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Freitag, 7. August 2020

Zitronen-Beeren-Kuchen

Es ist wieder Saison für frische Beeren aus der Region. Auf dem Wochenmarkt werden lila Heidelbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren, neben Erdbeeren und Kirschen aus dem Alten Land angeboten. Auf der Suche nach Anregungen zu einem geeigneten Rezept, stieß ich im Netz des Öfteren auf den blueberry & raspberry lime cake. Ein Rezept, das so häufig auftaucht, kann sicher nicht schlecht sein. Warum also nicht gleich zweierlei Beeren in einen Kuchen rühren. Zunächst musste ich dazu einige Begriffe klären. Bei Golden caster sugar handelt es sich um feinen unraffinierten Rohrzucker. Das self-raising-flour ist Mehl, dem bereits Backpulver beigegeben ist. Irritiert war ich über die Backzeit von 60 Minuten und dem Hinweis den Kuchen mit Alufolie abzudecken, damit er nicht zu dunkel gerät. Bei meinem versunkenen Erdbeerkuchen beträgt die Backzeit lediglich 35 Minuten. Daher habe ich das Rezept ein wenig angeglichen und beim Backen regelmäßig einen Blick in den Ofen geworfen. Schon zu Beginn meiner Recherche hatte ich mich auf Johannis- und Blaubeeren festgelegt.



Alles für den Teig

150 g weiche Butter
200 g Rohrzucker
2 EL Vanillezucker
4 Eier Größe M
60 ml Milch
2 Bio Zitronen
1 Prise Salz
50 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl Type 550
1 TL Backpulver



Drauf und drin

100 g rote Johannisbeeren
100 g Blaubeeren
3 Bio Zitronen
150 g Zucker

Frisch ans (Rühr)Werk
  • Die Beeren unter klarem Wasser abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen.
  • Die Zitronen gut abspülen und abtrocknen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  • Die Butter mit dem Zucker cremig rühren.
  • Nach und nach die Eier unterrühren.
  • Dann wird das Salz, der Vanillezucker die Mandeln sowie der Zitronensaft mit dem -Abrieb in den Teig untergerührt.
  • Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver vermengen, über den Teig sieben und zügig durchrühren.
  • Die vorbereitete Springform mit der Hälfte des Teiges füllen, die Hälfte der Beeren darüber verteilen, dann den restlichen Teig einfüllen und mit den restlichen Beeren bestreuen.
  • Den Kuchen im mittleren Einschub bei 180 °C Ober- und Unterhitze im vorgeheizten Backofen für 35 Minuten backen. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe kann der Kuchen aus dem Ofen genommen werden.

Bis es soweit ist, kann der Zitronensirup angerührt werden.

Die Zitronen abspülen, abtrocknen, die Schale einer Zitrone abreiben und den Saft der drei Zitronen auspressen. Den Saft in einem Topf bei milder Hitze erwärmen und den Zucker mit dem Abrieb dazu geben. Unter Rühren den Zucker vollständig auflösen. Bei geringer Hitze den Sud ungefähr 15 Minuten reduzieren.
Den frisch gebackenen Kuchen mit einem Holzstäbchen in regelmäßigen Abständen einstechen. Dann den Zitronensirup gleichmäßig über den noch heißen Kuchen verteilen. Nachdem der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kann er aus der Form genommen werden.

saftiger, sommerlicher Beerenkuchen

Fazit: beim Anrühren hatte ich zunächst Bedenken, dass die 26 cm Springform vielleicht zu groß für die Teigmenge ist. Am Ende war ich mit dem Ergebnis doch zufrieden. Mit dem Zweifel an der langen Backzeit von 60 Minuten lag ich richtig. Nach 35 Minuten und erfolgreicher Stäbchenprobe musste der Kuchen aus dem Ofen.


Sonntag, 12. April 2020

Scones

Viele Leute kommen morgens ohne Kaffee gar nicht in die Puschen. Für mich ist das ein absolutes "No-Go". Mein Tag beginnt mit einem Becher schwarzen Tee. Am liebsten mit Zucker und einem Teelöffel frisch gepressten Zitronensaft. Notfalls auch schwarz, wenn die Zitrone aus ist. Kaffee trinke ich, wenn überhaupt als Milchkaffee, nur nachmittags. Am liebsten mit einem Stück Kuchen. Aber meistens bevorzuge ich auch hier Teatime, wie unsere europäischen Nachbarn von der Britischen Insel. Dann passen natürlich am besten Scones mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade dazu. Im Gegensatz zu den Scones ist die Zubereitung der Cream deutlich zeitaufwendiger. Deshalb habe ich hier darauf verzichtet und mir ein Glas aus dem Supermarkt besorgt. Daher stammte in diesem Fall auch die Erdbeermarmelade. Weil es immer noch keine Hefe in den Supermärkten gibt, passt es ganz gut, dass Backpulver als Triebmittel in den Teig gerührt wird. Das habe ich, genau wie Mehl noch in unserem Vorratsschrank. Wer mag kann noch Rosinen mit in den Teig rühren.


Das Backpulver ist bereits mt dem Mehl vermengt


Zutaten
350 g Mehl Type 405
2 Tütchen Backpulver
50 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei Größe M
120 g kalte Butter
150 g Joghurt griechischer Art
1 Eigelb zum Bestreichen


Zubereitung
Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle trockenen Zutaten in einer Rührschüssel vermengen. Nach und nach das Ei, den Joghurt sowie Flöckchen der Butter mit den Knethaken zügig zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.


Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 Inch (2,54 cm) dick ausrollen und mit einer runden Form 2 ⅝ Inch (6,67 cm) große Kreise ausstechen, mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und im mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens für etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Mangels Hefe gibt es statt des  Osterzopfs selbstgebackene Scones