Wenn ich Hefeteig-Rolls backe, verwende ich immer nur die Hälfte eines Würfels frischer Hefe. Die andere Hälfte kommt vorübergehend in den Kühlschrank. Häufig wird diese dann in zwei Pizzen verknetet. Da ich aber kein neues Glas Tomatensoße öffnen wollte und noch eine angebrochene Tüte Vollkornroggenmehl im Vorratsschrank stand, habe ich kurzerhand ein paar Roggenbrötchen gebacken. Meine angetraute Küchenfee spendierte noch ein paar Scheiben dünn geschnittenen Tiroler Speck für die Brötchen.
Zutaten
125 g Dinkelmehl
125 g Roggenvollkornmehl
20 g frische Hefe
140 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
2 EL Olivenöl
6 Scheiben Tiroler Speck oder Frühstücksspeck
Zubereitung
- Die Hefe mit einer Prise Zucker in einem Teil des Lauwarmen Wassers auflösen. Das Mehl in eine Schüssel vermengen, in der Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren und mit weiterem Mehl bedecken. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten ruhen lassen, bis sich Risse in der Mehlabdeckung zeigen.
- Anschließend den Vorteig mit dem restlichen Wasser und einer Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig kneten, bis er beginnt, sich vom Schüsselrand zu lösen. Den Teig für weitere 60 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dabei alle 20 Minuten den Teig kurz zusammenfalten.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und in drei Portionen teilen. Diese zu Teigfladen auswalken und in der Mitte kleingezupften Speck verteilen. Anschließend die Fladen vom Rand in die Mitte falten und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln abgedeckt noch einmal für 20 Minuten ruhen lassen.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Brötchen für 25 Minuten bei 180 °C Umluft im Backofen goldbraun backen.
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| Schade, dass ich vor dem Backen nicht daran gedacht habe, geriebenen Käse darüberzustreuen. |

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