Freitag, 21. Januar 2011

Haferflocken-Pfannkuchen

Hinter der Kasse des Supermarktes "Gegenüber" lag das aktuelle, kostenlose Magazin mit winterlichen "Wohlfühl-Rezepten" zum Mitnehmen, das umgehend in meinen Einkaufskorb landete. Beim Durchblättern zu Hause markierte ich mir einige Rezepte, die ich unbedingt nachkochen wollte. Auf die Haferflocken-Pfannkuchen bekam ich sofort Appetit. Die angegebenen Zutaten hatte ich zum Glück alle vorrätig. Allerdings verzichtete ich auf die Zugabe von Backpulver. Dafür schlage ich lieber das Eiweiß auf und ziehe es unter den Teig. Außerdem ergänzte ich den Teig mit einer Prise Salz, das nicht unter den Zutaten aufgelistet war.


Zutaten
100 g Haferflocken
150 g Dinkelmehl
2 Eier
1 Prise Salz
Fett oder Öl zum Braten


Zubereitung
  • Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  • Das Eigelb mit dem Mehl und den Haferflocken verrühren.
  • Eiweiß unter den Pfannkuchenteig heben.
  • Etwas Fett in einer Pfanne erhitzen und kleine Teigportionen mit einem Löffel in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun backen.

schmeckt herzhaft mit einer Hackfleischsoße als Mittagsmenü...
...oder zum Frühstück mit Frischkäse und Marmelade

Dienstag, 21. Dezember 2010

Tante Idas Hirschhörner

Zutaten
250g Mehl,
2 Eier,
2 Esslöffel Sahne,
2 Esslöffel Butter,
125g Zucker,
die geriebene Schale einer Zitrone,
etwas Rum,
eine Messerspitzte Hirschhornsalz,
Fett zum Ausbacken und Puderzucker zum Bestreuen.



Zubereitung
Die Zutaten zu einem Teig verkneten, fingerdick ausrollen und in 5cm lange Röllchen teilen. Die Enden einschneiden und zu einem "Geweih" formen. Nun die Hörnchen im heißen Fett bei etwa 175 °C frittieren. Die fertigen, abgekühlten Hirschhörner abschließend mit Puderzucker bestreuen.

schmeckt nicht nur über Festtage zu Weihnachten

Update November 2021

das überlieferte Originalrezept

Dieses Update ist schon lange fällig, weil etwas mit der Menge des Mehls nicht ganz stimmen kann. Wenn ich mich streng an das überlieferte Originalrezept halte, bekomme ich einen weichen Teig, der sich auch bei größter Mühe nicht ausrollen lässt. In der Vergangenheit habe ich immer noch Mehl unter den Teig gerührt. Nun habe ich mich noch einmal daran gemacht, um die Mehlmenge zu ermitteln, die es möglich macht den Teig ausrollen aber keine staubtrockenen oder knüppelharten Hirschhörner liefert. Das beste Endergebnis erzielte ich mit 350 g Mehl. Der Teig ließ sich leicht zu Rollen formen und das Endergebnis waren knusprige und lockere Hirschhörner. Außerdem habe ich noch eine Prise Salz mit unter den Teig gerührt, um den Geschmack noch ein wenig Tiefe zu verleihen. An der Zubereitung hat sich nichts geändert. Hier nun die aktualisierte Zutatenliste.

Zutaten
2 Eier Größe M
2 Esslöffel Sahne
2 Esslöffel Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
die geriebene Schale einer Zitrone
einen Schuss Rum
350 g Dinkelmehl Type 630
eine Messerspitzte Hirschhornsalz
Fett zum Ausbacken und Puderzucker zum Bestreuen.

Den größten Genuss hat man, wenn man
sie zeitnah nach dem Backen verzehrt


Neue Variante Dezember 2024
Am internationalen Tag des Kekses 2024, habe ich mich bei der alljährlichen Zubereitung der Hirschhörner auf nur ein Ei  und 250 g Mehl beschränkt. Das Ergebnis war gut. Der Teig ließ sich leicht ausrollen und die Hirschhörner hatte eine goldbraune und knusprige Kruste. Mein bisher bestes Ergebnis. Hier noch einmal die Zutaten im Überblick:

Zutaten
1 Ei Größe M
2 Esslöffel Sahne
2 Esslöffel Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
die geriebene Schale einer Zitrone
einen Schuss Rum
250 g Dinkelmehl Type 630
eine Messerspitzte Hirschhornsalz
Fett zum Ausbacken und Puderzucker zum Bestreuen.

Am besten schmecken sie frisch zubereitet



Samstag, 18. Dezember 2010

Mandelschokosplitter mit Ingwer

Zutaten
2 EL kandierten Ingwer
100g Mandelstifte
30g Läuterzucker
20g Puderzucker
150g Kuvertüre

Zubereitung
Den Läuterzucker aus zwei gleichen Teilen Wasser und Zucker in einem Topf für 10-15 Minuten unter regelmäßigen Rühren einköcheln lassen, bis ein dickflüssiger Sirup entstanden ist.

Die Mandelstifte in einer Pfanne goldbraun anrösten, Ingwer in kleine Stücke hacken. Dann beides gemeinsam mit dem Zuckersirup vermengen und auf einem Backblech verteilen. Die Masse mit Puderzucker leicht bestreuen und bei 180°C im vorgeheizten Backofen unter mehrmaligen Wenden rösten. Dann die Mischung in die geschmolzenen Kuvertüre geben und mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf einem Blatt Backpapier zum Abkühlen platzieren.



Schokomandelsplitter mit Ingwer

Montag, 8. November 2010

Apfelgrütze

Auf unseren Spaziergängen entlang dem Grünzug des kleinen Baches, der durch unseren Stadtteil führt, kommen wir auch immer an einer Streuobstwiese vorbei. Ein paar verlorene Äpfel sammle ich mir zusammen und nehme sie mit nach Hause. Nun werden sie zu einer Apfelgrütze verarbeitet.

Zutaten
400 g Apfelkompott
30 g Speisestärke
40 ml Apfelsaft
Zucker, Zimt und einen Spritzer Zitronensaft zum Abschmecken

Zubereitung
  • Apfelkompott in einem Topf erhitzen.
  • Speisestärke im Apfelsaft auflösen
  • Unter ständigem Rühren die Stärke langsam in das blubbernde Kompott geben.
  • Für fünf Minuten und gelegentlichen Umrühren das ganze aufkochen.
  • bei Bedarf mit Zucker, Zimt und Zitronensaft abschmecken
  • Apfelgrütze  über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.
Schmeckt mit kalter oder mit warmer Vanillesoße.


Mittwoch, 27. Oktober 2010

Bramfelder Kartoffelkuchen

Die Idee kam mir beim Backen des Altländer Apfelkuchens. Der fertig angerührte Teig erinnerte mich an Kartoffelsalat. Und je mehr ich darüber nachdachte kam ich zu dem Entschluss wieder einmal zu experimentieren. Die Zutatenliste habe ich entsprechend angepasst:


Zutaten
150g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
125g Butter oder Margarine
500g Kartoffeln
2 Eier Größe M
100ml Milch
Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
gehobelte Mandel und Raspelkäse für den Belag



weil gerade kein Reibekäse im vorrätig war, wurden ein paar
Scheibletten klein geschnitten und über die Kartoffeln verteilt

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in Salzwasser kochen. Die Butter oder Margarine schmelzen und mit den dem Mehl, den Eiern, der Milch und dem Backpulver zu einem glatten Teig vermengen. Die vorgegarten Kartoffelstücke darunter rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Eine ofenfeste Form einfetten und mit Paniermehl bestreuen. Den Teig einfüllen, gleichmäßig verteilen und mit den Mandeln und Reibekäse bestreuen. Bei 140°C (Heißluft) 60 Minuten  backen.



das nächste Mal mit Speck- oder Schinkenwürfel

Als Testesser mussten wieder einmal die Mitglieder meiner Familie herhalten. Der Kartoffelkuchen schmeckte ihnen und ein paar Wünsche und Ideen hatten sie auch parat. Also das nächste Mal mit Speck- oder Schinkenwürfel.

Samstag, 16. Oktober 2010

Altländer Apfelkuchen

Das Ursprüngliche Rezept aus dem Hamburger Abendblatt habe ich von den Mengen etwas angepasst, da der Anteil der Äpfel uns zu groß war und etwas Zimt durfte auch nicht fehlen.


Zutaten
300g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Zimt
2 Esslöffel Rum
250g Butter oder Margarine
6 Äpfel ca. 1Kg
4 Eier Größe M
gehobelte Mandel und Streuzucker für den Belag


der Teig in der Form erinnert an Kartoffelsalat

Zubereitung
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Butter oder Margarine schmelzen und mit den anderen Zutaten zu einem glatten Teig vermengen. Die Apfelschnitzel darunter rühren. Eine Springform einfetten und mit Paniermehl bestreuen. Den Teig einfüllen, gleichmäßig verteilen und mit den Mandeln bestreuen. Bei 140-150° C (Heißluft) etwa 60 Minuten  backen. Nach dem Backen mit Zucker bestreuen.


Samstag, 2. Oktober 2010

Küchle

Vor einigen Wochen in unserem Urlaub konnte ich ihnen nicht widerstehen. Die ersten vernaschte ich direkt an einem Markstand in Regensburg. Ein paar Tage später wurde ich bei einem Volksfest im fränkischen Weißenburg wieder schwach. Wenn sie frisch zubereitet sind mag ich die Küchle besonders gern. Wieder zu Hause habe ich mir ein passendes Rezept aus dem Netz geladen und es nachgebacken. Und sie sind tatsächlich gelungen. Das "Ausziehen" ist zwar etwas arbeitsaufwendig aber dafür haben sie mir umso leckerer geschmeckt.


Zutaten
500g Mehl
30g Hefe
250ml lauwarme Milch
60g Butter
60g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
1 naturbelassene Zitrone
Fett zum Ausbacken



Zubereitung
Mehl in eine Schüssel geben eine Mulde eindrücken, die Hefe hinein bröckeln und mit etwas lauwarmer Milch und ein wenig Zucker zu einem glatten Teig rühren. Mit Mehl vom Rand bedecken und den Teig gehenlassen. Die Schale der Zitrone abhaspeln und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig kneten bis der nicht mehr an der Schüssel kleben bleibt. Den Teig gut abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen. Auf einer bemehlten Flächen den Teig etwa 1cm dick ausrollen und mit einem Glas oder Blechring in ca. 8cm Durchmesser große Kreise ausstechen und wieder gut abgedeckt ruhen lassen. Nun die Teiglinge aus der Mitte zum Rand vorsichtig ausziehen, ohne dass der Teig einreißt. Während man die Küchle im heißen Fett ausbäckt, gießt man einen Löffel heißen Fetts in die Mitte, damit sie nicht zusammenfallen. Nach dem Abtropfen auf einem Küchenkrepp betreut man sie dann mit Puderzucker.


Mitbringsel aus dem Frankenland