Eigentlich stelle ich an dieser Stelle nur Beiträge über Rezepte ein, die ich selbst zubereitet habe. Aber neulich beim Einkauf in unserem Supermarkt stutzte ich, blieb eine Weile stehen und googelte erst einmal auf meinem Smartphone nach dem Ding, das meine Aufmerksamkeit erregte. Ich fand es in der Obst- und Gemüseabteilung. Es erinnerte entfernt an eine große Kastanie, hatte aber oben einen Stielansatz mit kleinen fleischigen Blättern. Einen Augenblick später hatte ich über die Bildersuche ein Ergebnis vorliegen, das mit der angebotenen Frucht übereinstimmte. Es handelte sich um eine Mangostane oder auch Mangostan. Da ich meiner Neugier nicht widerstehen konnte, wanderte eine Frucht in meinen Einkaufskorb. Zu Hause landete sie erst einmal in unserem Obstkorb. Nachdem ich mich im Netz schlau gelesen hatte, machte ich mich ein paar Tage später daran, die Mangostane zu öffnen. Die dicke Schale musste ich mit einem scharfen Messer zunächst am Äquator vorsichtig einschneiden. Ein Messer mit feinen Sägezähnen wäre bei der harten Schale besser geeignet gewesen. Im weißen, weichen Fruchtfleisch befand sich noch ein Kern. Es schmeckte leicht säuerlich süß, ohne eine besondere eigene Geschmacksnote zu besitzen. Gut, ich habe es probiert, aber weitere Mangostane brauche ich nicht. Ich freue mich schon auf die ersten Erdbeeren aus der Region, die schmecken deutlich besser. Obwohl sie zu den Nüssen zählen, kann man sie direkt vernaschen, ohne eine Schale zu knacken.
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| Erst einmal in den Obstkorb. |
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| Harte Schale, weiches Fruchtfleisch und mäßiger Genuss. |
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