Freitag, 16. August 2013

Apfelsuppe

Auf der Suche im Netz nach einer erfrischenden Obst-Kaltschale für die sommerlichen Tage, stolperte ich über eine warme Apfelsuppe. Das war zwar nicht das was ich suchte, aber beim Lesen wurden Erinnerungen wach, die ich schon lange vergessen glaubte. Je mehr ich davon las, desto deutlicher wurde die Erinnerung an die Apfelsuppe meiner Großmutter. Und so nach und nach kamen die Zutaten an die Oberfläche, die in ihrem Kochtopf herum schwammen. Die richtigen Mengen galt es dann nur noch durch Ausprobieren und Abschmecken herauszufinden.


Zutaten
2 Äpfel
0,5 l naturtrüber Apfelsaft
2 Stangen Canehl
1 Vanilleschote
1 Bio Zitrone
2 TL Zucker
1 gestr. TL Speisestärke

Zubereitung
Die Zitrone abspülen, abtrocknen, dünn abschälen und den Saft auspressen.
Die Vanilleschote der Länge nach einschneiden und das Mark mit dem Messerrücken ausschaben.
Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und dann in dünne Spalten schneiden.
Einen halben Apfel zurückhalten. Den Rest mit etwas Saft und Zucker zu Apfelmus zerkochen. Bei Bedarf mit einem Schnellmixstab pürieren. Dann die restlichen Saft, die restlichen Apfelscheiben, die Zitronenschale, die Canehlstangen sowie das Vanillemark mit der –Schote hineingeben und etwa 5 Minuten köcheln lassen bis die Apfelscheiben den gewünschten Biss haben. Die Speisestärke erst in einem Esslöffel kalten Apfelsaft auflösen und dann unter ständigen Rühren in die Suppe geben. Die Suppe einmal kurz aufkochen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen. Vor dem Servieren die Zitronenschale, die Vanilleschote und das Canehl entfernen und mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Apfelsuppe nach Omas Art
schmeckt auch kalt ganz gut

Samstag, 13. Juli 2013

Blaubeerkompott

Am Wochenende gab es eine Programmänderung. Nun steht da noch eine Schale mit Blaubeeren im Kühlschrank. So ganz frisch sind sie nicht mehr, aber immer noch unbedenklich zum Verzehr geeignet. Wegschmeißen kommt in keinem Fall in Frage. Am einfachsten ich mache daraus ein Kompott und fülle es noch heiß in ein Weckglas. Das hält sich dann noch eine Weile bis ich eine Verwendung dafür gefunden habe.



Zutaten
300 g Blaubeeren
1 EL Vanillezucker
2 TL Speisestärke

Zubereitung
Die Blaubeeren abspülen und in einen Topf mit etwas Wasser und dem Vanillezucker aufkochen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser auflösen und unter Rühren in den Topf geben. Das Kompott kurz aufkochen und noch heiß in ein gut gereinigtes Weckglas füllen. Umgehend das Glas verschließen und abkühlen lassen.

Wenn ihr das Kompott sofort verwenden möchtet,
könnt ihr euch den letzten Arbeitsschritt sparen


Samstag, 6. Juli 2013

Schnitzel Bolognese

Vom Vortag war noch eine gute Portion Sauce Bolognese übrig. Noch einmal Spaghetti mit "Bolo" waren mir zu langweilig. Daher machte ich auf dem Rückweg vom "Putzbüddel" (Frisör) Halt beim Fleischer und erstand zwei kleine Schweineschnitzel, die als Schnitzel Bolognese bei uns in den Ofen geschoben wurden.

Zutaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Möhren
125 g gemischtes Hackfleisch
1 Dose geschälte Tomaten 400ml
50 ml Rotwein
½ TL getrockneter Oregano
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
2 Schweineschnitzel
Olivenöl zum Anbraten
Goudakäse zum Überbacken
Pasta nach Bedarf

Zubereitung
Backofen auf 200 °C Oberhitze vorheizen.
Die Möhren schälen und feine feine Würfel schneiden.
Die Knoblauchzehe sowie die Zwiebel schälen, klein würfeln und im heißen Olivenöl glasig andünsten.
Die gewürfelten Möhren mit dem gemischtes Hack dazu geben und kurz anbraten.
Mit den Tomaten ablöschen.
Oregano mit dem Rotwein unterrühren.
Soße köcheln lassen und nach Geschmack noch Salz und Pfeffer hinzu geben.
Schnitzel von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Öl von beiden Seiten kurz anbraten.
Die Schnitzel in eine feuerfeste Form geben, die Sauce Bolognese darüber geben und den Käse darüber reiben.
Auf der mittleren Schiene die Schnitzel wenige Minuten gratinieren bis eine knusprig, braune Käsekruste entstanden ist.

Zum Abschluss noch etwas frisch geriebenen Parmesankäse
über das Schnitzel und die Nudeln

Donnerstag, 20. Juni 2013

Mamas Gulasch

Wenn es früher darum ging unsere Kinder an den Tisch zu locken, war Mamas Gulasch immer das geeignete Mittel. Auch Heute lockt sie die Aussicht darauf zu einem Sonntagsbesuch bei ihren Eltern.

Zutaten
500 g Rindergulasch
500 g Schweinegulasch
200 g Champignons
300 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Salz, frisch gemahlenen bunten Pfeffer und Paprikapulver zum Würzen
Öl zum Anbraten
Wasser
1 EL Speisestärke
100 ml Sahne

Zubereitung
Fleischstücke mit Küchenpapier abtupfen. Öl im Schnellkochtopf erhitzen, Fleisch nach und nach portionsweise bei starker Hitze scharf von allen Seiten anbraten. Bei Bedarf weiteres Öl in den Topf geben.

Zwiebeln abpellen und grob würfeln. Knoblauchzehen abziehen und in feine Würfel schneiden. Beides im Topf an goldbraun anbraten.

Fleischstücke wieder in den Topf geben. Wasser in den Topf füllen, so dass das Fleisch zu ¾ bedeckt ist. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Rand des Schnellkochtops reinigen und verschließen. Topf erhitzen bis die zweite Garstufe (zweiter Ring) erreicht ist. Bei milder Hitze für 20 Minuten schmoren lassen.

Topf vom Herd nehmen und abdampfen lassen. Deckel vorsichtig öffnen und Fleisch entnehmen. Speisestärke mit etwas Bratensaft in einer Tasse auflösen und damit den Bratensaft eindicken. Fleisch und Champignons zugeben und alles gemeinsam kurz aufkochen. Zum Abschluss die Sahne unterrühren und eventuell nachwürzen.

Egal ob mit Omas Semmelknödel, Kartoffelklößen, Nudeln
oder mit vorgegarten Gnocchi, Mamas Gulasch geht immer.

Freitag, 17. Mai 2013

Pizza-Waffeln

Das Rezept stammt nicht aus einem Kalender, sondern es fiel mir beim Durchblättern eines Supermarktflyers auf. Den Flyer habe ich schon vor Wochen entsorgt. Aber ein einfaches Rezept für Waffeln fand sich schnell im Netz. Wegen des deftigen Belags habe ich allerdings auf die Zugabe von Zucker verzichtet.

Zutaten für den Waffelteig
250 g Dinkelmehl
250 ml Milch
3 Eier
125 g weiche Butter
1 Prise Salz

Zubereitung
Eier und Butter mit dem Handmixer schaumig rühren. Dann die restlichen Zutaten zugeben und mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verarbeiten. Während der Teig eine Weile ruht, das Waffeleisen gut einfetten.
Den Teig in das  Waffeleisen füllen und goldgelb ausbacken. Die fertigen Waffeln auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Die Waffeln mit Tomatensoße bestreichen, mit Belag nach eigenem Geschmack belegen. Anschließend Käse drüber reiben und für etwa 10 Minuten in den Backofen schieben.

ein beliebter Party-Snack

Dienstag, 9. April 2013

Schnelle Party Frikadellen

Der Knaller auf jedem Party Buffet. Einfach und schnell selbstgemacht. 


Bratwurst ausdrücken und zu kleinen Klößen rollen,
die in der Pfanne nur kurz angebraten werden.


Auch für viele Gerichte als knusprige Beilage oder als Einlagen in Suppen geeignet.

Sonntag, 17. März 2013

Baguettes mit Oliven und Tomaten

Nach dem Rezept "Brötchen & Co" habe ich mich an Baguettes mit Tomaten und Oliven versucht. das Ergebnis hat mich überzeugt und wird am nächsten Wochenende abermals zur Anwendung kommen. Damit unsere Partygäste zum Kasslerbraten und Krautsalat noch eine kleine Beigabe haben.

Zutaten für den Vorteig
Für den Vorteig
300 g Weizenmehl Type 812
300 ml kaltes Wasser
3 g Hefe
6 g Salz


Zutaten für den Teig
609 g Vorteig (siehe oben)
500 g Weizenmehl Type 550
200 g Weizenmehl Type 812
300 ml kaltes Wasser
14 g Salz
10 g Hefe
10 g Zucker
50 g Olivenöl
150g eingelegte getrocknete Tomaten
150g eingelegte Oliven



Zubereitung
Für den Vorteig Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Kochlöffel vermischen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank eine Nacht ruhen lassen.
Den Vorteig mit den beiden Mehlen, Wasser, Salz, Hefe, Zucker und Olivenöl in einen Teigkessel geben und mit der Teigmaschine 10 Minuten langsam, dann 5 Minuten schnell zu einem Teig kneten. Der Teig ist fertig, wenn er sich vollständig von der Schüsselwand löst und einen sehr homogenen Eindruck macht.
Den Teig mit Frischhaltefolie abgedeckt bei Zimmertemperatur 2 Stunden ruhen lassen.
Wichtig ist, immer mit Frischhaltefolie abdecken und nicht mit Baumwolltüchern, diese nehmen zuviel Feuchtigkeit auf.
Nach der Ruhephase aus dem Teig zwei Baguettes formen.Ein sauberes Baumwolltuch leicht mit Mehl bestäuben und die Brote nebeneinander in das Tuch einschlagen. Die Brote reifen lassen, bis ihr Volumen um 50% zugenommen hat. Aus dem Baumwolltuch auspacken, mit einem scharfen Messer einschneiden und die Brote im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten mit Dampf (dazu ein ofenfestes mit Wasser gefülltes Gefäß mit in den Ofen geben) backen.