Dienstag, 3. März 2015

Nussnougatcreme Brownies

Nach dem Blitzkuchenrezept fiel ich bei Stern Online über ein Backrezept, dass noch einfacher zu Backen ist. Der Bedarf an Zutaten, Zubereitung und Küchenequipment ist gering. Ganz nach dem Motto "keep it simple stupid" (KISS). Das Ganze ließ sich schnell und einfach in meiner "Berliner Pantry" zusammenrühren.


drei Dinge braucht der Mann

Zutaten
2 Eier
½ Tasse Mehl
1¼ Tasse Nussnougatcreme


Zubereitung
Die Eier aufschlagen und in einer Schüssel schaumig rühren. Die Nussnougatcreme, die man vorher in einem Wasserbad erwärmt hat, damit sie geschmeidiger wird, mit dem Mehl zu den Eiern geben und alles gut durchrühren. Eine ofenfeste Form mit Backpapier auslegen, die Masse hineinfüllen, gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 180°C für etwa 15 Minuten backen.


Beim Backen mit in Glas- oder Keramikformen habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die vorgegebene Backzeit aus den Rezepten meistens verlängert, weil die Form einen Teil der Wärme verschluckt. Daher überprüfe ich mit einer Backnadel den Garzustand. Kleben noch Teigreste beim Herausziehen daran, so muss er noch weiter gebacken werden. Eine gewisse Klebrigkeit ist bei den Brownies jedoch erwünscht.


Da mir die Maßangaben (Tasse) zu ungenau sind habe ich die Mengen der Zutaten nachgewogen, damit mir das Werk beim nächsten Mal genauso gut geling:
½ Tasse Mehl = 60g
1¼ Tasse Nussnougatcreme = 300g

nach ca. 20min nicht zu klebrig und nicht zu trocken

Montag, 16. Februar 2015

Tante Idas Blitzkuchen

Ein überraschender Besuch zur Kaffeezeit  konnte meine Oma nie aus der Ruhe bringen, schnell zauberte sie aus ein paar Zutaten, die sie immer vorrätig hatte einen Leckeren Blechkuchen nach einem überlieferten Familienrezept. Es ist eines der wenigen, dass ich mir damals notiert habe.


Zutaten
250g Butter oder Margarine
300g Zucker
300g Mehl
6 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
20g Backpulver
1 Prise Salz
die abgeriebene Schale einer Zitrone
Puderzucker für den Überzug


Zubereitung
Die Eier trennen. Das Eigelb mit dem Zucker und der Margarine schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Vanillezucker, dem Salz und der Zitronenschale vermengen und unter den Teig rühren. Anschließend das steif geschlagenen Eiweiß unterrühren. Den Teig gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 10 Minuten goldbraun backen.  Puderzucker mit Wasser oder dem Saft der Zitrone zu geschmeidigen Zuckerguss verrühren und auf dem Kuchen auftragen.

Sonntag, 1. Februar 2015

Pizza Rolls

die Zutaten für die Füllung lassen sich nach Lust und Laune variieren

Zutaten für den Teig
200g Weizenmehl Typ550
100ml lauwarmes Wasser
4g Hefe
1 Esslöffel Olivenöl
eine Prise Salz

Zutaten für die Soße
1 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Zwiebel
Oregano
Salz
Pfeffer

Zutaten für die Füllung
30g geraspelter Käse
Salami, Thunfisch oder jeder andere Belag je nach Geschmack

Zubereitung
Die Hefe in das Wasser hinein bröckeln und mit einem Quirl durchrühren. Die aufgelöste Hefe mit dem Mehl, dem Salz und dem Olivenöl vermengen und solange kneten bis der Teig nicht mehr am Schüsselrand haften bleibt. Während der Teig gut zugedeckt für 90 bis 120 Minuten ruht, bereitet man die Soße zu. Dazu schneidet man die Zwiebel in grobe Würfel und dünstet sie kurz in einem Topf mit dem Olivenöl glasig an. Dann gibt man das Tomatenmark hinzu und schmeckt die Soße mit den Gewürzen ab. Den Topf vom Herd nehmen und alles gut durchrühren.


Den Pizzateig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen und die Soße parallel zu oberen und unteren Rand in zwei Streifen auftragen. Nun folgt der gewünschten Belag und darüber abschließend der Käse.


Das obere und untere Ende des Pizzabodens klappt man nun über den Belag und rollt ihn dann zur Mitte ein. Anschließend mit einem Messer die beiden Teigrollen trennen und jede Rolle in drei gleichgroße Teile schneiden. Aus den überstehenden leeren Teigenden habe ich noch ein Baguette geformt und mit zu den Röllchen auf das Backblech gelegt. Das für etwa 15 Minuten gut zugedeckt zum Ruhen an  einem warmen Ort abgestellt wird. Die Pizza Rolls kommen dann für 10 - 12 Minuten bei 180°C (Heißluft) auf die mittlere Schiene in den Backofen.

Die Rolls sind ein leckerer Snack für den Fernsehabend und kommen auch gut als Fingerfood auf Party an.

Sonntag, 25. Januar 2015

Aufbackbrötchen aufbrezeln

Eine Schnelle und bequeme Sache für ein Sonntagsfrühstück sind Aufbackbrötchen aus der Dose. Wir bevorzugen Croissants oder Hörnchen, die wir allerdings noch etwas aufwerten. Nachdem wir die Packung aufgebrochen haben, rollen wir den Teig aus und teilen ihn mit einem Messer in spitze Dreiecke. Wie es in der Gebrauchsanweisung steht. Dann jedoch belegen wir sie mit Salami, gekochten Schinken oder Käse bevor wir den Teig einrollen. Wer es lieber süß mag füllt sie mit Nussnougatcreme oder Schokoladenplätzchen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Danach geht es wieder nach der Anleitung in den Backofen.

Kassler oder gekochter Schinken...
...Salami oder Käse...
wer mag rollt auch Schokoplätzchen ein
und markiert seine Hörnchen zu besseren Unterscheidung,
um Streit am Frühstückstisch zu vermeiden

Samstag, 27. Dezember 2014

Bratapfel-Mascarpone-Creme

Die Festtage sind überstanden und bevor ich es vergesse muss ich das Rezept, das ich mir für das Dessert zum Festtagsmenü ausgedacht habe, hier noch schnell niederschreiben.

Zutaten
1 Boskop-Apfel
2 EL Rohrohrzucker
2 TL Butter
100 g Mascarpone
1 Messerspitze Zimt
1 TL Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zitronensaft
2 EL Sahnejoghurt mit Vanillegeschmack

Zubereitung
  • Apfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  • Butter in einer beschichteten Pfanne bei milder Hitze zerlassen
  • Rohrohrzucker und Apfelstücke hinzugeben und unter ständigen Rühren karamellisieren.
  • Die abgekühlten Bratapfelstückchen in einer Schüssel mit der Mascarpone vermengen und mit Zimt, Zucker, Salz und Zitronensaft abschmecken.
  • Mit etwas Vanillejoghurt cremig rühren.

obendrauf noch eine karamellisierte Apfelspalte

Sonntag, 21. Dezember 2014

Mürbeteigringe mit Geleefüllung

Das Rezept findet sich in zahlreichen Kochbüchern und darf auch in keiner Online-Rezeptsammlung fehlen. Seit jeher sind sie bei uns beliebt. Die Marmeladenringe habe ich selber schon als Kind gerne gegessen. Auch heute gehören sie mit auf unseren "bunten Teller". Wobei sie eigentlich kein typisches Weihnachtsgebäck sind. Bei Kleingebäck und Keksen scheue ich den etwas höheren Arbeitsaufwand. Wenn allerdings zur Weihnachtszeit die Nachfragen zunehmen, kann ich mich dem Erwartungsdruck nicht mehr entziehen. Und für die Lieben stehe ich auch gerne etwas länger in der Küche.

man nehme sieben neun Sachen

Zutaten
400g Mehl
120g Zucker
250g kalte Butter
eine Prise Salz
1 Eigelb
2 Esslöffel Grand Marnier
abgeriebene Schale einer Zitrone
1 Glas Johannisbeergelee
Puderzucker zum Bestreuen


Zubereitung
Das Mehl mit dem Zucker, der Zitronenschale, dem Likör, dem Eigelb und dem Salz in eine Schüssel geben. Die Butter in kleinen Flöckchen hinzu geben und das Ganze zu einem Teig kneten. Den Teigkloß in Frischhaltefolie für zwei Stunden in den Kühlschrank legen. Anschließend auf einer bemehlten Fläche ca. 3mm dick ausrollen und mit Aussteckförmchen ausstecken. Jeweils einen ganzen Teigling und einem mit einem Loch in der Mitte aufeinander stapeln und auf das Backblech geben, das vorher mit Backpapier ausgelegt wurde. Das Loch mit Johannisbeergelee füllen und die Plätzchen für 10 Minuten bei 180°C auf der mittleren Schiene im Backofen goldgelb backen. Nach dem Abkühlen dann mit Puderzucker bestäuben.



mit oder ohne Puderzucker je nach Geschmack



Sonntag, 7. Dezember 2014

Spekulatius Brotaufstrich

Beim Experimentieren für eine für ein vorweihnachtliches Gebäck hatte ich eine Cremefüllung mit Spekulatius zusammengerührt. Zum Einsatz ist sie dann doch nicht gekommen, weil ich die Plätzchen im Ofen vergessen hatte. Für einen zweiten Versuch reichten weder die Zutaten noch die Zeit. Die Spekulatiuscreme, die eigentlich als Füllung für die Weihnachtskekse gedacht war landete im Kühlschrank. Als ich am Adventssonntagmorgen den Frühstückstisch deckte, fiel mein Blick wieder auf das Glasschälchen. Spontan stellte ich sie mit auf den Frühstückstisch und beschmierte mir ein frisches Brötchen damit. So kam sie dann doch noch zum Einsatz.

Zutaten
200 g weiße Kuvertüre
100 ml Sahne
4 Spekulatius

Zubereitung
Die Spekulatiuskekse mit dem Schnellmixstab fein zermahlen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, die Sahne und das Spekulatiuspulver unterrühren. Die Creme zum Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
 
die Spekulatiuscreme bekommt eine zweite Chance als Brotaufstrich