In der Vorweihnachtszeit des vergangenen Jahres erfasste mich ein regelrechter kreativer Schub. Zwischen Hirschhörnern, Rumkugeln und Schmalznüssen entstanden immer neue Backideen, sodass kaum Zeit blieb, alles niederzuschreiben. Deshalb möchte ich nun, wenn auch etwas verspätet, ein Rezept einstellen, das eigentlich perfekt in die Adventszeit passt, aber auch jetzt noch verführerisch schmeckt: Anissterne mit einer zarten Karamellfüllung.
Zutaten
2 TL Anissamen
200 g Weizenmehl Type 405
60 g Zucker
1 Prise Salz
125 g kalte Butter
1 Eigelb Größe M
Karamellcreme für die Füllung
Mehl zum Ausrollen
Zubereitung
Zutaten
2 TL Anissamen
200 g Weizenmehl Type 405
60 g Zucker
1 Prise Salz
125 g kalte Butter
1 Eigelb Größe M
Karamellcreme für die Füllung
Mehl zum Ausrollen
Zubereitung
- Einen Bogen Frischhaltefolie bereit legen.
- In einer beschichteten Pfanne die Anissamen ohne Fett anrösten Sobald das Aroma aufsteigt, die Pfanne vom Herd nehmen und die Samen in einem Mörser zerreiben.
- Die Butter in Flocken mit den übrigen Zutaten mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Anschließend zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
- Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.
- Den Teig in zwei gleiche Portionen teilen. Eine Teighälfte auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz geschmeidig kneten und dann mit einem Nudelholz 4 mm dick ausrollen. Mit einer sternförmigen Ausstechform ausstechen und auf die vorbereiteten Backbleche verteilen. Mit der zweiten Teigportion ähnlich verfahren. Beim Ausstechen eine Form mit einem Mittelloch wählen. Die Lochsterne auf die vollen Sterne ablegen. Das Loch mit der Karamellcreme füllen und die Plätzchen in den Vorgeheizten Ofen bei 160 °C Umluft für etwa 10 Minuten backen.
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| mit einem nassen Teelöffel die Füllung glatt streichen |
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| nach zehn Minuten aus dem Ofen holen |
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| die Anissterne schmecken nicht nur zur Adventszeit |
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| Alternativ als Thumbprint-Cookies |
Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: Beim Ausstechen bleiben stets Teigreste zurück, die ich sorgfältig erneut durchknete, ausrolle und wieder aussteche. Doch je öfter das passiert, desto krümeliger wird der Teig und das Ausrollen gestaltet sich schwieriger. Deshalb knete ich die Reste lieber zu Thumbprint-Cookies bzw. Kulleraugen.




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