Dienstag, 9. April 2013
Sonntag, 17. März 2013
Baguettes mit Oliven und Tomaten
Zutaten für den Vorteig
Für den Vorteig
300 g Weizenmehl Type 812
300 ml kaltes Wasser
3 g Hefe
6 g Salz
Zutaten für den Teig
609 g Vorteig (siehe oben)
500 g Weizenmehl Type 550
200 g Weizenmehl Type 812
300 ml kaltes Wasser
14 g Salz
10 g Hefe
10 g Zucker
50 g Olivenöl
150g eingelegte getrocknete Tomaten
150g eingelegte Oliven
Zubereitung
Für den Vorteig Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Kochlöffel vermischen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank eine Nacht ruhen lassen.
Den Vorteig mit den beiden Mehlen, Wasser, Salz, Hefe, Zucker und Olivenöl in einen Teigkessel geben und mit der Teigmaschine 10 Minuten langsam, dann 5 Minuten schnell zu einem Teig kneten. Der Teig ist fertig, wenn er sich vollständig von der Schüsselwand löst und einen sehr homogenen Eindruck macht.
Den Teig mit Frischhaltefolie abgedeckt bei Zimmertemperatur 2 Stunden ruhen lassen.
Wichtig ist, immer mit Frischhaltefolie abdecken und nicht mit Baumwolltüchern, diese nehmen zuviel Feuchtigkeit auf.
Nach der Ruhephase aus dem Teig zwei Baguettes formen.Ein sauberes Baumwolltuch leicht mit Mehl bestäuben und die Brote nebeneinander in das Tuch einschlagen. Die Brote reifen lassen, bis ihr Volumen um 50% zugenommen hat. Aus dem Baumwolltuch auspacken, mit einem scharfen Messer einschneiden und die Brote im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten mit Dampf (dazu ein ofenfestes mit Wasser gefülltes Gefäß mit in den Ofen geben) backen.
Samstag, 16. Februar 2013
Apfelschmalz
Einen Krug mit Schmalz hatte Oma immer im Haus. Sie benutzte es häufig zum Kochen und Braten. Die gute Butter war ihr meistens zu teuer, damals in den schlechten Zeiten. Manche Gerichte, wie ihr Grünkohl, erhielten erst mit dem Schmalz die typische norddeutsche Geschmacksnote. Den Kohl in Olivenöl anzudünsten wäre ihr nie in den Sinn gekommen. Auch zum Backen der beliebten Hirschhörner verwendete sie Schmalz. Es handelt sich ja nicht um Ölkuchen, sondern um Schmalzgebäck. Wie so vieles hat sie auch das Schmalz selber gemacht. Dazu verwendete sie bevorzugt Flomen, den sie vorher durch den Fleischwolf drehte. Das hatte den Vorteil, dass sich beim Auslassen weniger Grieben bildeten. Für meinen Brotaufstrich hole ich mir fertig durchgedrehten Flomen, den ich meistens bei meinem Fleischer vorbestellen muss.
Zutaten
500g durchgedrehten Flomen
2 Äpfel
3 Zwiebeln
Zubereitung
Flomen in einem Topf geben und bei mittlerer Hitze auslassen. Äpfel* schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und fein würfeln. Beides anschließend in das ausgelassene Fett goldbraun frittieren. Bitte beachten, dass Töpfe mit Sandwichböden auch noch Hitze abgeben, wenn sie nicht mehr auf der Herdplatte stehen! Das Schmalz etwas abkühlen lassen und wenn es noch flüssig ist in eine Kumme (Schüssel) gießen.
*Zum Backen und Kochen verwende ich traditionell Boskopäpfel.
Tipp: zur Verbesserung der Streichfähigkeit kann man einen Teil Gänseschmalz hinzugeben.
Zutaten
500g durchgedrehten Flomen
2 Äpfel
3 Zwiebeln
Zubereitung
Flomen in einem Topf geben und bei mittlerer Hitze auslassen. Äpfel* schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und fein würfeln. Beides anschließend in das ausgelassene Fett goldbraun frittieren. Bitte beachten, dass Töpfe mit Sandwichböden auch noch Hitze abgeben, wenn sie nicht mehr auf der Herdplatte stehen! Das Schmalz etwas abkühlen lassen und wenn es noch flüssig ist in eine Kumme (Schüssel) gießen.
| Mit einer Scheibe rustikalem Landbrot ist es ein beliebter Snack auf jedem Partybuffet. |
*Zum Backen und Kochen verwende ich traditionell Boskopäpfel.
Tipp: zur Verbesserung der Streichfähigkeit kann man einen Teil Gänseschmalz hinzugeben.
Samstag, 19. Januar 2013
Vanillezucker
Bei Gerichten oder Gebäck wo das Mark einer Vanilleschote verarbeitet wird, schmeiße ich die Schote nicht weg, sondern stecke sie in ein ausgedientes Marmeladenglas, das mit Zucker gefüllt ist. Die Schote gibt dann ihr Aroma an den Zucker ab. Auf diese Weise erstelle ich meinen eigenen Vanillezucker.
Sonntag, 16. Dezember 2012
Briefumschläge
Die Briefumschläge hat meine Mutter gerne um die Weihnachtszeit gebacken. Wie so viele Rezepte ist auch dieses leider nicht schriftlich überliefert und so musste ich mich mit etwas Erfahrung herantasten. Das Ergebnis hat mir gefallen und wird sicher nicht nur zur Weihnachtszeit gebacken.
Zutaten
200 g Margarine
2 Eigelbe
50 g Zucker
100 g Mandeln
1 Vanilleschote
250 g Mehl
125 g Himbeergelee
1 EL Milch
Zutaten für das Dekor
50 g Puderzucker
kandierte Kirschen
Zubereitung
- Die Eier trennen. Das Eiweiß für andere Anwendungen in den Kühlschrank stellen. Etwa ein halbes Eigelb für die spätere Glasur zurückhalten.
- Die Vanilleschote mit einem Messer der Länge nach einschneiden und das Mark auskratzen.
- Die Margarine mit dem Zucker und dem Eigelb cremig rühren.
- Die Mandeln abbrühen, abschälen und in einer Mandelmühle fein reiben.
- Die Mandeln, das Mark der Vanille und das Mehl zur Ei-Zucker-Creme zufügen und kurz durchkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen und in 12 cm breite Quadrate schneiden. In die Mitte 2 TL Himbeergelee geben und die Ecken zur Mitte einschlagen.
- Das restliche halbe Eigelb mit der Milch verquirlen.
- Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und mit dem verquirltem Eigelb bestreichen.
- Die Briefumschläge im mittleren Einschub bei 200 °C Ober- und Unterhitze im vorgeizten Ofen für etwa 20 Minuten goldgelb backen.
- Den Puderzucker mit etwas heißem Wasser zu einer geschmeidigen Glasur rühren.
- Nach dem Backen die Briefumschläge mit der Zuckerglasur bestreichen und auf die Mitte eine kandierte Kirsche platzieren.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Kirsch-Mandel-Plätzchen
Schon beim Aufstehen zog ein angenehmer Duft nach frischem Gebäck durch
unsere Räume. Also hatte ich nicht geträumt als ich in der Nacht aus
unserer Küche Arbeitsgeräusche zu vernehmen glaubte. Die Julenissen
waren wieder emsig beim Kekse backen gewesen. Heraus gekommen sind dabei
Kirsch-Mandel Plätzchen nach einem Rezept von Juliane, das emsigen Weihnachtswichtel ein wenig angepasst haben.
Zutaten
100 g Schokolade (70% Kakao)
100 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Mandeln
50 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
2 Eiweiße
3 Eigelbe
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Puderzucker zum Wälzen
Zubereitung
Schokolade hacken und mit den Mandeln, dem Mehl und dem Backpulver vermengen. Das Eiweiß steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Drei Eigelbe, den Puderzucker, das Salz und den Vanillezucker verquirlen und die Mandel-Schokomasse hinzufügen. Nun mit den grob gehackten Sauerkirschen zu einem krümeligen Teig verarbeiten und anschließend den Eischnee unterheben. Den Teig für 30 Minuten zugedeckt kühl stellen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 170° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Puderzucker in einen tiefen Teller sieben. Mit der Hand aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. Großzügig im Puderzucker wälzen und die Teigkugeln mit ca. 4 cm Abstand zueinander auf das Backblech setzen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen. Die vollständig abgekühlten Plätzchen in einer mit Backpapier ausgelegten Blechdose aufbewahren, damit sie weich und zart bleiben.
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| man nehme |
Zutaten
100 g Schokolade (70% Kakao)
100 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Mandeln
50 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
2 Eiweiße
3 Eigelbe
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Puderzucker zum Wälzen
Zubereitung
Schokolade hacken und mit den Mandeln, dem Mehl und dem Backpulver vermengen. Das Eiweiß steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Drei Eigelbe, den Puderzucker, das Salz und den Vanillezucker verquirlen und die Mandel-Schokomasse hinzufügen. Nun mit den grob gehackten Sauerkirschen zu einem krümeligen Teig verarbeiten und anschließend den Eischnee unterheben. Den Teig für 30 Minuten zugedeckt kühl stellen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 170° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Puderzucker in einen tiefen Teller sieben. Mit der Hand aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. Großzügig im Puderzucker wälzen und die Teigkugeln mit ca. 4 cm Abstand zueinander auf das Backblech setzen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen. Die vollständig abgekühlten Plätzchen in einer mit Backpapier ausgelegten Blechdose aufbewahren, damit sie weich und zart bleiben.
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| einen schönen zweiten Advent |
Sonntag, 25. November 2012
Grünkohl ohne Gedöns
Das Wetter ist zurzeit so kalt und grau, dass man sich kaum noch aus der warmen Stube traut. Doch die Aussicht auf frischen Grünkohl vom Wochenmarkt vertreibt den Novemberblues. Zum Beutel frisch gezupften Grünkohl gesellt sich noch eine Handvoll Drillinge. Das sind kleine mundgerechte, festkochende Kartoffeln, in den Einkaufskorb. Beim Fleischer erstehen wir dann noch ein paar Kochwürste. Mehr braucht es nicht für unser Grünkohlrezept ohne Gedöns. Hier noch einmal zum Mitschreiben:
Zutaten
1 Beutel frischen vorgezupften Grünkohl
2 mittelgroße Zwiebeln
Rapsöl zum Andünsten
Salz und Pfeffer zum Würzen
6 Kochwürste
500 g kleine festkochende Kartoffeln
Öl zum Anraten
Salz zum Würzen
Und so wird’s gemacht
Der Kohl wird noch einmal sorgfältig von den groben Strünken befreit und gewaschen. In einem großen Topf werden die kleingewürfelten Zwiebeln angedünstet. Dann nach und nach der Kohl hinein gegeben. Passt nicht der ganze Kohl mit einem Mal in den Topf, schmort man die erste Portion vor bis er etwas zusammenfällt und der Rest hinzu gegeben werden kann. Weil vom Abspülen noch genügen Wasser mit in den Topf gelangt, verzichten wir auf die Zugabe von Brühe. Dafür muss der Kohl dann entsprechend Salz und Pfeffer gewürzt werden. Den Kohl zugedeckt für 40 Minuten bei niedriger Temperatur schmoren lassen. Dann die Kochwürste mit in den Topf geben und 20 Minuten weiter köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die ungeschälten Kartoffeln garen und abpellen. Die Pellkartoffeln werden dann, im Ganzen, in einer Pfanne im heißen Öl und unter Zugabe von Salz von allen Seiten kurz angeröstet. Wer mag gibt noch etwas Zucker zum Karamellisieren mit in die Pfanne. Jetzt nur noch den Grünkohl mit der Kochwurst und den Kartoffeln auf einem Teller anrichten. Fertig
Zutaten
1 Beutel frischen vorgezupften Grünkohl
2 mittelgroße Zwiebeln
Rapsöl zum Andünsten
Salz und Pfeffer zum Würzen
6 Kochwürste
500 g kleine festkochende Kartoffeln
Öl zum Anraten
Salz zum Würzen
Und so wird’s gemacht
Der Kohl wird noch einmal sorgfältig von den groben Strünken befreit und gewaschen. In einem großen Topf werden die kleingewürfelten Zwiebeln angedünstet. Dann nach und nach der Kohl hinein gegeben. Passt nicht der ganze Kohl mit einem Mal in den Topf, schmort man die erste Portion vor bis er etwas zusammenfällt und der Rest hinzu gegeben werden kann. Weil vom Abspülen noch genügen Wasser mit in den Topf gelangt, verzichten wir auf die Zugabe von Brühe. Dafür muss der Kohl dann entsprechend Salz und Pfeffer gewürzt werden. Den Kohl zugedeckt für 40 Minuten bei niedriger Temperatur schmoren lassen. Dann die Kochwürste mit in den Topf geben und 20 Minuten weiter köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die ungeschälten Kartoffeln garen und abpellen. Die Pellkartoffeln werden dann, im Ganzen, in einer Pfanne im heißen Öl und unter Zugabe von Salz von allen Seiten kurz angeröstet. Wer mag gibt noch etwas Zucker zum Karamellisieren mit in die Pfanne. Jetzt nur noch den Grünkohl mit der Kochwurst und den Kartoffeln auf einem Teller anrichten. Fertig
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| einfach und lecker |
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