Samstag, 24. Oktober 2009

Utes Apfelkuchen

Der Apfelkuchen, den ihre Kollegin neulich zum Geburtstag mit ins Büro gebracht, hat meiner mir angetrauten Kauffrau so gut gefallen, dass sie sich das Rezept gleich notiert hat. Am Wochenende darauf wurde es gleich umgesetzt.



Zutaten

4 Eier
300 g Zucker
220 g zerlassene Butter
200 ml Milch
450 g Mehl
4 TL Backpulver
2 TL Zimt
1,5 kg Äpfel (Boskop)


Zubereitung
  • Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden.
  • Apfelspalten in einer Schüssel mit dem Zimt vermengen.
  • Eier und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren.
  • Butter und Milch unterrühren.
  • Mehl mit dem Backpulver vermengen, über den Teig sieben und kurz durchrühren.
  • Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech ebenmäßig darauf verstreichen.
  • Die Apfelspalten auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
  • Bei 200 °C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen.

fertig ist er Apfelkuchen nach Utes Rezept

Samstag, 1. August 2009

Resteverwertung Teil II


zusammengekramte Reste

Viertel vor Sechs werde ich das erste Mal wach. Für einen Sonnabendmorgen viel zu früh. Eine Stunde lang versuche ich noch verzweifelt wieder einzuschlafen. Vergebens. Am frühen Nachmittag erfasst mich dann die erste Müdigkeit. Also gehe ich in die Küche, um mir einen Kaffee aufzusetzen. Ein Stück Kuchen dazu wäre ja nicht schlecht. Jetzt noch mal los zum Einkaufen? Keine Möge! Kurz entschlossen durchstöbere ich die Küchenschränke und -Schubladen nach brauchbaren Backzutaten und entschließe mich nach der Durchsicht zu einem Rührkuchen mit Mohn und Kaffee.

zusammengerührt

Also Ärmel hoch und ran ans Werk. Der Grundteig ist schnell fertig und in zwei Teile geteilt. Der eine Teil wird mit abgeriebener Zitronenschale und einem Schluck Milch versehen, während zu dem anderen Mohn, ein Schluck Kaffee sowie eine Prise Zimt hinzugefügt wird. Dann das Ganze wie bei einem Marmorkuchen in eine Form schichten und ab damit in den Backofen. Nach 40 Minuten bei 180° C bleibt kein Teig mehr an der Nadel hängen und ich stürze den Kuchen nach einer kurzen Abkühlungsphase aus der Form. Fertig, nun kann's mit einer Tasse Kaffee und einem frischem Stück Kuchen raus auf den Balkon gehen. Müde? Nee, die Action in der Küche hat mich wieder in Trab gebracht.

zusammengebacken

Zutaten
125g Margarine
125g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
2 Eier
150g Mehl
100g Speisestärke
1 Prise Salz
100g Mohn
50ml Espresso
1 TL Zitronenschalenabrieb
1 Msp Zimt
2 EL Milch
½ Päckchen Backpulver

Montag, 6. Juli 2009

Brechbohnen

Brechbohnen zählen zu den Gemüsesorten, die sich ohne großen Aufwand schnell und einfach zubereiten lässt. Am liebsten mag ich sie pur ohne viel Gedöns. Das Abstrubbeln der Bohnen ist heute schnell gemacht. Bei alten Sorten musste man noch die Fäden ziehen, die an der Nahtstellen wuchsen und sehr strohig waren. Das störte den Genuss beträchtlich. Nach dem Abstrubbeln werden sie gut abgespült und anschließend ins kochende Salzwasser gegeben, wo sie etwa 10 Minuten garen. Wer mag kann etwas Bohnenkraut mit in das Wasser geben, das nach dem Garvorgang wieder heraus gefischt werden sollte. Nach dem Abgießen gebe ich noch eine kleine Prise Zucker mit einen Klacks guter Butter in den Topf und schwenke die Bohnen kurz darin. Zum Anrichten gebe ich noch etwas gehackte Petersilie über die Bohnen.

frische Brechbohnen mit neuen Kartoffeln

Mittwoch, 17. Juni 2009

Schoko-Rührkuchen (Resteverwertung I)

ups, wo hab' ich die Eier gelassen?

Ich war ganz gerührt als ich zu meinem Jubelfest ein großes Paket mit Schokolade bekam. Endlich mal ein sinnvolles Geschenk und keine Socken, Krawatten oder ähnliches. ;) Bitter nur, dass auch einige Tafeln mit einem Kakaoanteil von 60 % und mehr dabei waren. Für den menschlichen Genuss nicht sonderlich geeignet! Aber anders als Seife kann man sie fein gehackt und zu einem Rührkuchen verarbeiten. Und da ich schon bei der Resteverwertung war, habe ich anstatt der Milch den Schluck Kaffee in den Teig gekippt, der noch nach dem Frühstück in der Kanne zurück geblieben war.



Das Ergebnis lässt sich sehen und schmeckte prima! Er war durch den Kaffee und die Bitterschokolade nicht ganz so süß. Ich könnte mir vorstellen, dass er in Kombination mit gemahlenen Haselnüssen, noch besser schmeckt. Aber das versuche ich dann beim nächsten Mal.

mmmh, schokoladig

Zutaten

125g Margarine
125g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
2 Eier
150g Mehl
100g Speisestärke
1 Prise Salz
500 g verschiedene Sorten Schokolade
50ml Espresso
2 EL Milch
½ Päckchen Backpulver

Samstag, 9. Mai 2009

Gerührt und nicht geschüttelt

neuer Anlauf zur Versuchsreihe Rührkuchen Nr. 4

Der Schock nach der Backofendetonation ist überwunden. Jetzt heißt es wieder Ärmel hoch. Wie versprochen will ich heute von meinem nächsten Rührkuchen-Expiriementen berichten. Nach dem ich bisher mit den Zutaten leider nicht das gewünschte Ergebnis erzielt habe, wollte ich ja dieses Mal Malteser Kugeln in meinen Standard Rührteig hinein geben. Also alle Zutaten zusammengestellt, abgemessen, ausgewogen und sorgfältig verrührt. Dann in die Form gefüllt, die Kugeln untergemengt und ab damit in den Backofen. Zwischendurch immer Mal einen Blick riskiert und die Nadelprobe gemacht. Nach 50 Minuten war es dann soweit. Raus mit ihm! Etwas abkühlen lassen, stürzen, pudern, anschneiden und dann...


...mmhhh, lecker! Die abgeriebene Zitrone war schon ein Gewinn gegenüber den vorangegangenen Versuchen, aber auch die Malteser-Kugeln haben sich bewährt. Dieser Versuch ist gelungen! Leider zu wenig Kugeln.

endlich ein gelungener Versuch

Zutaten
125g Margarine
125g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
2 Eier
150g Mehl
100g Speisestärke
1 Prise Salz
2 Packungen Malteser-Schoko-Kugeln
2 EL Milch
½ Päckchen Backpulver


Sonntag, 26. April 2009

Braune Butter

Wenn wir uns im NDR Fernsehen Kochsendungen anschauen, ist ab und zu von Brauner Butter zum Verfeinern von Speisen die Rede. Durch ein Missverständnis beim Erstellen des aktuellen Einkaufszettel haben wir jetzt ein Packet Butter zu viel in unserem Kühlschrank. Gut, man könnte eines davon einfrieren aber da kam mir die Braune Butter wieder in den Sinn. Der Aufwand sie herzustellen ist eher gering. Nur ein hohes Maß an Aufmerksamkeit ist erforderlich, da sonst die beim Köcheln ausfallenden Stoffe verbrennen. Dann ist das Produkt leider verdorben. Wenn sich am Boden des Topfes feine braune Rückstände bilden und die Butter sich Honigbraun färbt, ist der richtige Zeitpunkt erreicht und der Topf muss vom Herd. Durch diesen Vorgang erhält die Butter einen angenehm nussigen Geschmack. In ein steriles Glas gefüllt habe ich mir einen kleinen Vorrat angelegt.

Zutaten
250 g Butter

Zubereitung

In einem Topf die Butter bei milder Hitze zerlassen.

Unter gelegentlichen Rühren die Butter leicht köcheln lassen.

Wenn sich am Boden braune Rückstände bilden kann der Topf vom Herd

Nach dem Filtern erhält man eine honigbraune Butter

Im Kühlschrank hält sich die Braune Butter gut vier Wochen

Mehr Informationen über Braune Butter findet ihr im Koch-Wiki.

Sonntag, 22. März 2009

Rührteigexperimente mit Werbung

Schwerpunkt meiner Backrezepte war ja bisher der Hefeteig, der mir mittlerweile auch gut gelingt. Das mir längst nicht Alles so gut geling soll hier und heute mein Thema sein. Woher ich plötzlich die Eingebung hatte, weiß ich absolut nicht mehr. Aber es ging darum einen Rührkuchen etwas aufzupeppen. Keine Schokoplätzchen oder Rosinen sollten rein, sondern ich wollte etwas Knuspriges. Cornflakes waren mir zu langweilig, aber ich hatte noch eine Packung Schoko Chips vom Aldi stehen, das war eine geniale Idee, dachte ich mir. Also Zutaten für einen Rührkuchen zusammengestellt. Alles brav nach Rezept zusammen gerührt, dann die Schokoflocken hinein und ab damit in den Ofen. Nach der vorgeschriebenen Backzeit konnte ich es kaum erwarten mein Backexperiment aus der Röhre zu holen und mir ein dickes Stück zum Probieren abzuschneiden. Die Erwartung war groß.

der Puderzuckerüberzug konnte es auch nicht mehr retten,
die Schokoflakes waren durchgeweicht und papsig.

Die Enttäuschung allerdings mindestens genauso. Die Flakes waren aufgeweicht und pappig. Beim nächsten Mal Versuch wählte ich Nestlé Lion Cereals, weil ich hoffte, dass die in dem feuchten Teig nicht so schnell durchweichen würden. Leider gefehlt. Okay, abgehakt! Frühstücksflocken weichen grundsätzlich auf, da der Rührteig doch recht flüssig ist. Was nun?

Irgendwann stieß ich dann beim Einkaufen auf die Crispy Schokolinsen von M&M. "Das müsste doch klappen", dachte ich mir. Und startete damit meinen dritten Versuch. Vom Geschmack war das Ergebnis nicht schlecht. Doch leider zerschmolzen die M&M's während der langen Backzeit und es entstanden klebrige Klumpen im Kuchen, die an Karamellbonbons erinnerten und leider gar nicht knusprig waren. Außerdem hatte sich der Farbstoff aufgelöst und so hatte ich einen bunten "Marmorkuchen". Ob ich noch was finde, was nicht im Teig durchweicht oder beim Backen schmilzt?


hübsch bunt aber nicht überzeugend

Im Moment habe ich keine Idee. Immerhin kam bei meiner Familie der M&M-Kuchen ganz gut an. Nur eben die grellen Farben schrecken etwas ab. Aber da habe ich schon eine Lösung. Statt der M&M's nehme ich Malteser Schokokugeln. Wie das dann ausgeht werde ich dann hier berichten.