Dienstag, 8. August 2017

Schattmorellenmarmelade

Nun habe ich auch das Thema Marmelade endlich einmal angegangen. Bisher hatte ich keinen besonderen Ehrgeiz mich daran zu versuchen, weil ich mit dem Angebot von "Fruchtaufstrichen" aus dem Supermarkt zufrieden bin. Wer, wie meine Oma, einen eigenen Garten hat in dem viel Obst anfällt, hat sicher mehr Gründe. Es sei denn man möchte ein wenig Abwechslung zum Angebot aus dem Supermarkt.

Mit dem Rezeptvorschlag von der Zuckertüte war es dann ein Leichtes meine erste selbstgemachte Marmelade zu kochen. Etwas mühselig war lediglich das entkernen der Schattmorellen, für die ich mich entschieden hatte, mit dem selbstgebastelten Kirschentkerner. Der Rest der Arbeit ging dann flott von der Hand. Als persönliche Note schmeckte ich den Sud vor dem Kochen noch mit einem Schuss Amaretto und einen Spritzer Zitronensaft ab.

Zutaten
500 g Gelierzucker 2:1
1 kg entkernte Schattmorellen
40 ml Amaretto
einen spritzer Zitronensaft


Zubereitung
Kirschen waschen, abtropfen, Stiele entfernen und entkernen. Gelierzucker untermischen und mit Amaretto und  bei Bedarf mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Den Sud in einem Topf unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Mindestens vier Minuten weiter köcheln lassen. Das Rühren dabei nicht vergessen. Nach erfolgreicher Gelierprobe* den Sud randvoll in heiß ausgespülte Gläser füllen und sofort mit den ebenfalls sterilisierten Deckeln verschließen.

Kirschen waschen, entstielen und entkernen
Gelierzucker untermischen und mit Amaretto und einem Spritzer Zitronen abschmecken
unter ständigem Rühren zu Kochen bringen und mindestens 4 Minuten köcheln lassen
nach erfolgreicher Gelierprobe* in die vorbereiteten Gläser füllen und verschließen

*Gelierprobe: einen Esslöffel vom Sud auf einen Teller geben und beobachten, ob der Geliervorgang zügig einsetzt. Bei Bedarf die Kochzeit bis maximal acht (!) Minuten verlängern.


Frühstück mit selbstgekochter Marmelade auf selbstgebackenen Rundstücken

Erfahrungstipp
Die Kirschen hatte ich nach dem Entsteinen nicht weiter zerkleinert. Der Saft, der noch im Fruchtfleisch saß, trat dann aus als ich die Marmelade im Gebrauch hatte, was dann dazu führte, dass sie an Konsistenz verlor. Ich werde beim nächsten Marmeladekochen die Früchte entweder grob zerteilen oder (und) den Kochvorgang verlängern.

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