Freitag, 20. September 2013

Wrapped Dogs

Es ist Mittag und der Magen knurrt. Also begebe ich mich in die Küche. Dort sind von gestern noch ein paar Pfannkuchen übrig geblieben. Da mir nicht der Sinn nach Süßspeise ist, stöbere ich in den Schränken nach weiteren verwertbaren Nahrungsmitteln. Dabei grabe ich ein angebrochenes Glas mit dänischen Gurken sowie eine Dose Würstchen aus. Aus diesen Zutaten werden in kurzer Zubereitungszeit ein paar leckere Wrapped Dogs.


Donnerstag, 12. September 2013

Zitronenzucker

Mit meinen selbst hergestellten Vanillezucker bin ich sehr zufrieden. Auch meine mir anvertraute Küchenfee bevorzugt ihn in der Küche. Warum nicht auf die gleiche Weise einen Vorrat mit Zitronenzucker anlegen. Einfach in einem ausgedienten Marmeladenglas Zucker einfüllen und Zitronenschale dazugeben.


Zutaten
Zucker
1 naturbelassene Bio-Zitrone

Zubereitung
Die Zitrone gut Abspülen und abtrocknen. Dann mit einem scharfen Messer nur gelbe Schicht der Schale dünn abschälen. Die weiße Schale enthält Bitterstoffe.
Die Schale in ein Glas mit Schraubdeckel geben und mit Zucker auffüllen.


Montag, 2. September 2013

Oma Sonjas Apfelkuchen

Heute hätten wir den 80. Geburtstag von Oma Sonja gefeiert. Bei der Durchsicht ihrer Hinterlassenschaften fand ich ein handgeschriebenes Rezept für einen Apfelkuchen. Darum backe ich jetzt zur Feier des Tages ihren Apfelkuchen, den ich am Nachmittag im Kreise der Familie servieren möchte, wenn wir uns zu ihrem Gedenken am Kaffeetisch versammeln. Für einen Blechkuchen wird die Menge sicher nicht reichen. Ob die Teigmenge für eine 22er- oder eine 26er-Springform reicht, musste ich erst herausfinden, nachdem ich den Teig angerührt hatte. In das Rezept habe ich auch meine eigenen Erfahrungen einfließen lassen. So habe ich die Zutatenliste ergänzt und eine ausführliche Backanleitung hinzugefügt. Auf Basis der Zutaten, die vor den Klammern standen, ergab sich eine Teigmenge, die für eine Springform mit 22 cm Durchmesser passte.

aus Oma Sonjas Zettelsammlung

Zutaten für den Rührteig
1 Bio-Zitrone
100 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei Größe M
150 g Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630
½ TL Backpulver

Zutaten für den Belag

40 g Zucker
1 gestr. TL Zimt
2 Äpfel (Boskop)
60 g Butter
Fett und Paniermehl zum Ausstreuen der Springform (22 cm!)

Zubereitung

  • Die Zitrone gründlich abspülen und abtrocknen. Anschließend die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und sie dann in dünne Spalten schneiden. Um zu verhindern, dass sie braun anlaufen mit etwas Zitronensaft beträufeln.
  • Den Zucker mit dem Zimt in einer kleinen Schale vermengen.
  • Die Springform mit Butter oder Margarine einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. 
  • Den Zucker mit einer kleinen Prise Salz in einer Rührschüssel vermengen. Die weiche Butter in Flocken dazugeben und zu einer weißen, cremigen Masse schlagen. Dann das Ei und den Abrieb der halben Zitrone unterrühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermengen, in die Schüssel sieben und zügig zu einem geschmeidigen Teig durchrühren. 
  • Den Teig in die Springform füllen und glattstreichen. Darauf erst Butter in kleinen Flocken verteilen, dann mit den Apfelscheiben bedecken und den Zimtzucker bestreuen.
  • Anschließend kommt der Kuchen für etwa 25 Minuten bei 180 °C Ober- und Unterhitze (160 °C Umluft) in den mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens. Nach erfolgreicher Garprobe mit einem Holzstäbchen kann er zum Abkühlen aus dem Ofen genommen werden. Abschließend die Springform entfernen und servieren. 

Auf Anregung eines ihrer Enkelkinder streute ich
noch einige gehobelte Mandeln über den Kuchen.

Freitag, 16. August 2013

Apfelsuppe

Auf der Suche im Netz nach einer erfrischenden Obst-Kaltschale für die sommerlichen Tage, stolperte ich über eine warme Apfelsuppe. Das war zwar nicht das was ich suchte, aber beim Lesen wurden Erinnerungen wach, die ich schon lange vergessen glaubte. Je mehr ich davon las, desto deutlicher wurde die Erinnerung an die Apfelsuppe meiner Großmutter. Und so nach und nach kamen die Zutaten an die Oberfläche, die in ihrem Kochtopf herum schwammen. Die richtigen Mengen galt es dann nur noch durch Ausprobieren und Abschmecken herauszufinden.


Zutaten
2 Äpfel
0,5 l naturtrüber Apfelsaft
2 Stangen Canehl
1 Vanilleschote
1 Bio Zitrone
2 TL Zucker
1 gestr. TL Speisestärke

Zubereitung
Die Zitrone abspülen, abtrocknen, dünn abschälen und den Saft auspressen.
Die Vanilleschote der Länge nach einschneiden und das Mark mit dem Messerrücken ausschaben.
Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und dann in dünne Spalten schneiden.
Einen halben Apfel zurückhalten. Den Rest mit etwas Saft und Zucker zu Apfelmus zerkochen. Bei Bedarf mit einem Schnellmixstab pürieren. Dann die restlichen Saft, die restlichen Apfelscheiben, die Zitronenschale, die Canehlstangen sowie das Vanillemark mit der –Schote hineingeben und etwa 5 Minuten köcheln lassen bis die Apfelscheiben den gewünschten Biss haben. Die Speisestärke erst in einem Esslöffel kalten Apfelsaft auflösen und dann unter ständigen Rühren in die Suppe geben. Die Suppe einmal kurz aufkochen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen. Vor dem Servieren die Zitronenschale, die Vanilleschote und das Canehl entfernen und mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Apfelsuppe nach Omas Art
schmeckt auch kalt ganz gut

Samstag, 13. Juli 2013

Blaubeerkompott

Am Wochenende gab es eine Programmänderung. Nun steht da noch eine Schale mit Blaubeeren im Kühlschrank. So ganz frisch sind sie nicht mehr, aber immer noch unbedenklich zum Verzehr geeignet. Wegschmeißen kommt in keinem Fall in Frage. Am einfachsten ich mache daraus ein Kompott und fülle es noch heiß in ein Weckglas. Das hält sich dann noch eine Weile bis ich eine Verwendung dafür gefunden habe.



Zutaten
300 g Blaubeeren
1 EL Vanillezucker
2 TL Speisestärke

Zubereitung
Die Blaubeeren abspülen und in einen Topf mit etwas Wasser und dem Vanillezucker aufkochen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser auflösen und unter Rühren in den Topf geben. Das Kompott kurz aufkochen und noch heiß in ein gut gereinigtes Weckglas füllen. Umgehend das Glas verschließen und abkühlen lassen.

Wenn ihr das Kompott sofort verwenden möchtet,
könnt ihr euch den letzten Arbeitsschritt sparen


Samstag, 6. Juli 2013

Schnitzel Bolognese

Vom Vortag war noch eine gute Portion Sauce Bolognese übrig. Noch einmal Spaghetti mit "Bolo" waren mir zu langweilig. Daher machte ich auf dem Rückweg vom "Putzbüddel" (Frisör) Halt beim Fleischer und erstand zwei kleine Schweineschnitzel, die als Schnitzel Bolognese bei uns in den Ofen geschoben wurden.

Zutaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Möhren
125 g gemischtes Hackfleisch
1 Dose geschälte Tomaten 400ml
50 ml Rotwein
½ TL getrockneter Oregano
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
2 Schweineschnitzel
Olivenöl zum Anbraten
Goudakäse zum Überbacken
Pasta nach Bedarf

Zubereitung
Backofen auf 200 °C Oberhitze vorheizen.
Die Möhren schälen und feine feine Würfel schneiden.
Die Knoblauchzehe sowie die Zwiebel schälen, klein würfeln und im heißen Olivenöl glasig andünsten.
Die gewürfelten Möhren mit dem gemischtes Hack dazu geben und kurz anbraten.
Mit den Tomaten ablöschen.
Oregano mit dem Rotwein unterrühren.
Soße köcheln lassen und nach Geschmack noch Salz und Pfeffer hinzu geben.
Schnitzel von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Öl von beiden Seiten kurz anbraten.
Die Schnitzel in eine feuerfeste Form geben, die Sauce Bolognese darüber geben und den Käse darüber reiben.
Auf der mittleren Schiene die Schnitzel wenige Minuten gratinieren bis eine knusprig, braune Käsekruste entstanden ist.

Zum Abschluss noch etwas frisch geriebenen Parmesankäse
über das Schnitzel und die Nudeln

Donnerstag, 20. Juni 2013

Mamas Gulasch

Wenn es früher darum ging unsere Kinder an den Tisch zu locken, war Mamas Gulasch immer das geeignete Mittel. Auch Heute lockt sie die Aussicht darauf zu einem Sonntagsbesuch bei ihren Eltern.

Zutaten
500 g Rindergulasch
500 g Schweinegulasch
200 g Champignons
300 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Salz, frisch gemahlenen bunten Pfeffer und Paprikapulver zum Würzen
Öl zum Anbraten
Wasser
1 EL Speisestärke
100 ml Sahne

Zubereitung
Fleischstücke mit Küchenpapier abtupfen. Öl im Schnellkochtopf erhitzen, Fleisch nach und nach portionsweise bei starker Hitze scharf von allen Seiten anbraten. Bei Bedarf weiteres Öl in den Topf geben.

Zwiebeln abpellen und grob würfeln. Knoblauchzehen abziehen und in feine Würfel schneiden. Beides im Topf an goldbraun anbraten.

Fleischstücke wieder in den Topf geben. Wasser in den Topf füllen, so dass das Fleisch zu ¾ bedeckt ist. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Rand des Schnellkochtops reinigen und verschließen. Topf erhitzen bis die zweite Garstufe (zweiter Ring) erreicht ist. Bei milder Hitze für 20 Minuten schmoren lassen.

Topf vom Herd nehmen und abdampfen lassen. Deckel vorsichtig öffnen und Fleisch entnehmen. Speisestärke mit etwas Bratensaft in einer Tasse auflösen und damit den Bratensaft eindicken. Fleisch und Champignons zugeben und alles gemeinsam kurz aufkochen. Zum Abschluss die Sahne unterrühren und eventuell nachwürzen.

Egal ob mit Omas Semmelknödel, Kartoffelklößen, Nudeln
oder mit vorgegarten Gnocchi, Mamas Gulasch geht immer.