Samstag, 28. Februar 2026

Caramel-Thumbprint-Cookies

Von meinem letzten Backvorhaben ist noch ein Eigelb übrig. Das kann ich prima bei den Thumbprint-Cookies verbrauchen. Das sind die hierzulande bekannten Kulleraugen. Es handelt sich also um Mürbeteigplätzchen mit einer Marmeladenfüllung. Statt Marmelade fülle ich jedoch Karamellcreme in die Mulde. Allerdings benutze ich nicht meinen Daumen, sondern drücke die Mulde mit einem Cocktail-Stößel in die Kekse.

der Daumen bleibt sauber

Zutaten
125 g weiche Butter
60 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
200 g Dinkelmehl Type 630
½ TL Backpulver 
Karamellcreme für die Füllung

Zubereitung
  • Die Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und cremig rühren. Anschließend das Eigelb unterrühren. 
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, über den Teig sieben und alles kurz durchkneten.
  • Den Teigkloß in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vorheizen.
  • Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen und mit dem "Daumen" oder einem ähnlichen Gegenstand kleine Vertiefungen hineindrücken.  Die Mulden mit Karamellcreme füllen.
  • Die Plätzchen gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und im mittleren Einschub für 10 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) backen.


Karamell-Plätzchen zart und lecker

Montag, 16. Februar 2026

Köttbullar-Sticks

Es gibt Rezepte, bei denen ich auf vorgefertigte Produkte zurückgreife. Dazu gehört zum Beispiel Blätterteig, weil mir der Zeit- und Arbeitsaufwand zu groß ist. Die Anregung für die Köttbullar-Sticks habe ich auf einer Packung Blätterteig gefunden. Die Hackfleischbällchen stammen hingegen aus eigener Produktion.

Zutaten
1 Packung fertig Blätterteig
250 g gemischtes Hackfleisch
1 kleine Zwiebel
½ Brötchen
40 ml Gemüsebrühe
1 Ei Größe M
Salz und Pfeffer zum abschmecken
1 Ei zum Bestreichen des Blätterteigs

Zubereitung
  • Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig gemäß der Anleitung auf der Verpackung vorbereiten.
  • Das Brötchen kleinschneiden, in Gemüsebrühe einweichen, mit den Händen durchkneten und die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.
  • Die Zwiebel pellen und klein würfeln.
  • Das Hackfleisch mit dem Brötchenteig, den Zwiebeln und einem Ei vermengen und mit den Gewürzen abschmecken.
  • Den Blätterteig ausrollen und in 3 cm breite Streifen schneiden.
  • Kleine Portionen vom Hackteig mit den Händen zu walnussgroßen Bällchen formen.
  • Je drei Hackbällchen mit einem Blätterteigstreifen auf einen Holzspieß stecken. Dabei den Teigstreifen schlangenförmig um die Hackklöße wickeln. 
  • Das Ei verquirlen und damit den Blätterteig bestreichen. Die Spieße auf das vorbereitete Backblech verteilen und im mittleren Einschub bei 180 ° C Ober- und Unterhitze (160 °C Umluft) für etwa 20 Minuten goldbraun backen.

es reichte für vier leckere Spieße


Aus aktuellem Anlass ein Blick aus dem Küchenfenster:

Hinter irgendwelchen Hecken ...

...schleichen Schneemänner um die Ecken...
...um die Großeltern zu necken.

Sonntag, 8. Februar 2026

Eingelegte rote Zwiebeln

Durch eine Kochsendung im NDR Fernsehen mit Zora Klipp wurde ich auf die eingelegten roten Zwiebeln aufmerksam. Noch während der Sendung landete der Link zum Rezept in meinem digitalen Notizblock, um es später nach eigenem Geschmack nachzukochen. Die eingelegten roten Zwiebeln sind vielseitig verwendbar. Zum Beispiel um Salate zu verfeinern oder als Garnitur auf einem belegten Smørrebrød. Anders als im Fernsehrezept schneide ich die Zwiebeln nicht in feine Ringe, sondern längs zu Halbringe. Bei der Zubereitung habe ich mich an meine eingelegten Paprika orientiert und das Rezept noch ein wenig abgewandelt.

Zutaten
4-6 mittelgroße rote Zwiebeln
250 ml Apfelessig
250 ml Wasser
5 g Salz
40 g Zucker
2 TL Senfkörner
1 TL Korianderkörner
4 schwarze Pfefferkörner
4 weiße Pfefferkörner
4 Pimentkörner
2 Lorbeerblätter

Zubereitung
  • Zwei Gläser (330 ml Inhalt) und Deckel im siedenden Wasser sterilisieren.
  • Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Einen Bräter fingerbreit mit Wasser befüllen und auf einem Gitterrost im unteren Einschub schieben.
  • Die Zwiebeln abpellen und längs in halbe Ringe schneiden.
  • In einem Topf Essig und Wasser zusammen aufkochen. Salz hinzufügen und Zucker einrühren. Den Sud aufkochen. Nach eigenem Geschmack mit Essig und Zucker abschmecken.
  • Die Gewürze mit den Zwiebeln zu gleichen Teilen auf beide Gläser verteilen und mit dem Essig-Sud auffüllen.  
  • Die Gläser fest verschließen. Anschließend in das heiße Wasserbad des vorgeheizten Ofens stellen. Dabei auf ausreichend Abstand zwischen den Gläsern achten. Der Ofen kann ausgeschaltet werden, sobald sich Kondensflüssigkeit in den Gläsern bildet. Den Ofen einen Spalt öffnen und etwa 30 Minuten auskühlen lassen. Dann können die Gläser aus dem Ofen genommen und auf einem feuchten Tuch abgestellt werden, um noch weiter abzukühlen.

Von dieser Größe gingen je zwei Zwiebeln in ein Glas.





Sonntag, 1. Februar 2026

Apfel-Marzipan-Rolls

Nach Jahren der Übung geht mir Hefeteiggebäck flott von der Hand. Ich backe häufig kleine Portionen mit einem halben Würfel frischer Hefe und 250 Gramm Mehl. Dafür verwende ich bevorzugt Dinkelmehl. Für Pizza gebe ich 125 ml Wasser, für süßes Gebäck die gleiche Menge lauwarme Milch in den Teig. Heute spielt süßes Kleingebäck die Hauptrolle. Genauer gesagt geht es um Rolls mit einer Apfel-Marzipan-Füllung. Bereits 2013 habe ich einen Kranzkuchen mit derselben Füllung gebacken. Weil die Wiederholung vor einiger Zeit nicht so gelungen war, wie ich es mir vorgestellt hatte, gibt es heute die dritte Art der Zubereitung, als Rolls. Wieder zwei Äpfel weniger. 😉

Zutaten für den Teig
250 g Dinkelmehl Type 630
125 ml lauwarme Milch
20 g frische Hefe
50 g Zucker
1 Prise Salz
50 g weiche Butter
1 Bio-Zitrone

Zutaten für die Füllung 

50 g weiche Butter
50 g Zucker
100 g Marzipanrohmasse
2 Äpfel (Boskop)

Zutaten für den Belag

1 Ei Größe M
50 g gehobelte Mandeln
100 g Puderzucker für die Glasur

Zubereitung

  • Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Die Hefe in einem Teil der Milch mit einem Teelöffel Zucker auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren und mit weiterem Mehl bedecken. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten ruhen lassen, bis sich Risse in der Mehlabdeckung zeigen. Nun die restliche Milch, die Butter, eine Prise Salz, den Zitronenabrieb und den restlichen Zucker zu einem geschmeidigen Teig kneten, bis er beginnt sich vom Schüsselrand zu lösen. Den Teig für weitere 60 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dabei alle 20 Minuten den Teig kurz zusammenfalten. 
  • Während der Ruhezeit eine Springform (22 cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Damit die Stücke nicht braun anlaufen mit Zitronensaft beträufeln. Die Marzipanrohmasse mit der Butter und dem Zucker durchmengen. 
  • Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und anschließend zu einem Rechteck (30 cm x 35 cm) ausrollen. Mit der Marzipanmasse bestreichen und mit den Apfelstücken bestreuen. Dabei am oberen und unteren Rand einen fingerbreiten Rand frei lassen. Dann von der Längsseite her einrollen. Die Rolle in 5 cm breite Scheiben schneiden und in die vorbereitete Springform stellen. Mit verquirltem Eigelb bestreichen und die gehobelten Mandeln darüber streuen. Gut abgedeckt für weitere 30 Minuten an einem warmen Ort aufgehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Nach der Ruhezeit die Teiglinge in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 180 °C Umluft für ca. 30 Minuten goldbraun backen. Nach erfolgreicher Garprobe mit einem Holzstäbchen, können sie heraus genommen werden


das Vorbild

und das Ergebnis aus dem eigenen Backofen