Donnerstag, 2. Juni 2016

Trdelnik mit Speck und Käse

Bei unserem Urlaub in Sankt Peter-Ording bummelten wir am Himmelfahrtstag über den Kunsthandwerker Markt. Überrascht war ich hier einen Imbisstand zu finden an dem Trdelnik in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten wurden. Neben verschiedenen süßen Varianten gab es auch eine herzhafte mit Speck und Käse. Wir kauften uns je eine süßen und einen pikanten Baumstrietzel, wie sie dort genannt wurden.

In meiner kleinen Berliner Küche habe ich für das Backexperiment die Zutaten halbiert und in Ermangelung eine Nudelholzes eine leere Glasflasche verwendet.




Zutaten für den Teig
250g Mehl
21g Hefe
50ml lauwarme Milch
50g Butter oder Margarine
1 Ei
70g Speck
1 Prise Salz
100g geriebener Käse




Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hinein bröckeln und mit ein wenig  lauwarmer Milch und Mehl zu einem weichen Vorteig verrühren. An einem warmen Platz 15 Minuten zugedeckt gehen lassen. Das Volumen des Vorteigs sollte sich dabei etwa verdoppeln. Nun die restliche Milch, die Margarine, eine Prise Salz, und das Ei zum Teig hinzufügen. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten bis er Blasen wirft und sich von der Schüsselwand löst. Für etwa 30 Minuten den Teig gut zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Speck in Würfel schneiden und anschließend unter den Teig kneten.

Den Hefeteig etwa 1cm dick ausrollen und in einen Streifen von 3cm Breite schneiden, den man spiralförmig um ein Nudelholz, das man vorher mit Alufolie umhüllt. Bevor es in den Ofen geht, die Teigrolle im geriebenen Käse wälzen. Damit die Hefekringel gleichmäßig "gegrillt" werden können, die Rolle in eine feuerfeste Form hängen, damit der Teig nicht aufliegt und man sie regelmäßig wenden kann. Bei 180°C im Ofen für etwa 30 Minuten backen.

Den fertigen Strietzel vorsichtig vom Nudelholz abstreifen und noch warm servieren.


der Teig reichte für zwei Striezel

Dienstag, 19. April 2016

Apfelpfannkuchen

Weil für meinen Menüplan, den ich mir für diese Woche zusammengestellt hatte, nicht alle Zutaten frisch im Supermarkt vorrätig waren, musste ich umdisponieren und habe mir aus den noch vorhandenen Vorräten aus meiner Berliner Küche wieder  Pfannkuchen gebacken. Im Gemüsefach des Kühlschranks lag noch ein Apfel, daher gab es eine süße Variante - Apfelpfannkuchen.

Archivfoto: "Pfannkuchen mit Apfelmus"

Zutaten
100 g Mehl
2 Eier
150 ml Milch
1 Prise Salz
1 Apfel
Fett zum backen
3-4 EL Puderzucker




Zubereitung
Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen. Aus dem Mehl, den Eigelb, der Milch, dem Salz und dem Zitronenabrieb einen glatten Teig rühren und das Eiweiß unterheben. Durch das aufgeschäumte Eiweiß werden die Pfannkuchen fluffiger und die Apfelspalten lassen sich gut einbetten. Äpfel schälen und in schmale Spalten schneiden. Fett in der Pfanne erhitzen, Pfannkuchenteig hinein geben und Apfelspalten in den Teig einbetten. Beide Seiten goldbraun backen. Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen.


schmecken auch kalt noch gut ;-)

Dienstag, 12. April 2016

Pfannkuchen mit Hackfleischfüllung

Für diese Woche hatte ich noch keinen Plan, was ich mir zum Abendessen kochen sollte. Beim Stöbern in den Supermarktregalen kam mir dann die Idee einfach ein paar Pfannkuchen zu backen, in einer pikanten Variante mit Hackfleischfüllung. Dazu erstand ich 200g gemischtes Hack und eine Tüte "Knoggi Fix Bolognese". Dazu noch ein kleiner gemischter Salat aus Eisbergsalat, Paprika, Möhren, Mais und einer halben Zwiebel. Für den Pfannkuchenteig brauchte ich noch Milch. Eier, Mehl und Salz hatte ich noch vorrätig.

Vom Einkauf zurück machte ich mich zunächst an den Salat. Aufs Dressing habe ich verzichtet. Da ich in meinem Berliner Haushalt nur über eine kleine Pfanne verfüge, habe ich die Bolognese nach der Anweisung auf der Tüte gekocht, nachdem sie fertig war in einen Topf umgefüllt und auf kleiner Flamme warm gehalten. Den Pfannkuchenteig habe ich mit zwei Eiern Mehl, Milch und einer Prise Salz "nach Gefühl" angerührt und dann in der zwischenzeitlich abgespülten Pfanne gebacken. Auf einen fertigen Pfannkuchen habe ich dann einen Streifen Hackfleischsoße sowie ein wenig von dem Salat gegeben und alles eingerollt. Als Dip kam noch ein Klacks Schmand mit auf den Teller. Fertig war mein Abendessen.


Mittwoch, 6. April 2016

Omas Bienenstich II

In der Abgeschiedenheit meiner Berliner Küche habe ich mich wiederholt an dem Bienenstichrezept meiner Oma versucht. Und endlich ist er mir gelungen. Bisher habe ich überlesen, dass die Mandelmasse vor dem Backen aufgetragen werden muss. Wegen der eingeschränkten Ausstattung in meiner Berliner Pantry, habe ich den Bienenstich als Blechkuchen gebacken. Die Mandelmasse habe ich nur auf die eine Hälfte des Teigs aufgetragen. Auf die freie Hälfte kam nach dem Backen die Buttercreme.




Zutaten für den Teig
150g Margarine
150g Zucker
300g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
¾ Päckchen Backpulver
2 Eier
eine Prise Salz

Zutaten für den Mandelüberzug
60g gehobelte Mandeln
100g Zucker
50g Butter
1-2 EL. Milch oderSahne

Zutaten für die Buttercreme
200g weiche Butter
200g Puderzucker
1 Eigelb


Zubereitung
Eier, Margarine und Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit dem Salz und dem Vanillezucker unter den Eischaum rühren. Den Teig in eine Springform geben.

Butter und Zucker in einer Pfanne karamellisieren, Mandeln unterrühren, mit der Milch ablöschen und auf dem Teig geben. Im vorgeheizten bei 180°C im Backofen auf der mittleren Schiene 20 min Backen.

In der Zwischenzeit aus der Butter, dem Puderzucker und dem Eigelb mit einem Handmixgerät eine Creme für die Füllung schlagen.

Den fertigen Tortenboden auskühlen lassen und in zwei gleichmäßig dicke Hälften schneiden. Die Buttercreme auf den unteren Boden gleichmäßig verstreichen und beide Hälften wieder zusammenfügen.

endlich gelungen

Dienstag, 22. März 2016

Hefezopf

Da es ungewiss ist, ob ich an den Osterfeiertagen backen muss, habe ich mir in Berlin einen Hefezopf gebacken, den ich anstatt Abendbrot nach Feierabend essen werde. Weil der Arbeitstag am Montag wegen der Anreise nach Berlin immer etwas länger dauert und auch noch die Einkäufe für die laufende Woche auf dem Programm stehen, blieb keine Zeit für detaillierte Fotos.


Zutaten für den Teig
500g Mehl
1 Ei
200ml lauwarme Milch
100g Zucker
50g Butter oder Margarine
1 Würfel Hefe (42g)
1 Prise Salz
die abgeriebene Schale einer Zitrone

Zutaten für den Belag
1 Ei
100g gehobelte Mandeln

Bilder aus meinem Archiv


Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hinein bröckeln und mit ein wenig von der lauwarmer Milch, etwas Zucker und Mehl zu einem weichen Vorteig verrühren. An einem warmen Platz 15 Minuten zugedeckt gehen lassen. Das Volumen des Vorteigs sollte sich dabei etwa verdoppeln. Nun die restliche Milch, den Zucker, das Ei, eine Prise Salz, die abgeriebene Zitronenschale sowie die Butter in Flöckchen zum Teig hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig kneten bis er Blasen wirft und sich von der Schüsselwand löst. Für etwa 30 Minuten den Teig gut zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Aus dem Teig drei gleich große Teile trennen zu etwa 40cm langen Strängen ausrollen, auf dem mit Backpapier ausgelegtem Backblech zu einem Zopf flechten und noch einmal gut abgedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen. Den Zopf mit dem verquirltes Ei einpinseln, die gehobelten Mandel darüber streuen und anschließend im vorgeheizten Backofen bei 160°C für 25 Minuten backen.


passt nicht nur zu Ostern



Donnerstag, 17. März 2016

Trdelnik

Beim Stöbern im Internet machte mich ein Heferezept neugierig. Das aus der Slowakei stammende Hefegebäck wird auf einem Spieß über offenem Feuer gebacken. Die Art der Zubereitung der Trdelnik kannte ich bisher nicht. Bei Helpster fand ich eine Anleitung wie man sie im heimischen Herd selber backen kann. Nach weiterer Recherche habe ich dann noch einige Änderungen am Rezept vorgenommen.

Später kam dann noch Zucker und Zimt hinzu

Zutaten für den Teig
500g Mehl
1 Würfel Hefe (42g)
100ml lauwarme Milch
2 Eier
50g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz

Für die Ummantelung
30g gehackte Haselnüsse
100g flüssige Butter
100g Zucker
½ TL Zimt



Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hinein bröckeln und mit ein wenig  lauwarmer Milch, etwas Zucker und Mehl zu einem weichen Vorteig verrühren. An einem warmen Platz 15 Minuten zugedeckt gehen lassen. Das Volumen des Vorteigs sollte sich dabei etwa verdoppeln. Nun die restliche Milch, den Zucker, eine Prise Salz, und die Eier zum Teig hinzufügen. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten bis er Blasen wirft und sich von der Schüsselwand löst. Für etwa 30 Minuten den Teig gut zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und die gehackten Haselnüsse untermischen. In einer kleinen Schüssel Zimt und Zucker vermengen.

Den Hefeteig etwa 1cm dick ausrollen und in Streifen von 3cm Breite schneiden, die um ein eingefettetes Nudelholz gewickelt werden. Die Griffe zum Schutz gegen die Hitze mit Alufolie umwickeln. Damit die Hefekringel gleichmäßig "gegrillt" werden können, die Rolle in eine feuerfeste Form hängen, damit der Teig nicht aufliegt und man sie regelmäßig wenden kann. Bei 160°C im Heißluftherd für etwa 30 Minuten backen. Während der Backzeit die Rollen regelmäßig drehen und den Teig mit der Butter-Nuss-Mischung bestreichen. Nach dem Backen die noch warmen Kringel mit dem Zimtzucker überstreuen.


Auch wenn ich das Original noch nie gegessen und somit keinen Vergleich habe, bin ich mit meinem Werk noch nicht ganz zufrieden. Da der Teig an den Überlappungen nicht ganz durchgebacken war, würde ich das nächste Mal einen längeren Streifen spiralförmig aufwickeln. Außerdem muss ich mir etwas anders einfallen lassen, damit die gehackten Haselnüsse besser am Teig haften bleiben und nicht alle in der Auflaufform landen. Es wir also noch eine Fortsetzung geben.

Bei weiteren Recherchen bin ich noch auf interessante Rezepte gestoßen:
bei crazy BACKNOÉ, NICEST things und sogar auf dem IT-Tech-Board NGB

Donnerstag, 3. März 2016

Wurstsalat

In Dieser Woche stand einmal wieder Resteverwertung auf der Menükarte. Einige Lebensmittel mussten dringend verarbeitet werden bevor sie das Ablaufdatum überschritten hätten. Daher gab es am Montag und Dienstag Pfannkuchen, um die Eier und das Pflaumenmus aufzubrauchen. Was macht man dann mit dem letzten Pfannkuchen vom Vortag? Paprika, Zwiebeln und Bockwurst sind auch noch vorhanden. Mit etwas Olivenöl und Senf lässt sich sicher ein leckerer Salat machen. Ein Glas Gewürzgurken und Tomaten werden auf dem Heimweg noch dazugekauft.



Senf kam später hinzu

Zutaten
1 Paprika
1 Tomate
1 Zwiebel
2 Bockwürste
1 Pfannkuchen
3 Gewürzgurken
3 EL. Gurkenessig
1 EL Olivenöl
1 TL Senf
Salz und Pfeffer zum Abschmecken


Zubereitung
Alle Zutaten klein schneiden und in einer Schüssel mit Senf, Olivenöl, Gurkenessig, Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas durchziehen lassen und mit einer Scheibe Brot servieren.


In der nächste Woche gibt es dann Schnittchen mit Tomaten und Gewürzgurken.