Mittwoch, 6. April 2016

Omas Bienenstich II

In der Abgeschiedenheit meiner Berliner Küche habe ich mich wiederholt an dem Bienenstichrezept meiner Oma versucht. Und endlich ist er mir gelungen. Bisher habe ich überlesen, dass die Mandelmasse vor dem Backen aufgetragen werden muss. Wegen der eingeschränkten Ausstattung in meiner Berliner Pantry, habe ich den Bienenstich als Blechkuchen gebacken. Die Mandelmasse habe ich nur auf die eine Hälfte des Teigs aufgetragen. Auf die freie Hälfte kam nach dem Backen die Buttercreme.




Zutaten für den Teig
150g Margarine
150g Zucker
300g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
¾ Päckchen Backpulver
2 Eier
eine Prise Salz

Zutaten für den Mandelüberzug
60g gehobelte Mandeln
100g Zucker
50g Butter
1-2 EL. Milch oderSahne

Zutaten für die Buttercreme
200g weiche Butter
200g Puderzucker
1 Eigelb


Zubereitung
Eier, Margarine und Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit dem Salz und dem Vanillezucker unter den Eischaum rühren. Den Teig in eine Springform geben.

Butter und Zucker in einer Pfanne karamellisieren, Mandeln unterrühren, mit der Milch ablöschen und auf dem Teig geben. Im vorgeheizten bei 180°C im Backofen auf der mittleren Schiene 20 min Backen.

In der Zwischenzeit aus der Butter, dem Puderzucker und dem Eigelb mit einem Handmixgerät eine Creme für die Füllung schlagen.

Den fertigen Tortenboden auskühlen lassen und in zwei gleichmäßig dicke Hälften schneiden. Die Buttercreme auf den unteren Boden gleichmäßig verstreichen und beide Hälften wieder zusammenfügen.

endlich gelungen

Dienstag, 22. März 2016

Hefezopf

Da es ungewiss ist, ob ich an den Osterfeiertagen backen muss, habe ich mir in Berlin einen Hefezopf gebacken, den ich anstatt Abendbrot nach Feierabend essen werde. Weil der Arbeitstag am Montag wegen der Anreise nach Berlin immer etwas länger dauert und auch noch die Einkäufe für die laufende Woche auf dem Programm stehen, blieb keine Zeit für detaillierte Fotos.


Zutaten für den Teig
500g Mehl
1 Ei
200ml lauwarme Milch
100g Zucker
50g Butter oder Margarine
1 Würfel Hefe (42g)
1 Prise Salz
die abgeriebene Schale einer Zitrone

Zutaten für den Belag
1 Ei
100g gehobelte Mandeln

Bilder aus meinem Archiv


Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hinein bröckeln und mit ein wenig von der lauwarmer Milch, etwas Zucker und Mehl zu einem weichen Vorteig verrühren. An einem warmen Platz 15 Minuten zugedeckt gehen lassen. Das Volumen des Vorteigs sollte sich dabei etwa verdoppeln. Nun die restliche Milch, den Zucker, das Ei, eine Prise Salz, die abgeriebene Zitronenschale sowie die Butter in Flöckchen zum Teig hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig kneten bis er Blasen wirft und sich von der Schüsselwand löst. Für etwa 30 Minuten den Teig gut zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Aus dem Teig drei gleich große Teile trennen zu etwa 40cm langen Strängen ausrollen, auf dem mit Backpapier ausgelegtem Backblech zu einem Zopf flechten und noch einmal gut abgedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen. Den Zopf mit dem verquirltes Ei einpinseln, die gehobelten Mandel darüber streuen und anschließend im vorgeheizten Backofen bei 160°C für 25 Minuten backen.


passt nicht nur zu Ostern



Donnerstag, 17. März 2016

Trdelnik

Beim Stöbern im Internet machte mich ein Heferezept neugierig. Das aus der Slowakei stammende Hefegebäck wird auf einem Spieß über offenem Feuer gebacken. Die Art der Zubereitung der Trdelnik kannte ich bisher nicht. Bei Helpster fand ich eine Anleitung wie man sie im heimischen Herd selber backen kann. Nach weiterer Recherche habe ich dann noch einige Änderungen am Rezept vorgenommen.

Später kam dann noch Zucker und Zimt hinzu

Zutaten für den Teig
500g Mehl
1 Würfel Hefe (42g)
100ml lauwarme Milch
2 Eier
50g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz

Für die Ummantelung
30g gehackte Haselnüsse
100g flüssige Butter
100g Zucker
½ TL Zimt



Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hinein bröckeln und mit ein wenig  lauwarmer Milch, etwas Zucker und Mehl zu einem weichen Vorteig verrühren. An einem warmen Platz 15 Minuten zugedeckt gehen lassen. Das Volumen des Vorteigs sollte sich dabei etwa verdoppeln. Nun die restliche Milch, den Zucker, eine Prise Salz, und die Eier zum Teig hinzufügen. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten bis er Blasen wirft und sich von der Schüsselwand löst. Für etwa 30 Minuten den Teig gut zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und die gehackten Haselnüsse untermischen. In einer kleinen Schüssel Zimt und Zucker vermengen.

Den Hefeteig etwa 1cm dick ausrollen und in Streifen von 3cm Breite schneiden, die um ein eingefettetes Nudelholz gewickelt werden. Die Griffe zum Schutz gegen die Hitze mit Alufolie umwickeln. Damit die Hefekringel gleichmäßig "gegrillt" werden können, die Rolle in eine feuerfeste Form hängen, damit der Teig nicht aufliegt und man sie regelmäßig wenden kann. Bei 160°C im Heißluftherd für etwa 30 Minuten backen. Während der Backzeit die Rollen regelmäßig drehen und den Teig mit der Butter-Nuss-Mischung bestreichen. Nach dem Backen die noch warmen Kringel mit dem Zimtzucker überstreuen.


Auch wenn ich das Original noch nie gegessen und somit keinen Vergleich habe, bin ich mit meinem Werk noch nicht ganz zufrieden. Da der Teig an den Überlappungen nicht ganz durchgebacken war, würde ich das nächste Mal einen längeren Streifen spiralförmig aufwickeln. Außerdem muss ich mir etwas anders einfallen lassen, damit die gehackten Haselnüsse besser am Teig haften bleiben und nicht alle in der Auflaufform landen. Es wir also noch eine Fortsetzung geben.

Bei weiteren Recherchen bin ich noch auf interessante Rezepte gestoßen:
bei crazy BACKNOÉ, NICEST things und sogar auf dem IT-Tech-Board NGB

Donnerstag, 3. März 2016

Wurstsalat

In Dieser Woche stand einmal wieder Resteverwertung auf der Menükarte. Einige Lebensmittel mussten dringend verarbeitet werden bevor sie das Ablaufdatum überschritten hätten. Daher gab es am Montag und Dienstag Pfannkuchen, um die Eier und das Pflaumenmus aufzubrauchen. Was macht man dann mit dem letzten Pfannkuchen vom Vortag? Paprika, Zwiebeln und Bockwurst sind auch noch vorhanden. Mit etwas Olivenöl und Senf lässt sich sicher ein leckerer Salat machen. Ein Glas Gewürzgurken und Tomaten werden auf dem Heimweg noch dazugekauft.



Senf kam später hinzu

Zutaten
1 Paprika
1 Tomate
1 Zwiebel
2 Bockwürste
1 Pfannkuchen
3 Gewürzgurken
3 EL. Gurkenessig
1 EL Olivenöl
1 TL Senf
Salz und Pfeffer zum Abschmecken


Zubereitung
Alle Zutaten klein schneiden und in einer Schüssel mit Senf, Olivenöl, Gurkenessig, Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas durchziehen lassen und mit einer Scheibe Brot servieren.


In der nächste Woche gibt es dann Schnittchen mit Tomaten und Gewürzgurken.

Dienstag, 16. Februar 2016

Aufgeriebener Küchenklassiker

Zu den Top Ten meiner Lieblingsgerichte gehören Kartoffelpuffer. Schon seit Kindesbeinen. Ich habe es geliebt meiner Oma bei der Zubereitung zu helfen. Es war eines der Rezepte, die ich mir nicht notieren brauchte. Noch heute dosiere ich das Mehl und die Eier nach "Gefühl". Oma hatte zwei Küchengeräte mit der sie die Kartoffeln klein rieb. Am bequemsten war die Trommelreibe mit Handkurbel, die man mittels Zwinge an die Tischplatte klemmte. Es war dann meine Aufgabe die Erdäpfel klein zu reiben. Schnell hatte ich den Bogen raus. Wenn ich starken Druck auf den Holzstopfer im Trichter ausübte, hatte ich es schwer zu kurbeln. War der Druck zu gering kam nichts heraus. Irgendwann verschwand die Trommelreibe aus ihrem Küchenschrank und wurde durch eine Handreibe ersetzt, die an ein Abstreifgitter für Malerarbeiten erinnert. Damit war es aber schwieriger die Knollen zu verarbeiten. Wobei es häufiger vorkam, dass ich mir die Fingerkuppen blutig rieb. Später in meinem ersten Haushalt war ich stolzer Besitzer einer elektrischen Küchenmaschine mit diversem Zubehör. Das Zubehör hat mit den Jahren den Geist aufgegeben. Also musste ich mit den Kombigurkenhobel aus der Schublade kramen, wenn ich Appetit auf Reibekuchen bekam. Gerne hätte ich eine Trommelreibe mit modernem Saugnapffuß in  aber es fehlt leider der Platz. Daher haben wir jetzt ein "Abstreifgitter"  im Einsatz. In meiner Berliner Küche begnüge ich mich mit einer Kombireibe.

autsch! Aufgerieben


Zutaten
500g festkochende Kartoffeln
1 Ei
1 EL Mehl
1 Prise Salz
Öl oder Fett zum Braten

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und reiben. Alle Zutaten unter die geriebenen Kartoffeln rühren. Fett in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen.  Kartoffelmasse in die heiße Pfanne geben. Die Kartoffelpuffer sollten nicht zu groß und zu dünn werden, damit sie sich noch bequem wenden lassen. Wenn die Pfanne zu groß ist, lieber zwei oder drei kleine Puffer ausbacken. Wenn die Masse an der Oberseite anfängt zu trocknen. die Puffer wenden und fertig backen.

Handarbeit mit dem "Abstreifgitter"

nicht zu groß und nicht zu dünn, dann klappts besser beim Wenden

mit Kirschkompott

Eine klassische Beigabe ist Apfelmus oder Apfelkompott. Aber auch jede andere Art von Obbstkompot eignet sich dazu. Sie schmecken auch noch kalt noch gut.

Dienstag, 9. Februar 2016

Möhren-Apfelkuchen

Mir Stand mal wieder der Sinn nach einem Stück selbstgebackenen Kuchen. Nach dem ich mir einen Überblick über meine Vorräte gemacht hatte suchte ich im Netz nach einem geeigneten Rezept. Nach einigem Suchen fand sich ein Rezept, was mir geeignet schien. Dazu passte ich nur einige der Zutaten etwas an.

die gehobelten Mandeln blieben auf der Strecke

Zutaten
4 Eier
300g Zucker
120g Margarine
125ml Milch
300g Mehl
3 TL Backpulver
abgeriebene Schale einer Zitrone
3  Karotten
1 Apfel
50g Kuvertüre

 
 

Zubereitung
Den Apfel schälen, entkernen und grob raspeln. Die Karotten ebenfalls schälen und fein raspeln. Eier und Zucker in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Butter in warmer Milch schmelzen und unter Rühren zur Eiermasse geben. Mehl mit Backpulver unterheben. Die abgeriebene Schale einer Zitrone sowie den geraspelten Apfel und Karotten unterrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 20 Minuten backen. Die Kuvertüre über den noch warmen Kuchen raspeln.



Mittwoch, 3. Februar 2016

Pizza

Zutaten für den Grundteig


Zutaten für den Teig
500g Weizenmehl Typ550
250ml lauwarmes Wasser
10g Hefe
3 Esslöffel Olivenöl
eine Prise Salz

Zutaten für den Belag
Tomatensoße aus der Dose
Pizzagewürz
Salami
Kochschinken
Raspelkäse


Zubereitung
Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen und anschließend mit dem Mehl, Salz und dem Olivenöl vermengen. Den Teig gut durchkneten bis er weich und geschmeidig ist. Gut abgedeckt den Teig an einem warmen Ort 90 Minuten ruhen lassen. Teig teilen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Je nach Geschmack ausrollen. Wer es knusprig mag, rollt sie dünner aus. Tomatensoße gleichmäßig auf dem Pizzaboden verteilen und je nach Geschmack belegen und abschließend mit Raspelkäse überstreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 220°C ca. 10 - 12 Minuten backen.

 
 

Für mein Backblech war die Teigmenge mehr als ausreichend. Aus dem Rest habe ich ein kleines Weizenbrot gebacken.

Einen Tipp zum Teig und der besseren Salami findet ihr hier.