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| Reiche Ernte. |
Hinter dem Bahndamm der U-Bahnlinie U3, nur wenige Meter von unserer Haustür, fließt die Seebek durch einen Grünstreifen. Dort wuchern in dieser Jahreszeit dichte Brombeerhecken. Beim Spaziergang wandert ab und zu eine Brombeere in den Mund. Kurz entschlossen begebe ich mich wieder nach Hause und kehre mit einem kleinen Spielzeugeimer zurück. Allzu groß ist meine Ausbeute dann doch nicht, aber für ein bis zwei Gläser Gelee könnte es reichen. Abgeschmeckt wird dieser Brotaufstrich später mit einer Prise frisch geriebener Tonkabohne.
Zutaten
1 Tonkabohne
600 g Brombeeren ergab 400 ml Saft
200 g Gelierzucker 2:1
Vorbereitung
Die Marmeladengläser und Deckel im kochenden Wasser sterilisieren. Eine Messerspize Zitronensäure verhindert nicht nur, dass sich Kalk an den Gläsern absetzt, sondern unterstützt auch die Sterilisation.
Zubereitung
Die Brombeeren abspülen und abtropfen lassen. Anschließend in einem Topf mit einem Esslöffel Wasser bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Umrühren aufkochen. Dann die Beeren durch ein Sieb passieren. Den Saft erneut aufkochen, den Gelierzucker unterrühren und mit einer Prise frisch geriebener Tonkabohne abschmecken. Den Sud sechs Minuten lang köcheln lassen. Nach erfolgreicher Gelierprobe das Gelee in die sterilisierten Gläser füllen, den Rand bei Bedarf gründlich reinigen und mit den Deckeln verschließen. Zum Abkühlen die Gläser über Kopf abstellen.
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| Noch einfacher geht's mit fertigem Brombeersaft aus der Flasche. |
Fazit: Scheinbar kann man die oben erwähnte Theorie nicht 1 zu 1 auf Säfte anwenden. Aus meinen gut 600 g gepflückten Brombeeren erhielt ich 400 ml Saft. Das ergab mit den dazu benötigten 200 g Gelierzucker eine Füllmenge für zwei Gläser mit einem Gesamtvolumen von etwa 430 ml.

















