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Sonntag, 26. April 2026

Bruschette al Pomodoro

Eine klassische Vorspeise aus der italienischen Küche sind Bruschette. Bei der einfachsten Art der Zubereitung wird frisch geröstetes italienisches Landbrot noch warm mit einer durchgeschnittenen Knoblauchzehe eingerieben, mit etwas Olivenöl beträufelt und nach Belieben mit Salz und Pfeffer bestreut. Es gibt verschiedene Zubereitungsarten. Am geläufigsten ist Bruschetta al Pomodoro mit kleinen Tomatenwürfeln. Weil die Zubereitung des Belags sehr ähnlich ist, bietet sich die Gelegenheit, meine selbstgemachte Salsa Pico de Gallo zu probieren. Als Grundlage kommen ein paar Scheiben Ciabatta zum Einsatz.

Zutaten
Ciabatta oder Italienisches Landbrot (Pane Pugliese)
Pico de Gallo
Olivenöl

Zubereitung
  • Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und ein Backofengitter mit Backpapier auslegen.
  • Das Brot in fingerdicke Scheiben schneiden und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Scheiben auf dem Gitter verteilen und im mittleren Einschub bei 200 °C für etwa 5 Minuten anrösten.
  • Die gerösteten Scheiben aus dem Ofen nehmen und die Pico de Gallo darauf verteilen.

Bruschette mexican Style - keiner hat's gemarkt

Dienstag, 6. Januar 2026

Mandorlini

In der Nacht zum 6. Januar fliegt die Hexe Befana mit ihrem Besen um die Schornsteine auf den Dächern der italienischen Häuser. Dann verteilt sie Süßigkeiten und kleine Geschenke an die braven Bambini. Die Socken der unartigen Kinder füllt sie mit Kohlen. Zu diesem Anlass werden auf Sizilien gerne diese Mandelplätzchen gebacken. Da Befanas Reiseroute nicht bis an die Elbe reicht, stelle ich mich an den Herd, um Mandorlini zu backen. Wer weiß, vielleicht kann ich sie damit doch zu einem kleinen Abstecher in den Norden locken.

Zutaten

200 g Marzipanrohmasse
100 g Puderzucker
75 g braunen Rohrzucker
150 g gemahlene Mandeln
25 g Dinkelmehl Type 630
1 TL Backpulver
1 Ei Größe L
1 EL Amaretto

Zutaten zum Wälzen und Bestäuben 
100 g gehobelte Mandeln
100 g Puderzucker

Zubereitung

  • Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Mandelplättchen in einen tiefen Teller füllen.
  • Das Ei trennen. Das Eigelb für andere Anwendungen in den Kühlschrank stellen. Das Marzipan in kleinen Flocken in eine Rührschüssel geben. Das Mehl, mit den gemahlenen Mandeln, dem Eiweiß, dem Backpulver und dem Amaretto zugeben und Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  • Mit den Händen kleine Partitionen zu wallnussgroßen Kugeln formen, in den Mandelplättchen wälzen und auf das vorbereitete Backblech legen. Zwischendurch die Hände in einer Schüssel mit kaltem Wasser befeuchten.
  • Das Blech mit den Mandelkugeln in den mittleren Einschub des vorgeheizten Ofens schieben und bei 160 °C Umluft für etwa 10 Minuten goldbraun backen.
  • Die fertig gebackenen Mandorlini mit reichlich Puderzucker bestäuben.

das Ergebnis: 34 Mandelplätzchen

Wie wäre es mit noch mehr italienischen Mandelplätzchen?

Persönliche Anmerkung: Bitte nicht wundern. Weil ich mich einer Meniskus-OP unterziehen musste, habe ich einige Beiträge vorproduziert. Darum stimmt das Wetter im Hintergrund einiger Bilder vielleicht nicht immer mit der aktuellen Jahreszeit überein. 😉😁

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Polpette al Salsiccia

Im Kühlschrank liegt noch eine angebrochene Packung mit vier Salsiccia-Würstchen. Bevor das Haltbarkeitsdatum abläuft, muss ich sie unbedingt verarbeiten. Auch die Kartoffeln im Vorratsschrank müssen dringend verarbeitet werden. Die Kartoffeln landen ungeschält im Kochtopf und aus den Würstchen werden Fleischklößchen. Zwei Radieschen werden fein gehackt und mit Kräuterquark in einer Schüssel vermischt.

Zutaten
1 kleine Zwiebel
4 Fenchel-Salsiccia
Öl zum Anbraten

Zubereitung

  • Die Zwiebel pellen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Salsiccia-Würste halbieren und den Inhalt ausdrücken.
  • Die Zwiebelwürfeln mit dem Salsiccia-Hack durchkneten.
  • Aus dem Teig kleine Klöße formen und in einer Pfanne im heißen Fett von allen Seiten anbraten.
  • Anschließend die fertigen Klößchen auf einen mit Küchenkrepp belegten Teller ablegen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird.

dazu noch schnell noch etwas Quark mit Radieschen anrichten

Fertig ist das Mittagsmenü für zwei Personen.

Sonntag, 10. August 2025

Affogato al Caffè

Die Sonne meint es gut mit unserer Heimatstadt. Dann nutzen wir das gute Wetter und nehmen einen kleinen Imbiss auf dem Balkon ein. Für den italienischen Moment gönnen wir uns anschließend ein Glas Affogato al Caffè. Leider besitzen wir keine teure Kaffeemaschine, weshalb wir den dazugehörigen Espresso aus einem Tütchen anrühren müssen.

Zutaten pro Glas
1 Kugel Vanilleeis
1 Tasse Espresso

Zubereitung

Eine Kugel Vanilleeis in ein Glas füllen und eine Tasse heißen Espresso darüber gießen.

schnell servieren und schnell genießen

Sonntag, 16. Februar 2025

Panna Cotta mit Orangensoße

Bei einem Arbeitseinsatz in der Küche eines Italienischen Restaurants, konnte ich den Köchinnen und Köchen von der Leiter aus bequem über die Schulter schauen. Beim Fachsimpeln mit dem Pizzabäcker erfuhr ich, dass das Geheimnis einer guten Pizza in der Temperatur des Ofens liegt, die bei einem handelsüblichen Backofen nicht erreicht wird. Überrascht war ich wie einfach die Zubereitung einer Panna Cotta ablief. Gedanklich machte ich mir einen Vermerk den Italienischen Sahnepudding einmal nachzukochen.

Das Ergebnis der ersten Probe hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Auch meine mir angetraute Vorkosterin war der gleichen Meinung. Der Sahnepudding war viel zu kompakt. Sie regte an die Sahne vor dem Aufkochen leicht aufzuschlagen.

Das beste Ergebnis erhält man, wenn eine Hälfte der Sahne leicht aufgeschlagen und die restliche aufgekocht wird. Nachdem die Gelatine darin aufgelöst wurde und sie nach der Abkühlung beginnt sich zu binden, kann die angeschlagene Sahne untergehoben werden. Dadurch wird er Pudding nicht so kompakt, sondern angenehm fluffig. Außerdem bleibt das Vanillemark, auch nachdem der Pudding komplett durchgeliert ist, gleichmäßig in der Masse verteilt. Bei der herkömmlichen Zubereitung setzte er sich am Boden ab.

Bei der Zubereitung einer dazu passenden Fruchtsoße entschieden wir uns für eine Orangensoße. Die hat sich bereits in der Vergangenheit erfolgreich bewährt.

Erster Schritt: die Panna Cotta

Zutaten für 6 Portionen
5 Blätter weiße Gelatine
2 Vanilleschoten
600 g Sahne
2 TL Vanillezucker
80 g Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung
  • Die Gelatine 10 Minuten im kalten Wasser einweichen.
  • Die Vanilleschoten der Länge einritzen und das Mark auskratzen.
  • Eine Hälfte der Sahne mit dem Vanillezucker leicht aufschlagen. Die restliche Hälfte mit dem Vanillemark, der Schote, dem Zucker sowie einer kleinen Prise Salz in einen Topf geben. Bei gelegentliche Umrühren erwärmen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Nach dem das Ganze fünf Minuten gesimmert hat, wird die Vanilleschote heraus gefischt und die ausgedrückte Gelatine hinein gegeben. Unter ständigen Rühren wir der Topf noch einmal kurz erhitzt bis sie sich aufgelöst hat.
  • Den Topf zum Abkühlen vom Herd nehmen und später in den Kühlschrank stellen bis die Sahne beginnt zu gelieren.
  • Jetzt die angeschlagene Sahne vorsichtig unterheben und in die Dessertgläser verteilen. Abschließend die Gläser in den Kühlschrank stellen bis die Panna Cotta fest geworden ist.

Die Zubereitung verlief nicht ganz so einfach wie in der Küche des im
Italienischen Restaurants aber mit dem Ergebnis waren wir zufrieden.

abgefüllt und gut verschlossen kommt der Pudding nun über
Nacht in den Kühlschrank bis er komplett durchgeliert ist

Zweiter Schritt: die Orangensoße

Wenn man mit Speisestärke eingedickte Soßen wieder aufwärmt, verlieren sie ihre Konsistenz. Also dickt man die Soße wieder mit Stärke ein, was leider den Geschmack beeinträchtigt. Um das zu verhindern reduziere ich den ausgepressten Saft in einem Topf bis er die gewünschte Konsistenz hat. Die Zugabe des Zuckers sowie des Zitronensaftes ist abhängig vom Säuregehalt der Apfelsinen.

Zutaten für die Orangensoße
1 Bio-Orange für den Abrieb
9 Orangen für etwa 0,5 l Saft
2 Vanilleschoten
Orangenabrieb, Zucker und Zitronensaft zum Abschmecken

Zubereitung
Die Bio-Orange heiß abspülen und abreiben. Dann die verbliebene Schale dick abschälen und die Frucht filetieren. Die Orangenfilets für die spätere Dekoration aufheben. Die Vanilleschoten mit einem Messer der Länge nach einritzen und das Mark ausschaben. Die restlichen Orangen auspressen. Den Saft mit der Vanilleschote und dem Mark in einen Topf erhitzen. Bei milder Temperatur den Sud einkochen und mit dem Orangenabrieb, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist kann der Topf vom Herd genommen und der Sud durch ein Sieb gegossen werden.

Für den späteren Einsatz kommt die Soße in eine Flasche

Zum krönenden Abschluss  kommen noch die Orangen-
Filets und die –Soße über die Panna Cotta

Samstag, 10. August 2024

Biscotti con limone

An heißen Tagen im Sommer verbringe ich meine Zeit lieber draußen im Freien, als in der Küche am heißen Herd. Wenn die Sonne allerdings wieder eine kleine Verschnaufpause einlegt und der Himmel über unserer Stadt wieder typisch grau ist, nutze ich die Gelegenheit, um den Backofen anzuschmeißen. Was liegt dann näher als den Sonnenschein der vergangenen Tage in kleinen Keksen einzufangen. Besonders gut geeignet dafür sind Biscotti con Limone. Das sind italienische Plätzchen, die mit einer Marmellatta di Limone (Zitronenmarmelade) gefüllt sind. Zufällig habe ich zwei Gläser davon im Vorratsschrank

Zutaten für den Teig
300 g Instantmehl
100 g Zucker
150 g kalte Butter
1 Ei Größe L
1 Bio Zitrone

Sonstige Zutaten

60 g Marmellata di Limoni für die Füllung
100 g Puderzucker zum Wälzen

Zubereitung
  • Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen und die Schale abreiben. Ein Blatt Frischhaltefolie bereit legen.
  • Die Kalte Butter in Flocken in eine Schüssel geben und mit dem Zitronenabrieb sowie den restlichen Zutaten mit den Händen* zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Frischhaltefolie eingewickelt kommt er dann für 60 Minuten in den Kühlschrank.
  • In der Zwischenzeit den Puderzucker auf einen tiefen Teller sieben. Ein Backblech mit Backpapierauslegen und den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.
  • Nach Abschluss der Ruhezeit den Teig noch einmal kurz durchkneten bis er wieder schön geschmeidig wird. Kleine Portionen vom Teig abtrennen zu einem kleinen Fladen flach ausformen, einen Klacks Zitronenmarmelade in die Mitte setzen, vorsichtig zusammenfalten und zu einer wallnussgroßen Kugel formen.
  • Anschließend im Puderzucker wälzen und auf dem vorbereiteten Blech verteilen.
  • Nun geht es mit den Biscotti in den mittleren Einschub des vorgeizten Ofens, wo sie bei 160 °C für etwa 20 Minuten goldgelb gebacken werden.

Schritt für Schritt von rechts nach links

vorsicht heiß!
sehen schon köstlich aus

und schmecken auch lecker

*) Beim Kneten mit den Händen wird Butter durch die Körperwärme weich. Wer lieber den Teig mit der Maschine kneten möchte, sollte daher weiche Butter verarbeiten.

Samstag, 6. Juli 2024

Marmellata di Limoni

Wenn die ersten Beeren reif sind, ist auch die Zeit reif Marmelade einzukochen. Doch bevor es mit den Beeren ans Eingemachte geht, will ich mich an einer Zitrusfrucht versuchen. Schon seit den letzten Jahren gehört das Orangengelee zum festen Bestandteil meiner Fruchtaufstriche. Warum es dann nicht mit den Verwandten Zitronen versuchen. Dazu braucht es dann etwas mehr Zucker als gewöhnlich, um die Marmelade genießbar zu machen. Je nach Säuregehalt der Früchte kann es unterschiedlich sein. Daher habe ich mich im Lauf der Zubereitung langsam an den ausgewogenen Geschmack herangetastet. Basis waren 250 g Gelierzucker (2:1), der mit 80 g normalen Zucker ergänzt und mit zwei Teelöffel Vanillezucker abgerundet wurde.

Zutaten
4-5 Bio Zitronen für etwa 750 g Fruchtfleisch
120 ml Wasser
250 g Gelierzucker 2:1
80 g Zucker
20 g Vanillezucker

Zubereitung
Die Zitronen gründlich unter heißem Wasser abwaschen, abtrocknen und die Schale abreiben. Dann gründlich die weiße Schale mit einem scharfen Messer abschälen und die Früchte filetieren. Das Fruchtfleisch ohne Kerne mit dem Abrieb in einen Topf geben,  mit Wasser begießen, so dass Alles gerade bedeckt ist. Den Topf mit einem Deckel verschließen und für 24 Stunden ziehen lassen.
Am nächsten Tag wird der Sud im Topf für 5 Minuten aufgekocht. Den Vanille- und Gelierzucker im Sud auflösen und mit dem Zucker abschmecken. Das Ganze noch einmal etwa 6 Minuten aufkochen. Nach erfolgreicher Gelierprobe*, kann die Marmelade in die zuvor ausgekochten Gläser gefüllt werden. Den Rand gründlich säubern, den Deckel fest verschließen, über Kopf stellen und abkühlen lassen abkühlen lassen.

Der erste Versuch reicht für zwei Gläser Marmelade

*) Gelierprobe: einen Esslöffel vom Sud auf einen Teller geben und beobachten, ob der Geliervorgang zügig einsetzt. Bei Bedarf die Kochzeit bis maximal acht Minuten verlängern.


Freitag, 16. Februar 2024

Crespelle mit Tomaten-Zucchini-Füllung

Weiter geht es mit der Serie, der überbackenen Pfannkuchen aus dem Ofen. Hier die nächste Folge: Crepelle. Die stammen ursprünglich aus der Italienischen Küche. Ich liebe eigentlich dicke, fluffige Pfannkuchen. Dazu trenne ich die Eier und hebe den separat geschlagenen Eischnee später unter den Teig. Im Gegensatz dazu sind Crespelle eher dünn und ähneln den Crêpes aus der französischen Küche. Mit einer Herzhaften Füllung, kommen sie zu Taschen gefaltet und mit frisch geriebenen Käse bestreut, in den Backofen. Für die Füllung bereite ich eine Gemüsepfanne aus Tomaten und Zucchini. Das gibt noch einmal extra Röstaromen.

Zutaten für die Pfannkuchen
150 g Instantmehl
3 Eier (Größe L)
300 ml Milch
1 Prise Salz
Speiseöl zum Backen

Zutaten für die Füllung

Tomaten
Zucchini
Mozzarella
Zwiebel
gekochter Schinken
Salz, Pfeffer und Küchenkräuter zum Abschmecken
Speiseöl zum Andünsten
Basilikumblätter

Weitere Zutaten

Parmesan
Zerlassene Butter

Zubereitung

Alle Zutaten für die Pfannkuchen zu einem glatten Teig verrühren und ihn eine Weile gehen lassen. In der Zwischenzeit das Öl in einer beschichteten Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen. Dann den Teig portionsweise in der Pfanne von beiden Seiten dünn ausbacken.

Die Tomaten und Zucchini putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel abpellen und kleinwürfeln. Die Zwiebeln in einer Pfanne im heißen Öl mit dem kleingeschnittenen Schinken andünsten. Erst die Zucchini dann die Tomaten mit hineingeben und anschmoren. Das Pfannengemüse mit Salz, Pfeffer und gehackten Küchenkräutern abschmecken.


In die Mitte jedes Pfannkuchen eine Portion Schmorgemüse setzen. Einen zwei Zentimeter breiten Rand frei lassen. Auf das Gemüse kleingezupften Mozzarella verteilen. Den Rand mit zerlassener Butter bestreichen. Dann den Pfannkuchen zwei Mal zur Mitte zu einem dreieckigen Kreissegment falten.
Ein Backblech mit Butter bestreichen und darauf die Crespelle verteilen und anschließend mit frisch geriebenen Parmesan bestreuen. Abschließend kommt das Blech in den mittleren Einschub des vorgeheizten Ofens. Bei 180 °C Umluftgrillen werden die Crespelle knusprig braun überbacken.

Die fertigen Crespelle mit Basilikumblätter anrichten.


Donnerstag, 9. Februar 2023

Focaccia-Panini

In meiner Liste mit Rezeptideen stand der verwaiste Eintrag zu Focaccia Brötchen. Leider ohne genauere Angaben für die Zutaten oder die Zubereitung. Auch ein möglicher Link zu einem Rezept aus dem Internet fehlte. Keine Ahnung was ich da für Vorstellungen hatte, als ich mir das Stichwort notierte. Ein Rezept für Focaccia habe ich ja bereits in meiner Online-Sammlung, daraus nun kleine Brötchen backen bedeutet kein Hexenwerk für mich. Aber zu einfach sollte es auch nicht sein. Mit ein bisschen Fantasie verlieh ich den Panino etwas mehr Raffinesse. Für meine Pizza verwende ich keine Salami sondern grobe Bauernmettwurst. Die Scheiben sind gewöhnlich etwas dicker geschnitten, so werden sie beim Backen nicht so ledrig. In die Wurstscheibe wickle ich noch eine halbe Cherry-Tomate oder Olive. Auch ein Stück Mozzarella wäre als Füllung denkbar. Oder die Hawaii-Variante  mit kleinen Ananasstücken im gekochten Schinken eingewickelt. Ihr merkt der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das gilt auch für den Käse zum Überbacken. Als Basis für den Belag nehme ich eine einfache Pastasoße. Auch hier kann man sich für unterschiedlichste Sorten entscheiden. Wer es gerne scharf mag greift zur arrabiata Soße und kann dann auf die Beigabe von zusätzlichen Kräutern verzichten.

Zutaten für den Teig
20 g frische Hefe
125 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
250 g Dinkelmehl Type 630
3 EL Olivenöl
1  gestr TL Salz

Zutaten zum Belegen

etwas Olivenöl zum Bestreichen
3 TL Tomatenmark
6 Scheiben grobe Bauernmettwurst
3 Cherry-Tomaten
Oregano, Majoran, Thymian

Zubereitung

Die Hefe und den Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hinein gießen. Mit Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. Mit weiterem Mehl vom Rand bedecken. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt an einen warmen Ort für 15 Minuten abstellen, bis sich in der Mehlabdeckung Risse bilden. Dann die restlichen Zutaten und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abermals gut abgedeckt den Teig für weitere 60 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Teig in drei gleichgroße Portionen aufteilen, mit den Händen rundwirken auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu handtellergroßen Fladen ausformen. Die Fladen erst mit Öl bepinseln,  einen Teelöffel Tomatenmark darauf verteilen und mit etwas  gehacktem Kräutern bestreuen. Dann eine halbe Cherry-Tomaten in eine Scheibe einschlagen und zwei dieser Wurstscheiben auf einen Fladen legen. Über dem Ganzen anschließend etwas gezupften Mozzarella Käse verteilen. Nach einer weiteren Ruhezeit von ungefähr 20 Minuten kommen die Panino bei 250 °C Ober- und Unterhitze für 15 Minuten in den mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens.

nach eigenem Geschmack belegen und dann ab damit in den Backofen
falls vorhanden kommen noch ein, zwei Blätter Basilikum on top



Montag, 30. Mai 2022

Pinsa Romana

Es kommt eher selten vor, dass ich planlos durch die Regalreihen der Supermärkte gehe. Entweder wurde in unserem Stammsupermarkt wieder einmal umgeräumt worden oder ich kaufe in einem mir fremden Markt ein. Bei einer solchen Gelegenheit entdeckte ich ein mir unbekanntes Produkt in einer Kühltruhe. Eine Pinsa Romana ist mir bisher noch nicht untergekommen. Es erinnerte mich an eine vorgebackene Focaccia mit einem Belag aus Tomatensoße und noch anderen Zutaten, die wegen des aufgebrachten Etiketts nicht näher bestimmen konnte. Für die spätere Recherche im Netz machte ich schnell ein Erinnerung-Snapshot mit dem Smartphone. Im Internet erfuhr ich dann, dass die Besonderheit der Pinsa Romana aus der Mischung unterschiedlicher Mehle besteht. Außerdem wird für die Zubereitung des Teiges weniger Hefe verwendet als beim traditionellen Pizzateig. Dafür muss man mehr Zeit einplanen. Beim Belag sind die Ähnlichkeiten zur Pizza nicht zu leugnen. Tomatensoße, Käse und was die Phantasie noch so hergibt. Bei unserem ersten Versuch kamen Tomatensoße, Bauernmettwurst, Mozzarella und Datteltomaten mit in den Backofen. Wie schon zu Beginn der Corona-Krise ist es aktuell wegen des Ukrainekrieges schwer an Mehl zu kommen. Die Regale in den Supermärkten sind leergefegt. Nur noch die teureren Demeter- und Bioprodukte sind vereinzelt zu bekommen.


Zutaten für den Teig
200 g Dinkelmehl Type 630
35 g Reismehl
15 g Kichererbsenmehl
150 ml Lauwarmes Wasser
2 g frische Hefe
5 g Salz
1 EL Olivenöl
Etwas Mehl zum Ausrollen

Zutaten für den Belag
50 g Tomatensoße
Datteltomaten
Bauernmettwurst
1 Mozzarella

fertig belegt kommt sie dann in den Ofen

Zubereitung
Die Hefe in einem Teil des lauwarmen Wassers auflösen. Das Mehl miteinander vermengen und in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hinein gießen. Mit Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. Mit weiterem Mehl vom Rand bedecken. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt an einen warmen Ort für 15 Minuten abstellen. Dann die restlichen Zutaten und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abermals gut abgedeckt den Teig für weitere 40 Minuten gehen lassen. Während der Ruhezeit alle 10 Minuten den Teig durchfalten. Anschließend den Teig für 48 bis 72 Stunden in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig aus dem Kühlschrank bei Raumtemperatur vier Stunden aufgehen lassen. Auf Einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig mit den Händen zu einem Fladen ausziehen. Den Fladen auf ein Pizzaschieber ziehen und mit der Tomatensoße bestreichen, die Mettwurst darauf verteilen und den Käse in kleingezupften Stücken gleichmäßig darüber  geben. Im vorgeheizten Backofen die Pinsa für 10 Minuten bei 250 °C im mittleren Einschub backen.

das Rosmarin passt nicht, besser wäre Basilikum

nach dem Fotoshooting, dann doch lieber ein Bier

Fazit: besser bekommt man es in keiner Pizzeria serviert

Montag, 7. Juni 2021

Crostata al limone

Die crostata al limone wollte ich eigentlich schon im letzten Jahr gebacken haben. Aber eine andere Idee kam mir dazwischen. Schon im Winter habe ich daran gedacht uns mit einer Zitronentarte ein wenig Sommerfeeling zu verschaffen. Zitronen kann man das ganze Jahr über im Supermarkt einkaufen und eine Vitaminspritze tut in der kalten Jahreszeit ja auch ganz gut. Aber schließlich fand ich, dass sie doch besser in den Sommer oder Frühling passt. Für meinen ersten Versuch begnüge ich mich mit einer kleinen, runden Auflaufform von 15 cm Durchmesser, die ich auch gerne für meine Deep-Dish-Pizza verwende. Sollte der Versuch erfolgreich sein, kann ich die Menge der Zutaten für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser einfach verdoppeln.


Für den Mürbeteig braucht ihr
70 g kalte Butter
50 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
1 naturbelassene Bio Zitrone
125 g Mehl Type 405
1 TL Backpulver


In die Füllung kommt
1 naturbelassene Bio Zitrone
1 Ei
75 g Zucker
250 g Ricotta



Oben drüber kommt dann
50 ml Zitronensirup
25 ml Wasser
1 naturbelassene Bio Zitrone

Erst den Mürbeteig
  • Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen und die Schale abreiben.
  • Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker cremig rühren.
  • Dann das Ei, den Zitronenabrieb und das Salz unterrühren.
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, über die Masse sieben und kurz zu einem glatten Teig kneten.
  • Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann die Creme für die Füllung
  • Die Zitronen heiß abspülen, abtrocknen und die Schale abreiben. Eine halbe Zitrone auspressen.
  • Das Ei trennen. Das Eigelb mit dem Zucker cremig rühren.
  • Zunächst den Ricotta und dann den Zitronenabrieb mit dem -Saft einrühren.
  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Ei-Ricotta-Creme heben.

Schon mal vorheizen
  • Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Tarteform (15 cm Durchmesser) einfetten.

Bevor es in den Backofen geht
  • Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen, ihn in die bereitgestellte Form geben, fest andrücken und den Boden mit einer Gabel in regelmäßigen Abstand einstechen.
  • Dann die Zitronencreme einfüllen und glattstreichen.

Ab in den Ofen
  • Die Tarte im vorgeheizten Ofen im unteren Einschub für 40 Minuten bei 180 °C backen.
  • Achtung: die Tarte mit Alu-Folie abdecken, wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.
  • Dann den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze hochdrehen und die Tarte etwa 20 Minuten weiterbacken.

In der Zwischenzeit ist die Glasur dran
  • Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen und in dünne Scheiben schneiden.
  • Den Zitronensirup mit etwas Wasser im Topf erhitzen die Zitronenscheiben mit in den Topf geben und etwa zu ⅔ einkochen.
  • Wer mag schmeckt den Sirup noch mit einem Schuss Limoncello ab.

Das Backfinale
Nachdem die Tarte vollständig abgekühlt ist, den Zitronensirup und die kandierten Zitronenscheiben darauf verteilen.
 

schmeckt auch an kalten Tagen

Fazit: das wird im Sommer sicher wiederholt. Auf die kandierten Zitronenscheiben als Deko werde ich verzichten und mir etwas anderes einfallen lassen müssen. Die Schale war mir nicht zart genug.

Montag, 1. Februar 2021

Pizza mit Fenchel-Salsiccia

Hurra, die neue Küche steht seit gestern. Heute waren wir nun mit dem Einräumen beschäftigt. Ob alles an seinem Platz bleibt wie es gerade ist, wird erst die Praxis in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Die Doppelkochplatte, die wir im Esszimmer aufgestellt hatten wurde erst einmal im Keller verstaut. Sie hat uns wertvolle Dienste während der Umbauzeit geleistet. Aufwendige Menüs konnten wir zwar nicht zubereiten, aber um die vorgekochten Eintöpfe und Suppen aufzuwärmen reichte es. Auf die Zweite Platte kamen dann Nudel, Reis oder Kartoffeln. Ganz nach dem worauf wir gerade Appetit hatten. Das Kochfeld vom neuen Herd wurde bereits erfolgreich getestet. Nun kommt der Backofen an die Reihe. Es gibt Pizza. Da brauche ich nicht lange nach einem Rezept suchen und den Pizzateig habe ich schnell zubereitet. Angeregt durch unseren Nachwuchs kommt Fenchel-Salsiccia als Belag auf die Pizza.

Zutaten
Pizzateig
300 g Fenchel-Salsiccia
1 Glas Arrabbiata Tomatensoße o. ä.
1 Paprika
1 Zwiebel
frisch geriebenen Käse

Zubereitung
Den Backofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Paprika vierteln, den Stielansatz sowie das Kerngehäuse mit einem Messer herausschneiden. Die Viertel gut abspülen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Zwiebel abpellen und in Ringe schneiden.

Den Teig auf dem Backblech ausrollen und die Tomatensoße mit einem Löffel gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Die Salsiccia halbieren, den Wurstteig heraus drücken und in kleinen Portionen mit den Paprikastücken und den Zwiebelringen auf dem Pizzateig verteilen. Anschließend Käse über die Pizza reiben.

Das Blech im mittleren Einschub bei 250 °C Ober- und Unterhitze im Ofen für etwa 15 Minuten backen.


auch der neue Backofen hat den Test erfolgreich überstanden

Fazit: die Pizza mit dem neuen Belag ist auch bei unserem Überraschungsgast gut angekommen. In Zukunft werde ich nur die Zutatenmengen vergrößern müssen, weil das Backblech des neuen Ofens größer ist als das alte.

Mittwoch, 29. Juli 2020

Crostata al amarena

Eigentlich stand eine crostata al limone auf meiner "to do Liste". Aber jetzt ist Hauptsaison für Kirschen in allen Farben und Geschmacksrichtungen. Ob rot oder gelb, ob süß oder sauer. Jeder Obststand aus dem Alten Land auf dem Wochenmarkt bietet sie feil. Meine mir angetraute Marktbegleiterin brauchte mich nicht lange überzeugen, um mich umzustimmen. Kurz entschlossen erstanden wir eine Portion Schattenmorellen. Weil die Kirschen mit in die Füllung kommen musste ich statt der vorgesehenen Tarte- die höhere Springform mit 26 cm Durchmesser nehmen.

Zutaten für den Mürbeteig
1 Ei Größe L
100 g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
125 g kalte Butter
Abrieb einer naturbelassenen Bio Zitrone
250 g Mehl Type 405
1 Tütchen Backpulver

Zutaten für die Füllung
2 Eier Größe L
500 g Schattenmorellen (mit Stiel und Kernen)
500 g Ricotta
90 g Zucker
2 TL Zitronensaft
50 g gehobelte Mandeln

Zubereitung für den Mürbeteig
Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen und die Schale abreiben.
Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker cremig rühren.
Dann das Ei, den Zitronenabrieb und das Salz unterrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, über die Masse sieben und kurz zu einem glatten Teig kneten.
Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Zubereitung der Füllung
Den Zucker mit den Eiern zu einer dickflüssigen Creme schlagen. Erst die Ricotta und dann den Zitronensaft einrühren.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform (26 cm Durchmesser) einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.

2/3  des Mürbeteigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen und den Boden der bereitgestellten Form damit auslegen. Den Rest des Teigs zu einem 4 cm breiten Streifen ausrollen und fest an den Rand der Springform drücken. Die Ricottacreme einfüllen, glattstreichen, dann die Kirschen einfüllen und abschließend die gehobelten Mandeln darüber streuen.

Die Torte im vorgeheizten Ofen im mittleren Einschub für 45 Minuten bei 180 °C backen.
Den Backofen ausschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Tür 10 Minuten langsam abkühlen lassen, bis er zur vollständigen Abkühlung aus dem Ofen genommen werden kann.

Wer mag bestäubt die fertige Crostata noch mit Puderzucker.

Fazit: Wir konnten es nicht abwarten und haben den Kuchen angeschnitten, kurz nachdem er aus dem Ofen kam. Die endgültige Festigkeit erhält die Käsemasse jedoch erst nach einer Nacht im Kühlschrank.

Mittwoch, 6. Mai 2020

Focaccia mit Schinken und Salami

An manchen Sonnabenden, wenn wir unsere Einkäufe auf dem Wochenmarkt erledigt haben, trinken wir noch einen Latte Macchiato beim Italiener im Wandsbeker Quarree. Ab und zu bestellen wir uns ein Stück Pizza oder ein Stück Focaccia, das mit gekochten Schinken oder Salami frisch aus dem Backofen kommt. Leider ist die Trattoria wegen der Coronakrise immer noch geschlossen. Es bleibt mir wieder mal nichts übrig als selber zu backen. Dank des Angebots beim Bäcker bekommt man in seiner Filiale in unserer Nähe verschiedene Mehlsorten  und Hefe abgewogen gekauft. Hefe allerdings nur bei einer Mindestabnahme von 500 g!

Zutaten
21 g Hefewürfel
150 ml lauwarmes Wasser
1 gestr. TL Zucker
300 g Weizenmehl Type 550
3 EL Olivenöl
1  gestr. TL Salz
Olivenöl zum Bestreichen
Etwas Meersalz zum Bestreuen
2 Rosmarinzweige

Zutaten für den Belag
Tomaten
Mozzarella
Bauern Mettwurst*
Gekochter Schinken

Zubereitung
Die Hefe und den Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hinein gießen. Mit Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. Mit weiterem Mehl vom Rand bedecken. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt an einen warmen Ort für 15 Minuten abstellen, bis sich in der Mehlabdeckung Risse bilden. Dann die restlichen Zutaten und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abermals gut abgedeckt den Teig für weitere 60 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.  Das Backblech vorher heraus nehmen und mit einem Bogen Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (etwa 20 cm x 28 cm) ausrollen und auf das bereit gestellte Backblech legen. Mit einem Holzstäbchen die Oberfläche einstechen, mit Olivenöl bestreichen, etwas Meersalz drüber streuen und abgezupfte Rosmarinnadeln auf den Teig verteilen. Abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.

Die Tomaten abspülen vierteln und den Strunk entfernen. Den Mozzarella abtropfen lassen und in Scheiben schneiden. Eine Hälfte des Fladenbrots mit gekochten Schinken die andere Hälfte mit der Bauernwurst belegen. Abschließend die Tomaten mit dem Käse über den ganzen Laib verteilen und für 20 Minuten im mittleren Einschub im vorgeheizten Ofen backen.

belegt eure Focaccia nach eurem Geschmack
 
*die Bauernmettwurst hat sich bei mir in der Küche schon als Pizzabelag gegenüber der Salami durchgesetzt.


Samstag, 1. Dezember 2018

Ricciarelli - Italienische Mandelplätzchen

Diese italienischen Mandelkekse aus der Region Siena sind ein traditionelles Weihnachtsgebäck. Mit diesen köstlichen Mandelplätzchen möchte ich die diesjährige Weihnachtsbäckerei eröffnen. Wer noch mehr italienische Mandelplätzchen entdecken möchte, dem darf ich noch die Mandorlini von der Mittelmeerinsel Sizilien ans Herz legen.


Zutaten
2 Eier Größe M
100 g Puderzucker
300 g gemahlene Mandeln
25 g Mehl
½ Tütchen Backpulver
100 g Puderzucker
5 Tropfen Bittermandelöl
1 Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung
  • Eier trennen, Eigelb für andere Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  • Eiweiß mit 100 g Puderzucker und der Prise Salz steif schlagen.
  • Mandeln mit dem restlichen Puderzucker sowie dem Mandelöl vermischen.
  • Mehl und Backpulver vermengen und über ein Sieb zur Mandelmischung geben und verrühren.
  • Nach und nach das Eiweiß untermengen.
  • Teig zu einer 4 cm dicken Rolle formen in Frischhaltefolie einwickeln und zum Abkühlen über Nacht in den Kühlschrank legen.
  • Backofen auf 160 °C vorheizen.
  • Teigrolle aus dem Kühlschrank nehmen, Folie entfernen und mit einem Messer schräg ovale Scheiben abschneiden.
  • Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  • Bei Ober und Unterhitze die Mandelkekse auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen.
  • Die fertigen Ricciarelli auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und abschließend mit Puderzucker bestäuben.

ein paar zum sofort genießen
die anderen kommen in die Keksdose