Dienstag, 9. Mai 2017

Peanut-Oat-Cookies

Die Haferplätzchen aus dem skandinavischen Möbelhaus sind bei uns nur begrenzt haltbar – ich liebe sie einfach zu sehr. Allerdings muss ich mich ranhalten, um welche abzubekommen, bevor unsere Enkel sie entdecken. Sonst bekomme ich keine mehr ab. Um mir einen kleinen Vorrat anzulegen, backe ich sie deshalb selbst. Das angebrochene Glas Erdnussbutter kommt ebenfalls auf die Zutatenliste.

Zutaten
150 g kernige Haferflocken
125 g Dinkelmehl Type 630
1 Ei Größe L
100 ml Milch
80 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
100 g crunchy Erdnussbutter
1 TL Backpulver

Zutaten für die Glasur
100 g Zartbitterkuvertüre
1 EL Kokosfett

Zubereitung

  • Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Die Haferflocken in einer Pfanne leicht anrösten und mit den übrigen Zutaten zu einem Teig kneten. Mit Hilfe eines Teelöffels kleine Teigkleckse auf die vorbereiteten Backbleche setzen.
  • Die Bleche mit den Plätzchen im Ofen bei 180 °C Umluft etwa 15 Minuten backen.
  • In der Zwischenzeit die Kuvertüre in kleine Stücke brechen und zusammen mit dem Kokosfett über einem warmen Wasserbad schmelzen.
  • Die abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in die flüssige Schokoladenglasur tauchen und auf ein Kuchengitter legen.


Das Ergebnis: 34 Erdnuss-Haferflocken-Plätzchen.

Ab damit in die Keksdose

Dienstag, 2. Mai 2017

Rührkuchen mit Schokoladenplätzchen




Zutaten
250 g Margarine
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
4 Eier
100 ml Milch
300 g Mehl
200 g Speisestärke
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
150 g Schokoladenplätzchen



Zubereitung
  • Die Zutaten sollten alle Zimmertemperatur haben, damit der Teig nicht gerinnt. Zucker und Vanillinzucker mit der weichen Margarine schaumig rühren.
  • Nach und nach ein Ei und ein Esslöffel Mehl unterrühren. Sollte die Fett-Zuckermasse gerinnen, weil die Eier noch zu kalt sind. Die Rührschüssel in ein warmes Wasserbad stellen und den Teig cremig rühren.
  • Das restliche Mehl, die Speisestärke und das Backpulver vermengen und unter den Teig rühren.
  • Schokoladenplätzchen hinzu geben und unter den Teig rühren.
  • Kuchenform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  • Teig in die Form füllen.
  • Kuchen in den vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) etwa 50 Minuten backen. Kurz vor Ablauf der Backzeit mit einem Holzstäbchen den Garzustand prüfen. Holzstäbchen in den Kuchen stecken. Der richtige Garpunkt ist erreicht, wenn keine Teigreste am Stäbchen kleben bleiben.

Prost Kaffee

Dienstag, 25. April 2017

Butterkuchen


Zutaten für den Teig
500g Mehl
1 Würfel Hefe (42g)
2 Eier
150ml lauwarme Milch
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150g Butter
1 Prise Salz
die abgeriebene Schale einer Zitrone



Zutaten für den Belag
100g Butter
100g gehobelte Mandeln
100g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Becher Sahne


Zubereitung
Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Zucker und Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. An einem warmen Platz 15 Minuten zugedeckt gehen lassen. Das Volumen des Vorteigs sollte sich dabei etwa verdoppeln. Nun die restliche Milch, die Butter, eine Prise Salz, den Zitronenabrieb und die Eier zum Teig hinzufügen. Mit einem Rührgerät einen geschmeidigen Teig kneten. Für etwa 30 Minuten den Teig gut zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.


Das Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf gleichförmig verteilen und wieder ruhen lassen. Vorsicht beim Abdecken. Da der Teig sehr klebrig ist, den direkten Kontakt mit einem Tuch oder Folie vermeiden. Mein Tipp einen Grillrost über das Blech legen und darauf die Abdeckung.

Mit einer Gabel den Teig einstechen. Butter schmelzen und über den Teig verstreichen. Vanillezucker mit dem Zucker vermengen und mit den gehobelten Mandeln über den Teig verteilen. Bei 180°C im vorgeheizten Backofen 25 Minuten backen. Die Sahne direkt nach dem Backen gleichmäßig über den noch heißen Butterkuchen gießen und den Kuchen im Ofen eine Weile ziehen lassen.


Alles in Butter

Fazit: nach fünf Jahren und mehreren Butterkuchen verzichte ich auf die Sahne und habe die Butter und den Zucker für den Belag auf je 75 g reduziert, was der Begeisterung in unserer Familien nicht geschmälert hat.

Vera's Apfelkuchen

Eigentlich wollten wir den Apfelkuchen zum Osterbesuch einen Kuchen mitgebracht haben. Da wir das Rezept noch nicht kannten mussten wir den Kuchen erst verkosten. Danach war es uns zu peinlich mit einem angeschnittenen Kuchen bei unserem Besuch aufzutauchen.


Zutaten für den Teig
100g Butter
100g Zucker
100g Mehl
2 Eier
½ TL Backpulver

Zutaten für den Belag
3-4 Äpfel
80g Mandelsplitter
Aprikosenmarmelade
200g Sahne


 

Zubereitung
Äpfel schälen, entkernen und in kleine Spalten schneiden. Zucker mit der weichen Butter schaumig rühren. Eier, Mehl und zum Schluss das Backpulver unterrühren. Teig in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Springform (26cmØ). Apfelspalten überlappend darauf verteilen und anschließend die Mandelsplitter darüber streuen.

Bei 200°C im Backofen für 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit ungefähr einen halben bis ganzen Becher Sahne gleichmäßig über den Kuchen gießen. Zum Ende der Backzeit etwa ein halbes Glas erwärmte Aprikosenmarmelade über den Apfelkuchen streichen. Den Kuchen im ausgeschalteten Ofen noch eine Weile ziehen lassen.



Für einen Blechkuchen die doppelte Menge an Zutaten nehmen.

Freitag, 17. März 2017

Kartoffelsalat mit Würstchen

Kartoffelgerichte gehören zu meinen Lieblingsgerichten. Ausgenommen ist Kartoffelsalat. Das Rezept was mich überzeugen könnte habe ich noch nicht gefunden. Dieses, nach einem Rezept von Fernsehkoch Rainer Sass, kommt dem jedoch schon nahe.



Zutaten
1 Kg Kartoffeln
150 g Griechischer Joghurt
Saft einer Zitrone
2 Gewürzgurken
Lauchzwiebeln
1 Bund Petersilie
2 Wiener Würstchen
½ l Gemüsebrühe
Olivenöl zum Anbraten
Rapsöl zum Frittieren
1 TL ganzen Kümmel
Salz und schwarzen Pfeffer zum Abschmecken


Zubereitung
Kartoffeln mit Salz und Kümmel garen. Würstchen in Scheiben schneiden und anbraten. Pellkartoffeln abgießen und abkühlen lassen. Gewürzgurken und Lauchzwiebeln kleinhacken. Abgekühlte Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln, Würstchen, Lauch und Gurken mit dem Joghurt vermengen. Brühe hinzugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Zitronensaft, Salz und dem frisch zerstoßenen Pfeffer abschmecken. Den Salat für 20 Minuten durchziehen lassen. Petersilie waschen gut trocken tupfen, im heißen Öl frittieren und vor dem Servieren ein paar Blätter zum Salat geben.

Kartoffelsalat mit Würstchen einmal anders

Mini Pizzen

Als kleine Häppchen zu einem geselleigen Abend oder einer Party, z.B. anlässlich des Saint Patrick's Day, eignen sich Mini Pizzen. Auch dazu verwende ich das Basis Rezept für Pizzateig aus meiner Sammlung. Die Menge reichte für zwei Backbleche mit je 12 Mini Pizzen.

Zutaten für den Belag
Tomatensoße Arrabbiata
grobe Bratwurst
Salami
Parmaschinken
Rucola
Kirschtomaten
Raspelkäse
Grana Padano

Zubereitung
Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und kleine Pizzen ausstechen. Mit der Tomatensoße aus dem Glas bestreichen. Mein Tipp: eine fertige, feurige Pastasoße, dann bracht man kein extra Pizzagewürz.


Als Belag gab es drei Varianten: Salami, Schinken und Bratwurst. Die klassische Pizza mit Salami wurde mit einer geviertelten Cherrytomate gekrönt und mit Käse überbacken. Die Version mit dem Parmaschinken habe ich nach dem Backen mit Rucola belegt und abschließend Grano Pardano darüber gerieben. Die Idee mit der Bratwurstt habe ich mir vom Fernsehkoch Rainer Sass abgeschaut. Dazu habe ich Bratwurstbrät auf die Pizza verteilt, eine Scheibe Tomate darauf gelegt und dann Käse rüber gestreut.

für weitere Ideen zum Belegen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt


Montag, 20. Februar 2017

Linseneintopf

Auf Kantinenessen muss ich seit einigen Monaten verzichten. Traurig bin ich deswegen nicht. Nur manchmal vermisse ich die deftige Kost wie Kohlroulade oder Eintöpfe. Warum es nicht einmal selber versuchen? Bei Chefkoch wurde ich auf der Suche nach einem geeigneten Rezept für einen Linseneintopf, das ich ein wenig abwandelte, schnell fündig.

Gruppenbild ohne Zwiebel

Zutaten
250g Linsen
1 Bund Suppengrün
2-3 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Bund Petersilie
200g durchwachsenen Speck
1l Gemüsebrühe
2 EL Rapsöl
1 EL Apfelessig
1 EL Senf
2 Kabanossi
2 Krakauer
1 Prise Salz
Pfeffer, Muskat und Zucker zum Abschmecken




Zubereitung
Die Linsen nach Packungsangabe vorher in Wasser einweichen. Speck würfeln, Gemüse putzen, schälen und kleinschneiden. Ebenso die Würste. Speck in etwas Öl auslassen. Die kleingeschnittene Zwiebel darin anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Sellerie, Lauch sowie den Senf und Apfelessig hinzugeben und das Ganze köcheln lassen. Würstchenscheiben in einer Pfanne mit etwas Öl leicht anbraten. Erst das restliche Gemüse zum Sud hinzu geben dann die Wurststückchen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Zucker abschmecken. Eintopf so lange garen bis die gewünschte Bissfestigkeit des Gemüses erreicht ist. Zum Abschluss frische, grob gehackte Petersilie über den Teller geben.

Guten Appetit.