Samstag, 7. April 2012

Chokky Rocks Apfelkuchen

Geburtstage im Kollegenkreis sind gerne mal ein Anlass für einen Umtrunk mit einem Glas Sekt oder gar stärkeren Spirituosen. Andere laden zu Kaffee und Kuchen ein. Ein selbstgebackener Kuchen mit einem Schuss Whisky hatte mich so begeistert, dass ich umgehend das Rezept anforderte, um es nach zu backen und hier nieder zu schreiben.


Zutaten für den Basisteig
250g Butter
180g Zucker
350g Mehl
1Kg Äpfel
100g Rosinen
100g grob gehackte Schokolade
160g Cornflakes
1 Päckchen Vanillezucker
½ Päckchen Backpulver
2 Eier
eine Prise Salz

Zutaten für den Belag
100g Zucker
0,5l Sahne
60ml Whisky
6 Eier




Zubereitung
Die Butter, das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker, das Salz und die Eiern zu einen Teig kneten. Anschließend die Cornflakes, die Rosinen und die geraspelte Schokolade untermengen. Das möglichst tiefe Backblech oder die Fettpfanne mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig verstreichen. Die Äpfel schälen, entkernen, in dünne Spalten schneiden und auf dem Teig verteilen. Dann für 20 Minuten bei 150°C im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene backen.

In der Zwischenzeit die Zutaten für den Belag zusammenrühren und nach Ende der Backzeit über den Kuchen gießen. Um Kleckereien zu vermeiden empfehle ich den Kuchen beim Begießen im Ofen zu lassen, weil das Backblech fast bis zum Rand gefüllt wird. Das Ganze dann noch einmal bei 150°C für weitere 20 Minuten backen.

schmeckt auch lecker mit getrockneten Cranberries statt Rosinen

Sonntag, 1. April 2012

Apple Cheese Cake

Am gestrigen Sonnabend habe ich gemeinsam mit meiner holden Gattin einen "Apfel-Cheesecake" gebacken. Das Rezept fiel uns ins Auge während wir in unserem Supermarkt an der Kasse warteten. Die Abbildung auf dem Titelblatt eines Familienmagazins sprach uns beide an. Als wir uns nach der Fertigstellung über unser Werk her machten waren wir ein wenig enttäuscht. Der Tortenboden war versalzen, die Rosinen hatten zu wenig Rumaroma und waren mit den Apfelstücken auf den Boden gesunken.
Unser angepasstes Rezept sieht wie folgt aus:


die Rosinen übernacht in Rum einlegen

Zutaten für den Boden
200g Vollkorn Butterkekse
120g Butter
eine Prise Salz

Zutaten für die Käsefüllung
3 Esslöffel Rosinen
5 Esslöffel Rum
3 Äpfel
Saft und abgeriebenen Schale einer halben unbehandelten Zitrone
200g Schlagsahne
50g Mehl
150g brauner Zucker
800g Doppelrahmfrischkäse
5 Eier (Größe M)

Zubereitung
Den Boden der Springform (26cm) mit Backpapier auslegen. Die zerbröselten Kekse mit dem Salz und der geschmolzenen Butter vermengen und in die Springform geben. Im vorgeheizten Backofen den Boden bei 180°C (Umluft 160°C) für 10min backen. Die  Äpfel schälen, klein schneiden und mit etwas Wasser und 2 Teelöffel des Zitronensaftes etwa 5min köcheln lassen. Die Eier trennen und das Eiweiß sowie anschließend die Sahne steif schlagen. Den Frischkäse cremig rühren, den restlichen Zitronensaft, die geriebenen Schale und das vorher mit dem Zucker vermischtes Mehl hinzugeben. Nun die gut abgetropften Äpfel und Rosinen hinzufügen und dann die Sahne und den Eischnee unterheben. Anschließend die Masse auf dem Krümelboden gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Ofen für 60 Minuten bei 180°C (Umluft 160°C) backen. Nach dem Abkühlen kann wer will den Kuchen noch mit Puderzucker bestäuben.



schmeckt auch ohne Puderzucker

Samstag, 17. März 2012

Mokka Creme

Auf der Suche nach einer geeigneten Cremefüllung für eine Torte, habe ich mich entschieden diese erst einmal solo auszutesten. Wenn sie nicht meinen Vorstellungen entspricht kann man sie immer noch als cremiges Dessert auslöffeln.

Zutaten
250 g Mascarpone
200 g Sahne
100 g weiße Schokolade
2 EL Instant Kaffee
1 TL Vanillezucker

Zubereitung
Die Sahne in einem Topf erwärmen. Nicht Kochen! Die Schokolade in Stücke brechen und mit dem Vanillezucker und dem Instantkaffee unter Rühren mit in die Sahne geben, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat.

Den Topf vom Herd nehmen, die Mascarpone zugeben und alles zu einer glatten Creme rühren.

Die Creme in eine Schüssel füllen, abkühlen lassen und dann noch einmal über Nacht mit Frischhaltefolie abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

schön cremig, daher als Dessert geeignet jedoch nicht als Füllung für eine Torte


Donnerstag, 16. Februar 2012

Fliederbeersuppe

Wenn es draußen kalt und ungemütlich war und man eine Dicke Erkältung hatte, half immer Omas Fliederbeersuppe mit Griesklößchen. Die Flieder- bzw. Holunderbeeren hatte sie selber im Garten gepflückt und dann entsaftet. Auch wir sind später noch am Bahndamm entlang gewandert und haben fleißig Beeren geerntet, solange wir noch Zugriff auf den Entsafter von Oma Dori hatten. Irgendwann war es uns zu mühselig. Vor allem wimmelte es in den geernteten Beeren von zahlreichen Spinnen, Ohrenkneifern und anderen Krabbeltieren, was uns den Appetit auf den Saft verdarb. Zum Glück kann man den Saft fertig im Supermarkt kaufen.


Zutaten
1 l Fliederbeersaft
100 g Zucker
1 Bio-Zitrone
1 Messerspitze Zimt
4 Gewürznelken
1 Apfel
2 TL Speisestärke


Zubereitung der Fliederbeersuppe
Zitrone gut abspülen, dünn abschälen und den Saft auspressen. Apfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Ein wenig vom Fliederbeersaft zurückhalten den Rest im Topf erhitzen, Zucker darin auflösen und Zimt, Gewürznelken sowie die Zitronenschale hineingeben. Den Sud mit Zitronensaft abschmecken. Kurz vor dem Kochen die Apfelspalten hineingeben. Die Stärke im kalten Fliederbeersaft auflösen und unter den heißen Sud rühren. Unter ständigem Rühren die Fruchtsuppe einmal kurz aufkochen lassen. Zitronenschale aus dem Topf nehmen.

Die heiße Fliederbeersuppe auf einen Teller
mit ein oder zwei Grießklößchen servieren.


Grießklößchen

Ein absolutes Muss als Beilage zur Fliederbeersuppe sind Grießklößchen. Aber man kann sie auch zu anderen Gerichten reichen.


Zutaten
125 ml Milch
1 Esslöffel Butter
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker
100 g Hartweizengrieß
1 Ei


Zubereitung
Milch in einem Topf erhitzen. Butter, Salz und den Vanillezucker darin auflösen und die Milch kurz aufkochen. Topf vom Herd nehmen und den Grieß unter ständigen Rühren nach und nach hinein geben. Den Brei rühren bis er sich vom Boden löst. Mit dem Ei zu einem geschmeidigen Teig verrühren

In einem zweiten Topf Salzwasser zum Kochen bringen, dann auf kleine Flamme herunter regeln.

Mit zwei Esslöffel aus dem Grießbrei Klöße formen und ins sprudelnde Wasser geben. Wenn sie an die Oberfläche schwimmen sind sie fertig und können mit einer Schaumkelle heraus genommen werden.

besonders beliebt als Beilage zur Fliederbeersuppe


Montag, 16. Januar 2012

Frozen Joghurt

Der Winter bietet immer eine gute Möglichkeit seinen Tiefkühlschrank einmal abzutauen. Der Inhalt kann dann getrost bei frostigen Temperaturen in einer Kühlbox auf dem Balkon zwischen gelagert werden. Dabei bietet sich auch die Gelegenheit sich von einigen Lebensmitteln zu trennen. Am besten in dem sie verarbeitet.


Zutaten
150g Joghurt
150g Tiefkühl Beeren
2 EL Honig


Zubereitung
TK Beeren in einen Standmixer zerkleinern. Honig und Joghurt hinzugeben. Fertig!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Brötchen & Co

Es war schon spät abends und ich war schon fast am Einschlafen in meinem Fernsehsessel, als ich versehentlich beim Zappen beim SWR gelandet bin. Und plötzlich war ich wieder ganz wach. Die Sendung hieß "Lust auf Backen". Das Thema dieser Sendung drehte sich nicht um Weihnachtplätzchen wie man es vielleicht zu dieser Zeit vermuten könnte, sondern um Brötchen, Baguette und Kastenweizen. Endlich mal eine Abwechslung zum süßen und klebrigen Kleingebäck. Und so stand ich ein paar Abende später in der Küche und machte mich an den Vorteig, der für eine Nacht in den Kühlschrank musste, bis es am folgenden Tag zwischen Frisörtermin und Getränkemarkt  weiter ging. Das Ergebnis begeisterte meine Familie und mich.

Zutaten Für den Vorteig
300 g Weizenmehl Type 812
300 ml kaltes Wasser
3 g Hefe
6 g Salz


die Zutaten für den Vorteig

Für den Teig
609 g Vorteig (siehe oben)
500 g Weizenmehl Type 550
200 g Weizenmehl Type 812
300 ml kaltes Wasser
14 g Salz
10 g Hefe
10 g Zucker
50 g Olivenöl


und was am nächsten Tag noch hinzu kommt

Zubereitung
Für den Vorteig Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Kochlöffel vermischen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank eine Nacht ruhen lassen.
Den Vorteig mit den beiden Mehlen, Wasser, Salz, Hefe, Zucker und Olivenöl in einen Teigkessel geben und mit der Teigmaschine 10 Minuten langsam, dann 5 Minuten schnell zu einem Teig kneten. Der Teig ist fertig, wenn er sich vollständig von der Kesselwand löst und einen sehr homogenen Eindruck macht.
Den Teig mit Frischhaltefolie abgedeckt bei Zimmertemperatur 2 Stunden ruhen lassen.
Wichtig ist, immer mit Frischhaltefolie abdecken und nicht mit Baumwolltüchern, diese nehmen zuviel Feuchtigkeit auf.

Nach der Ruhephase kann der Teig unterschiedlich aufgearbeitet werden:



Brötchen
Für Brötchen jeweils ca. 50 g Teig von Hand rund formen oder Knoten flechten. In Mohn, Sesam, Kürbiskerne oder Leinsaat tauchen.
Die Brötchen auf ein Brett geben, mit Frischhaltefolie abdecken und bis zum doppelten Volumen aufgehen lassen.
Im auf 240 Grad vorgeheizten Ofen auf dem Backstein ca. 20 Minuten mit Dampf (dazu ein ofenfestes mit Wasser gefülltes Gefäß mit in den Ofen geben) backen.

Baguette
Für Baguette jeweils ca. 350 g Teig abwiegen und zu Baguette formen. Ein sauberes Baumwolltuch leicht mit Mehl bestäuben und die Brote nebeneinander in das Baumwolltuch einschlagen.
Dann die Brote reifen lassen, bis ihr Volumen um 50 % zugenommen hat. Aus den Baumwolltüchern auspacken, mit einem scharfen Messer einschneiden und die Brote im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen auf dem Backstein ca. 30 Minuten mit Dampf (dazu ein ofenfestes mit Wasser gefülltes Gefäß mit in den Ofen geben) backen.



Gegangener Weissbrotteig in Form
für Weißbrote jeweils ca. 600 g Teig abwiegen und rundwirken. Dann in mit Butter ausgefettete Kastenformen geben, diese sollten bis zur Hälfte gefüllt sein. Den Teig bis zum Kastenformrand aufgehen lassen. Dann mit der Schere einschneiden.
In den auf 240 Grad vorgeheizten Ofen geben, die Temperatur auf 180 Grad herunterstellen und ca. 1 Stunde backen.



ein Teig, drei Varianten