Samstag, 1. August 2009

Resteverwertung Teil II


zusammengekramte Reste

Viertel vor Sechs werde ich das erste Mal wach. Für einen Sonnabendmorgen viel zu früh. Eine Stunde lang versuche ich noch verzweifelt wieder einzuschlafen. Vergebens. Am frühen Nachmittag erfasst mich dann die erste Müdigkeit. Also gehe ich in die Küche, um mir einen Kaffee aufzusetzen. Ein Stück Kuchen dazu wäre ja nicht schlecht. Jetzt noch mal los zum Einkaufen? Keine Möge! Kurz entschlossen durchstöbere ich die Küchenschränke und -Schubladen nach brauchbaren Backzutaten und entschließe mich nach der Durchsicht zu einem Rührkuchen mit Mohn und Kaffee.

zusammengerührt

Also Ärmel hoch und ran ans Werk. Der Grundteig ist schnell fertig und in zwei Teile geteilt. Der eine Teil wird mit abgeriebener Zitronenschale und einem Schluck Milch versehen, während zu dem anderen Mohn, ein Schluck Kaffee sowie eine Prise Zimt hinzugefügt wird. Dann das Ganze wie bei einem Marmorkuchen in eine Form schichten und ab damit in den Backofen. Nach 40 Minuten bei 180° C bleibt kein Teig mehr an der Nadel hängen und ich stürze den Kuchen nach einer kurzen Abkühlungsphase aus der Form. Fertig, nun kann's mit einer Tasse Kaffee und einem frischem Stück Kuchen raus auf den Balkon gehen. Müde? Nee, die Action in der Küche hat mich wieder in Trab gebracht.

zusammengebacken


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