Samstag, 6. Juli 2013

Schnitzel Bolognese

Vom Vortag war noch eine gute Portion Sauce Bolognese übrig. Noch einmal Spaghetti mit "Bolo" waren mir zu langweilig. Daher machte ich auf dem Rückweg vom "Putzbüddel" (Frisör) Halt beim Fleischer und erstand zwei kleine Schweineschnitzel, die als Schnitzel Bolognese bei uns in den Ofen geschoben wurden.

Zutaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Möhren
125 g gemischtes Hackfleisch
1 Dose geschälte Tomaten 400ml
50 ml Rotwein
½ TL getrockneter Oregano
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
2 Schweineschnitzel
Olivenöl zum Anbraten
Goudakäse zum Überbacken
Pasta nach Bedarf

Zubereitung
Backofen auf 200 °C Oberhitze vorheizen.
Die Möhren schälen und feine feine Würfel schneiden.
Die Knoblauchzehe sowie die Zwiebel schälen, klein würfeln und im heißen Olivenöl glasig andünsten.
Die gewürfelten Möhren mit dem gemischtes Hack dazu geben und kurz anbraten.
Mit den Tomaten ablöschen.
Oregano mit dem Rotwein unterrühren.
Soße köcheln lassen und nach Geschmack noch Salz und Pfeffer hinzu geben.
Schnitzel von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Öl von beiden Seiten kurz anbraten.
Die Schnitzel in eine feuerfeste Form geben, die Sauce Bolognese darüber geben und den Käse darüber reiben.
Auf der mittleren Schiene die Schnitzel wenige Minuten gratinieren bis eine knusprig, braune Käsekruste entstanden ist.

Zum Abschluss noch etwas frisch geriebenen Parmesankäse
über das Schnitzel und die Nudeln

Donnerstag, 20. Juni 2013

Mamas Gulasch

Wenn es früher darum ging unsere Kinder an den Tisch zu locken, war Mamas Gulasch immer das geeignete Mittel. Auch Heute lockt sie die Aussicht darauf zu einem Sonntagsbesuch bei ihren Eltern.

Zutaten
500 g Rindergulasch
500 g Schweinegulasch
200 g Champignons
300 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Salz, frisch gemahlenen bunten Pfeffer und Paprikapulver zum Würzen
Öl zum Anbraten
Wasser
1 EL Speisestärke
100 ml Sahne

Zubereitung
Fleischstücke mit Küchenpapier abtupfen. Öl im Schnellkochtopf erhitzen, Fleisch nach und nach portionsweise bei starker Hitze scharf von allen Seiten anbraten. Bei Bedarf weiteres Öl in den Topf geben.

Zwiebeln abpellen und grob würfeln. Knoblauchzehen abziehen und in feine Würfel schneiden. Beides im Topf an goldbraun anbraten.

Fleischstücke wieder in den Topf geben. Wasser in den Topf füllen, so dass das Fleisch zu ¾ bedeckt ist. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Rand des Schnellkochtops reinigen und verschließen. Topf erhitzen bis die zweite Garstufe (zweiter Ring) erreicht ist. Bei milder Hitze für 20 Minuten schmoren lassen.

Topf vom Herd nehmen und abdampfen lassen. Deckel vorsichtig öffnen und Fleisch entnehmen. Speisestärke mit etwas Bratensaft in einer Tasse auflösen und damit den Bratensaft eindicken. Fleisch und Champignons zugeben und alles gemeinsam kurz aufkochen. Zum Abschluss die Sahne unterrühren und eventuell nachwürzen.

Egal ob mit Omas Semmelknödel, Kartoffelklößen, Nudeln
oder mit vorgegarten Gnocchi, Mamas Gulasch geht immer.

Freitag, 17. Mai 2013

Pizza-Waffeln

Das Rezept stammt nicht aus einem Kalender, sondern es fiel mir beim Durchblättern eines Supermarktflyers auf. Den Flyer habe ich schon vor Wochen entsorgt. Aber ein einfaches Rezept für Waffeln fand sich schnell im Netz. Wegen des deftigen Belags habe ich allerdings auf die Zugabe von Zucker verzichtet.

Zutaten für den Waffelteig
250 g Dinkelmehl
250 ml Milch
3 Eier
125 g weiche Butter
1 Prise Salz

Zubereitung
Eier und Butter mit dem Handmixer schaumig rühren. Dann die restlichen Zutaten zugeben und mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verarbeiten. Während der Teig eine Weile ruht, das Waffeleisen gut einfetten.
Den Teig in das  Waffeleisen füllen und goldgelb ausbacken. Die fertigen Waffeln auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Die Waffeln mit Tomatensoße bestreichen, mit Belag nach eigenem Geschmack belegen. Anschließend Käse drüber reiben und für etwa 10 Minuten in den Backofen schieben.

ein beliebter Party-Snack

Dienstag, 9. April 2013

Schnelle Party Frikadellen

Der Knaller auf jedem Party Buffet. Einfach und schnell selbstgemacht. 


Bratwurst ausdrücken und zu kleinen Klößen rollen,
die in der Pfanne nur kurz angebraten werden.


Auch für viele Gerichte als knusprige Beilage oder als Einlagen in Suppen geeignet.

Sonntag, 17. März 2013

Baguettes mit Oliven und Tomaten

Nach dem Rezept "Brötchen & Co" habe ich mich an Baguettes mit Tomaten und Oliven versucht. das Ergebnis hat mich überzeugt und wird am nächsten Wochenende abermals zur Anwendung kommen. Damit unsere Partygäste zum Kasslerbraten und Krautsalat noch eine kleine Beigabe haben.

Zutaten für den Vorteig
Für den Vorteig
300 g Weizenmehl Type 812
300 ml kaltes Wasser
3 g Hefe
6 g Salz


Zutaten für den Teig
609 g Vorteig (siehe oben)
500 g Weizenmehl Type 550
200 g Weizenmehl Type 812
300 ml kaltes Wasser
14 g Salz
10 g Hefe
10 g Zucker
50 g Olivenöl
150g eingelegte getrocknete Tomaten
150g eingelegte Oliven



Zubereitung
Für den Vorteig Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Kochlöffel vermischen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank eine Nacht ruhen lassen.
Den Vorteig mit den beiden Mehlen, Wasser, Salz, Hefe, Zucker und Olivenöl in einen Teigkessel geben und mit der Teigmaschine 10 Minuten langsam, dann 5 Minuten schnell zu einem Teig kneten. Der Teig ist fertig, wenn er sich vollständig von der Schüsselwand löst und einen sehr homogenen Eindruck macht.
Den Teig mit Frischhaltefolie abgedeckt bei Zimmertemperatur 2 Stunden ruhen lassen.
Wichtig ist, immer mit Frischhaltefolie abdecken und nicht mit Baumwolltüchern, diese nehmen zuviel Feuchtigkeit auf.
Nach der Ruhephase aus dem Teig zwei Baguettes formen.Ein sauberes Baumwolltuch leicht mit Mehl bestäuben und die Brote nebeneinander in das Tuch einschlagen. Die Brote reifen lassen, bis ihr Volumen um 50% zugenommen hat. Aus dem Baumwolltuch auspacken, mit einem scharfen Messer einschneiden und die Brote im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten mit Dampf (dazu ein ofenfestes mit Wasser gefülltes Gefäß mit in den Ofen geben) backen.



Samstag, 16. Februar 2013

Apfelschmalz

Einen Krug mit Schmalz hatte Oma immer im Haus. Sie benutzte es häufig zum Kochen und Braten. Die gute Butter war ihr meistens zu teuer, damals in den schlechten Zeiten. Manche Gerichte, wie ihr Grünkohl, erhielten erst mit dem Schmalz die typische norddeutsche Geschmacksnote. Den Kohl in Olivenöl anzudünsten wäre ihr nie in den Sinn gekommen. Auch zum Backen der beliebten Hirschhörner verwendete sie Schmalz. Es handelt sich ja nicht um Ölkuchen, sondern um Schmalzgebäck. Wie so vieles hat sie auch das Schmalz selber gemacht. Dazu verwendete sie bevorzugt Flomen, den sie vorher durch den Fleischwolf drehte. Das hatte den Vorteil, dass sich beim Auslassen weniger Grieben bildeten. Für meinen Brotaufstrich hole ich mir fertig durchgedrehten Flomen, den ich meistens bei meinem Fleischer vorbestellen muss.


Zutaten
500g durchgedrehten Flomen
2 Äpfel
3 Zwiebeln







Zubereitung
Flomen in einem Topf geben und bei mittlerer Hitze auslassen. Äpfel* schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und fein würfeln. Beides anschließend in das ausgelassene Fett goldbraun frittieren. Bitte beachten, dass Töpfe mit Sandwichböden auch noch Hitze abgeben, wenn sie nicht mehr auf der Herdplatte stehen! Das Schmalz etwas abkühlen lassen und wenn es noch flüssig ist in eine Kumme (Schüssel) gießen.

Mit einer Scheibe rustikalem Landbrot ist es
ein beliebter Snack auf jedem Partybuffet.

*Zum Backen und Kochen verwende ich traditionell Boskopäpfel.

Tipp: ‎zur Verbesserung der Streichfähigkeit kann man einen Teil Gänseschmalz hinzugeben.

Samstag, 19. Januar 2013

Vanillezucker

Bei Gerichten oder Gebäck wo das Mark einer Vanilleschote verarbeitet wird, schmeiße ich die Schote nicht weg, sondern stecke sie in ein ausgedientes Marmeladenglas, das mit Zucker gefüllt ist. Die Schote gibt dann ihr Aroma an den Zucker ab. Auf diese Weise erstelle ich meinen eigenen Vanillezucker.