Mittwoch, 3. Februar 2016

Pizza

Zutaten für den Grundteig


Zutaten für den Teig
500g Weizenmehl Typ550
250ml lauwarmes Wasser
10g Hefe
3 Esslöffel Olivenöl
eine Prise Salz

Zutaten für den Belag
Tomatensoße aus der Dose
Pizzagewürz
Salami
Kochschinken
Raspelkäse


Zubereitung
Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen und anschließend mit dem Mehl, Salz und dem Olivenöl vermengen. Den Teig gut durchkneten bis er weich und geschmeidig ist. Gut abgedeckt den Teig an einem warmen Ort 90 Minuten ruhen lassen. Teig teilen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Je nach Geschmack ausrollen. Wer es knusprig mag, rollt sie dünner aus. Tomatensoße gleichmäßig auf dem Pizzaboden verteilen und je nach Geschmack belegen und abschließend mit Raspelkäse überstreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 220°C ca. 10 - 12 Minuten backen.

 
 

Für mein Backblech war die Teigmenge mehr als ausreichend. Aus dem Rest habe ich ein kleines Weizenbrot gebacken.

Einen Tipp zum Teig und der besseren Salami findet ihr hier.

Sonntag, 17. Januar 2016

Suppli al Telefono

Neulich wurde ich im Netz auf eine italienische Spezialität aufmerksam, die ich bisher nicht kannte. Das Foto  weckte sofort meinen Appetit. Leider konnte ich aus dem beigefügten Link nicht ableiten wie sich diese Spezialität nennt, weil ich der italienischen Sprache nicht mächtig bin. Nach einer Anfrage erhielt ich unverzüglich den Namen der Köstlichkeit und machte mich sogleich auf die Suche nach einem geeigneten Rezept für die Suppli al Telefono. Bei Chefkoch würde ich schnell fündig.

die Gemüsebrühe ist bereits fertig. Später kommen
noch Salz und Peffer zum Abschmecken hinzu.
Zutaten
1 Zwiebel
Butter zum Andünsten
360g Basmatireis
125ml Weißwein
eine Prise Safran
750ml Gemüsebrühe
50g Parmesan
2 Eier
65g Mozzarella
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Semmelbrösel
Fritierfett

Zubereitung
Die Zwiebel schälen, in kleine Würfel hacken und in einem Topf in Butter anschwitzen bis sie glasig sind. Den gewaschenen Reis hinzugeben und kurz durchrühren bis er das Fett aufgenommen hat. Den Safran zum Wein geben und beides unter stetigen Rühren unter den Reis mischen. Dann nach und nach die Brühe unterrühren. Den Reis bei geschlossenem Topf garen lassen. Jedoch regelmäßig umrühren damit er nicht ansetzt. Bevor die verquirlten Eier und der frisch geriebenen Parmesankäse unter gerührt werden, sollte der Reis abkühlen, damit das Ei nicht gerinnt. Den Reis nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit den Mozzarella in kleine Würfel schneiden und Semmelbrösel in einen tiefen Teller geben. Nun aus dem Reis kleine Kugeln von etwa 5cm Durchmesser formen, eine Mulde eindrücken und in diese Stück Mozzarella geben. Dann die Vertiefung wieder schließen und die fertigen Kugel in der Panade wälzen. Nach einer Stunde Ruhezeit im Kühlschrank frittiert man sie im heißen Fett bis sie Goldbraun sind und  legt sie auf einem Küchenkrepp, dass das überschüssige Fett aufnehmen kann.

 
 
 
 


ein geeigneter Dip hätte das Ganze noch abgerundet.

Montag, 28. Dezember 2015

Schwarzwälderkirsch-Creme

Keine der beiden zuvor getesteten Nachspeisen schaffte es auf die Festtafel. Am Heiligen Abend gab es eine Schoko-Minz-Creme und zum großen Familientreffen am 2. Weihnachtstag eine Schwarzwälder-Kirsch-Creme. Beide ließen sich ohne Stress  am Vormittag vorbereiten, ohne dass wir uns in unserer kleinen Küche gegenseitig auf die Füße traten. Bei der Minzcreme verwendete ich, im Gegensatz zum ursprünglichen Rezept, Mascarpone statt des Quarks. Was deutlich besser schmeckte. Ebenfalls auf Mascarponebasis war die Schwarzwälder-Kirsch-Creme.

Zutaten
200g Schlagsahne
1 Päckchen Vanillezucker
500g Mascarpone
450g Vanillejoghurt
Eine Packung tiefgekühlte Sauerkirschen
250ml Kirschsaft
ein Schuss Kirschwasser
6 Schoko Cookies

Zubereitung
Den Kirschsaft in einem Topf erhitzen und die Speisestärke unterrühren. Die TK Kirschen hinzufügen. Mit Zucker und einem Schuss Kirschwasser abschmecken. Statt der TK Kirschen und dem Kirschsaft lassen sich auch Schattenmorellen aus dem Glas verwenden. Den Vanillezucker zur Sahne geben und steif schlagen. Den Joghurt mit der Mascarpone cremig rühren. Die Schoko Cookies in grobe Krümel zerdrücken. In ein Dessertglas nun Schicht um Schicht die Creme, das Kirschkompott, die Sahne und die Keksbrösel füllen.

ein kleiner Baiser als Deko als Krönung
Update: statt Kirschsaft und TK Kirschen, Schattenmorellen von Natreen aus dem Glas. Die Kirschen sind noch relativ prall und rund. Der Saft im Glas ist ausreichend.  Da ihnen die Säure fehlt mit Zitronensaft abschmecken. Eindicken wie oben beschrieben mit Speisestärke.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Ochsenaugen

In diesem Jahr habe ich eine Ochsenaugenpfanne erworben. Nun kann ich mich endlich daran machen ein altes Familienrezept meiner Großmutter nach zu backen. Leider ist es nicht überliefert. Aber im letzten Jahr verriet mir eine Nachbarin ein Rezept ihrer Mutter, das sehr viel Ähnlichkeit mit dem meiner Großmutter hatte, soweit mich die Erinnerung nicht trübt. Weil Rosinen bei den Enkelkindern nicht so beliebt waren, gab es für die Kleinen die Variante mit den Apfelstückchen.

die Apfelvariante für die Enkelkinder, für die "Großen" gab's Rosinen als Füllung

Zutaten
20g Hefe
125ml lauwarme Milch
eine Prise Salz
1 Teelöffel Zucker
4 Eier
125g Mehl
abgerieben Schale einer Zitrone
½ Apfel

sieben auf einen Streich

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben. Hefe hineinbröckeln und mit einem Teil der Milche zu einem glatten Vorteig rühren. Anschließend den Teig mit einer Frischhaltefolie abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa 15 Minuten gehen lassen. Die restliche Milch mit dem Eigelb verquirlen und unter den Vorteig rühren. Den Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden und zum Teig geben. Während der Teig eine weitere Stunde bei Zimmertemperatur abgedeckt ruht, schlägt man das Eiweiß steif, dass dann später unter den Hefeteig gehoben wird. Schmalz oder Öl in der Ochsenaugenpfanne erhitzen. Dann den Teig in die Näpfchen füllen. Nicht ganz bis zum Rand, da sie noch etwas aufgehen. Die Krapfen mit Holzstäbchen oder einer Gabel wenden. Frisch aus der Pfanne in Zucker wälzen. Die Ochsenaugen wurden bevorzugt Sylvester gegessen.

schmecken am besten frisch zubereitet

Dienstag, 15. Dezember 2015

Sahne-Mascarpone-Beerencreme

Die zweite Nachspeise die zur Auswahl für das Festessen steht ist etwas einfacher. Auch hier stehen Sahne, Mascarpone und Tiefkühlbeeren auf der Zutatenliste:

Zutaten
200g Schlagsahne
1 Päckchen Vanillezucker
125g Mascarpone
150g Vanillejoghurt
Tiefkühlbeeren
40g Meringues (Baisers)



Zubereitung
Den Vanillezucker zur Sahne geben und steif schlagen. Den Joghurt mit der Mascarpone cremig rühren. Die Baisers in grobe Krümel zerdrücken. In ein Dessertglas nun Schicht um Schicht die Creme, die aufgetauten Beeren, die Sahne und die Baiserbröckchen füllen.

selbst eingebrockt und ausgelöffelt

Spekulatius Eistörtchen

Weihnachten steht vor der Tür und meine Aufgabe besteht wieder darin mich um eine festliche Nachspeise zu kümmern. Die geeignete Anregung fand sich bei Fräulein Kleins Eisdesserts zum Fest. Zum Ausprobieren reduzierte ich die Mengen und gab noch etwas Abrieb einer Orangenschale hinzu. Die Menge ergibt zwei Törtchen.

Zutatten für den Boden
75g Spekulatius
1 EL Puderzucker
30g Butter



Zutatten für die Eiscreme
200g Schlagsahne
1 Päckchen Vanillezucker
125g Mascarpone
2-3 EL frisch gepresster Orangensaft
abgeriebene Orangenschale
60g Zucker
1 gestrichenen TL Spekulatiusgewürz
gefrorene Beeren zum dekorieren

Zubereitung
Butter in einem Topf zerlassen. Die Spekulatius zerbröseln und mit dem Puderzucker und der geschmolzenen Butter verrühren. Die Krümelmasse in die bereitgestellte Ausstechformen geben und mit einem Löffel verdichten. Zur Mascarpone den Orangensaft, den Zucker, die Orangenschale und das Spekulatiusgewürz geben und die Masse cremig rühren. Den Vanillezucker unter die Sahne rühren, steifschlagen und unter die Creme heben. Die Masse gleichmäßig auf dem Krümelboden verteilen und über Nacht in den Gefrierschrank stellen. Die Förmchen mit den Händen anwärmen bis sie sich abziehen lassen. Zum Abschluss die Törtchen mit gefrorenen Beeren dekorieren.

Um das Ganze abzurunden, fehlt nur noch ein Spiegel aus Beerenfrüchten.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln

Bratkartoffeln gehören zu meinen Lieblingsgerichten. Wenn daheim bei Muttern ein paar Salzkartoffeln vom Vortag übrig waren brauchte sie nie lange zu fragen. Wenn es nicht für alle reichte, griff sie in die Kartoffelkiste und briet uns noch zusätzlich aus rohen Kartoffeln welche dazu. So mache ich es heute noch. Wenn ich mich selbst versorgen muss und der Kühlschrank nicht viel hergibt, sich aber noch eine Handvoll Knollen im Korb finden, brate ich mir schnell eine Pfanne voll.


Zutaten
Kartoffeln
Zwiebeln
Bratkartoffelwürzsalz oder Salz Pfeffer und Paprikapulver
Fett zum Braten



Zubereitung
Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Fett in einer Pfanne erhitzen, die Scheiben hinein geben und Würzsalz drüber streuen. Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 20 Minuten braten und regelmäßig wenden. Nach 20 Minuten kann der Deckel abgenommen  und die kleingeschnittenen Zwiebeln  hinzugegeben werden. Nach weiteren 10 Minuten bei offener Pfanne sollten die Bratkartoffeln die richtige Bräune haben.