Bei Gerichten oder Gebäck wo das Mark einer Vanilleschote verarbeitet wird, schmeiße ich die Schote nicht weg, sondern stecke sie in ein ausgedientes Marmeladenglas, das mit Zucker gefüllt ist. Die Schote gibt dann ihr Aroma an den Zucker ab. Auf diese Weise erstelle ich meinen eigenen Vanillezucker.
Samstag, 19. Januar 2013
Sonntag, 16. Dezember 2012
Briefumschläge
Die Briefumschläge hat meine Mutter gerne um die Weihnachtszeit gebacken. Wie so viele Rezepte ist auch dieses leider nicht schriftlich überliefert und so musste ich mich mit etwas Erfahrung herantasten. Das Ergebnis hat mir gefallen und wird sicher nicht nur zur Weihnachtszeit gebacken.
Zutaten
200 g Margarine
2 Eigelbe
50 g Zucker
100 g Mandeln
1 Vanilleschote
250 g Mehl
125 g Himbeergelee
1 EL Milch
Zutaten für das Dekor
50 g Puderzucker
kandierte Kirschen
Zubereitung
- Die Eier trennen. Das Eiweiß für andere Anwendungen in den Kühlschrank stellen. Etwa ein halbes Eigelb für die spätere Glasur zurückhalten.
- Die Vanilleschote mit einem Messer der Länge nach einschneiden und das Mark auskratzen.
- Die Margarine mit dem Zucker und dem Eigelb cremig rühren.
- Die Mandeln abbrühen, abschälen und in einer Mandelmühle fein reiben.
- Die Mandeln, das Mark der Vanille und das Mehl zur Ei-Zucker-Creme zufügen und kurz durchkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen und in 12 cm breite Quadrate schneiden. In die Mitte 2 TL Himbeergelee geben und die Ecken zur Mitte einschlagen.
- Das restliche halbe Eigelb mit der Milch verquirlen.
- Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und mit dem verquirltem Eigelb bestreichen.
- Die Briefumschläge im mittleren Einschub bei 200 °C Ober- und Unterhitze im vorgeizten Ofen für etwa 20 Minuten goldgelb backen.
- Den Puderzucker mit etwas heißem Wasser zu einer geschmeidigen Glasur rühren.
- Nach dem Backen die Briefumschläge mit der Zuckerglasur bestreichen und auf die Mitte eine kandierte Kirsche platzieren.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Kirsch-Mandel-Plätzchen
Schon beim Aufstehen zog ein angenehmer Duft nach frischem Gebäck durch
unsere Räume. Also hatte ich nicht geträumt als ich in der Nacht aus
unserer Küche Arbeitsgeräusche zu vernehmen glaubte. Die Julenissen
waren wieder emsig beim Kekse backen gewesen. Heraus gekommen sind dabei
Kirsch-Mandel Plätzchen nach einem Rezept von Juliane, das emsigen Weihnachtswichtel ein wenig angepasst haben.
Zutaten
100 g Schokolade (70% Kakao)
100 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Mandeln
50 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
2 Eiweiße
3 Eigelbe
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Puderzucker zum Wälzen
Zubereitung
Schokolade hacken und mit den Mandeln, dem Mehl und dem Backpulver vermengen. Das Eiweiß steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Drei Eigelbe, den Puderzucker, das Salz und den Vanillezucker verquirlen und die Mandel-Schokomasse hinzufügen. Nun mit den grob gehackten Sauerkirschen zu einem krümeligen Teig verarbeiten und anschließend den Eischnee unterheben. Den Teig für 30 Minuten zugedeckt kühl stellen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 170° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Puderzucker in einen tiefen Teller sieben. Mit der Hand aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. Großzügig im Puderzucker wälzen und die Teigkugeln mit ca. 4 cm Abstand zueinander auf das Backblech setzen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen. Die vollständig abgekühlten Plätzchen in einer mit Backpapier ausgelegten Blechdose aufbewahren, damit sie weich und zart bleiben.
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| man nehme |
Zutaten
100 g Schokolade (70% Kakao)
100 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Mandeln
50 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
2 Eiweiße
3 Eigelbe
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Puderzucker zum Wälzen
Zubereitung
Schokolade hacken und mit den Mandeln, dem Mehl und dem Backpulver vermengen. Das Eiweiß steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Drei Eigelbe, den Puderzucker, das Salz und den Vanillezucker verquirlen und die Mandel-Schokomasse hinzufügen. Nun mit den grob gehackten Sauerkirschen zu einem krümeligen Teig verarbeiten und anschließend den Eischnee unterheben. Den Teig für 30 Minuten zugedeckt kühl stellen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 170° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Puderzucker in einen tiefen Teller sieben. Mit der Hand aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. Großzügig im Puderzucker wälzen und die Teigkugeln mit ca. 4 cm Abstand zueinander auf das Backblech setzen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen. Die vollständig abgekühlten Plätzchen in einer mit Backpapier ausgelegten Blechdose aufbewahren, damit sie weich und zart bleiben.
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| einen schönen zweiten Advent |
Sonntag, 25. November 2012
Grünkohl ohne Gedöns
Das Wetter ist zurzeit so kalt und grau, dass man sich kaum noch aus der warmen Stube traut. Doch die Aussicht auf frischen Grünkohl vom Wochenmarkt vertreibt den Novemberblues. Zum Beutel frisch gezupften Grünkohl gesellt sich noch eine Handvoll Drillinge. Das sind kleine mundgerechte, festkochende Kartoffeln, in den Einkaufskorb. Beim Fleischer erstehen wir dann noch ein paar Kochwürste. Mehr braucht es nicht für unser Grünkohlrezept ohne Gedöns. Hier noch einmal zum Mitschreiben:
Zutaten
1 Beutel frischen vorgezupften Grünkohl
2 mittelgroße Zwiebeln
Rapsöl zum Andünsten
Salz und Pfeffer zum Würzen
6 Kochwürste
500 g kleine festkochende Kartoffeln
Öl zum Anraten
Salz zum Würzen
Und so wird’s gemacht
Der Kohl wird noch einmal sorgfältig von den groben Strünken befreit und gewaschen. In einem großen Topf werden die kleingewürfelten Zwiebeln angedünstet. Dann nach und nach der Kohl hinein gegeben. Passt nicht der ganze Kohl mit einem Mal in den Topf, schmort man die erste Portion vor bis er etwas zusammenfällt und der Rest hinzu gegeben werden kann. Weil vom Abspülen noch genügen Wasser mit in den Topf gelangt, verzichten wir auf die Zugabe von Brühe. Dafür muss der Kohl dann entsprechend Salz und Pfeffer gewürzt werden. Den Kohl zugedeckt für 40 Minuten bei niedriger Temperatur schmoren lassen. Dann die Kochwürste mit in den Topf geben und 20 Minuten weiter köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die ungeschälten Kartoffeln garen und abpellen. Die Pellkartoffeln werden dann, im Ganzen, in einer Pfanne im heißen Öl und unter Zugabe von Salz von allen Seiten kurz angeröstet. Wer mag gibt noch etwas Zucker zum Karamellisieren mit in die Pfanne. Jetzt nur noch den Grünkohl mit der Kochwurst und den Kartoffeln auf einem Teller anrichten. Fertig
Zutaten
1 Beutel frischen vorgezupften Grünkohl
2 mittelgroße Zwiebeln
Rapsöl zum Andünsten
Salz und Pfeffer zum Würzen
6 Kochwürste
500 g kleine festkochende Kartoffeln
Öl zum Anraten
Salz zum Würzen
Und so wird’s gemacht
Der Kohl wird noch einmal sorgfältig von den groben Strünken befreit und gewaschen. In einem großen Topf werden die kleingewürfelten Zwiebeln angedünstet. Dann nach und nach der Kohl hinein gegeben. Passt nicht der ganze Kohl mit einem Mal in den Topf, schmort man die erste Portion vor bis er etwas zusammenfällt und der Rest hinzu gegeben werden kann. Weil vom Abspülen noch genügen Wasser mit in den Topf gelangt, verzichten wir auf die Zugabe von Brühe. Dafür muss der Kohl dann entsprechend Salz und Pfeffer gewürzt werden. Den Kohl zugedeckt für 40 Minuten bei niedriger Temperatur schmoren lassen. Dann die Kochwürste mit in den Topf geben und 20 Minuten weiter köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die ungeschälten Kartoffeln garen und abpellen. Die Pellkartoffeln werden dann, im Ganzen, in einer Pfanne im heißen Öl und unter Zugabe von Salz von allen Seiten kurz angeröstet. Wer mag gibt noch etwas Zucker zum Karamellisieren mit in die Pfanne. Jetzt nur noch den Grünkohl mit der Kochwurst und den Kartoffeln auf einem Teller anrichten. Fertig
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| einfach und lecker |
Sonntag, 18. November 2012
Zuccotto-Torte
Es wurde mal wieder Zeit für ein Treffen im Kreis der Familien mit leckerem Nachmittagsdinner. Da wir gerade aus dem Italienurlaub zurückgekehrt waren stand ein italienisches Gericht auf der Speisekarte. Meine mir angetraute Küchenchefin hatte für das Dessert das Rezept einer Zuccotto Torte heraus gesucht. Wegen schlechter Erfahrung mit dem Rezeptbuch vom Grabbeltisch, habe ich die Zutatenliste per Internetrecherche noch einmal überprüft.
Zutaten für den Biskuitteig
50g Speisestärke
50g Mehl
125g Puderzucker
5 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
2 Esslöffel Amaretto zum Beträufeln
Zutaten für die Füllung
50g Puderzucker
900g Sahne
200g Zartbitterschokolade
50g gehackte Haselnüsse
50g Mandeln
50g Baiser
Zutaten für den Überzug
200g Zartbitterkuvertüre
Puderzucker zum Bestäuben
Himbeeren zum Garnieren
Zubereitung
Für den Biskuit das Eiweiß etwas anschlagen, Zucker zugeben und ganz steif schlagen. Das Eigelb unterziehen, Mehl und Stärke mischen, darüber sieben und unterheben.
Einen Biskuitboden mit möglichst großem Durchmesser backen (ich habe einen verstellbaren Tortenring, den ich auf 32 cm einstelle). Abkühlen lassen und halbieren.
Für die Füllung Mandeln und Nüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten (oder in der Mikrowelle, das geht auch gut) und abkühlen lassen. Die Schokolade reiben, den Baiser zerkrümeln. Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen, die Mandeln, Nüsse, Schokolade und Baiser unterheben.
Eine Kuppelform (oder eine passende Schüssel) mit der einen Hälfte des Biskuit auslegen, mit Amaretto und Cognac tränken. Die Füllung hinein geben, den Boden passend zuschneiden und auflegen.
Im Kühlschrank, am besten über Nacht, durchziehen lassen.
Kurz vor dem Servieren mit Kakao und Puderzucker bestäuben.
Zutaten für den Biskuitteig
50g Speisestärke
50g Mehl
125g Puderzucker
5 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
2 Esslöffel Amaretto zum Beträufeln
Zutaten für die Füllung
50g Puderzucker
900g Sahne
200g Zartbitterschokolade
50g gehackte Haselnüsse
50g Mandeln
50g Baiser
Zutaten für den Überzug
200g Zartbitterkuvertüre
Puderzucker zum Bestäuben
Himbeeren zum Garnieren
Zubereitung
Für den Biskuit das Eiweiß etwas anschlagen, Zucker zugeben und ganz steif schlagen. Das Eigelb unterziehen, Mehl und Stärke mischen, darüber sieben und unterheben.
Einen Biskuitboden mit möglichst großem Durchmesser backen (ich habe einen verstellbaren Tortenring, den ich auf 32 cm einstelle). Abkühlen lassen und halbieren.
Für die Füllung Mandeln und Nüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten (oder in der Mikrowelle, das geht auch gut) und abkühlen lassen. Die Schokolade reiben, den Baiser zerkrümeln. Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen, die Mandeln, Nüsse, Schokolade und Baiser unterheben.
Eine Kuppelform (oder eine passende Schüssel) mit der einen Hälfte des Biskuit auslegen, mit Amaretto und Cognac tränken. Die Füllung hinein geben, den Boden passend zuschneiden und auflegen.
Im Kühlschrank, am besten über Nacht, durchziehen lassen.
Kurz vor dem Servieren mit Kakao und Puderzucker bestäuben.
Dienstag, 16. Oktober 2012
Profiteroles
Zutaten für den Brandteig
250ml Wasser
125g Butter
125g Mehl
4 Esslöffel Speisestärke
4 Eier
eine Prise Zucker
eine Prise Salz
Zutaten für die Cremefüllung
6 Blatt weiße Gelatine
1 Dose Mandarinen (312g)
500g Sahnequark
400g Sahne
100g Puderzucker
2 Esslöffel Zitronensaft
2 Esslöffel Orangenlikör
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
Zubereitung
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Das Wasser, je eine Prise Salz und Zucker sowie die Butter in kleinen Stücken in einem Topf aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und das Mehl mit der Speisestärke auf einmal hineinrühren. Nun den Topf wieder auf den Herd stellen und bei geringer Hitze mit einem Kochlöffel so lange rühren, bis sich der Teig als Kloß vom Topfboden löst und ein weißer Belag am Boden entsteht. Den Topf vom Herd nehmen und sofort ein Ei unterrühren. Das nächste Ei jeweils erst dann untermischen, wenn der Teig wieder glatt und geschmeidig ist. Der Teig ist fertig, wenn er glänzt und schwer reißend vom Löffel fällt. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und tischtennisballgroße Profiteroles (Windbeutel) darauf spritzen. Im Backofen auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen die Profiteroles quer halbieren.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Quark mit dem Puderzucker, der abgeriebenen Schale und dem Saft der Zitrone verrühren. Die Sahne steif schlagen. Den Likör erhitzen. Die Gelatine ausdrücken, darin auflösen und unter die Quarkmasse rühren. Sobald die Creme zu gelieren beginnt, die Sahne und die klein geschnittenen Mandarinenstückchen mit dem Saft unterheben.
Die Mandarinencreme auf die untere Hälfte der Windbeutel geben, mit dem Oberteil abdecken und mit Puderzucker bestäuben. Zum Abschluss mit kleinen Spalten von Geleeorangen garnieren.
Sonntag, 2. September 2012
Omas Senfgurken
Omas selbsteingelegte Senfgurken waren in der ganzen Familie beliebt. Als kleiner Steppke stand ich häufig bei ihr in der Küche und durfte ihr helfen. Alle gängigen Rezepte hatte sie in ihrem Gedächtnis. Als ich meinen eigenen Haushalt hatte und sie um das Rezept für Senfgurken bat, wurde es mir bewusst. Gemeinsam mit ihr durfte ich meine ersten eigenen Senfgurken einwecken. Wobei ich pingelig versuchte mir die genauen Mengenangaben zu notieren. Ein schwieriges Unterfangen, da sie zum Teil in Abhängigkeit voneinander waren und zwischen drin durch Abschmecken noch korrigiert wurden. Bei Nachfragen erhielt ich meist die Antwort: "Dat wars all wor". Was so viel heißt wie: "Das wirst du schon gewahr". Für 3 kg Gurken benötige man 3 Liter Flüssigkeit. Die sich aus 1Liter Weinessig, 1,5 Liter Wasser und 0,5 Liter Tafelessig zusammensetzte. Auf 1 Liter Essig kamen 1 kg Zucker und dann noch Omas geheimnisvolle Gewürzmischung. Soweit die Theorie. In der Praxis muss man sich dann langsam herantasten bis man den richtigen Geschmack getroffen hat.
Zutaten für drei Gläser a 1 Liter
3 kg Senfgurken
1 l Weinessig
0,5 l Tafelessig
1,5 l Wasser
1 kg Zucker
1 EL Salz
250 g kleine Schalotten
2 Tüten Gurkengewürzmischung (Paprika und Meerrettich entfernen)
1 Bund blühenden Dill (Oma bestand auf blühenden Dill!)
Zubereitung
Gurke schälen und der Länge nach halbieren. Mit einem Löffel gründlich die Kerne entfernen, die Gurke mit Salz bestreuen und in große Würfel schneiden. In einem Topf einen Sud aus einem Teil Tafelessig und zwei Teilen Wasser ansetzen und die Gurkenwürfel darin glasig kochen.
In einem weiteren Topf einen Sud aus einem Teil Wasser und einem Teil Weinessig und dem Zucker ansetzten.
Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Fettpfanne in die untere Schiene schieben und mit Wasser füllen.
Den Dill grob zurecht schneiden und mit den Gewürzen auf die zuvor heiß ausgespülten Gläser verteilen.
Die Schalotten abpellen und ebenfalls mit in die Gläser geben.
Die Gurkenwürfel abgießen und gut abtropfen lassen. Sie sollten noch genügen Biss haben, da sie beim Einkochen noch weiter garen. Die Gurken in die Gläser geben und mit dem Weinessigsud auffüllen.
Den Rand des Weckglases sowie des Deckels mit heißem Wasser reinigen. Die im heißen Wasser sterilisierten Gummiringe aufziehen und die Gläser verschließen.
Die Gläser in das heiße Wasserbad im vorgeheizten Ofen stellen. Die Gläser sollten ausreichend Abstand zueinander haben. Den Ofen abschalten sowie sich Kondensflüssigkeit in den Gläsern bildet und an der Glaswand hinunter tropft. Nach etwa 30 Minuten können die Gläser aus dem Ofen genommen und auf einem feuchten Tuch abgestellt werden, um noch weiter abzukühlen.
Update August 2019:
Im Diesem Jahr habe ich mir wieder einmal ein Herz gefasst und mich an Omas Senfgurken versucht. Dabei habe ich mir eine eigene Gewürzmischung zusammengestellt.
Die Gurke die ich auf dem Wochenmarkt erworben hatte wog mit Schale und Kernen 3,4 kg. Fertig zubereitet habe ich sie dann auf acht Einmachgläser je 330 ml Volumen verteilt. Pro Glas kamen zwei kleine Schalotten und meine Gewürzmischung dazu.
Pro Glas
1 TL Senfkörner
1 TL Korianderkörner
4 schwarze Pfefferkörner
4 weiße Pfefferkörner
4 Pimentkörner
1 Wacholderbeere
1 kleines Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
1 Blütendolde Dillkraut
Nachdem die Gurken in die Gläser gefüllt sind gießt man so viel Weinessigsud, dass die Gurken ausreichend damit bedeckt sind.
Das A und O beim Einkochen sind sterile Gläser. Keime und Bakterien, die sich an oder in den Gläsern befinden können die Haltbarkeit der eingekochten Lebensmittel verringern und sogar zum Verderben des Einmachguts führen. Die Gläser, Deckel und gegeben Falls die Gummiringe 10 Minuten in einem großen Topf im kochenden Wasser sterilisieren. Die Gläser kurz vor dem Befüllen aus dem Topf nehmen, kurz abtropfen lassen und das Einmachgut einfüllen. Dann den Glasrand mit einem sterilen Tuch abwischen und umgehend mit einem abgekochten Deckel verschließen.
Da die Gläser nach dem Abkochen noch heiß sind, besteht auch keine Gefahr, dass sie platzen, wenn das heiße Einmachgut eingefüllt wird.
Eine neue Version findet ihr hier
Zutaten für drei Gläser a 1 Liter
3 kg Senfgurken
1 l Weinessig
0,5 l Tafelessig
1,5 l Wasser
1 kg Zucker
1 EL Salz
250 g kleine Schalotten
2 Tüten Gurkengewürzmischung (Paprika und Meerrettich entfernen)
1 Bund blühenden Dill (Oma bestand auf blühenden Dill!)
Zubereitung
Gurke schälen und der Länge nach halbieren. Mit einem Löffel gründlich die Kerne entfernen, die Gurke mit Salz bestreuen und in große Würfel schneiden. In einem Topf einen Sud aus einem Teil Tafelessig und zwei Teilen Wasser ansetzen und die Gurkenwürfel darin glasig kochen.
In einem weiteren Topf einen Sud aus einem Teil Wasser und einem Teil Weinessig und dem Zucker ansetzten.
Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Fettpfanne in die untere Schiene schieben und mit Wasser füllen.
Den Dill grob zurecht schneiden und mit den Gewürzen auf die zuvor heiß ausgespülten Gläser verteilen.
Die Schalotten abpellen und ebenfalls mit in die Gläser geben.
Die Gurkenwürfel abgießen und gut abtropfen lassen. Sie sollten noch genügen Biss haben, da sie beim Einkochen noch weiter garen. Die Gurken in die Gläser geben und mit dem Weinessigsud auffüllen.
Den Rand des Weckglases sowie des Deckels mit heißem Wasser reinigen. Die im heißen Wasser sterilisierten Gummiringe aufziehen und die Gläser verschließen.
Die Gläser in das heiße Wasserbad im vorgeheizten Ofen stellen. Die Gläser sollten ausreichend Abstand zueinander haben. Den Ofen abschalten sowie sich Kondensflüssigkeit in den Gläsern bildet und an der Glaswand hinunter tropft. Nach etwa 30 Minuten können die Gläser aus dem Ofen genommen und auf einem feuchten Tuch abgestellt werden, um noch weiter abzukühlen.
| Senfgurken nach Omas Rezept |
Update August 2019:
Im Diesem Jahr habe ich mir wieder einmal ein Herz gefasst und mich an Omas Senfgurken versucht. Dabei habe ich mir eine eigene Gewürzmischung zusammengestellt.
Die Gurke die ich auf dem Wochenmarkt erworben hatte wog mit Schale und Kernen 3,4 kg. Fertig zubereitet habe ich sie dann auf acht Einmachgläser je 330 ml Volumen verteilt. Pro Glas kamen zwei kleine Schalotten und meine Gewürzmischung dazu.
| Senfgurke mit eigener Gewürzmischung |
Pro Glas
1 TL Senfkörner
1 TL Korianderkörner
4 schwarze Pfefferkörner
4 weiße Pfefferkörner
4 Pimentkörner
1 Wacholderbeere
1 kleines Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
1 Blütendolde Dillkraut
Nachdem die Gurken in die Gläser gefüllt sind gießt man so viel Weinessigsud, dass die Gurken ausreichend damit bedeckt sind.
Das A und O beim Einkochen sind sterile Gläser. Keime und Bakterien, die sich an oder in den Gläsern befinden können die Haltbarkeit der eingekochten Lebensmittel verringern und sogar zum Verderben des Einmachguts führen. Die Gläser, Deckel und gegeben Falls die Gummiringe 10 Minuten in einem großen Topf im kochenden Wasser sterilisieren. Die Gläser kurz vor dem Befüllen aus dem Topf nehmen, kurz abtropfen lassen und das Einmachgut einfüllen. Dann den Glasrand mit einem sterilen Tuch abwischen und umgehend mit einem abgekochten Deckel verschließen.
Da die Gläser nach dem Abkochen noch heiß sind, besteht auch keine Gefahr, dass sie platzen, wenn das heiße Einmachgut eingefüllt wird.
| abgefüllt 2019 |
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