Freitag, 20. August 2010

Apfelkompott

Meine bevorzugte Beilage zu meinen Kartoffelpuffern ist Apfelmus oder - Kompott. Es passt auch zu kalten Reibekuchen perfekt.

zum Einkochen fehlt noch etwas Wasser oder Apfelsaft

Zutaten
3 Äpfel
1-2 EL Zucker / Vanillezucker
50 ml Apfelsaft


Zubereitung
Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Apfelstücke mit dem Saft und dem Zucker in einen Topf, unter gelegentlichen Rühren, köcheln lassen bis die Äpfel zerkocht sind. Nach Geschmack kann man noch etwas Zimt oder Vanillezucker mit unterrühren. Wer keinen Apfelsaft im Haus hat kann  Wasser zum Einkochen nehmen.

meine bevorzugte Beilage zu Kartoffelpuffer

Donnerstag, 19. August 2010

Kartoffelpuffer mit gebratener Banane



Der Doktor hat mir für meinen linken Arm Bewegung verschrieben ohne ihn zu belasten. Das Mausschupsen geht ja schon wieder ganz gut und sogar einfache Küchenarbeit, die ich heute noch ein wenig gesteigert habe. Nun waren die Kartoffelpuffer nach Großmutterart dran. Mangels Apfelmus wurde eine Banane in den Pfannkuchen eingerollt, die vorher ebenfalls in der Pfanne gebraten wurde. Das Ganze wurde dann mit Ahornsirup abgerundet.

Alles Banane

Freitag, 13. August 2010

Blaubeerpfannkuchen nach "Omas Art"

Es gibt nur eine Handvoll Rezepte, die von meiner Großmutter erhalten sind. Nicht dass sie alle verloren gegangen sind, nein, es lag eher daran das sie keine benutzte bzw. sie alle im Kopf hatte. Wenn man sie mal nach einem Rezept fragte, bekam man nie genaue Mengenangabe oder Garzeiten. "Büschn hier von und 'n Büschn davon" Ein wenig hier von und ein wenig davon) oder "dat wars all wor" (das wirst du schon merken) lautete meist die Antwort. Immer war ich skeptisch ob man ohne genaue Angaben ein Gericht kochen könne.


Als ich heute auf dem Wochenmarkt die Blaubeeren sah, beschloss ich mir zum Mittag Blaubeerpfannkuchen zu machen und weil mir nicht der Sinn danach stand erst lange ein Rezept zu suchen wollte ich es nach Omas Art versuchen. Ein Bisschen Mehl, etwas Milch, eine Prise Salz und Eier  für den Teig. Mal sehen, ob es klappt? Und was soll ich sagen, Oma hatte Recht! Der erste wurde gleich nach Enkelmanier verdrückt - direkt aus der Pfanne.

Bickbeerpankoken "Omas Art"

Dienstag, 6. Juli 2010

Kirschstreusel

Noch immer kommt mir das Wort Schatt-en-morellen schwer über die Lippen. Nach meinem Wortgefühl klingt es irgendwie falsch. Als kleiner Butje habe ich oft viel Zeit in der Küche meiner Großeltern verbracht. Sie schnackten die meiste Zeit Platt miteinander. So lernte auch ich die Sprache zu verstehen. Seit dem hat sich der Begriff Schattmorellen für die Sauerkirschen tief meinem Wortschatz eingeprägt. Wenn die Früchte reiften durfte ich mit Oma bei Tante Ilse im Garten die Schattmorellen pflücken. Als Leichtgewicht hangelte ich mich hoch bis in die Wipfel der Obstbäume. Das liegt schon viele Jahre zurück. Ob die Bäume im Garten meiner Tante noch stehen, weiß ich nicht. Wenn wir heute Kirschen brauchen, egal ob sauer oder süß, kaufen wir sie auf dem Wochenmarkt.


Zutaten für den Rührteig
1 Vanilleschote
125 g weiche Butter
80 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
3 Eier Größe M
100 g gemahlene Mandeln
100 g weiße Schokolade
100 ml Buttermilch
150 g Dinkelmehl Type 630
1 TL Backpulver
500 g Schattenmorellen mit Stiel und Kernen
1 EL Vanillezucker zum Einzuckern
Butter zum Einfetten und Paniermehl zum Ausstreuen


Zutaten für die Streusel
1 Fläschchen Bittermandelöl
100 g kalte Butter
200 g Dinkelmehl
80 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz

Vorbereitung
Die Schattenmorellen abspülen und entkernen. Die Früchte mit dem Vanillezucker vermengen und eine Weile ziehen lassen.

Eine 26 cm Springform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Zubereitung
Die Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem krümeligen Teig kneten.

Die Vanilleschote der Länge nach einschneiden und das Mark mit dem Messerrücken ausschaben.

Die Schokolade in grobe Stücke hacken.

Die Butter mit dem Zucker und dem Salz cremig rühren. Nacheinander die Eier und dann die gemahlenen Mandeln, das Vanillemark, die gehackten Schokolade sowie die Buttermilch mit dem Teig verrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, über den Teig sieben und verrühren.

Den Rührteig in der vorbereiteten Form gleichmäßig verteilen, dann die Kirschen und zum Abschluss die Streusel darüber geben.

Den Kuchen im mittleren Einschub bei 180 °C Ober- und Unterhitze für etwa 45 Minuten backen. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe kann er zu Abkühlung aus dem Ofen genommen werden.

Für einen Blechkuchen die Mengen einfach verdoppeln.



Montag, 7. Juni 2010

Blueberry Muffins

Muffins sind gut geeignet als Fingerfood für eine Stehparty oder fürs Büro, wo es nie ausreichend Teller oder Kuchengabeln gibt. Außerdem lassen sie sich gut transportieren ohne Schaden zu nehmen.


der Zucker hat's nicht mit aufs Foto geschaft

Zutaten

200 g Zucker
50 g weiche Butter
2 Eier
1 Prise Salz
1 Messerspitze Zimt
200 ml Buttermilch
40 g Pflanzenöl
300 g Mehl
1 Tütchen Backpulver
200 g Blaubeeren

Zubereitung
  • Blaubeeren abspülen und gut abtropfen lassen.
  • Zucker und Butter schaumig rühren.
  • Nach und nach die Eier, die Buttermilch, Salz und das Öl unterrühren.
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und darüber sieben.
  • Die Beeren in den Teig geben und unterheben.
  • Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig einfüllen.
  • Die Muffins auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen bei 220 °C Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen.
  • Nach dem Abkühlen aus der Form nehmen und nach Bedarf mit Zuckerguss versehen  oder Puderzucker bestäuben.
etwas später kam noch Zuckerguss drüber

Montag, 17. Mai 2010

"Hot" Dogs

Wie der Hot Dog eigentlich zu seinem Namen kommt, hat sich mir bisher noch nicht erschlossen. "Hot" bezieht sich jedenfalls nicht auf eine besondere Schärfe des beliebten Street Food. Weder der Senf noch das Ketchup sind sonderlich scharf gewürzt. Geschweige denn die Remoulade oder der Gurkensalat. Gelegentlich gönne ich mir auch so ein Würstchen im Brötchen. Selten vom Imbiss oder im Möbelhaus. Meistens bereite  ich sie mir selber zu. Dabei verzichte ich auf die schlappen Pølser bzw. Hot Dog Würstchen und nehme lieber frische knackige Wiener Würstchen vom Fleischer meines Vertrauens. Also, warum nicht auch mal scharfe Zutaten verwenden?

Zutaten
Hot Dog Brötchen
Wiener Würstchen
geröstete Zwiebeln
(mittel)scharfer Senf
Curry Ketchup
Remoulade
eingelegte Paprika
eingelegte Peperoni
Chilipulver zum Nachwürzen

Zubereitung
  • Hot Dog Brötchen einschneiden,
  • beide Hälften mit Remoulade und Ketchup bestreichen,
  • ein paar Röstzwiebeln einstreuen,
  • heißes Würstchen hinein legen,
  • mit Senf bestreichen,
  • und mit  klein gehackten Paprika- und Peperoni-Stücken belegen.

Wem es nicht heiß genug ist kann noch Chilipulver darüber streuen

Mittwoch, 17. März 2010

Schinken-Tomaten-Muffins

Zum St. Patricks Day gibt es heute Muffins. Weil die meisten Gäste erst zum Abend eintrudeln gibt es dieses Mal nichts für Süßmäuler, sondern es kommen Muffins in einer deftigen Variante auf das Partybuffet. Ursprünglich hatte ich Oliven mit gekochten Schinken als Zugabe in den Teig geplant. Leider habe ich sie beim Einkaufen vergessen. Gut, dass ich noch ein Glas mit getrockneten Tomaten in Öl im Vorratsschrank gefunden habe. So habe ich das Rezept einfach umgestellt.


Zutaten für 8 Stück
1 mittelgroße Zwiebel
1 Scheibe gekochter Schinken 5 mm dick (150 g)
35 g getrocknete Tomaten in Öl
250 g Mehl Type 550
1 Prise Salz
50 g Rapsöl
220 ml Wasser
1 TL Backpulver
 Öl zum anbraten
50 g mittelalter Gouda zum Überbacken

Zubereitung
  • Die Zwiebel abpellen und kleinwürfeln.
  • Den gekochten Schinken in Würfel schneiden und mit den Zwiebeln in einer Pfanne leicht anrösten.
  • Die Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  • Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Wasser, dem Öl und Salz zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  • Die Tomaten, die Schinkenwürfel mit den Zwiebeln und dem Backpulver unterkneten.
  • Den Teig in die Muffinförmchen füllen, mit etwas geriebenen Gouda bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten goldbraun backen.

mit den Tomaten kamen die Muffins gut bei den Gästen an

Fazit: diese herzhaften Muffins sind mir besonders locker und fluffig gelungen und werden auf unsere Lieblings-Speisekarte gesetzt.