Montag, 6. Juli 2026

Caramel-Peanut-Rolls

Es ist wieder einmal an der Zeit, um ein paar leckere Hefeteigschnecken zu backen. Heute übernimmt crunchy Erdnussbutter die Hauptrolle. Doch auch Karamellbonbons spielen wieder eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Kurz bevor die Schnecken in den Ofen wandern, werden sie noch mit etwas Ahornsirup beträufelt und mit gehackten Erdnüssen bestreut.

Zutaten für den Teig
250 g Dinkelmehl Type 630
125 ml lauwarme Milch
20 g frische Hefe
60 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
50 g weiche Butter

Zutaten für die Füllung
250 g crunchy Peanutbutter
180 g weiche Sahne-Karamell-Bonbons

Zutaten für den Überzug

50 g ungesalzene Erdnüsse
1 Ei
Ahornsirup

Zubereitung

  • Die Hefe mit dem Vanillezucker in einem Teil der Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren und mit weiterem Mehl bedecken. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten ruhen lassen, bis sich Risse in der Mehlabdeckung zeigen.
  • Anschließend den Vorteig mit der restlichen Milch, der Butter, einer Prise Salz und dem restlichen Zucker zu einem geschmeidigen Teig kneten, bis er sich vom Schüsselrand löst. Den Teig für weitere 60 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dabei alle 20 Minuten den Teig kurz zusammenfalten.
  • In der Zwischenzeit die Karamellbonbons in kleine Stücke hacken, die Erdnüsse grob hacken und eine rechteckige Auflaufform mit Backpapier auslegen. Die Erdnussbutter in einem Topf erwärmen, damit sie sich später besser auf dem Teig verstreichen lässt.
  • Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, zu einem Rechteck (40 cm x 35 cm) ausrollen und mit Erdnussbutter bestreichen. Dabei am oberen und unteren Rand einen fingerbreiten Rand frei lassen. Anschließend die gehackten Karamellbonbons darauf verstreuen. Dann von der Längsseite her aufrollen. Die Rolle in 5 cm breite Scheiben schneiden und in die vorbereitete Form stellen. Dort können sie abgedeckt für weitere 30 Minuten an einem warmen Ort aufgehen.
  • Während der Wartezeit den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Das Ei trennen und das Eiweiß für eine spätere Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Das Eigelb verquirlen und die Teiglinge vor dem Backen damit bestreichen, die gehackten Erdnüsse darüber streuen und mit Ahornsirup beträufeln. 
  • Nach der letzten Ruhezeit werden die Rolls im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft für etwa 25 Minuten goldbraun gebacken.



Caramel-Peanut-Rolls mit großem mmhhhh-Faktor

Dienstag, 30. Juni 2026

Rupp't Pannkoken

Wenn der Magen knurrt und der Kühlschrank leer ist, ist Fantasie gefragt. Im Kühlschrank liegt nur ein einsames kleines Würstchen. Als ich die Milchpackung schüttle, klingt es, als wäre noch ein Schluck drin. Vielleicht gerade ausreichend für einen Pfannkuchen. Außerdem finde ich einen Rest Parmesankäse in einer Frischhaltebox. Eier sind noch ausreichend vorhanden und in der Vorratsschublade finde ich eine kleine Dose Mais. Pfannkuchen mit Mais und Würstchen? Da die Zutaten nur für einen Selbstversuch reichen, gehe ich das Wagnis ein. Den Pfannkuchen bereite ich nach Art eines Kaiserschmarrens zu. Nachdem er von beiden Seiten leicht angebraten ist wird er in der Pfanne zerteilt und der Mais und die Wurststückchen dazugegeben. Mit etwas frisch geriebenem Parmesan wird das Ganze noch auf dem Herd noch einmal in der Pfanne geschwenkt.

Zutaten
1 Ei
1 Prise Salz
80 g Mehl
100 ml Milch
2 EL Dosenmais
1 kleines Wiener Würstchen
Fett zum Anbraten

Zubereitung
  • Den Mais in ein Sieb geben und abtropfen lassen und das Würstchen in kleine Stücke schneiden.
  • Das Ei trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb zusammen mit dem Mehl und der Milch verrühren und einige Minuten quellen lassen. Anschließend den Eischnee unterheben. 
  • Das Fett in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen. Den Teig in die Pfanne geben und den Pfannkuchen von beiden Seiten leicht anbraten. Dann mit dem Pfannenwender den Pfannkuchen in mundgerechte Stücke zerteilen. Den Mais und die Würstchenscheiben mit anbraten. Abschließend Parmesankäse frisch mit in die Pfanne reiben. Noch ein oder zweimal die Pfanne auf dem Herd schwenken, dann ist der "rupp't Pannkoken" fertig.
"rupp't Pannkoken"*, meine norddeutsche Interpretation des
Kaiserschmarrns, in einer herzhaften Variante.

Das schmeckt!

*)rupp't Pannkoken - zerrupfter Pfannkuchen

Samstag, 20. Juni 2026

Oma Doris Semmelknödel


Erst als unser ältester Sohn danach fragte, wurde ich wieder auf dieses alte Familienrezept aufmerksam gemacht. Es stammt ursprünglich von seiner Großmutter Dori. Sie hatte es einmal sorgfältig aufgeschrieben und ihrer Tochter übergeben. Anfangs servierte sie die Semmelknödel zusammen mit ihrem Gulasch. Später bevorzugten wir Kartoffelklöße oder Nudeln als Beilage. Auf Nachfrage haben wir unserem Sohn eine Kopie des Rezepts auf sein Handy geschickt. Es blieb nicht aus, dass er noch einige Fragen hatte. Besonders irritierte ihn dieses merkwürdige Zeichen in der Zutatenliste vor dem Mehl. Das Pfundzeichen war ihm nicht geläufig. Wir als seine Eltern mussten uns während unserer Schulzeit noch damit herumschlagen. Nachdem auch diese Frage geklärt war, plante er ein Essen im Familienkreis, zu dem wir herzlich eingeladen waren. Es gab Oma Doris Semmelknödel mit Mamas Gulasch. Für die (Ur)Enkel gab es alternativ noch Kartoffelklöße und Nudeln. Als Chronist habe ich das Rezept nun für die Nachwelt notiert.

Oma Doris Originalrezept

Zutaten
altbackene Brötchen
2 Bunde Petersilie
3 Bunde Schnittlauch
2 Zwiebeln
½ TL Salz
½ frisch geriebene Muskatnuss
½ TL Pfeffer
1 Ei
500 g Mehl
Fett zum Andünsten der Zwiebeln

Zubereitung

  • Die Brötchen in Würfel schneiden und in der Milch einweichen. Die Petersilie und den Schnittlauch abspülen, trocken tupfen und kleinhacken. Die Zwiebel abpellen, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den gehackten Kräutern bei mittlerer Hitze goldbraun anrösten. Anschließend aus der Pfanne auf ein Küchenkrepp ablegen, damit das überschüssige Fett aufgesogen wird. 
  • Die gut durchgeweichten Brötchen gründlich ausdrücken und zusammen mit den Zwiebeln, den Kräutern und einem Ei in einer Schüssel sorgfältig durchkneten. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Anschließend das Mehl unterkneten und mit den Händen Klöße formen. Die Semmelknödel dann im kochenden Salzwasser etwa 20 Minuten garen, bis sie aufschwimmen.

Das "Drei-Generationen-Mittagsgericht".

Samstag, 13. Juni 2026

Zitronenherzen

Im letzten Jahr waren Zitronenherzen in den Familien unserer Kinder der große Renner. Von allen Seiten höre ich begeisterte Kommentare über diese Mürbeteigplätzchen. Auch ich war begeistert, als ich neulich eines davon erhaschte, bevor die Bande der Enkelkinder sie komplett vernaschte. Leider vergas ich bei dem Besuch nach dem Rezept zu fragen. So musste ich mich auf meinen Geschmackssinn verlassen. Als Basis verwende ich ein bewährtes Mürbeteigrezept und ersetze einen Teil der Butter durch Lemon Curd. Und rühre die Zuckerglasur mit etwas Zitronensaft an.

Zutaten
200 g Dinkelmehl Type 630
60 g Margarine/Butter
40 g Lemon Curd
60 g Zucker
1 Prise Salz 
1 Ei Größe M
Puderzucker und Zitronensaft für die Glasur

Zubereitung

  • Die Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und zügig durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank kurz geschmeidig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig etwa 0,5 cm dick ausrollen. Die Kekse ausstechen und mit etwas Abstand auf die mit Backpapier vorbereiteten Bleche verteilen.
  • Bei 160 °C Umluft in den vorgeheizten Backofen für etwa 10 Minuten backen. 
  • In der Zwischenzeit aus Puderzucker und einem Spritzer Zitronensaft eine Glasur anrühren.
  • Die fertig gebackenen Herzen mit der Zitronenglasur bestreichen.

 das Ergebnis sind 20 Zitronenherzen...

...und 10 Kullerherzen mit Marmellata die Limoni

Sonntag, 7. Juni 2026

Trümmertorte mit Erdbeeren

Dieses Rezept habe ich aus unserem letzten Urlaub an der Nordseeküste mitgebracht. Es stammt aus einem Gastro-Guide, den wir in unserer Ferienwohnung gefunden haben. Die Trümmertorte ist eine typische Spezialität aus Nordfriesland. Da die Anleitung im Heft etwas knapp ausfiel, habe ich sie leicht angepasst und überarbeitet. Selbstverständlich verwende ich für die Füllung frische Erdbeeren aus der Region. So kann ich gleichzeitig die Familientradition fortsetzen, nach der es für um Pfingsten geborene Geburtstagskinder immer eine Erdbeertorte mit frischen Früchten gibt. Es eignen sich aber auch andere Beeren oder Früchte aus dem Glas. Ein Beispiel sind Sauerkirschen, die man jedoch vorher abgießen sollte. Je nach Saison oder Geschmack. Weil man für die Trümmertorte zwei Böden benötigt und mir leider eine zweite Springform (26 cm Durchmesser) fehlt, nutze ich einen Tortenring.


"Küstliche" Rezeptvorschläge aus Nordfriesland


Zutaten für den Teig
100 g weiche Butter
125 g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eigelbe Größe L
150 g Weizenmehl Type 405
½ Tütchen Backpulver
Fett und Paniermehl zum Ausstreuen

Zutaten für den Belag
4 Eiweiße Größe L
180 g Zucker
100 g gehobelte Mandeln

Zutaten für die Füllung

400 ml Sahne mit 35% Fettgehalt
2 TL Vanillezucker
500 g frische Erdbeeren

Zubereitung

  • Die Eier trennen und die Eigelbe kurz beiseitelegen. Die Eiweiße steif schlagen und dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen, bis sich dieser vollständig aufgelöst hat und eine feste, glänzende Masse entsteht. Den Eischnee anschließend für eine kurze Weile in den Kühlschrank stellen.
  • Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Außerdem eine Springform mit 26 Zentimetern Durchmesser, ebenso wie einen Tortenring in der gleichen Größe, einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  • Als Nächstes geht es mit dem Rührteig weiter. Dafür zunächst aus der Butter, den beiden Zuckersorten und einer Prise Salz eine cremige Masse schlagen. Anschließend die Eidotter nacheinander unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, in die Schüssel sieben und zügig zu einem geschmeidigen Teig rühren. 
  • Den Tortenring auf das mit Backpapier ausgelegte Blech stellen. Die Springform auf ein zweites Backblech stellen. Den Rührteig zu gleichen Teilen in die vorbereiteten Formen füllen, glatt streichen. Jeweils die Hälfte der Baisermasse auf dem Rührteig verstreichen.
  • Dann die Bleche für etwa 30 Minuten bei 160 °C in den Ofen schieben. 
  • In der Zwischenzeit die Erdbeeren abwaschen, den Blütenansatz entfernen und sie vorsichtig trocken tupfen. Anschließend die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. 
  • Nach dem Backen die Böden abkühlen lassen. Den Boden, der für Oben vorgesehen ist, aus der Springform lösen und vorsichtig in zwölf Segmente schneiden. Auf den unteren Boden im Tortenring die Sahne und die Früchte verteilen. Darauf die zugeschnittenen Segmente setzen und anschließend den Tortenring vorsichtig entfernen und den Rand mit den gehobelten Mandeln verzieren.


Ein paar übrig gebliebenen Erdbeeren wurden als Verzierung oben drauf gesetzt.


Fazit: Die kleine Torte, die ich zum Testen in einer 22er-Springform gebacken hatte, war ratzfatz verputzt. Bei den Testessern aus der Nachbarschaft kam sie sehr gut an. Ihr einziger Kritikpunkt war die zu geringe Menge.


Samstag, 30. Mai 2026

Éclairs mit Erdbeersahne

Auf dem Heimweg von einem Wochenendausflug mit dem Fahrrad radelten wir durch die Maria-Luisen-Straße. Dabei fiel uns das Éclairs-Haus auf. Leider hatte es bereits geschlossen. Später daheim konnte ich mir das Angebot im Internet näher betrachten und bekam Lust, selbst einmal welche zu backen. Weil ich jedoch keine große Lust verspürte, eine Vanillecreme anzurühren, bereitete ich stattdessen eine Erdbeersahne zu, mit der ich die Liebesknochen füllte. Anschließend kam noch eine Glasur aus Zartbitterschokoladen oben drauf. Zum Abschluss tauchte ich noch ein paar Erdbeeren in die Kuvertüre und setzte sie als i-Tüpfelchen auf die Éclairs.

Zutaten für den Brandteig
250 ml Wasser
125 g Butter
125 g Weizenmehl Type 405
4 EL Speisestärke
4 Eier Größe M
1 Prise Zucker
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung
200 ml Schlagsahne 35% Fett
250 g frische Erdbeeren
80 g Zucker
Zartbitterkuvertüre zum Bestreichen

Zubereitung
  • Die Erdbeeren abspülen, trocken tupfen und den Blütenansatz entfernen. Ein paar Früchte für die Verzierung beiseitelegen. Die restlichen Beeren mit einer Gabel grob zerdrücken. Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Das Wasser, je eine Prise Salz und Zucker sowie die Butter in einem Topf kurz aufkochen.
  • Den Topf vom Herd nehmen und das Mehl mit der Speisestärke auf einmal hineinrühren.
  • Erneut den Topf auf den Herd stellen und den Teig bei geringer Hitze mit einem Kochlöffel so lange rühren, bis er sich als Kloß vom Topfboden löst und ein weißer Belag am Boden entsteht.
  • Den Topf abermals von der warmen Herdplatte nehmen und ein Ei unterrühren. Erst das nächste Ei hineingeben, wenn der Teig wieder glatt und geschmeidig ist. Der Teig ist fertig, wenn er glänzt und schwer vom Löffel fällt.
  • Anschließend den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und acht Zentimeter lange Teiglinge auf dem vorbereiteten Backblech spritzen.
  • Die Éclairs für etwa 30 Minuten im mittleren Einschub des auf 200 °C Ober- und Unterhitze (180 °C Umluft) vorgeheizten Ofens goldbraun backen.
  • In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Zucker steif schlagen und das Erdbeermus unterrühren. Anschließend die Erdbeersahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
  • Die Zartbitterkuvertüre in kleine Stücke brechen und über einem warmen Wasserbad schmelzen.
  • Nach dem Abkühlen die Éclairs der Länge nach halbieren. Die obere Hälfte mit der Zartbitterschokolade glasieren. Das Unterteil mit der Erdbeersahne befüllen. Anschließend das Oberteil draufsetzen. Zum Schluss als kleines i-Tüpfelchen eine Erdbeere in die Schokoladenglasur tauchen und auf die Éclairs setzen.






Sonntag, 24. Mai 2026

Piña Colada Milchreis

Ich liebe Ananas. Aber sie muss auch richtig reif sein. Wenn mein Appetit auf die Frucht wieder übermächtig wird, versuche ich, am Obststand auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt mithilfe meiner Nase eine reife Ananas zu erschnuppern. Neulich hatte ich Glück und wurde fündig. Ich habe auch schon einen Plan, wozu ich sie verwenden möchte. Für eine Süßspeise mit karibischer Geschmacksnote. Milchreis mit Kokosmilch harmoniert hervorragend mit der Südfrucht. Als kleine Besonderheit karamellisiere ich die klein geschnittenen Ananasstücke in einer Pfanne und gebe sie anschließend über den Reis. Das Gericht kann man warm oder kalt servieren. Es eignet sich als vollwertige Mahlzeit oder als kleiner Snack zwischendurch.

Zutaten
1 EL Kokosöl zum Anschwitzen
100 g Milchreis
400 ml Kokosmilch
2 TL Zucker
1 Bio-Limette
1 Ananas
1 EL Kokosflocken

Zubereitung
  • Die Limette abspülen, abtrocknen und die Schale abreiben.
  • Die Ananas großzügig schälen, in Spalten schneiden, den holzigen Mittelstrunk entfernen und in Stücke schneiden.
  • Den Reis in Kokosöl anschwitzen und mit Kokosmilch ablöschen.
  • Den Zucker zugeben und unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen.
  • Den Topf auf ein anderes Kochfeld stellen und den Reis bei geringer Hitze 30 Minuten lang unter regelmäßigem Umrühren ziehen lassen.
  • Mit etwas Limettenabrieb und einem Spritzer Saft abschmecken.
  • Die Ananasstücke in einer Pfanne karamellisieren.
  • Zum Servieren Ananasstücke darüber geben und mit Kokosflocken bestreuen.

nur nichts anbrennen lassen
für den großen Hunger...

..oder als kleiner Snack zwischendurch

Sonntag, 17. Mai 2026

Schoko-Rum-Kuchen

Nein, dieser Kuchen ist nichts für Kinder. Auch wenn sich der Alkohol beim Backen verflüchtigen sollte, trifft dieser Kuchen eher den Geschmack von Erwachsenen als den der kleinen Leckermäuler. Eigentlich dient er mir als Basis für Rumkugeln, aber auch ohne Weiterverarbeitung ist er für den Genuss an der Kaffeetafel durchaus geeignet.

Zutaten
100 g Schokolade mit 81% Kakaoanteil
1 Vanilleschote
2 Eier Größe L
125 g Zucker
1 Prise Salz
125 g Margarine/Butter
60 ml Rum
125 g Weizenmehl Type 405
1 TL Backpulver
Fett und Paniermehl zum Ausstreuen der Form

Zubereitung
  • Eine Backform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. 
  • Zunächst die Schokolade fein raspeln. Anschließend die Vanilleschote der Länge nach einschneiden und mit dem Messerrücken das Mark auskratzen.
  • In einer Rührschüssel den Zucker zusammen mit dem Salz und den Eiern schaumig schlagen. Dann die Butter und das Vanillemark unterrühren. Als Nächstes die geraspelte Schokolade und anschließend den Rum unter den Teig rühren. Als Letztes wird das Mehl mit dem Backpulver vermengt, in die Schüssel gesiebt und zügig untergearbeitet. 
  • Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens für 50 Minuten bei 180 °C Ober- und Unterhitze (160 °C Umluft) backen.


Daraus entstehen nun keine Rumkugeln mehr.

Sonntag, 10. Mai 2026

Lemon-Thumbprint-Cookies

Anfang des Jahres gab es Thumbprint-Cookies mit einer zartschmelzenden Karamellfüllung bereits schon einmal. Doch wenn die Sonne warm vom Himmel lacht, ist eine frische Geschmacksnote von Zitronen besser geeignet. Darum gibt es nun die Mürbeteigplätzchen mit einer Füllung aus Lemon Curd. Selbstverständlich verwende ich aus hygienischen Gründen erneut die Rückseite unseres bewährten Cocktailstößels, um perfekte Mulden in die Plätzchen zu drücken.

Zutaten
125 g weiche Butter/Margarine
60 g Zucker
1 Prise Salz 
1 Eigelb Größe M
200 g Dinkelmehl Type 630
½ TL Backpulver 
Marmellata di Limoni für die Füllung

Zubereitung
  • Die Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und cremig rühren. Anschließend das Eigelb unterrühren. 
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, über den Teig sieben und alles kurz durchkneten.
  • Den Teigkloß in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen.
  • Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen und mit dem Daumen oder einem ähnlichen Gegenstand kleine Vertiefungen hineindrücken.  Die Mulden mit Lemon Curd füllen.
  • Die Plätzchen gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und im mittleren Einschub für 10 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober- und Unterhitze (160 °C Umluft) backen.


herrlich zitronig

Sonntag, 3. Mai 2026

Herzhafte Blätterteig-Schiffchen

Vor einiger Zeit hat meine mir angetraute Küchenfee diese herzhaften Blätterteigtaschen gebacken. Leider wurde es von mir versäumt, das Rezept für diesen Blog festzuhalten. Ein Versäumnis, das ich nun nachholen möchte. Grundlage war ein fertiger Blätterteig, den sie mit Crème fraîche oder Frischkäse bestrichen und mit frischen Kräutern bestreut hat. Anschließend wurde er zu kleinen Schiffchen gefaltet und mit geriebenem Käse im Ofen goldbraun und knusprig gebacken. Die Füllung der Schiffchen lässt sich nach Belieben variieren.

Zutaten

1 Packung Fertig-Blätterteig (25 cm x 40 cm)
100 g Frischkäse 
1 rote Zwiebel
Salami    
Leberkäse als Aufschnitt geschnitten
1 Ei
Käse zum Überbacken
Kräuter nach Belieben

Zubereitung
  • Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Das Ei trennen. Das Eigelb mit einer Gabel verquirlen.
  • Die Zwiebel abpellen und in kleine Würfel schneiden und die frischen Kräuter abspülen und fein hacken.
  • Den Frischkäse mit den gehackten Kräutern und Zwiebelwürfeln vermischen.
  • Den Blätterteig auf einem Bogen Backpapier ausrollen und mit dem Pizzaroller in 15 kleine Rechtecke schneiden.
  • In der Mitte von den Rechtecken eine kleine Portion Frischkäse verstreichen. Dann
  • aufgerollte Salami- und Leberkäsescheiben darauflegen. Zwei gegenüberliegende Ecken mit etwas Eiweiß bestreichen und dann übereinander klappen.
  • Die Schiffchen auf dem vorbereiteten Backblech verteilen. Erst mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und anschließend mit frisch geriebenem Käse bestreuen.
  • Im vorgeheizten Backofen für etwa 20 Minuten goldbraun backen.


knusprig und lecker

Sonntag, 26. April 2026

Bruschette al Pomodoro

Eine klassische Vorspeise aus der italienischen Küche sind Bruschette. Bei der einfachsten Art der Zubereitung wird frisch geröstetes italienisches Landbrot noch warm mit einer durchgeschnittenen Knoblauchzehe eingerieben, mit etwas Olivenöl beträufelt und nach Belieben mit Salz und Pfeffer bestreut. Es gibt verschiedene Zubereitungsarten. Am geläufigsten ist Bruschetta al Pomodoro mit kleinen Tomatenwürfeln. Weil die Zubereitung des Belags sehr ähnlich ist, bietet sich die Gelegenheit, meine selbstgemachte Salsa Pico de Gallo zu probieren. Als Grundlage kommen ein paar Scheiben Ciabatta zum Einsatz.

Zutaten
Ciabatta oder Italienisches Landbrot (Pane Pugliese)
Pico de Gallo
Olivenöl

Zubereitung
  • Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und ein Backofengitter mit Backpapier auslegen.
  • Das Brot in fingerdicke Scheiben schneiden und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Scheiben auf dem Gitter verteilen und im mittleren Einschub bei 200 °C für etwa 5 Minuten anrösten.
  • Die gerösteten Scheiben aus dem Ofen nehmen und die Pico de Gallo darauf verteilen.

Bruschette mexican Style - keiner hat's gemarkt

Dienstag, 21. April 2026

Pico de Gallo

Pico de Gallo ist eine mexikanische Salsa, die gerne als Beilage zu Burritos, Tacos oder Tortilla-Chips serviert wird. Ich habe es auch schon einmal meinen Gästen als Bruschetta auf einer Scheibe geröstetem italienischem Landbrot untergejublet. Und es hat ihnen geschmeckt.
Als Alternative zur Chilischote habe ich drei eingelegte Peperoni kleingeschnitten und unter die Salsa gemischt. 

Zutaten
4 reife Tomaten
1 grüne Chilischote (eingelegte Peperoni)
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bio-Limette
5 Zweige frischer Koriander
1 EL Olivenöl
1 Prise frisch gestoßener bunter Pfeffer
1 Prise Meersalz

Zubereitung

  • Die Tomaten sowie die Chilischote abspülen, abtrocknen, den Strunk entfernen und in kleine Würfel schneiden. 
  • Die Zwiebel und die Knoblauchzehe abpellen und fein würfeln.
  • Die Limette heiß abspülen, abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Den Koriander abspülen, trocken tupfen, die Blätter abzupfen und grob hacken.
  • Den Saft der Limette mit dem Olivenöl in einer Schüssel verrühren.
  • Anschließend die zerkleinerten Zutaten untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Vor dem Servieren eine Viertelstunde durchziehen lassen.

Mittwoch, 15. April 2026

Pfefferminz-Baisers

Dumm gelaufen! Wer regelmäßig Eischnee schlägt, sollte wissen, dass die Rührschüssel und der Schneebesen unbedingt fettfrei sein sollten. Daher ist es keine gute Idee, wenn man zur Herstellung von Mint-Baisers Minzöl verwenden möchte. Schon nachdem ich nur einen Tropfen in den Eischnee gegeben hatte fiel er in sich zusammen. Erst dann besann ich mich auf die Regel. Pech gehabt, der erste Versuch ging daneben. Nun sind wieder zwei Eiweiße im Kühlschrank, die von einem anderen Backvorhaben übrig  geblieben sind. Beim zweiten Anlauf habe ich dann Pfefferminzdragees im Blitzhacker fein zerstoßen und das Pulver anschließend unter den Eischnee gerührt. Zusätzlich verpasste ich den fertigen Baisers noch ein Fußbad aus Zartbitterkuvertüre.

Zutaten
6 Pfefferminzdragees
2 Eiweiß (Größe L)
1 Prise Salz
120 g Puderzucker 
100 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung

  • Die Pfefferminzdragees in einem Blitzhacker zu feinem Pulver zerkleinern.
  • Ein Backblech mit einem Bogen Backpapier auslegen. 
  • Das Eiweiß in einer sauberen und fettfreien Schüssel mit einer Prise Salz steif schlagen. Nach und nach den Puderzucker und das Pfefferminzpulver einrieseln lassen und so lange rühren, bis sich alles vollständig aufgelöst hat. 
  • Den Eischnee in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf dem vorbereiteten Backblech kleine Tupfen setzen.
  • Die Baisers im mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens bei 90 °C Ober- und Unterhitze für etwa zwei Stunden trocknen lassen. Wenn sie sich leicht vom Backpapier lösen lassen, sind sie fertig.
  • In der Zwischenzeit die Kuvertüre in Stücke brechen und über einem Wasserbad schmelzen.
  • Die fertigen Baisers in die geschmolzene Schokolade tauchen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

fehlt nur noch ein Fußbad aus Schokolade

fertig sind die Baisers mit einer feinen Minznote

Donnerstag, 9. April 2026

Warenkunde - Mangostane

Eigentlich stelle ich an dieser Stelle nur Beiträge über Rezepte ein, die ich selbst zubereitet habe. Aber neulich beim Einkauf in unserem Supermarkt stutzte ich, blieb eine Weile stehen und googelte erst einmal auf meinem Smartphone nach dem Ding, das meine Aufmerksamkeit erregte. Ich fand es in der Obst- und Gemüseabteilung. Es erinnerte entfernt an eine große Kastanie, hatte aber oben einen Stielansatz mit kleinen fleischigen Blättern. Einen Augenblick später hatte ich über die Bildersuche ein Ergebnis vorliegen, das mit der angebotenen Frucht übereinstimmte. Es handelte sich um eine Mangostane oder auch Mangostan. Da ich meiner Neugier nicht widerstehen konnte, wanderte eine Frucht in meinen Einkaufskorb. Zu Hause landete sie erst einmal in unserem Obstkorb. Nachdem ich mich im Netz schlau gelesen hatte, machte ich mich ein paar Tage später daran, die Mangostane zu öffnen. Die dicke Schale musste ich mit einem scharfen Messer zunächst am Äquator vorsichtig einschneiden. Ein Messer mit feinen Sägezähnen wäre bei der harten Schale besser geeignet gewesen. Im weißen, weichen Fruchtfleisch befand sich noch ein Kern. Es schmeckte leicht säuerlich süß, ohne eine besondere eigene Geschmacksnote zu besitzen. Gut, ich habe es probiert, aber weitere Mangostane brauche ich nicht. Ich freue mich schon auf die ersten Erdbeeren aus der Region, die schmecken deutlich besser. Obwohl sie zu den Nüssen zählen, kann man sie direkt vernaschen, ohne eine Schale zu knacken.

Erst einmal in den Obstkorb.

Harte Schale, weiches Fruchtfleisch und mäßiger Genuss.

Montag, 6. April 2026

Osternester

Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Ostergebäck aus Hefeteig geben. Diesmal gibt es keine Rolls oder Zöpfe, sondern kleine Kränze mit einem Loch für ein buntes Osterei. Dafür flechte ich zwei gefüllte Stränge zunächst zu einem Zopf und forme diesen anschließend zu einem kleinen Ring. Bei der Füllung verwende ich drei unterschiedliche Varianten: Eine mit Lemon Curd, eine mit Nuss-Nougat-Creme und eine ohne Füllung. Es haben sich Familienmitglieder gemeldet, die einfach nur einen simplen Osterkranz haben wollen.

Zutaten für den Teig
375 g Weizenmehl Type 550
180 ml lauwarme Milch
30 g frische Hefe
4 TL Vanillezucker
65 g Zucker
1 Prise Salz
65 g weiche Butter
1 Ei Größe L

Zutaten für die Füllung

  1. Zitronenfüllung:
      150 g Lemon Curd

  2. Schokofüllung:
      150 g Nuss-Nougat-Creme

Zutaten für den Belag
1 Eigelb
2 EL Milch
100 g gehobelte Mandeln

Zubereitung
  • Die Hefe mit dem Vanillezucker in einem Teil der Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren und mit weiterem Mehl bedecken. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten ruhen lassen, bis sich Risse in der Mehlabdeckung zeigen.
  • Nun die restliche Milch, das Ei, die Butter, eine Prise Salz und den restlichen Zucker zu einem geschmeidigen Teig kneten, bis er beginnt, sich vom Schüsselrand zu lösen. Für weitere 60 Minuten den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Alle 20 Minuten den Teig kurz zusammenfalten.
  • Den Teig in sechs Portionen aufteilen. Jeden Teigling zunächst kurz rundwirken und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat mit 27 cm Kantenlänge ausrollen. Die gewünschte Füllung auf der ausgerollten Fläche auftragen. Dabei in der Mitte einen zwei Zentimeter breiten Streifen frei lassen. Nun das Quadrat mit einem Pizzaroller in der Mitte einschneiden. Darauf achten, dass ein kleiner Steg an einem Ende stehen bleibt. Den Teig mit der Füllung zur Mitte einrollen, sodass zwei Stränge entstehen, die dann miteinander verdreht und anschließend zu einem Kranz geformt werden. Mit jedem Teigling ebenso verfahren. Die fertigen Kränze mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen, die Kränze damit bestreichen und die gehobelten Mandeln darüber verstreuen. Gut abgedeckt nochmals zwanzig Minuten ruhen lassen.
  • Nach der letzten Ruhezeit werden die Osternester bei 170 °C Umluft für etwa 20 Minuten im Ofen goldbraun gebacken. Nach einer erfolgreichen Garprobe mit einem Holzstäbchen, wenn keine Teigreste mehr daran haften,  können sie herausgenommen werden.


Frohe Ostern

Montag, 30. März 2026

Schoko-Kaffee-Muffins mit zartem Karamellherz

Die Caramell-Fudges sind zwar sehr lecker, aber was mache ich mit ihnen? Die Enkel konnte ich nicht damit begeistern.  Meiner mir angetrauten Naschkatze sind sie zu süß. So brüte ich schon den ganzen Vormittag darüber nach, wie man sie weiterverwerten kann. Am einfachsten und schnellsten wären Muffins. Karamell-Muffins in Kombination mit Erdnüssen hatte ich bereits. Leider fehlen mir dazu die Nüsse. Nach einer kurzen Findungsphase entschließe ich mich für einen Muffinteig mit Kaffee. Statt des Sonnenblumenöls, das ich sonst für den Teig verwende, gebe ich stark aufgebrühten und erkalteten Kaffee mit in den Teig. Eine angebrochene Packung Schokoladenraspel findet auch noch Verwendung. Wie gewohnt verwende ich meine Silikonförmchen, das erspart mir das Einfetten der Formen.

Zutaten
75 g Rohrrohrzucker
1TL Vanillezucker
1 Prise Salz
150 g Dinkelmehl Type 630
1 Tütchen Backpulver
1 gestr. TL Natron
1 Ei Größe M
150 g Joghurt griechischer Art
100 ml starker kalter Kaffee
50 g Schokoladenraspel
12 Caramel-Fudge
30 g Schokoladenraspel zum Bestreuen

Zubereitung
  • Den Kaffee aufbrühen und zum Abkülhen an die Seite stellen.
  • Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. 
  • Alle Zutaten bis auf die Caramell-Fudges und die Schokoladenraspel zum Bestreuen, in einer Schüssel mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig rühren. 
  • Die Förmchen bis zu ⅔ mit Teig befüllen und  in die Mitte jedes Förmchens einen Karamellwürfel einbetten.
  • Im mittleren Einschub des vorgeheizten Ofens bei 160 °C Umluft etwa 20 Minuten goldbraun backen.
  • Drei Minuten vor Ablauf der Backzeit die restlichen Schokoladenraspeln über die Muffins streuen und das Blech wieder in den Ofen schieben. 



Dienstag, 24. März 2026

Caramel-Fudge

Im Gegensatz zu meiner Jugendzeit, in der ich wiederholt daran gescheitert bin, Karamell eigenhändig herzustellen, gelingt mir dies heute deutlich besser. Am einfachsten ist natürlich eine Karamellcreme aus gesüßter Kondensmilch herzustellen. Etwas anspruchsvoller war es dann mit dem gesalzenen Sahnekaramell. Nun, mit mehr Erfahrung und Gelassenheit, möchte ich die Versuchsreihe weiter fortsetzen und ein paar klassische Karamell-Fudges herstellen. Um sicherzustellen, dass nichts anbrennt, verwende ich bevorzugt ein Thermometer. Bei vergleichbaren Experimenten in der jüngeren Vergangenheit hat sich eine Dose mit gezuckerter Kondensmilch bereits bewährt. Deshalb darf sie in der Zutatenliste keinesfalls fehlen.

Mehr Zutaten braucht es nicht. Das Salz ist mit im der Zuckerschale.

Zutaten
1 Vanilleschote
100 ml Sahne
20 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
400 g gezuckerte Kondensmilch (Milchmädchen)

Zubereitung

  • Eine rechteckige Auflaufform mit Backpapier oder Frischhaltefolie auslegen.
  • Die Vanilleschote der Länge nach einschneiden und mit dem Messerrücken das Mark ausschaben.
  • In einer beschichteten Pfanne die Milch zusammen mit der Butter, dem Vanillemark und dem Zucker unter Rühren aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Anschließend die Kondensmilch mit einer Prise Salz unterrühren.
  • Die Masse bei 115 °C etwa 30 Minuten lang unter gelegentlichem Umrühren weiterköcheln lassen, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.
  • Die Pfanne vom Herd nehmen und weitere fünf Minuten lang rühren. Bevor die Masse zu fest wird, diese in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und etwa fünf Stunden abkühlen lassen.
  • Die feste Masse aus der Form heben und mit einem Messer in mundgerechte Würfel schneiden.


mmhhhh: samtweiches Caramel Toffee

Dienstag, 17. März 2026

Saint-Pattrick's-Rolls

Achtung, zum diesjährigen Saint Patrick’s Day gibt es Hefeteigschnecken mit Alkohol! In Anlehnung an den Chokky-Rocks-Apfelkuchen kommt natürlich irischer Whiskey auf die Zutatenliste. Damit tränke ich die Rosinen und Apfelstücke, die ich über Nacht in Alkohol einlege. Auf die Zugabe von Cornflakes verzichte ich, da diese ihre knusprige Textur verlieren könnten, wenn sie gemeinsam mit den Whiskeyfrüchten in den Hefeteig eingewickelt werden. Anstelle von geraspelter Schokolade gebe ich Schokoladenplätzchen in die Füllung. Als Krönung gibt es noch ein Topping mit Irish Cream. Damit hätte ich dann eine neue Art von Rolls kreiert.

Zutaten für den Teig
250 g Dinkelmehl Type 630
125 ml lauwarme Milch
20 g frische Hefe
2 TL Vanillezucker
50 g Zucker
1 Prise Salz
50 g weiche Butter

Zutaten für die Füllung
1 Apfel (Wellant)
100 g Rosinen
150 ml Whiskey
100 g Schokoladenplätzchen

Zutaten für das Frosting
250 g Frischkäse
80 g Puderzucker
100 g weiche Butter
20 ml Irish Cream
Backkakao zum Bestäuben

Zubereitung
  • Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Rosinen abspülen, trocken rubbeln und zusammen mit den Apfelstücken über Nacht in Whiskey einlegen. 
  • Die Hefe mit dem Vanillezucker in einem Teil der Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren und mit weiterem Mehl bedecken. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten ruhen lassen, bis sich Risse in der Mehlabdeckung zeigen.
  • In der Zwischenzeit die Schokolade mit einem groben Gemüsehobel raspeln.
  • Anschließend den Vorteig mit der restlichen Milch, der Butter, einer Prise Salz und dem restlichen Zucker zu einem geschmeidigen Teig kneten, bis er beginnt, sich vom Schüsselrand zu lösen. Den Teig für weitere 60 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Alle 20 Minuten den Teig kurz zusammenfalten.
  • Währenddessen eine Form mit Backpapier auslegen und die eingelegten Früchte in einem Sieb abtropfen lassen.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und anschließend zu einem Rechteck (40 cm x 35 cm) ausrollen. Die abgetropften Apfelstücke, Rosinen und Cornflakes gleichmäßig darauf verteilen. Dabei am oberen und unteren Rand einen fingerbreiten Rand frei lassen. Dann von der Längsseite her aufrollen. Die Rolle in 5 cm breite Scheiben schneiden und in die vorbereitete Form stellen. Dort können sie abgedeckt für weitere 30 Minuten an einem warmen Ort aufgehen.
  • In der Wartezeit den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Dann werden sie für etwa 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen geschoben. 
  • Alle Zutaten für das Frosting zu einer geschmeidigen Creme schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
  • Nach einer erfolgreichen Garprobe mit einem Holzstäbchen, wenn keine Teigreste mehr daran haften,  können sie herausgenommen werden.
  • Wenn sie ausreichend abgekühlt sind wird das Topping mit dem Spritzbeutel und einer Sterntülle aufgespritzt. Abschließend mit etwas Kakaopulver bestäuben. 


nicht jugendfrei aber lecker

Donnerstag, 12. März 2026

Patata Pizza

Nein, das hier ist keine Pizza, die mit Kartoffeln belegt wird. Es sind nur wieder vom Vortag Kartoffelpuffer übrig geblieben. Weil ich kein neues Glas Apfelkompott öffnen wollte, habe ich im Kühlschrank nach einer Alternative gesucht. Dort stand nur noch ein Glas mit Blaubeermarmelade. Nein, zu langweilig. Daneben stand ein angebrochenes Glas mit Tomatensoße. Dann fiel mein Blick auf die Frischhaltebox mit dem Aufschnitt: Leberkäse, Jagdwurst, gehobelter Kochschinken und Bauernsalami. Fehlt nur noch der Käse – dann ist alles komplett! Der fand sich im Käsefach. Ob das mit den Kartoffelpuffern harmoniert? Es sind ja nur zwei übrig geblieben. Das ist gerade ausreichend für eine Versuchsperson. Und aufopferungsvoll stelle ich mich zur Verfügung. Sollten sie mir missraten…, verzehre ich sie (frei nach Eugen Roth) mit herzlichem Vergnügen. 

Zutaten
2 Kartoffelpuffer vom Vortag
4 EL Tomatensoße
6 Scheiben Salami
Frisch geriebenen Käse

Zubereitung
Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Kartoffelpuffer auf das Backblech legen und die Tomatensoße darauf verstreichen. Dann den gekochten Schinken darüber verteilen und den Käse darüber reiben. Abschließend das Blech für etwa 10 Minuten in den Ofen schieben.


Schmeckt überraschend gut.