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Montag, 12. Januar 2026

Bananen-Curry-Suppe

Dieses Gericht fällt in die Kategorie "aufgeschnappt und nachgemacht". Ich hatte es auf unserer Fahrradtour im BilderbuchCafé in Havelberg auf der Menükarte entdeckt. Eine Suppe aus Bananen? Das weckte meine Neugier. Neben der Banane in der Suppe schwammen auch einige knusprige Bananenchips auf der Suppe. Mit den hinzugefügten Minzblättern konnte ich mich allerdings nicht so recht anfreunden. Aus dem Gedächtnis ist das nun folgende Rezept entstanden:

Zutaten für zwei Portionen
1 EL Kokosöl zum Andünsten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
1 Pastinake
500 ml Gemüsebrühe
1 Banane
1 Bio-Orange
5 Zweige Koriander
1 TL Curry-Pulver
50 ml cremige Kokosmilch
getrocknete Bananenchips für die Dekoration

Zubereitung
  • Die Orange heiß abspülen, abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Korianderblätter abspülen und trocken tupfen. Die Karotte und die Pastinake schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe pellen, in kleine Würfel schneiden und im heißen Kokosöl andünsten. Dann die Karotte und Pastinake mit in den Topf geben und andünsten. Anschließend mit der Brühe ablöschen. 
  • Die Banane wird abgepellt und mit einer Gabel zerdrückt. Ein paar Blätter vom Koriander für die spätere Dekoration zurückhalten, der Rest wird grob gehackt und zusammen mit dem Bananenmus, dem Currypulver und der Kokosmilch in den Topf gegeben. Alles wird kurz aufgekocht und anschließend bei milder Hitze etwa 15 Minuten lang gegart.
  • Mit dem Schnellmixstab wird die Suppe püriert und anschließend mit etwas Orangenabrieb und einem Spritzer Saft abgeschmeckt. Zum Servieren werden einige Korianderblätter und Bananenchips mit auf den Teller gegeben.

Als Vorsuppe oder kleine Abendmahlzeit

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Kürbis-Apfel-Suppe

Die Vorstellung, dass Rentner die ganze Zeit faul auf der Couch sitzen, habe ich längst aufgegeben. Im Familienkreis oder in der Nachbarschaft gibt es immer etwas für mich zu tun. Weil ich nicht in den Verdacht der Schwarzarbeit geraten möchte, verzichte ich auf jegliche Art der Entlohnung. Manchmal kann ich allerdings nicht ablehnen, ohne den Schenkenden zu kränken. So erhielt ich neulich eine Tasche voller Boskop-Äpfel, die sonst wahrscheinlich sowieso auf dem Kompost oder im Biomüll gelandet wären. Darum widme ich mich derzeit verstärkt Rezepten, bei denen ich die Äpfel verarbeiten kann. Beim Durchsuchen des Archivs nach geeigneten Rezepten habe ich mich entschlossen, eine Apfel-Kürbis-Suppe zu kochen. Dazu gibt es ein paar knusprige Croûtons aus italienischem Landbrot.

Zutaten
1 l Gemüsebrühe
300 g mehlig kochende Kartoffeln
1 Hokaidokürbis
3 Karotten
4 Äpfel (Boskop)
200 g Sahne
Salz, Pfeffer und Apfelessig zum Abschmecken
Öl zum Andünsten
Petersilie und Croûtons zum Garnieren


Zubereitung
  • Einen Apfel zum Garnieren zurückbehalten.
  • Den Kürbis abspülen, die Kartoffeln und die Äpfel schälen. Die Äpfel entkernen und zusammen mit den Kartoffeln und dem Kürbis in Würfel schneiden.
  • Die Kartoffel-, Apfel- und Kürbisstücke in einen hohen Topf geben, mit Brühe auffüllen, kurz aufkochen und bei reduzierter Hitze garen. Dann mit einem Schnellmixstab pürieren. Anschließend die Sahne unterrühren und mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Apfelessig abschmecken.
  • Den übrig gebliebenen Apfel abspülen, abtrocknen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Petersilie abspülen, trocken tupfen und grob hacken.
  • Zum Servieren einige Apfelspalten, etwas Petersilie und Croûtons auf den Teller geben.

Was nicht gleich auf den Tisch kommt,...

...wird in Gläser gefüllt

Samstag, 10. Februar 2024

Rotkohl "nach Art des Hauses"

Auf den Rotkohl meiner Großmutter ließ ich nie etwas kommen. Meine mir angetraute Küchenfee hatte da einen schweren Stand. Denn ihr Familienrezept fand bei mir leider keinen allzu großen Beifall. Doch mit den Jahren hat sie mich überzeugt. Aus beiden Familienrezepten wurde das Beste übernommen. Was dabei herausgekommen ist, steht schon seit Jahren auf unserem Menüplan. Besonders in der kalten Jahreszeit gehört es immer wieder zu unseren liebsten Gerichten. Weil auch unsere Kinder dieses Rezept lieben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, es endlich hier im Blog für die Nachwelt niederzuschreiben.

Zutaten
1 Zwiebel
1 kleiner Kopf Rotkohl (1,2 kg)
1 Pampelmuse
1 Apfel
2 EL Johannisbeergelee oder Preiselbeeren aus dem Glas
1 TL gemahlenen Kümmel
2 Lorbeerblätter
5 Wacholderbeeren
2 Nelken
6 Pfefferkörner
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Fett zum Andünsten

Der Strunk dient beim Hobeln als praktischer Griff.
Auf diese Weise bleiben die Finger unverletzt.

Zubereitung
  • Die oberen Deckblätter vom Kohl entfernen. Den Kopf vierteln und anschließend mit einem Gemüsehobel in feine Streifen schneiden. Den festen Strunk dabei auslassen.
  • Die Zwiebeln abpellen und kleinwürfeln.
  • Die Pampelmuse auspressen, den frischen Saft auffangen.
  • Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  • In einem hohen Topf das Fett erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Dann den Rotkohl hinzufügen, ebenso den Saft der Pampelmuse, die Apfelstücke und zwei Esslöffel Johannisbeergelee. Die groben Gewürze in einen Teebeutel füllen und zusammen mit dem gemahlenen Kümmel in den Topf geben. 
  • Den Kohl bei geschlossenem Deckel garen und abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren nicht vergessen, den Beutel mit den Gewürzen zu entfernen.

beliebtes Gemüse in der kalten Jahreszeit

Donnerstag, 16. Februar 2023

Sauerkraut "nach Art des Hauses"

In der kalten Jahreszeit steht diese Hausmannskost oft bei uns auf dem Speisezettel. Es hat sich, wie beim Rotkohl, mit den Jahren entwickelt. Darum ist es an der Zeit es für das Familienarchiv aufzuschreiben. Aber jeder außerhalb der Familien kann es gerne einmal selber ausprobieren. Wir haben das Glück, einen Greunhöker (Gemüsehändler) in unserer Nähe zu kennen, bei dem wir das Kraut als lose Ware bekommen. Aber auch auf einigen Wochenmärkten bekommt man es heute noch. Bei der Ananas bedienen wir uns einer Konserve. Legen jedoch Wert darauf das sie ungezuckert ist.

Zutaten für vier Portionen

500 g Sauerkraut
1 Zwiebel
140 g (Abtropfgewicht) Ananas in Stücken
6 Wachholderbeeren
2 Lorbeerblätter
Salz und Zucker zum Abschmecken
Fett zum Andünsten

Zubereitung
Die Ananasstücke abtropfen lassen und den Saft in einem Glas auffangen. Die Zwiebel abpellen und kleinwürfeln. Das Fett in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Dann das Kraut mit den Gewürzen in den Topf geben und bei mittlerer Temperatur etwa 30 Minuten köcheln lassen. Nach Bedarf die Ananasstücke kleiner schneiden, mit in den Topf geben und 10 Minuten mitgaren lassen. Abschließend mit Salz, Ananassaft und Zucker abschmecken.


immer ein perfektes Mittagsmenü:
Sauerkraut mit Kartoffelstampf und Kassler

Samstag, 1. Februar 2020

Rotkohl mit Essigkirschen

Rotkohl ist bei uns in der Familie ein traditionelles Rezept. Meine Oma hatte ihres mit Apfel und Kümmel. Später lernte ich die Variante mit Pampelmusensaft und Preiselbeeren meiner mir angetrauten Küchenfee kennen und lieben. Nun ist die Zeit reif für eine weitere Abwandlung. Im  Vorratsregal unseres Kellers steht noch ein Glas Essigkirschen, die mit ihrer süß-sauren Note gut mit dem Rotkohl harmonieren.

für zwei Personen reicht auch ein halber Rotkohl

Zutaten
1 Zwiebel
1 kleiner Kopf Rotkohl (1,2 kg)
1 Glas eingelegte Essigkirschen
2 Lorbeerblätter
5 Wacholderbeeren
2 Nelken
6 Pfefferkörner
Salz, Pfeffer und gemahlenen Kümmel zum Abschmecken
Fett zum Andünsten

Zubereitung
  • Vom Kohlkopf die oberen Deckblätter entfernen, vierteln und mit einem Gemüsehobel klein schneiden. Den Strunk dabei auslassen.
  • Zwiebeln abpellen und würfeln.
  • Fett in einem hohen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin andünsten.
  • Den Rotkohl und die Essigkirschen mit in den Topf geben. 
  • Die groben Gewürze in einen Teebeutel füllen und mit in den Topf geben.
  • Bei geschlossenem Deckel den Kohl garen.
  • Mit Salz und Kümmel abschmecken.

Vor dem Festessen ein Testessen mit Kartoffelstampf und Kalbsbratwurst

Fazit: das Rotkohlrezept von meiner mir angetrauten Blaukrautköchin, mit Preiselbeeren und Pampelmusensaft bleibt unangefochten auf meiner Favoritenliste.

Freitag, 2. November 2018

Steckrüben Gratin

Was mache ich mit der restlichen Steckrübe? Mal sehen was sich noch so in unserer Küche findet.

was mach' ich jetzt damit?

Zutaten
¼ Steckrübe
3 mittlere Kartoffeln
1 Boskop Apfel
Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum Würzen
Fett zum Anbraten
1 EL Butter
1 EL Mehl
100 g geriebenen Käse
1 kleine Ingwerwurzel
4 Wallnüsse

Zubereitung

  • Rübe vierteln und dick abschälen.
  • Ein Viertel in vier Stangen schneiden.
  • Kartoffeln ebenfalls schälen.
  • Kartoffeln und Rüben in dünne Scheiben schneiden und in Salzwasser 20 Minuten garen.
  • Äpfel gut abspülen, Kerngehäuse ausstechen und  in dünne Scheiben schneiden.
  • Rüben und Kartoffeln abgießen. Das Gemüsewasser auffangen
  • Butter in einem Topf erwärmen, Mehl hineingeben und anschwitzen
  • Unter ständigen Rühren von dem abgegossenen Gemüsewasser zugeben und mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken.
  • Das Gemüse in eine Auflaufform geben.
  • Ingwer darüber reiben
  • Bechamelsoße hineingeben.
  • Mit Apfelringen alles gleichmäßig abdecken.
  • Geriebenen Käse drüber streuen und im vorgeheizten Ofen bei 160 °C Umluft für 15 Minuten goldbraun überbacken.
  • Wallnüsse entkernen, grob hacken und als Garnitur über das fertige Gratin verteilen.


schmeckt doch!


Dienstag, 30. Oktober 2018

Apfel-Rüben-Pfanne

Es ist Herbst und wieder Zeit für Steckrüben. Lange Zeit als Viehfutter verschrien, ich bin der Meinung es kommt darauf an was man daraus macht. Mit Kartoffeln und Äpfeln haue ich sie mir in die Pfanne.



Zutaten
¼ Steckrübe
4 kleine Kartoffeln
1 Zwiebel
2 Boskop Äpfel
Salz und Pfeffer zum Würzen
Fett zum Anbraten

Zubereitung

  • Rübe vierteln und dick abschälen.
  • Ein Viertel in grobe Würfel schneiden.
  • Kartoffeln ebenfalls schälen und würfeln.
  • Kartoffeln und Rüben in Salzwasser 20 Minuten garen.
  • Zwiebel pellen und fein würfeln.
  • Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel schneiden.
  • Rüben und Kartoffeln abgießen.
  • Zwiebelwürfel in einer Pfanne mit etwas Fett glasig andünsten.
  • Rüben und Kartoffeln in die Pfanne geben.
  • Dann die Äpfel mit anrösten.


ebenfalls aus der Pfanne eine grobe Bratwurst

Montag, 23. Januar 2017

Apfel-Rosenkohl

Beim Einkauf auf dem Wochenmarkt am vergangenen Sonnabend war das Auge wieder einmal größer als der Magen. Bei der Menge des Rosenkohls hatte ich mich schlicht verschätzt. Nun hatte ich noch von dem Kohl übrig. Noch einmal das Gleiche wie am Vortag damit zubereiten wollte ich nicht. So suchte ich mir ein paar Anregungen im Netzt. Die Variationen mit Apfel oder Walnuss sprachen mich an. Warum nicht beides kombinieren? Weil ich keine Wallnüsse vorrätig hatte griff ich auf Cashews zurück. Dazu kam etwas Bacon, der auch noch im Kühlschrank herum schwirrte.


Zutaten
250g Rosenkohl
100g Speck oder Bacon
1 Zwiebel
1 Apfel
250ml Gemüsebrühe
50g Cashews
Fett zum Anbraten
Salz
Muskatnuss




Zubereitung
Den Rosenkohl putzen und in Salzwasser garen. Den Speck würfeln und in einem Topf mit etwas Fett auslassen. Die in Ringe geschnittene Zwiebel darin andünsten. Dann die grob gehackten Cashews darin leicht anrösten. Apfel schälen und in kleine Würfeln schneiden. Den Rosenkohl abgießen und die Röschen mit den Apfelwürfeln im Topf mit dem Speck andünsten. Zum Abschluss das Ganze noch mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

mit einer aufgewärmten Frikadelle vom Vortag war mein Mittagessen komplett

alternativ mit Kartoffelrösti