Anmerkung: Das Perforieren mit dem Markierungsrädchen aus Omas Nähkästchen hat nicht den "durchstechenden" Erfolg gehabt, daher musste ich mit einer Gabel nachstechen.

Fazit: Das Domino Shortbread ist nicht zu toppen.

Sonntag, 16. November 2025

Apfel-Mandel-Kuchen

Der Apfelvorrat schrumpft nur langsam. Auch nach mehreren Gläsern Apfelkompott und einem Apfel-Nuss-Brot bleiben immer noch Äpfel übrig. Darum gibt es hier das nächste Rezept. Es folgt ein Rührteigkuchen mit einer Kombination aus geriebenen Äpfeln und gemahlenen Mandeln. 

Zutaten

4 Äpfel (Boskop)
200 g weiche Butter oder Margarine
200 g Rohrohrzucker  
4 Eier Größe L
1 Prise Salz
350 g Dinkelmehl Type 630
1 Tütchen Backpulver  
100 g gemahlene Mandeln
3 EL Amaretto oder Bittermandel Aroma 
Fett und Paniermehl zum Ausstreuen der Form
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung
  • Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und grob reiben. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und eine Springform (26 cm Durchmesser) einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  • Den Zucker mit einer kleinen Prise Salz in einer Rührschüssel vermengen. Die weiche Butter in Flocken dazugeben und zu einer weißen, cremigen Masse schlagen. Nacheinander die Eier und dann die gemahlenen Mandeln mit dem Amaretto unterrühren. Die abgeriebenen Äpfel zufügen. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermengen, in die Schüssel sieben und zügig zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
  • Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Anschließend kommt der Kuchen für etwa 50 Minuten bei 180 °C Ober- und Unterhitze (160 °C Umluft) in den mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens. Nach einer erfolgreichen Garprobe mit einem Holzstäbchen kann er zum Abkühlen aus dem Ofen genommen werden. Abschließend die Springform entfernen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.



Einfach Gelungen!

Fazit: Da der Kuchen nach 45 Minuten Backzeit bereits die nötige Bräune hatte, habe ich ihn mit Alufolie abgedeckt. Nach 50 Minuten habe ich den Ofen ausgeschaltet und den Kuchen erst nach weiteren fünf Minuten herausgenommen. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden: Er war von außen knusprig braun und von innen fluffig und saftig. Und geschmeckt hat er auch!


Samstag, 8. November 2025

Frischkäse-Ajvar-Dip

Sicher hat jeder das schon einmal selbst erlebt. Die Urlaubsreise steht bevor. Beim Blick in den Kühlschrank und die Vorratsschränke stellt man fest, dass sich noch Lebensmittel darin befinden, die vorher unbedingt verbraucht werden sollten. Bei uns sind es Kartoffeln, eine angebrochene Packung Frischkäse und ein geöffnetes Glas Ajvar. Die Kartoffeln werden zu Pellkartoffeln gekocht und aus dem Frischkäse und dem Ajvar rühre ich einen pikanten Dip, den ich mit getrockneten Kräutern und Gewürzen aus unserem Gewürzregal abschmecke. Fertig!

schnell zubereitetes Resteessen



Samstag, 1. November 2025

Caramel-Chocolate-Rolls

Bisher habe ich in meiner Heimatstadt noch keinen Cinamood-Shop gefunden. Wer diese Franchise-Kette noch nicht kennt: Es handelt sich dabei um Backshops, in denen Hefeteigschnecken angeboten werden. Der Name erinnert an die aus Skandinavien stammenden Zimtschnecken. Die gibt es auch. Es gibt aber auch andere Geschmacksrichtungen. Optional kann man sich auch ein passendes Topping dazu bestellen. Die Rolls, wie die Schnecken auch genannt werden, sind dicker als ihre skandinavischen Verwandten – entsprechend gepfeffert ist auch der Preis. Auf unserer Radtour nach Dresden sind wir zufällig an einem Laden vorbeigekommen. Weil ich wissen wollte, was so besonders an diesen Rolls ist, habe ich tief in mein Portemonnaie gegriffen und mir eine Apple-Roll ohne Topping gekauft. Dem Trend folgend, habe ich meine eigene Idee für Caramel-Chocolate-Rolls entwickelt und mache mich jetzt auf in die Küche.

Zutaten für die Caramel-Creme
1 Dose gezuckerte Kondensmilch

Zubereitung der Caramel-Creme
Eine ungeöffnete Dose Kondensmilch in einem Topf mit reichlich kochendem Wasser eine Stunde köcheln lassen. Wichtig: Immer darauf achten, dass die Dose vollständig mit Wasser bedeckt ist. 

Zutaten für den Teig
250 g Dinkelmehl Type 630
125 ml lauwarme Milch
20 g frische Hefe
50 g Zucker
1 Prise Salz
50 g weiche Butter

Zutaten für die Füllung
170 g Caramel-Creme
50 g zartbitter Schoko-Chunks

Zubereitung

  • Die Hefe in einem Teil der Milch mit einem Teelöffel Zucker auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren und mit weiterem Mehl bedecken. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten ruhen lassen, bis sich Risse in der Mehlabdeckung zeigen.
  • Nun die restliche Milch, die Butter, eine Prise Salz, und den restlichen Zucker zu einem geschmeidigen Teig kneten, bis er beginnt sich vom Schüsselrand zu lösen. Den Teig für weitere 60 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dabei alle 20 Minuten den Teig kurz zusammenfalten. 
  • Während der Wartezeit eine Springform (22 cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und anschließend zu einem Rechteck (30 cm x 35 cm) ausrollen. Mit der Karamellcreme bestreichen und mit Schoko-Chunks bestreuen. Dabei am oberen und unteren Rand einen fingerbreiten Rand frei lassen. Dann von der Längsseite her einrollen. Die Rolle in 5 cm breite Scheiben schneiden und in die vorbereitete Springform stellen. Dort können sie abgedeckt für weitere 30 Minuten an einem warmen Ort aufgehen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Nach der Ruhezeit die Teiglinge in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 180 °C Umluft für ca. 25 Minuten goldbraun backen.


Caramel-Chocolate-Rolls im Selbstversuch


Freitag, 24. Oktober 2025

Schuedi

Eigentlich wollte ich nur mal schnell einen kleinen Butterkuchen backen. Dazu habe ich unsere kleine Springform heraus gesucht und die Zutatenmenge herunter gerechnet. Schnell ist der Hefeteig angesetzt. In der Zwischenzeit stöbere ich im Netz nach einem kleinen runden Butterkuchen. Dabei muss ich wieder einmal feststellen, dass es so etwas schon lange gibt. Es nennt sich Schuedi und stammt aus den Backöfen Luxemburgs. Weil mir aus dieser Küche noch ein Beitrag fehlt, nehme ich die Gelegenheit wahr, einen darüber zu veröffentlichen. Auch wenn es hier bereits ein Rezept für Butterkuchen gibt.

Zutaten
200 g Dinkelmehl Type 630
100 ml lauwarme Milch
15 g frische Hefe
40 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
40 g weiche Butter
Fett und Paniermehl zum Ausstreuen der Form

Für den Belag
60 g Butter
40 g Zucker

Zubereitung
  • Die Hefe in einem Teil der Milch mit einem Teelöffel Zucker auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren und mit weiterem Mehl bedecken. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten ruhen lassen, bis sich Risse in der Mehlabdeckung zeigen.
  • Nun die restliche Milch, die Butter, eine Prise Salz und den restlichen Zucker zu einem geschmeidigen Teig kneten, bis er beginnt sich vom Schüsselrand zu lösen. Für weitere 60 Minuten den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Alle 20 Minuten den Teig kurz zusammenfalten.
  • Eine Springform (22 cm Durchmesser) einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  • Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig kurz rundwirken und die vorbereitete Form damit auslegen. Dann ruht er für weitere 20 Minuten zugedeckt an einen warmen Ort.
  • Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Bevor der Kuchen in den Ofen geschoben wird, werden mit dem Stiel eines Kochlöffels Vertiefungen in die Oberfläche gedrückt, in die kleine Butterflöckchen gegeben werden. Dann wird noch Zucker darüber gestreut. Und erst jetzt kommt er in den mittleren Einschub des vorgeheizten Ofens, wo er bei 180 °C Ober- und Unterhitze für 20 Minuten goldbraun gebacken wird.

Was gehört auf einen Butterkuchen? Butter!
Auch in Luxembourg

Noch warm, einfach ein Genuss!!

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Kürbis-Apfel-Suppe

Die Vorstellung, dass Rentner die ganze Zeit faul auf der Couch sitzen, habe ich längst aufgegeben. Im Familienkreis oder in der Nachbarschaft gibt es immer etwas für mich zu tun. Weil ich nicht in den Verdacht der Schwarzarbeit geraten möchte, verzichte ich auf jegliche Art der Entlohnung. Manchmal kann ich allerdings nicht ablehnen, ohne den Schenkenden zu kränken. So erhielt ich neulich eine Tasche voller Boskop-Äpfel, die sonst wahrscheinlich sowieso auf dem Kompost oder im Biomüll gelandet wären. Darum widme ich mich derzeit verstärkt Rezepten, bei denen ich die Äpfel verarbeiten kann. Beim Durchsuchen des Archivs nach geeigneten Rezepten habe ich mich entschlossen, eine Apfel-Kürbis-Suppe zu kochen. Dazu gibt es ein paar knusprige Croûtons aus italienischem Landbrot.

Zutaten
1 l Gemüsebrühe
300 g mehlig kochende Kartoffeln
1 Hokaidokürbis
3 Karotten
4 Äpfel (Boskop)
200 g Sahne
Salz, Pfeffer und Apfelessig zum Abschmecken
Öl zum Andünsten
Petersilie und Croûtons zum Garnieren


Zubereitung
  • Einen Apfel zum Garnieren zurückbehalten.
  • Den Kürbis abspülen, die Kartoffeln und die Äpfel schälen. Die Äpfel entkernen und zusammen mit den Kartoffeln und dem Kürbis in Würfel schneiden.
  • Die Kartoffel-, Apfel- und Kürbisstücke in einen hohen Topf geben, mit Brühe auffüllen, kurz aufkochen und bei reduzierter Hitze garen. Dann mit einem Schnellmixstab pürieren. Anschließend die Sahne unterrühren und mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Apfelessig abschmecken.
  • Den übrig gebliebenen Apfel abspülen, abtrocknen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Petersilie abspülen, trocken tupfen und grob hacken.
  • Zum Servieren einige Apfelspalten, etwas Petersilie und Croûtons auf den Teller geben.

Was nicht gleich auf den Tisch kommt,...

...wird in Gläser gefüllt

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Polpette al Salsiccia

Im Kühlschrank liegt noch eine angebrochene Packung mit vier Salsiccia-Würstchen. Bevor das Haltbarkeitsdatum abläuft, muss ich sie unbedingt verarbeiten. Auch die Kartoffeln im Vorratsschrank müssen dringend verarbeitet werden. Die Kartoffeln landen ungeschält im Kochtopf und aus den Würstchen werden Fleischklößchen. Zwei Radieschen werden fein gehackt und mit Kräuterquark in einer Schüssel vermischt.

Zutaten
1 kleine Zwiebel
4 Fenchel-Salsiccia
Öl zum Anbraten

Zubereitung

  • Die Zwiebel pellen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Salsiccia-Würste halbieren und den Inhalt ausdrücken.
  • Die Zwiebelwürfeln mit dem Salsiccia-Hack durchkneten.
  • Aus dem Teig kleine Klöße formen und in einer Pfanne im heißen Fett von allen Seiten anbraten.
  • Anschließend die fertigen Klößchen auf einen mit Küchenkrepp belegten Teller ablegen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird.

dazu noch schnell noch etwas Quark mit Radieschen anrichten

Fertig ist das Mittagsmenü für zwei Personen.

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Apfel(zöpfe)-Blechkuchen

Aufmerksame Leserinnen und Leser erinnern sich sicher an den Kranzkuchen mit Apfelfüllung. Da es sehr umständlich war, den großen Kranz auf das Backblech zu legen, gibt es ihn heute in einer Variante, die einfacher zu händeln ist. So ergibt sich auch die Möglichkeit für drei unterschiedliche Kombinationen. Eine nur mit Apfel, eine mit Apfel-Marzipan-Füllung und die dritte mit Apfel-Marzipan-Füllung und Zuckerguss für die besonders großen Süßmäuler. So weit der Plan. Leider war ich zu optimistisch, was den Platz auf dem Backblech anging. Aus den drei Zöpfen wurde am Ende der Backzeit ein komplett gefülltes Backblech.

Zutaten für den Teig
500 g Dinkelmehl Type 630
250 ml lauwarme Milch
42 g frische Hefe
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei Größe L
100 g weiche Butter
1 Bio Zitrone

Zutaten für die Füllung

100 g Butter
100 g Zucker
200 g Marzipan
3 Äpfel

Zutaten für den Belag

1 Ei Größe L
50 g gehobelte Mandeln
50 g Puderzucker für die Glasur

Zubereitung
  • Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Die Hefe in einem Teil der Milch mit einem Teelöffel Zucker auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren und mit weiterem Mehl bedecken. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten ruhen lassen, bis sich Risse in der Mehlabdeckung zeigen.
  • Nun die restliche Milch, die Butter, eine Prise Salz, den Zitronenabrieb und den restlichen Zucker zu einem geschmeidigen Teig kneten, bis er beginnt sich vom Schüsselrand zu lösen. Für weitere 60 Minuten den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Alle 20 Minuten den Teig kurz zusammenfalten.
  • Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen in kleine Stücke würfeln und mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen.
  • Die Marzipanrohmasse mit der Butter und dem Zucker durchmengen.
  • Den Teig in drei Portionen teilen. Jeden Teigkloß auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen kurz durchwalken und dann zu einem 15 cm breiten und 35 cm langen Strang ausrollen. Zwei Stränge mit der Butter-Marzipan-Masse bestreichen. An den Längsseiten einen 3 cm breiten Streifen frei lassen. Die Apfelstücke auf allen drei Streifen verteilen und anschließend von der Längsseite her einrollen. Darauf achten, dass die Naht unten liegt. Erst werden die Rollen mit einem scharfen Messer eingeschnitten, dann in der Mitte geknickt. Nun werden beide nebeneinanderliegende Stränge so miteinander verdreht, dass die Schnittstelle immer nach oben zeigt.
  • die Zöpfe zugedeckt für 20 Minuten ruhen lassen.
  • Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Das Ei verquirlen und die Teigstränge damit bestreichen und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.
  • Jeden Apfelzopf einzeln im mittleren Einschub des vorgeheizten Ofens für 20 Minuten bei 200 °C goldbraun backen.
  • Den Puderzucker durchsieben und mit etwas heißem Wasser zu einer glatten Glasur rühren.
  • Nachdem die Apfelzöpfe aus dem Backofen ausreichend abgekühlt sind, den einen mit der Zuckerglasur bestreichen.

soweit, so gut

Aber auch als "Blechkuchen" schmeckt er lecker

Fazit: Aus drei Zöpfen wurde ein Blechkuchen. Aber der war so saftig, locker und lecker, dass ich ihn unbedingt wieder backen soll.


Dienstag, 30. September 2025

Zucchini-Puffer

Wir haben wieder einmal von unseren Kindern Zucchini geschenkt bekommen. Die wachsen in ihren Hochbeeten wie Unkraut. Nur weiß ich nicht was ich mit ihnen anstellen soll. Wieder überbackene Ofen- bzw. Grill-Zucchini? Die haben wirklich lecker geschmeckt. Aber es sollte etwas Neues sein. Ohne großen Aufwand. Warum nicht einfach mal Zucchini-Puffer ausprobieren. Um etwas Geschmack hineinzubekommen, greife ich ins Gewürzregal und gebe noch geriebenen Parmesan mit in die Teigmasse. Ob sie mit meinen Kartoffelpuffern konkurrieren können? Der Versuch wird's zeigen.

Zutaten

2 Zucchini (1200 g)
2 Eier Größe L
1 Zwiebel
6 EL Panko Paniermehl
1½ TL Salz
Zum Abschmecken: gemahlenes Paprikapulver, frisch geriebene Muskatnuss und Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung

  • Die Zucchini abspülen, abtrocknen, den Strunk abschneiden und grob raspeln. Das geraspelte Gemüse mit dem Salz vermengen und 20 Minuten ziehen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Zwiebel abpellen und fein reiben.
  • Dann die geraspelten Zucchini in ein sauberes Geschirrhandtuch geben und die Flüssigkeit ausdrücken. Anschließend mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Bei Bedarf noch Paniermehl unterrühren.
  • Mit einem Esslöffel kleine Portionen in die heiße Pfanne geben und kleine Plätzchen formen. Sie sollten nicht zu groß werden, damit sie sich besser wenden lassen.
  • Die Gemüsebratlinge in einer Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten. Nach dem Braten die Puffer auf einen mit Küchenkrepp ausgelegten Teller legen, damit das überschüssige Fett aufgesogen wird.


frisch geerntet in den Fahrradkorb
wo gehobelt wird, fallen Späne

als Dip kommt ein Klacks Kräuterquark mit auf den Teller

Sonntag, 21. September 2025

Briam - griechisches Ofengemüse

Wer kennt sie nicht, die Spezialitäten, die in jedem griechischen Restaurant auf der Speisekarte stehen: Giros, Biftteki und Souflaki gehören ebenso zu den Standardhauptgerichten wie Lammkoteletts, Leber und dicke weiße Bohnen. Alles in verschiedenen Variationen mit Tsatsiki, Pommes frites oder Reis. In etwas besseren Restaurants gibt es auch Thunfisch und Calamari. Aber wer kennt schon Briam? Das Ofengemüse ist vor allem auf Kreta bekannt. Auf den Speisekarten in meiner näheren Umgebung habe ich das Gericht bisher vergeblich gesucht. So bleibt mir nichts anderes übrig, als es selbst zuzubereiten.

Zutaten für 4 Portionen

1 Zucchini
1 Aubergine
4 Kartoffeln
Salz
Frische Petersilie
Frischer Oregano

Zutaten für die Tomatensoße
1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Rote Zwiebeln
1 EL Tomatenmark
2 EL Wasser
1 Dose passierte Tomaten (400 g)
Gerebelter Oregano
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
180 g Fetakäse zum Überbacken

Zubereitung

  • Eine Auflaufform einfetten.
  • Die Aubergine und die Zucchini abspülen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Auberginescheiben mit Salz bestreuen und es etwa 20 Minuten einwirken lassen.
  • Die Kartoffeln schälen und in 3 mm Scheiben schneiden. Mit Küchenkrepp die Auberginenscheiben abtupfen.
  • Die Zwiebel und Knoblauchzehe abpellen, fein würfeln und in einem Topf mit dem Öl glasig andünsten. Mit den passierten Tomaten ablöschen, etwas Wasser, die frisch gehackten Kräuter dazu geben. Die Soße kurz aufkochen und mit den Gewürzen abschmecken.
  • Erst eine Hälfte der Soße und dann die Gemüsescheiben abwechselnd in die vorbereiteten Form schichten. Abschließend die restliche Soße über das Gemüse verteilen und mit gerebeltem Oregano bestreuen.
  • Im mittleren Einschub, den Briam bei 150 °C Umluft 50 Minuten backen. 10 Minuten vor dem Ende der Backzeit Fetakäse darüber zerbröckeln.



Ofengemüse nach griechischer Art


Freitag, 12. September 2025

Kalter Hund

Bei diesem Kuchen werden bei mir wieder alte Kindheitserinnerungen geweckt. Allgemein ist dieser Kuchen als kalter Hund oder Kalte Schnauze bekannt. Bei uns in der Familie nannten wir ihn wegen seiner Schichten Balkonkuchen. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, bestand er aus nur vier Zutaten: Zartbitterkuvertüre, Kokosfett, Puderzucker und Butterkekse. Jetzt möchte ich es neu anrühren, allerdings ohne Palmfett, dafür mit Nuss-Nougat-Creme. Statt der Butterkekse nehme ich belgische. Butterwaffeln. Da der Brotaufstrich schon süß genug ist, verzichte ich ganz auf den Puderzucker.
Als Kuchenform habe ich eine Frischhaltedose (B: 10 cm, L: 14 cm, H: 5 cm) verwendet.

Zutaten
12 Belgische Butterwaffeln
200 g zartbitter Kuvertüre
300 g Nuss-Nougat-Creme

Zubereitung

  • Eine rechteckige Form mit Frischhaltefolien auslegen.
  • Die Kuvertüre in grobe Stücke hacken, im warmen Wasserbad schmelzen und die Nougatcreme unterrühren.
  • In die vorbereitete Form eine dünne Schicht der Schokomasse einfüllen und mit einer Schicht Keksen belegen. Den Vorgang wiederholen, bis die Form gefüllt und mit einer Schicht Schokomasse abgeschlossen ist.
  • Die Form in den Kühlschrank stellen, bis die Masse ihre endgültige Festigkeit erreicht hat.



Für Schokominz-Fans könnte ich mir vorstellen, beim nächsten
Versuch zwei Tropfen Minzöl in die Schokoladenmasse träufeln.



Fazit: Wegen der knusprigen Kekse war es nicht ganz einfach, den Kuchen unfallfrei anzuschneiden, trotzdem hat auch er eine große Fangemeinde im aktuellen Familienkreis.