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Donnerstag, 22. Januar 2026

Überbackene Schlutzkrapfen

Während unserer Radtour entlang der Elbe hatten wir täglich die Gelegenheit, neue Restaurants und Gaststätten zu entdecken. Dabei habe ich gerne etwas Neues probiert. Am Tag vor unserer Abreise aus Dresden kehrten wir in ein Tiroler Gasthaus ein. Auf der Mittagskarte wurden unter anderem "Schlutzkrapfen" angeboten. Da mir dieses Gericht unbekannt war, fragte ich nach. Die Beschreibung des Kellners machte mich neugierig, sodass ich es spontan bestellte. Es handelt sich um kleine Taschen aus Nudelteig, die mit einer Masse aus Kartoffeln, Quark und Bergkäse gefüllt sind. In meinem Fall werden sie noch mit Käse überbacken und mit einer Soße aus gehackten Nüssen und brauner Butter serviert.

Zutaten für den Pastateig

75 g Roggenmehl
40 g Dinkelmehl
½ EL Olivenöl
lauwarmes Wasser nach Bedarf

Zutaten für die Füllung

100 g Kartoffeln
Salz zum Garen der Kartoffeln
1 Ei Größe M
60 g abgetropfter Magerquark
50 g geriebener Bergkäse
½ Bund Schnittlauch
frisch geriebene Muskatnuss und Salz zum Abschmecken

Zutaten zum Überbacken

1 EL braune Butter 
50 g geriebener Bergkäse
50 g gehackte Walnüsse


Zubereitung
  • Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen.
  • Alle Zutaten für den Pastateig in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig kneten. Gegebenenfalls etwas lauwarmes Wasser zugeben. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • In der Zwischenzeit den Schnittlauch abspülen, abtrocknen und in kleine Ringe schneiden. Die Kartoffeln abgießen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Das Ei trennen. Das Eiweiß für später aufbewahren. Das Eigelb mit dem Quark, dem geriebenen Käse und dem Schnittlauch zu den Kartoffeln geben, gut durchmischen und mit Muskatnuss und Salz abschmecken.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1,5 mm dünn ausrollen und mit einer runden Ausstechform (ca. 7 cm Durchmesser) ausstechen. In die Mitte jedes Fladens einen Teelöffel Füllung geben, den freien Rand mit Eiweiß bestreichen, zusammenklappen und mit einer Gabel zusammendrücken. Die fast fertigen Schlutzkrapfen auf einem leicht bemehlten Holzbrett ablegen und leicht flach drücken. 
  • Die Krapfen in kleinen Portionen in kochendem Wasser garen, mit einer Schaumkelle herausnehmen und gut abgetropft auf einem Teller ablegen.
  • Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Zwei kleine Auflaufformen einfetten. Die Schlutzkrapfen hineingeben und Bergkäse darüber reiben. Anschließend kommen sie für etwa 20 Minuten bei 180 °C Umluft in den Backofen, bis der Käse knusprig braun ist. 
  • In der Zwischenzeit etwas Butter in einem Topf zerlassen und die gehackten Walnüsse kurz anrösten. Vor dem Servieren die braune Butter mit den gehackten Nüssen darüber gießen.

Gruß aus Tirol

Sonntag, 6. Dezember 2020

Meraner Nüsse

Entdeckt haben wir die Meraner Nüsse bei unserem Feinkosthändler im Wandsbeker Quarree. Bei unserem letzten Urlaub in Meran sind sie uns dagegen nicht aufgefallen. Wir haben unseren Schwerpunkt auf Wandertouren durch das schöne Umland von Meran gelegt. Wenn uns danach der Magen knurrte, sind wir in eines der vielen Gasthäuser eingekehrt und haben uns Hunger bei einer deftigen Mahlzeit gestillt. Als Nikolausüberraschung sind die Meraner Nüsse besonders gut geeignet und sind außerdem schnell und einfach zubereitet.

Zutaten
200 g Zucker
100 ml Wasser
400 g Marzipanrohmasse
250 g halbe Walnusskerne
1 Bio Orange

Zubereitung
Den Zucker mit dem Wasser in einem Topf aufkochen und etwa 15 Minuten bei schwacher Hitze weiter einkochen lassen. Danach den Läuterzucker vom Herd nehmen.

Die Orange gut abspülen, abtrocknen und die Schale abreiben. Den Abrieb unter die Marzipanrohmasse kneten und zu einer etwa 3 cm  dicken Rolle formen. Mit einem Messer 20 mm dicke Scheiben abschneiden, zu Kugeln formen und eine Walnuss darauf leicht andrücken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und darauf ein Kuchengitter abstellen.

Die Nusspralinen mit Hilfe einer Gabel in den Läuterzucker tauchen und anschließend zum Trocknen auf dem Kuchengitter ablegen.


Meraner Nüsse mit einem Hauch Orangen-Aroma

Dienstag, 22. Oktober 2019

Tiroler Kartoffelblattln

Frisch aus dem Urlaub zurück gleich wieder in die Küche. Kartoffelgerichte stehen bei mir ganz hoch oben auf meiner Leibspeisenliste. Aus Tirol habe ich ein neues Kartoffelrezept mitgebracht, das ich umgehend ausprobieren musste. Die Kartoffelblattln sind in Tirol eine beliebte Beilage zum Sauerkraut mit Bauernwurst.


Zutaten
300 g mehlig kochende Kartoffeln
1 Eigelb
1 EL zerlassene Butter
100 g Mehl
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 Prise Salz
Fett zum Frittieren


Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, in Salzwasser etwa 20 Minuten garen, abgießen und ausdampfen lassen. Die Kartoffeln noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Nach dem Erkalten mit dem Eigelb und der zerlassenen Butter vermengen. Anschließend das Mehl, unter die Kartoffelmasse kneten und mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick ausrollen, mit einer Ausstechform runde Plätzchen ausstechen. Zwischendurch die Form regelmäßig in Mehl tauchen. Die Plätzchen im heißen Fett ausbacken bis sie goldbraun sind. Die fertigen Kartoffelplätzchen kurz auf einen Küchenkrepp ablegen, um das überschüssige Fett aufzunehmen.

das Sauerkraut muss ich leider schuldig bleiben

Samstag, 25. Oktober 2014

Tiroler Apfelküchle

Lust auf Apfel? Dann ist jetzt die richtige Zeit. Bei der Suche im Netz nach einem Apfelrezept stieß ich auf die Tiroler Apfelküchle, die es mir sofort angetan hatten. Fürs erste wollte ich es mit einem Apfel versuchen, um mich heranzutasten. Aus verschiedensten Rezepten und Videoclips stellte ich mir dann eine Zutatenliste zusammen.



Zutaten
100 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
30 g Zucker
1 Messerspitze Zimt
100 ml Milch
1 Apfel
1 EL Öl
Fett zum Frittieren
Zucker und Zimt zum Bestreuen


Zubereitung
Das Ei trennen. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Mehl, Milch und Öl unterrühren. Dann den Eischnee unterheben.

Den Apfel  schälen, das Kerngehäuse ausstechen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden

Das Frittierfett bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Apfelscheiben in den Teig tunken und im heißen Fett von beiden Seiten ausbacken. Dann herausnehmen und vorrübergehend auf einem Küchenkrepp ablegen, bis die Apfelringe in der Zimtzucker-Mischung gewälzt werden.

fast perfekt

Fazit: die Temperatur des Frittierfetts sollte nicht zu hoch sein,  sonst sind die Apfelringe Außen knusprig braun aber Innen ist der Teig nicht ganz ausgebacken.