Dienstag, 30. Oktober 2018

Apfel-Rüben-Pfanne

Es ist Herbst und wieder Zeit für Steckrüben. Lange Zeit als Viehfutter verschrien, ich bin der Meinung es kommt darauf an was man daraus macht. Mit Kartoffeln und Äpfeln haue ich sie mir in die Pfanne.



Zutaten
¼ Steckrübe
4 kleine Kartoffeln
1 Zwiebel
2 Boskop Äpfel
Salz und Pfeffer zum Würzen
Fett zum Anbraten

Zubereitung

  • Rübe vierteln und dick abschälen.
  • Ein Viertel in grobe Würfel schneiden.
  • Kartoffeln ebenfalls schälen und würfeln.
  • Kartoffeln und Rüben in Salzwasser 20 Minuten garen.
  • Zwiebel pellen und fein würfeln.
  • Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel schneiden.
  • Rüben und Kartoffeln abgießen.
  • Zwiebelwürfel in einer Pfanne mit etwas Fett glasig andünsten.
  • Rüben und Kartoffeln in die Pfanne geben.
  • Dann die Äpfel mit anrösten.


ebenfalls aus der Pfanne eine grobe Bratwurst

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Beer'n, Boh'n un Speck

Jetzt wo auf dem Markt die neue Birnenernte angeboten wird, will ich mich an einem traditionellen norddeutschen Gericht versuchen. Beer'n, Boh'n un Speck (Birnen, Bohnen und Speck) kamen in dieser Jahreszeit auch bei meiner Großmutter oft auf den Tisch kam.

mit der Birnensorte, "Gute Luise",   habe ich die richtige Wahl getroffen

Zutaten für zwei Portionen
300 g Brechbohnen
1 Bund Bohnenkraut
4 kleine Kochbirnen
400 g durchwachsenen Speck
1,5 l Wasser
1 Zwiebel
1 EL Butter

Zubereitung
  • Zwiebel pellen und mit dem Speck im Wasser zum Kochen bringen. 50 Minuten bei milder Hitze im geschlossen Topf köcheln lassen.
  • Bohnen abstrubbeln und waschen.
  • Birnen und Bohnenkraut abspülen.
  • Nach 30 Minuten die Birnen mit zum Speck in den Topf geben.
  • 10 Minuten später den Speck herausnehmen. Dafür die Bohnen und das Bohnenkraut in den Topf legen. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Den gekochten Speck in Scheiben schneiden und zurück in den Topf geben.
  • Den restlichen Speck würfeln in mit zerlassener Butter bei milder Hitze goldbraun rösten.
  • Nachdem die Bohnen etwa 12 Minuten gegart sind, das Bohnenkraut und die Zwiebel entfernen und den Sud abgießen.
  • Birnen und Bohnen mit den Salzkartoffeln auf einem Teller anrichten, Speckscheibe dazulegen und mit der zerlassenen Speckbutter übergießen.

als Beilage kommen ein paar Salzkartoffeln mit auf den Teller

Freitag, 12. Oktober 2018

Cranberry-Apfel-Kuchen

Für heute Nachmittag hat sich Besuch zum Kaffee angekündigt. Da trifft es sich gut, dass ich neulich beim Durchplättern alter Kalender ein Rezept für einen schnellen Apfel-Cranberry-Kuchen gefunden hatte. Die fehlenden Zutaten lassen sich schnell aus dem Supermarkt um die Ecke besorgen und dann geht es ab in die Küche.

wegen der Großen Äpfel habe ich nur vier verarbeitet

Zutaten
5 Eier (Größe M)
125 g Rohrzucker
16 g Vanillezucker
60 ml Wasser
100 ml Rapsöl
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer Zitrone
80 g gemahlene Mandeln
100 g Dinkelmehl Typ 630
 ½ Päckchen Backpulver
1 TL Zimt   
1 Messerspitze Kardamom
75 g getrocknete Cranberries
1 kg Äpfel (Holsteiner Cox)



Zubereitung
  • Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  • Eier trennen.
  • Eigelb mit Zucker, Vanillezucker und dem Wasser schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Das Öl nach und nach während des Rührvorgangs hinzugeben.
  • Zitronenabrieb und die Mandeln mit hineingeben.
  • Mehl, Kardamom, Backpulver und Zimt miteinander vermengen, in die Eimasse hineinsieben.
  • Die  Cranberries ebenfalls dazugeben und alles gut miteinander verrühren.
  • Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und gleichmäßig unter den Teig heben.
  • Den Teig in eine gefettete Springform (26 cm Durchmesser) verstreichen.
  • Im vorgeheizten Ofen bei 170 °C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit die Äpfel auf dem Kuchen verteilen. 



Donnerstag, 4. Oktober 2018

Kartoffel-Focaccia

Ein neuer Monat ist angebrochen und beim Umblättern des Kalenders gab es auch ein neues Rezept. Eines, das mich zum Nachbacken anregte. Wie immer konnte ich nicht widerstehen, es mit einer persönlichen Note zu versehen. Ein Stück durchwachsenen Speck, dass wir noch im Kühlschrank hatten passte gut zum Rezept. Statt einer fertigen Kräutermischung, stellte ich eine eigene aus frischen Küchenkräutern von unsere Fensterbank zusammen.


Zutaten für den Teig
320 g geschälte Kartoffeln
20 g Hefe
300 g Dinkelmehl
Salz und Pfeffer zum Würzen
3 EL frisch gehackte Kräuter (z.B. Basilikum, Thymian und Petersilie)
2 EL Öl von den eingelegten Tomaten

Zutaten für den Belag
160 g geschälte Kartoffeln
180 g getrocknete, eingelegte Tomaten
100 g durchwachsenen Speck
200 g Zwiebeln
50 g geriebenen Gouda
2 EL Olivenöl zum Andünsten

Zutaten für den Dip
1 naturbelassene Zitrone
1 Bund glatte Petersilie
150 g Schmand
150 g griechischen Joghurt

Zubereitung
  • Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und das Öl auffangen.
  • Kartoffeln schälen und grob reiben.
  • Hefe zerbröseln mit Mehl, Salz und Pfeffer, Kräuter, geriebenen Kartoffeln und 2 EL Tomaten-Öl zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.
  • Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Restliche Kartoffeln (160 g) in Scheiben schneiden.
  • Speck würfeln und in einer Pfanne auslassen.
  • Kartoffelscheiben mit hinzu geben und mit anrösten.
  • Zwiebeln abpellen und in Ringe schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe darin kurz glasig andünsten.
  • Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech übertragen.
  • Die angerösteten Kartoffelscheiben auf dem Teig verteilen. Grob gehackte Tomaten, Zwiebelringe und geriebenen Käse darüber geben.
  • lm vorgeizten Ofen etwa 30 Minuten bei 200 °C Ober- und Unterhitze backen.
  • Für den Kräuterdip die Zitronenschale abreiben und den -Saft auspressen.
  • Petersilie abzupfen und fein hacken.
  • Schmand‚ Joghurt, Zitronenschale und mit der Hälfte der Petersilie vermischen. Mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Focaccia nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und mit der restlichen Petersilie bestreuen.

Zum Anrichten auf dem Teller mit einem Klacks Kräuterdip servieren.

Donnerstag, 27. September 2018

Wurstgulasch

Nach dem letzten Grillen waren ein Paar Krakauer Bratwürste nachgeblieben, die noch ungegrillt im Kühlschrank lagen. Im Gemüsefach fand sich noch eine kleine Paprika, die es nicht in den Salat geschafft hatte. Beides passt gut in ein Wurstgulasch.



Zutaten
2 Krakauer Bratwürste
2 Zwiebeln
1 Paprika
250 ml Rinderbrühe
1 EL Tomatenmark
1 TL Senf
1 TL Speisestärke
1 EL Sahne
Öl zum Braten
Salz, Pfeffer und Paprikapulver zum Würzen



Zubereitung
Zwiebeln schälen und klein würfeln, Paprika vierteln, entkernen, abspülen und mit dem Messer in grobe Stücke zerteilen. Würste in Scheiben schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Wurstscheiben anbraten. Dann die Paprika hinzugeben und kurz andünsten. Mit der Rinderbrühe ablöschen. Ein wenig von der Brühe zurückhalten. Tomatenmark und Senf unterrühren und mit den Gewürzen abschmecken. Speisestärke mit der restlichen Brühe vermengen, unter den Sud rühren und kurz aufkochen lassen. Zum Schluss mit einem Schuss Sahne verfeinern.


passend zum Wurstgulasch ein paar Nudeln

Freitag, 21. September 2018

Rührei mit Krabben

Rührei mit Krabben ist ein typisches norddeutsches Gericht es lässt sich schnell und einfach zubereiten.

Zutaten
3 Eier Größe M
100 g Krabben
Salz und Pfeffer
Fett zum Braten
etwas Schnittlauch und Petersilie
2 Scheiben Schwarzbrot

Zubereitung
Eier in einer Schüssel aufschlagen und Salz und Pfeffer verquirlen. Ei in eine heiße Pfanne gießen, Krabben mit hineingeben und unter behutsamen Rühren das Ei stocken lassen. Das Rührei auf einer Scheibe Schwarzbrot anrichten und mit gehackten Kräutern garnieren.

schmeckt zur jeder Tageszeit

Mittwoch, 12. September 2018

Apfel-Zwetschgen-Streusel-Kuchen

Die Apfelsaison hat wieder begonnen. Die ersten Frühsorten werden bereits auf dem Wochenmarkt angeboten. Auf unsere Lieblingssorte müssen wir jedoch noch warten. Die Back- und Kochapfelsorte Holsteiner Cox ist auch schon zu haben. Eigentlich wollte ich mal wieder einen Zwetschgenkuchen backen. Aber warum nicht einmal Apfel und Pflaume miteinander kombinieren.


Zutaten für den Basisteig
250 g Mehl
½ Würfel Hefe
75 ml lauwarme Milch
1 Ei
50 g Rohrzucker
1EL Vanillezucker
75 g Butter
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer halben Zitrone


Zutaten für den Belag
500 g Zwetschgen
2 Äpfel
175 g Mehl
100 g Margarine
1 Messerspitze Zimt
100 g Rohrzucker
1 Prise Salz


Zubereitung
Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Zucker und Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. An einem warmen Platz 15 Minuten zugedeckt gehen lassen. Das Volumen des Vorteigs sollte sich dabei etwa verdoppeln. Nun die restliche Milch, die Butter, eine Prise Salz, den Zitronenabrieb und das Ei zum Teig hinzufügen. Mit einem Rührgerät einen geschmeidigen Teig kneten. Für etwa 30 Minuten den Teig gut zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.


Für die Streusel das Mehl mit dem Zimt, Salz und dem Zucker vermengen. Die Margarine in einem Topf zerlassen und nach und nach unter Mehlmischung verrühren bis ein krümeliger Teig entsteht.


Zwetschgen abspülen und gut abtropfen lassen. Zwetschgen halbieren und entsteinen. Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Springform (26 cm Durchmesser) einfetten und mit dem Paniermehl ausstreuen. Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.


Den Hefeteig flach in der Form verteilen und mit den halbierten Zwetschgen und den Apfelspalten belegen. Wer mag streut noch etwas Zucker über das Obst, das anschließend mit den Streuseln gleichmäßig bedeckt wird.


Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 20 Minuten backen. Nach erfolgreicher Nadelprobe kann der Kuchen aus dem Ofen genommen und zum Abkühlen an die Seite gestellt werden.

zur Krönung fehlt nur noch die Schlagsahne
bitteschön