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Sonntag, 6. Juli 2025

Lemon-Curd-Cake

Was passt besser zu einem Sommertag als ein leckerer Zitronenkuchen? Und weil immer noch ein Glas mit Lemon-Curd im Kühlschrank steht, backe ich einfach einen Zitronen-Rührteig, den ich mit der Zitronenbutter fülle. Etwas Geduld brauche ich allerdings, bis alle Zutaten aus dem Kühlschrank auf Zimmertemperatur erwärmt sind. Aber dann kann es endlich losgehen.

Zutaten für eine 26 cm Springform
250 g weiche Margarine
200 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier Größe L
200 g Dinkelmehl Type 630
100 g Speisestärke
1 Tütchen Backpulver
2 Bio-Zitronen
250 ml Lemon Curd
100 g Puderzucker für die Glasur
Fett und Paniermehl zum Ausstreuen der Form

Zubereitung

  • Die Backform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
  • Die Zitronen heiß abspülen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Butter mit dem Zucker, dem Zitronenabrieb in einer Rührschüssel cremig schlagen.
  • Nacheinander die Eigelbe unterrühren. Das Mehl, die Speisestärke mit dem Backpulver vermengen, in die Schüssel sieben und mit zwei Esslöffeln Zitronensaft zu einem glatten Teig verrühren. Nun den Eischnee unterheben.
  • Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Backofen im mittleren Einschub bei 150 °C Umluft ca. 60 Minuten goldbraun backen. Nach erfolgreicher Garprobe mit einem Holzstäbchen kann der Kuchen aus dem Ofen genommen werden.
  • Nachdem der Kuchen ausreichend abgekühlt ist, wird er mit einem langen Messer in zwei Böden geteilt. Zuerst wird der untere Boden mit der Lemon-Curd-Creme bestrichen, dann wird der obere Boden drauf gesetzt.
  • Den Puderzucker mit etwas Zitronensaft zu einer glatten Glasur verrühren und den Kuchen damit bestreichen.

nach dem Backen folgt der zweite Streich

die Glasur habe ich mit ein paar Tropfen Karottensaft eingefärbt


Sonntag, 15. Dezember 2024

Lemon Curd

Aufgrund der verwendeten Zitrusfrüchte hätte ich die Herkunft dieser Creme in Italien vermutet. Doch ihr Name weist auf den angloamerikanischen Sprachraum hin. Und so ist es auch. Lemon Curd ist in Großbritannien ein beliebter Brotaufstrich. Die samtige Zitronencreme eignet sich jedoch nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch als raffinierte Füllung für Kekse und Kuchen. Da ich eine ausgesprochene Schwäche für diese Zitrusfrucht habe, war es für mich selbstverständlich, ein paar Gläser dieser spritzigen Köstlichkeit zuzubereiten.

Zutaten
3 Bio-Zitronen
3 Eier Größe M
100 g Zucker
20 g Vanillezucker
100 g kalte Butter

Zubereitung
  • Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Die kalte Butter in Würfel schneiden.
  • Den Saft und den Abrieb der Zitrone in einem Topf unter Rühren aufkochen.
  • Die Eier mit dem Zucker cremig schlagen und sie in kleinen Portionen unter den Sud rühren. Unter ständigen Rühren bei mittlerer Temperatur die Masse zwei Minuten simmern lassen und sie dann durch ein feines Sieb passieren.
  • Die Masse wieder zurück in den Topf geben und bei reduzierter Hitze nach und nach die Butterwürfel unterrühren und etwa fünf Minuten einkochen bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.
  • Abschließend die Lemon Curd in sterilisierte Gläser füllen und verschließen.

nun man Butter bei die Zitrone

dann geht's durch ein Sieb


mal keine Kekse zum 3. Advent

Update 19.11.2025:
Weil die Lemon Curd in der Familie so beliebt ist, steht sie wieder auf meiner To-do-Liste. Allerdings hatten wir nur Eier der Größe L im Kühlschrank. Darum musste ich die Zutaten neu berechnen. Das Ergebnis:

3 große Bio-Zitronen (220 ml Saft und 12 g Abrieb)
3 Eier Größe L
120 g Zucker
24 g Vanillezucker
120 g kalte Butter 

Bei der Zubereitung hat sich nichts geändert. Das Ergebnis füllte vier Schraubgläser mit insgesamt 740 ml Inhalt.

Sonntag, 12. April 2020

Scones

Viele Leute kommen morgens ohne Kaffee gar nicht in die Puschen. Für mich ist das ein absolutes "No-Go". Mein Tag beginnt mit einem Becher schwarzen Tee. Am liebsten mit Zucker und einem Teelöffel frisch gepressten Zitronensaft. Notfalls auch schwarz, wenn die Zitrone aus ist. Kaffee trinke ich, wenn überhaupt als Milchkaffee, nur nachmittags. Am liebsten mit einem Stück Kuchen. Aber meistens bevorzuge ich auch hier Teatime, wie unsere europäischen Nachbarn von der Britischen Insel. Dann passen natürlich am besten Scones mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade dazu. Im Gegensatz zu den Scones ist die Zubereitung der Cream deutlich zeitaufwendiger. Deshalb habe ich hier darauf verzichtet und mir ein Glas aus dem Supermarkt besorgt. Daher stammte in diesem Fall auch die Erdbeermarmelade. Weil es immer noch keine Hefe in den Supermärkten gibt, passt es ganz gut, dass Backpulver als Triebmittel in den Teig gerührt wird. Das habe ich, genau wie Mehl noch in unserem Vorratsschrank. Wer mag kann noch Rosinen mit in den Teig rühren.


Das Backpulver ist bereits mt dem Mehl vermengt


Zutaten
350 g Mehl Type 405
2 Tütchen Backpulver
50 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei Größe M
120 g kalte Butter
150 g Joghurt griechischer Art
1 Eigelb zum Bestreichen


Zubereitung
Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle trockenen Zutaten in einer Rührschüssel vermengen. Nach und nach das Ei, den Joghurt sowie Flöckchen der Butter mit den Knethaken zügig zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.


Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 Inch (2,54 cm) dick ausrollen und mit einer runden Form 2 ⅝ Inch (6,67 cm) große Kreise ausstechen, mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und im mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens für etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Mangels Hefe gibt es statt des  Osterzopfs selbstgebackene Scones