Posts mit dem Label Kalender-Rezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kalender-Rezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 4. April 2021

Osterkranz mit Pistazienfüllung

Auf dem Kalender aus unserem Supermarkt um die Ecke ist für jeden Monat ein Rezept zum nachkochen bzw. nachbacken notiert. Für diesen Monat steht ein Hefezopf mit einer Pistazienfüllung auf dem Kalenderblatt. Mit ein paar kleinen Änderungen schieb ich ihn heute in den Ofen. Die Füllung habe ich zusätzlich mit Marzipanrohmasse versehen und auf die Erdbeeren für die Glasur habe ich verzichtet, weil die Erdbeeren aus den regionalen Anbaugebieten noch nicht so weit sind.

Zutaten für den Teig
300 g Dinkelmehl Type 630
150 ml lauwarme Milch
21 g frische Hefe
40 g Zucker
40 g weiche Butter
1 Ei Größe M
1 Prise Salz

Für die Füllung
75 g Butter
100 g gehackte Pistazien
100 g Marzipanrohmasse
60 g Zucker
1 Vanilleschote

Für die Beschichtung
1 Ei Größe M zum Einpinseln vor dem Backen
150 g Puderzucker
etwas heißes Wasser



Zubereitung
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hinein gießen. Mit Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. Mit weiterem Mehl vom Rand bedecken. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt an einen warmen Ort für 15 Minuten abstellen, bis sich in der Mehlabdeckung Risse bilden. Dann die restlichen Zutaten und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abermals gut abgedeckt den Teig für weitere 60 Minuten gehen lassen.

In der Ruhezeit die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und mit dem Messerrücken das Mark auskratzen. Die Marzipanrohmasse mit dem Vanillemark, den gehackten Pistazien dem Zucker und der zerlassenen Butter gut durchkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 50 cm x 30 cm großen Rechteck ausrollen. Die Pistazienmasse gleichmäßig darauf auftragen. An der oberen Längsseite einen daumenbreiten Streifen frei lassen und von unten her den Teig einrollen. Die Rolle der Länge nach bis 2 cm vor dem Ende durchschneiden und beide Stränge so zu einem Zopf verdrillen, das die offene Seite immer nach oben zeigt. Anschließend die verdrillten Stränge zu einem Kranz formen, die Enden miteinander verbinden und vorsichtig auf ein Backblech mit ausgelegtem Backpapier heben.

Das restliche Ei verquirlen, den Kranz damit bestreichen und gut abgedeckt noch einmal für 20 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- Unterhitze vorheizen.

Den Osterkranz im mittleren Einschub im vorgeheizten Ofen für etwa 25 Minuten goldbraun backen.

Den Puderzucker mit etwas heißem Wasser zu einer geschmeidigen Glasur verrühren und den Kranz damit bestreichen.

frohe Ostern

Sonntag, 20. Dezember 2020

Kokos-Schneemänner

Wenn ich in der Vorweihnachtszeit einkaufen gehe, achte im Kassenbereich immer darauf, ob sich dort neue Kalender oder Rezepthefte finden. Neulich beim Discounter um die Ecke griff ich mir hinter der Kasse eines dieser  kostenlosen Hefte mit "Verbrauchertipps". Als ich es zu Hause durchblätterte stach mir sofort das Rezept von Kokoskugel-Schneemännern ins Auge. Die Idee fand ich gut, nur  vom Rezept war ich nicht ganz so angetan. Bei Chefkoch fand sich eines, dass mich mehr überzeugte. Bei der Herstellung erhöhte ich den Anteil der weißen Kuvertüre auf 250 g, damit die Schneemänner später auch bei Zimmertemperatur noch standfest bleiben.

Zutaten
100 g Sahne
25 g Butter
300 g weiße Kuvertüre
125 g Kokosflocken
75 g Kokosflocken zum Wälzen
100 g weiße Kuvertüre als "Klebstoff"
dunkle Schokolade zum Verzieren
kleine Zweige für die Dekoration

Zubereitung
Die Sahne mit der Butter in einem Topf bei milder Hitze erwärmen. Die Kuvertüre unter regelmäßigen Rühren hineingeben und schmelzen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, die Kokosflocken hinein geben und kräftig durchrühren, wenn die Masse ausreichend abgekühlt ist im Kühlschrank für etwa vier Stunden weiter abkühlen lassen bis die Masse fest genug geworden ist, um sie zu Kugeln zu formen.

Die restliche weiße Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen.

Mit den Händen jeweils zwei unterschiedlich große Kugeln formen und sie anschließend in den restlichen Kokosflocken wälzen. Jeweils aus einer großen und einer kleinen Kugel einen Schneemann bauen die mit der geschmolzenen Kuvertüre verklebt werden.

Die braune Schokolade im Wasserbad schmelzen.

Mit der geschmolzenen dunklen Schokolade den Schneemann verzieren und kleine Zweiglein vorsichtig als Arme einstecken.

abschließend erhielt meine Schneemanngarde noch eine Lakritz-Mütze

Tipp: wenn ihr die Kokoskugeln etwas länger in den Händen rollt, schmilzt die Oberfläche durch die Körperwärme leicht an. Dadurch bleiben anschließend mehr Kokosflocken haften.

Sonntag, 21. April 2019

Ostertorte

Zu Ostern ging es dann doch nicht ohne eine Torte mit Möhrenteig und Cremefüllung. Opa hat’s versprochen damit die Familie möglichst komplett zum Oster-Brunch zusammen kommt und er danach mit seinen Enkeln rumtollen kann. Aber erst die Arbeit…

Zutaten für den Teig
4 Eier Größe M
200 g Zucker
1 Prise Salz
150 ml Rapsöl
80 g griechischer Joghurt
60 g Fruchtmus
350 g Mehl
2 TL Backpulver
400 g Möhren
100 g gemahlene Mandeln

Zutaten für die Füllung
5 EL Zucker
400 ml Sahne
1 Zitrone
500 g Mascarpone
2 Tütchen Vanillezucker
120 g Fruchtmus

Zutaten für die Verzierung
200 g gehobelte Mandeln
12 Marzipanmöhren

Zubereitung für die Tortenböden
  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Möhren schälen und fein raspeln.
  • Die Eier mit 200 g Zucker und dem Salz schaumig schlagen.
  • Das Öl, den Joghurt und das Fruchtmus unterrühren.
  • Nach und nach die geraspelten Möhren mit den gemahlenen Mandeln untermengen.
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, über den Teig sieben und unterrühren.
  • Den Teig in eine gefettete Springform mit 26 cm Durchmesser füllen und etwa 50 Minuten auf der mittleren Schiene  goldbraun backen.
  • Nach erfolgreicher Garprobe mit dem Holzstäbchen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus der Form lösen und zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen.
Zubereitung für die Zitronencreme
  • Die Zitrone gut abspülen, Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Die Mascarpone in eine Schüssel geben mit dem Zitronenabrieb cremig rühren. Mit Zitronensaft und Zucker abschmecken.
  • Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und vorsichtig unter die Zitronencreme heben.
Fertigstellung der Torte
  • Den Möhrenkuchen waagerecht in drei gleich dicke Scheiben schneiden.
  • Das Fruchtmus erwärmen und auf die zwei unteren Böden verstreichen.
  • Den ersten Boden auf eine auf eine Tortenplatte legen und auf das erkaltete Mus ein Drittel der Zitronencreme gleichmäßig verstreichen.
  • Den zweiten Boden auflegen und ebenfalls einem Drittel der Zitronencreme bestreichen.
  • Den dritten Boden auflegen. Den Boden sowie den Tortenrand mit der restlichen Zitronencreme bestreichen und anschließend mit gehobelten Mandeln bestreuen.
  • Dann die Torte für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • 12 Segmente markieren und je eine Marzipanmöhre darin hinein legen.

Als Denkanstoß diente ein Rezept vom Discounter um die Ecke, das
uns zwei Wochen vor Ostern per Flyer in den Briefkasten flatterte

Fazit: an der Dekoration der Torte muss ich noch fleißig üben. Die Verzierung des Rands wollte mir nicht gelingen, weswegen er am Ende von mir weggelassen wurde. Geschmeckt hat's trotzdem.


Dienstag, 8. Januar 2019

Burger à la Meier

Die Burger Buns müssen noch einige Minuten im Ofen backen. In der Zwischenzeit röste ich mir ein paar Zwiebelringe in der Pfanne an. Nachdem die Zwiebeln den richtigen Bräunungsgrad erreicht haben, kommen sie auf einen Teller mit einem Blatt Küchenkrepp, um das überschüssige Fett aufzunehmen. Dafür haue ich zwei Eier in die Pfanne. Neben den Spiegeleiern wärme ich zwei Frikadellen aus dem Kühlschrank auf. Ein paar Salatblätter habe ich bereits abgespült und zwei Gewürzgurken liegen ebenfalls bereit.

Nachdem die Burger Buns fertig sind, schneide ich mir zwei auf und belege sie mit den wartenden Zutaten.

fehlt nur noch Senf oder Ketchup

Freitag, 12. Oktober 2018

Cranberry-Apfel-Kuchen

Für heute Nachmittag hat sich Besuch zum Kaffee angekündigt. Da trifft es sich gut, dass ich neulich beim Durchplättern alter Kalender ein Rezept für einen schnellen Apfel-Cranberry-Kuchen gefunden hatte. Die fehlenden Zutaten lassen sich schnell aus dem Supermarkt um die Ecke besorgen und dann geht es ab in die Küche.

wegen der Großen Äpfel habe ich nur vier verarbeitet

Zutaten
5 Eier (Größe M)
125 g Rohrzucker
16 g Vanillezucker
60 ml Wasser
100 ml Rapsöl
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer Zitrone
80 g gemahlene Mandeln
100 g Dinkelmehl Typ 630
 ½ Päckchen Backpulver
1 TL Zimt   
1 Messerspitze Kardamom
75 g getrocknete Cranberries
1 kg Äpfel (Holsteiner Cox)



Zubereitung
  • Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  • Eier trennen.
  • Eigelb mit Zucker, Vanillezucker und dem Wasser schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Das Öl nach und nach während des Rührvorgangs hinzugeben.
  • Zitronenabrieb und die Mandeln mit hineingeben.
  • Mehl, Kardamom, Backpulver und Zimt miteinander vermengen, in die Eimasse hineinsieben.
  • Die  Cranberries ebenfalls dazugeben und alles gut miteinander verrühren.
  • Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und gleichmäßig unter den Teig heben.
  • Den Teig in eine gefettete Springform (26 cm Durchmesser) verstreichen.
  • Im vorgeheizten Ofen bei 170 °C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit die Äpfel auf dem Kuchen verteilen. 



Donnerstag, 4. Oktober 2018

Kartoffel-Focaccia

Ein neuer Monat ist angebrochen und beim Umblättern des Kalenders gab es auch ein neues Rezept. Eines, das mich zum Nachbacken anregte. Wie immer konnte ich nicht widerstehen, es mit einer persönlichen Note zu versehen. Ein Stück durchwachsenen Speck, dass wir noch im Kühlschrank hatten passte gut zum Rezept. Statt einer fertigen Kräutermischung, stellte ich eine eigene aus frischen Küchenkräutern von unsere Fensterbank zusammen.


Zutaten für den Teig
320 g geschälte Kartoffeln
20 g Hefe
300 g Dinkelmehl
Salz und Pfeffer zum Würzen
3 EL frisch gehackte Kräuter (z.B. Basilikum, Thymian und Petersilie)
2 EL Öl von den eingelegten Tomaten

Zutaten für den Belag
160 g geschälte Kartoffeln
180 g getrocknete, eingelegte Tomaten
100 g durchwachsenen Speck
200 g Zwiebeln
50 g geriebenen Gouda
2 EL Olivenöl zum Andünsten

Zutaten für den Dip
1 naturbelassene Zitrone
1 Bund glatte Petersilie
150 g Schmand
150 g griechischen Joghurt

Zubereitung
  • Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und das Öl auffangen.
  • Kartoffeln schälen und grob reiben.
  • Hefe zerbröseln mit Mehl, Salz und Pfeffer, Kräuter, geriebenen Kartoffeln und 2 EL Tomaten-Öl zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.
  • Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Restliche Kartoffeln (160 g) in Scheiben schneiden.
  • Speck würfeln und in einer Pfanne auslassen.
  • Kartoffelscheiben mit hinzu geben und mit anrösten.
  • Zwiebeln abpellen und in Ringe schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe darin kurz glasig andünsten.
  • Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech übertragen.
  • Die angerösteten Kartoffelscheiben auf dem Teig verteilen. Grob gehackte Tomaten, Zwiebelringe und geriebenen Käse darüber geben.
  • lm vorgeizten Ofen etwa 30 Minuten bei 200 °C Ober- und Unterhitze backen.
  • Für den Kräuterdip die Zitronenschale abreiben und den -Saft auspressen.
  • Petersilie abzupfen und fein hacken.
  • Schmand‚ Joghurt, Zitronenschale und mit der Hälfte der Petersilie vermischen. Mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Focaccia nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und mit der restlichen Petersilie bestreuen.

Zum Anrichten auf dem Teller mit einem Klacks Kräuterdip servieren.

Samstag, 16. Dezember 2017

Cranberry-Mandel-Schoko-Plätzchen

Rezeptvorschlag für den Dezember

Zum dritten Advent habe ich mich von einem Rezept aus unserem Küchenkalender inspirieren lassen, dass ich ein wenig abgewandelt habe.

das dritte Ei ist aus dem Bild gekullert

Zutaten
100g Schokolade mit 70% Kakaoanteil
125g gemahlene Mandeln
50g Mehl
eine Messerspitze Backpulver
2 Eiweiße
3 Eigelbe
100g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
eine Prise Salz

aus drei Eiern benötigt man drei Eigelbe und zwei Eiweiße
auf eine Ummantelung mit Puderzucker habe ich verzichtet, da die Plätzchen auch so süß genug sind

Zubereitung
Mandeln unter regelmäßigen Rühren in einer Pfanne vorsichtig goldbraun anrösten. Zum Abkühlen die Mandeln auf einen Teller schütten. Schokolade raspeln und mit den Mandeln, dem Mehl und dem Backpulver in eine Schüssel geben und Alles gleichmäßig miteinander vermengen. Eier trennen, zwei Eiweiß steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Drei Eigelbe, Puderzucker, Salz sowie den Vanillezucker verquirlen und die Mandel-Schokomasse hinzufügen. Nun mit den grob gehackten Cranberries zu einer krümeligen Masse verarbeiten und abschließend vorsichtig den Eischnee aus dem Kühlschrank unterheben. Den Teig dann für eine halbe Stunde zugedeckt kühl stellen.

Aus dem Teig etwa walnussgroße Kugeln formen. Anschließend die Teigbällchen im ausreichenden Abstand zueinander auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 150°C (Heißluft) auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen.



Freitag, 17. Mai 2013

Pizza-Waffeln

Das Rezept stammt nicht aus einem Kalender, sondern es fiel mir beim Durchblättern eines Supermarktflyers auf. Den Flyer habe ich schon vor Wochen entsorgt. Aber ein einfaches Rezept für Waffeln fand sich schnell im Netz. Wegen des deftigen Belags habe ich allerdings auf die Zugabe von Zucker verzichtet.

Zutaten für den Waffelteig
250 g Dinkelmehl
250 ml Milch
3 Eier
125 g weiche Butter
1 Prise Salz

Zubereitung
Eier und Butter mit dem Handmixer schaumig rühren. Dann die restlichen Zutaten zugeben und mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verarbeiten. Während der Teig eine Weile ruht, das Waffeleisen gut einfetten.
Den Teig in das  Waffeleisen füllen und goldgelb ausbacken. Die fertigen Waffeln auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Die Waffeln mit Tomatensoße bestreichen, mit Belag nach eigenem Geschmack belegen. Anschließend Käse drüber reiben und für etwa 10 Minuten in den Backofen schieben.

ein beliebter Party-Snack