Freitag, 17. Mai 2019

Lolli-Kekse

Der erste Geburtstag der Enkelkinder steht an und Opa ist aufgefordert Kuchen-Lollies zu backen. Auch wenn sie die selbst noch nicht vernaschen dürfen, bitte kindgerecht mit einem passenden Motiv und hübsch bunt. Zunächst entwerfe ich ein paar passende Motive und bastle dann die Pappschablonen, womit ich später meine Entwürfe auf den ausgerollten Teig übertrage. Dann mache ich mir Gedanken über die Zutaten, die man zur Verzierung verwenden könnte. Als Lollistiel verwende ich stabile, bunte Pappstrohhalme, die ich neulich in einem Party-Shop im Einkaufszentrum entdeckt habe. Als Basisteig verwende ich das Rezept meiner Hanseaten.


Zutaten für den Teig
1 Zitrone
150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei (Größe M)
1 Prise Salz
300 g Weizenmehl Typ 405
1 gestrichenen TL Backpulver

Zutaten für die Dekoration
Puderzucker
Lebensmittelfarbe
Wasser

Was man sonst noch benötigt
Papptrinkhalme
Pappschablonen
verschiedene Pinsel



Zubereitung
  • Die Zitrone gut abspülen und die Schale abreiben.
  • Die Butter mit dem Zucker zu einer cremigen Masse verrühren.
  • Das Ei, das Salz und den Zitronenabrieb dazu geben und verrühren.
  • Das Backpulver mit dem Mehl vermengen, über den Teig sieben und alle zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig etwa 6 mm dick ausrollen. Mit Hilfe der Pappschablonen das gewünschte Motiv mit einem Messer ausschneiden.
  • Die fertigen Teiglinge mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  • Den Lollistiel etwa auf einer Länge von 5 cm vom Rand in den Teig eindrücken und mit etwas restlichen Teig "einkleben".
  • Bei 180 °C Ober- und Unterhitze in den vorgeheizten Backofen für etwa 10 Minuten backen.
  • Den Puderzucker mit der gewünschten Farbe und heißem Wasser zu einer geschmeidigen Glasur verrühren.
  • Die Glasur mit einem Pinsel auf die fertigen Lollikekse auftragen. 

Tiger, Teddy & Co.

alles Gute zum Geburtstag

Donnerstag, 2. Mai 2019

Lachs Burger

In unregelmäßigen Abständen verbringen wir einen Teil unseres Urlaubs in St. Peter-Ording. Mit der Zeit haben wir zahlreiche Restaurants besucht. Einige davon besuchen wir besonders gerne. Auf den "Lachsburger", der auf der Menükarte "Der Insel" steht, freuen ich mich schon lange im Voraus. Statt Brötchen wird der  geräucherte Lachs zwischen Kartoffelröstis und einer Remoulade mit frisch gehacktem Dill serviert. Dazu gibt es einen kleinen gemischten Salat.

Alles was es dazu braucht gibt es frisch auf dem Wochenmarkt und lässt sich in der eigenen Küche herstellen:

Räucherlachs
Kartoffelrösti
Schmand
Joghurt griechischer Art
verschiedene Küchenkräuter
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Salat nach eigenen Belieben

Zubereitung
Für den Kräuter Dip nehme ich einen halben Becher Schmand, gebe zwei Esslöffel Joghurt und einen Teelöffel Sahne Meerrettich hinzu und rühre alles gut durch. Von unseren Küchenkräutern von der Fensterbank hacke ich ein paar Blätter Petersilie, Dill und etwas Thymian klein und mische es unter den Dipp. Zum Abschluss schmecke ich ihn noch mit etwas Salz und Pfeffer ab.

Auf einen Kartoffelrösti lege ich dann eine Scheibe geräucherten Lachs, darauf einen Klacks Kräuterdip, Es folgt eine weitere Schicht mit einem Rösti, Lachs und Dip. Den Abschluss bildet ein dritter Rösti. Etwas frischer Salat der Saison rundet das Burger Menü ab.

Original...
...und Fälschung - beides schmeckt lecker

Kartoffelrösti

Kartoffelrösti schmecken als Beilage oder solo. Im Gegensatz zu Kartoffelpuffer verzichte ich auf die Beigabe von Eiern und Mehl und drücke die überschüssige Flüssigkeit in einem Geschirrhandtuch aus. Für die Zubereitung braucht es kein großes Geschick und nur wenige Zutaten:

festkochende Kartoffeln
Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum Würzen
Butterschmalz zum Braten


Zubereitung
  • Kartoffeln schälen
  • grob raspeln
  • mit einem Geschirrtuch die Flüssigkeit ausdrücken
  • würzen und gut durchmengen
  • in einer beschichteten Pfanne Butterschmalz erhitzen
  • portionsweise den Teig hineingeben und von beiden Seiten goldbraun anbraten
  • auf einem Küchenkrepp ablegen, um das überschüssige Fett aufzusaugen

schmecken lecker solo oder als Beilage

Sonntag, 21. April 2019

Ostertorte

Zu Ostern ging es dann doch nicht ohne eine Torte mit Möhrenteig und Cremefüllung. Opa hat’s versprochen damit die Familie möglichst komplett zum Oster-Brunch zusammen kommt und er danach mit seinen Enkeln rumtollen kann. Aber erst die Arbeit…

Zutaten für den Teig
4 Eier Größe M
200 g Zucker
1 Prise Salz
150 ml Rapsöl
80 g griechischer Joghurt
60 g Fruchtmus
350 g Mehl
2 TL Backpulver
400 g Möhren
100 g gemahlene Mandeln

Zutaten für die Füllung
5 EL Zucker
400 ml Sahne

1 Zitrone
500 g Mascarpone
2 Tütchen Vanillezucker
120 g Fruchtmus

Zutaten für die Verzierung
200 g gehobelte Mandeln
12 Marzipanmöhren

Zubereitung für die Tortenböden
  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Möhren schälen und fein raspeln.
  • Die Eier mit 200 g Zucker und dem Salz schaumig schlagen.
  • Das Öl, den Joghurt und das Fruchtmus unterrühren.
  • Nach und nach die geraspelten Möhren mit den gemahlenen Mandeln untermengen.
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, über den Teig sieben und unterrühren.
  • Den Teig in eine gefettete Springform mit 26 cm Durchmesser füllen und etwa 50 Minuten auf der mittleren Schiene  goldbraun backen.
  • Nach erfolgreicher Garprobe mit dem Holzstäbchen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus der Form lösen und zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen.
Zubereitung für die Zitronencreme
  • Die Zitrone gut abspülen, Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Die Mascarpone in eine Schüssel geben mit dem Zitronenabrieb cremig rühren. Mit Zitronensaft und Zucker abschmecken.
  • Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und vorsichtig unter die Zitronencreme heben.
Fertigstellung der Torte
  • Den Möhrenkuchen waagerecht in drei gleich dicke Scheiben schneiden.
  • Das Fruchtmus erwärmen und auf die zwei unteren Böden verstreichen.
  • Den ersten Boden auf eine auf eine Tortenplatte legen und auf das erkaltete Mus ein Drittel der Zitronencreme gleichmäßig verstreichen.
  • Den zweiten Boden auflegen und ebenfalls einem Drittel der Zitronencreme bestreichen.
  • Den dritten Boden auflegen. Den Boden sowie den Tortenrand mit der restlichen Zitronencreme bestreichen und anschließend mit gehobelten Mandeln bestreuen.
  • Dann die Torte für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • 12 Segmente markieren und je eine Marzipanmöhre darin hinein legen.

Als Denkanstoß diente ein Rezept vom Discounter um die Ecke, das
uns zwei Wochen vor Ostern per Flyer in den Briefkasten flatterte

Fazit: an der Dekoration der Torte muss ich noch fleißig üben. Die Verzierung des Rands wollte mir nicht gelingen, weswegen er am Ende von mir weggelassen wurde. Geschmeckt hat's trotzdem.


Donnerstag, 18. April 2019

Hefeteighörnchen mit Zimtquark-Füllung

Einen Hefezopf zum Osterfest hatte ich schon. Warum nicht kleine Gebäckteile aus Hefeteig mit einer Füllung? Nach einer kurzen Beratung einigten wir uns auf eine Quarkcreme und ich stelle umgehend einen Einkaufzettel mit den Zutaten für Quarkhörnchen zusammen:


Zutaten für den Teig
300 g Dinkelmehl Typ 630
21 g Hefe
120 ml lauwarme Milch
50 g weiche Butter
40 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei Größe M

später entschied ich mich noch 20 g Speisestärke in die Quarkcreme zu rühren

Zutaten für die Quarkfüllung
120 g Quark 40%
50 g Crème fraîche
40 g Zucker
20 g Speisestärke
1 TL Vanillezucker
1 TL Zimt

Zutaten für den Belag
1 Ei
2 EL Milch
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. Mit dem restlichen Mehl bedecken. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt an einen warmen Ort für 15 Minuten abstellen, bis sich in der Mehlabdeckung Risse gebildet haben.

Den Quark mit der Crème fraîche, dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Zimt zu einer geschmeidigen Masse verrühren.

Die restlichen Zutaten zum Hefeteig hinzugeben und gut durchkneten bis er nicht mehr am Rand der Rührschüssel kleben bleibt. Nochmals gut abgedeckt den Teig für weitere 60 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bereitstellen.

Den Teig zur Kugeln formen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem  Kreis mit etwa 40 cm Durchmesser ausrollen. Mit einem Pizzaroller in12 spitze Dreiecke schneiden.

Die Quarkmasse mit einem Löffel auf die dreieckigen Teiglinge geben und von der Basis zur Spitze einrollen.

Die Hörnchen mit der Spitze nach Unten auf die Bleche legen, zu einem Halbmond biegen und noch einmal gut abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen.

Das Ei trennen, das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Hörnchen damit bestreichen. Die Hefehörnchen für etwa 20 Minuten auf der mittleren Schiene goldbraun backen.

Nach Ende der Backzeit die Quarkhörnchen aus dem Ofen nehmen, zum Abkühlen an die Seite stellen und mit Puderzucker bestäuben.

schmecken frisch aus dem Ofen am besten

Dienstag, 9. April 2019

Bratwürste mit Kartoffelhaube

Im letzten Jahr hatte ich mich bereits einen Schellfisch mit im Ofen überbacken. Die Idee mit der Kartoffelhaube fand ich gut. Das simple Rezept für Bratwürste mit einer Kartoffelhaube vom Fernsehkoch Tim Mälzer, das neulich beim NDR-Fernsehen gesendet wurde, hat mir auf Anhieb gefallen und mich zum Nachkochen angeregt


Zutaten (für 2 Personen)
500 g Kartoffeln
1 TL Salz
2 Zwiebeln
1 Messerspitze Kümmel
150 ml Fleischbrühe
6 kleine Bratwürste
50 ml Milch
1 EL Butter
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
Öl oder Fett zum Anbraten
Käse zum Überbacken
Petersilie

Zubereitung
  • Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen.
  • Bratwürste in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten.
  • Die Würste aus der Pfanne in eine ofenfeste Form geben.
  • Die Zwiebeln abpellen, in Würfel schneiden und im heißen Öl anrösten. Wenn sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben, mit der Brühe ablöschen. Kümmel hinzugeben und das Ganze kurz aufkochen lassen.
  • Die Zwiebelsoße über die Bratwürste gießen.
  • Die Kartoffeln abgießen und kurz im Topf zum Abdampfen schwenken. Kartoffeln mit dem Stampfer zermusen, mit Butter und Milch verrühren und mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
  • Das Kartoffelpüree gleichmäßig über die Bratwürste verteilen und anschließend Käse darüber reiben.
  • Die Form im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Umluft auf der mittleren Schiene für etwa 20 Minuten goldbraun überbacken.
  • Vor dem Servieren etwas frisch gehackte Petersilie drüber streuen.



Donnerstag, 4. April 2019

Paprika-Erbsen-Nudelpfanne

Weil zwei Familienmitglieder abgesagt hatten, war vom Wochenendessen war eine Dose mit Stückentomaten übrig geblieben. Außerdem fanden sich noch diverse andere Zutaten im Kühl- und Vorratsschrank, woraus ich mir spontan ein leckeres Nudelgericht zusammenstellte.

was Kühl- und Vorratsschrank so hergeben


Zutaten für zwei Portionen
1 Paprika
120 g Tiefkühl Erbsen
100 g durchwachsenen Speck
1 rote Zwiebel
400 g Stückentomaten aus der Dose
Petersilie
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Olivenöl zum Andünsten
2 Portionen Nudeln nach Wahl z.B. Eliche

Zubereitung
  • Den Speck in Würfel schneiden und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen.
  • Zwiebel abpellen und fein würfeln. Paprika gut abspülen und in Streifen schneiden. Beides mit in die Pfanne geben und ein paar Minuten mit andünsten.
  • Die Nudeln in Salzwasser garen.
  • Die Tomatenstücke zum Ablöschen mit in die Pfanne zum Paprika geben.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Erbsen unterrühren und alles kurz aufkochen lassen.
  • Nudeln abgießen.
  • Nudel und Paprikagemüse auffüllen und frisch gehackte Petersilie drüberstreuen.
passend dazu schnell noch ein paar Partyfrikadellen in die Pfanne gehauen