Samstag, 26. Mai 2018

Drømmekage

Ich schaue mich mal gerne in fremden Küchen nach Anregungen und Ideen um. Als ich neulich nach einer Backanleitung für Napoleonhüte in Dänischen Food Blogs stöberte, fielen mir auch die zahlreichen Drømmekage Rezepte auf. Wegen ihrer geografischen Nähe zu Dänemark und weil sie die Geschichte um den Traumkuchen niedergeschrieben hat, habe ich mich entschieden das gut und ausführlich beschriebene Rezept von Michaelas Herzlieb-Blog als Vorlage für meinen Backversuch zu verwenden.

Die von mir verwendete Auflaufform war leider kleiner. Somit wurde mein Kuchen dicker, was eine längere Backzeit zur Folge hatte. Womit ich auch von der Kokos-Karamell-Masse deutlich mehr hatte, als ich benötigte. Der Kuchen war schön fluffig, für meinen Geschmack jedoch zu süß. Beim nächsten Mal versuche ich die Mengen auf meine Auflaufform und meinen Kalorienbedarf zu reduzieren.

Hier nun das Ergebnis meines erstens Versuchs.


Donnerstag, 17. Mai 2018

Kaiserschmarrn

Schon seit einiger Zeit steht dieses einfache Pfannengericht auf meiner To-Do-Liste. Ein geeignetes Rezept habe ich mir schon aus dem Netz zusammen gesucht. Nun endlich will ich es ausprobieren.


Zutaten
2 Eier
100 g Mehl
15 g Zucker
1 Prise Salz
150 ml Milch
Butter zum Braten
30 g Rosinen
Puderzucker zum Bestreuen


Zubereitung
  • Eier trennen.
  • Eiweiß in einer Schüssel steif schlagen.
  • Mehl, Zucker, Salz und Eigelb mit der Milch in einer zweiten Schüssel zu einem glatten, Teig verquirlen.
  • Steif geschlagenes Eiweiß unterheben.
  • Butter bei milder Hitze in einer Pfanne erwärmen, den Teig gleichmäßig in der Pfanne verteilen.
  • Den Schmarrn vorsichtig mit zwei Pfannenwendern herum drehen und auch die zweite Seite bei milder Hitze anbacken.
  • Den Pfannkuchen mit in grobe Stücke zerteilen.
  • Rosinen untermengen und Alles  in der Pfanne goldbraun anrösten.
  • Den Kaiserschmarrn auf einem Teller anrichten und mit Puderzucker bestreuen.

Ein Klacks Apfelkompott rundet das Ganze ab

Montag, 7. Mai 2018

Biksemad

Biksemad ist ein dänisches Gericht, das sich ganz einfach aus den Resten vom Vortag zubereiten lässt. Von unserem Kassler Braten am Sonntag war ein gutes Stück übrig geblieben. Leider aber keine Kartoffeln. Die waren jedoch schnell aus Pellkartoffeln gegart. Gepellt und grob gewürfelt landeten sie mit einer klein gehackten Zwiebel in der heißen Pfanne. Danach wurde die Bratenscheibe ebenfalls in grobe Stücke geschnitten und zu den Kartoffeln mit in die Pfanne gegeben. Noch etwas mit Salz und Pfeffer gewürzt und unter regelmäßigen Wenden kurz gleichmäßig angebraten. In einer zweiten Pfanne ein Spiegelei braten und anschließend beides auf einen Teller anrichten.


eine Gewürzgurke wäre die ideale Beilage, wenn man sie denn vorrätig hat.

Dienstag, 1. Mai 2018

Erdbeer Muffins

Backmischungen gehörten zu meinen Anfangserfahrungen. Schon ewig habe ich keine mehr verwendet. Doch als ich neulich beim Discounter eine Backmischung in einem Weckglas entdeckte, war meine Neugierde geweckt und so wanderten die Erdbeermuffins in meinen Einkaufskorb. Nachdem sie einige Tage in unserem Vorratsschrank stand machte ich mich heute ans (Back) Werk.

Zur Backmischung benötigt man noch 100 ml
Milch und 100 ml Speiseöl sowie zwei Eier.
Alles gut miteinander vermengen
in Muffinförmchen füllen und ab damit in den Backofen

Das fertige Ergebnis

Fazit: Die Zubereitung der Muffins verlief ohne Probleme. Der Geschmack war allerdings enttäuschend. Von Erdbeeren war nichts zu schmecken. 

Donnerstag, 26. April 2018

Kartoffel-Fischauflauf

Zutaten für den Kartoffelstampf
500 g Kartoffeln
1 TL Salz
2 EL Milch
1 EL Butter
1 Prise geriebene Muskatnuss

Zutaten für den Kochfisch
500 g Schellfisch
1 Zwiebel
2 Lorbeerblätter
2 cl Weinessig
1 TL Salz

Zutaten für die Tomatensoße
1 Dose geschälte Tomaten
Olivenöl zum Andünsten
1 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Sahne
etwas Zucker und Pfeffer zum Abschmecken
½ Bund glatte Petersilie

Zutaten für das Topping
50 g mittelalter Gouda
1 Ei



Zubereitung
  • Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen.
  • In einem Topf mit ausreichend Wasser (der Fisch sollte ganz bedeckt sein) die Zwiebel, die Lorbeerblätter, das Salz und den Weißweinessig hineingeben und zum Kochen bringen,
  • dann auf kleinste Flamme herunter schalten, den gut abgespülten Fisch hineingeben und für 10 bis 15 Minuten garen lassen.
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Petersilie abspülen und grob hacken.
  • Tomaten abgießen und in grobe Würfel schneiden.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch andünsten.
  • Mit den Tomaten ablöschen.
  • körnige Brühe und Sahne unterrühren.
  • mit Zucker und Pfeffer abschmecken und den Sud kurz aufkochen lassen.
  • Den gegarten Fisch von Haut und Gräten befreien, in mundgerechte Stücke zerteilen und mit der gehackten Petersilie in die Pfanne mit der Tomatensoße geben.
  • Kartoffeln abgießen, und mit Milch, Butter und etwas geriebene Muskatnuss zu Kartoffelstampf verarbeiten.
  • In eine feuerfeste Form zu unters eine Schicht Kartoffelstampf verteilen.
  • Darauf den Fisch-Tomatensud geben,
  • der wieder mit einer Schicht Kartoffelmus bedeckt wird.
  • Das verquirlte Ei über die Kartoffelmasse verstreichen,
  • dann den Gouda darüber reiben.
  • Den Auflauf für 10 bis 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Umluft goldbraun überbacken.


Die Variante mit Lachsfilet, das kurz in der Pfanne angebraten wurde, hat auch sehr lecker geschmeckt.


Sonntag, 15. April 2018

Napoleonhüte

Unser letzter Dänemarkurlaub liegt schon über 15 Jahre zurück. Damals waren wir noch mit der kompletten Familie in der Nähe von Ringkøbing. Vor kurzem wurde ich von einem Mitglied der Familie daran erinnert, als ich ein Foto per Messenger geschickt bekam. Darauf abgebildet die Napoleonhüte, die sich bei uns großer Beliebtheit erfreuen – damals wie heute.

Gruß aus Dänemark

Zutaten für den Teig
150 g weiche Margarine oder Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
300 g Weizenmehl

Zutaten für Füllung und Deko
200 g Marzipanrohmasse
1 Eiweiß
100 g Zucker
200 g Zartbitter Kuvertüre


Zubereitung
Ei, Salz und Zucker zu einer schaumigen Masse schlagen. Mit der Margarine zu einer Creme rühren. Mehl unterkneten und den Teig zu Kühlen für zwei Stunden in den Kühlschrank legen.


Zucker und Eiweiß schaumig schlagen das Marzipan in Flocken zu geben und mit einem Handrührgerät gut verquirlen. Mit einem Teelöffel Portionen abstechen und mit Nassen Händen zu einer etwa 2cm großen Kugel formen.


Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig etwa 4mm dick ausrollen und in Kreise von 10cm Ø ausstechen.


In die Mitte der Teigkreise eine Marzipangugel legen, drei Seiten zur Mitte einklappen und festdrücken.


Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft etwa 12 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen abkühlen lassen.

Die Kuvertüre klein brechen und über einem Wasserbad schmelzen.


Die Napoleonhüte mit der Unterseite und den Ecken eintauchen und auf einem Kuchengitter zum Trocknen ablegen.

warum den in die Ferne schweifen...

Montag, 9. April 2018

Tomaten-Kichererbsen-Topf

Im Januar gab es bereits einen Kichererbsen-Eintopf. Ein kleiner Rest der getrockneten Hülsenfrüchte hatten wir noch in unserem Vorratsschrank. Mit einer Dose pürierter Tomaten landeten sie nun heute in meinem Topf.


Zutaten
125 g getrocknete Kichererbsen
1 Dose pürierter Tomaten
2 - 3 Kartoffeln
1 - 2 Wurzeln
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 g durchwachsenen Speck
2 Kabanossi
Olivenöl zum Andünsten
Salz und Pfeffer zum Abschmecken


Zubereitung
  • Die Kichererbsen nach Packungsangabe vorher in Wasser einweichen.
  • Speck in Würfel schneiden.
  • Kabanossi in Scheiben schneiden.
  • Gemüse putzen, schälen und klein schneiden.
  • Speck in etwas Öl auslassen.
  • Wurstscheiben mit anbraten.
  • Die Zwiebelwürfel und Knoblauch hinzugeben.
  • Kleingewürfelte Kartoffeln und Wurzeln in den Topf mit andünsten.
  • Die abgegossenen Kichererbsen und die pürierten Dosentomaten mit unterrühren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Den Topfinhalt zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze weiter garen.

ein Klacks Saure Sahne und etwas Grün als krönenden Abschluss