Freitag, 17. März 2017

Kartoffelsalat mit Würstchen

Kartoffelgerichte gehören zu meinen Lieblingsgerichten. Ausgenommen ist Kartoffelsalat. Das Rezept was mich überzeugen könnte habe ich noch nicht gefunden. Dieses, nach einem Rezept von Fernsehkoch Rainer Sass, kommt dem jedoch schon nahe.



Zutaten
1 Kg Kartoffeln
150 g Griechischer Joghurt
Saft einer Zitrone
2 Gewürzgurken
Lauchzwiebeln
1 Bund Petersilie
2 Wiener Würstchen
½ l Gemüsebrühe
Olivenöl zum Anbraten
Rapsöl zum Frittieren
1 TL ganzen Kümmel
Salz und schwarzen Pfeffer zum Abschmecken


Zubereitung
Kartoffeln mit Salz und Kümmel garen. Würstchen in Scheiben schneiden und anbraten. Pellkartoffeln abgießen und abkühlen lassen. Gewürzgurken und Lauchzwiebeln kleinhacken. Abgekühlte Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln, Würstchen, Lauch und Gurken mit dem Joghurt vermengen. Brühe hinzugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Zitronensaft, Salz und dem frisch zerstoßenen Pfeffer abschmecken. Den Salat für 20 Minuten durchziehen lassen. Petersilie waschen gut trocken tupfen, im heißen Öl frittieren und vor dem Servieren ein paar Blätter zum Salat geben.

Kartoffelsalat mit Würstchen einmal anders

Mini Pizzen

Als kleine Häppchen zu einem geselleigen Abend oder einer Party, z.B. anlässlich des Saint Patrick's Day, eignen sich Mini Pizzen. Auch dazu verwende ich das Basis Rezept für Pizzateig aus meiner Sammlung. Die Menge reichte für zwei Backbleche mit je 12 Mini Pizzen.

Zutaten für den Belag
Tomatensoße Arrabbiata
grobe Bratwurst
Salami
Parmaschinken
Rucola
Kirschtomaten
Raspelkäse
Grana Padano

Zubereitung
Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und kleine Pizzen ausstechen. Mit der Tomatensoße aus dem Glas bestreichen. Mein Tipp: eine fertige, feurige Pastasoße, dann bracht man kein extra Pizzagewürz.


Als Belag gab es drei Varianten: Salami, Schinken und Bratwurst. Die klassische Pizza mit Salami wurde mit einer geviertelten Cherrytomate gekrönt und mit Käse überbacken. Die Version mit dem Parmaschinken habe ich nach dem Backen mit Rucola belegt und abschließend Grano Pardano darüber gerieben. Die Idee mit der Bratwurstt habe ich mir vom Fernsehkoch Rainer Sass abgeschaut. Dazu habe ich Bratwurstbrät auf die Pizza verteilt, eine Scheibe Tomate darauf gelegt und dann Käse rüber gestreut.

für weitere Ideen zum Belegen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt


Montag, 20. Februar 2017

Linseneintopf

Auf Kantinenessen muss ich seit einigen Monaten verzichten. Traurig bin ich deswegen nicht. Nur manchmal vermisse ich die deftige Kost wie Kohlroulade oder Eintöpfe. Warum es nicht einmal selber versuchen? Bei Chefkoch wurde ich auf der Suche nach einem geeigneten Rezept für einen Linseneintopf, das ich ein wenig abwandelte, schnell fündig.

Gruppenbild ohne Zwiebel

Zutaten
250g Linsen
1 Bund Suppengrün
2-3 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Bund Petersilie
200g durchwachsenen Speck
1l Gemüsebrühe
2 EL Rapsöl
1 EL Apfelessig
1 EL Senf
2 Kabanossi
2 Krakauer
1 Prise Salz
Pfeffer, Muskat und Zucker zum Abschmecken




Zubereitung
Die Linsen nach Packungsangabe vorher in Wasser einweichen. Speck würfeln, Gemüse putzen, schälen und kleinschneiden. Ebenso die Würste. Speck in etwas Öl auslassen. Die kleingeschnittene Zwiebel darin anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Sellerie, Lauch sowie den Senf und Apfelessig hinzugeben und das Ganze köcheln lassen. Würstchenscheiben in einer Pfanne mit etwas Öl leicht anbraten. Erst das restliche Gemüse zum Sud hinzu geben dann die Wurststückchen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Zucker abschmecken. Eintopf so lange garen bis die gewünschte Bissfestigkeit des Gemüses erreicht ist. Zum Abschluss frische, grob gehackte Petersilie über den Teller geben.

Guten Appetit.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Omas Speckpfannkuchen

Mein Magen ist leer, der Kühlschrank auch. Nur zwei Eier, Milch und ein Stück Speck liegen  noch darin. Genau die Zutaten für Omas Speckpfannkuchen. Dazu noch etwas Mehl und Salz und fertig ist mein Mittagessen.

Mann nehme

Zutaten
150g Mehl
200ml Milch
2 Eier
Eine Prise Salz
200g durchwachsenen Speck


Zubereitung
Mehl, Milch, Salz und die Eier zu einem glatten Teig rühren. Damit das Mehl aufquellen kann, den Teig etwas ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Speck in schmale Streifen schneiden. Ein Teil der Speckstreifen in der Pfanne auslassen. Wenn sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben gleichmäßig in der Pfanne verteilen, den Teig hinein geben und kurz von beiden Seiten anbraten. Fertig ist der erste Pfannkuchen.

Omas Speckpfannkuchen

Mittwoch, 25. Januar 2017

Rosenkohl-Tage

Beim "freihändigen" Kochen ohne Rezept habe ich keine Probleme. Nur beim Einkaufen und dem Abschätzen der Mengen. Wieviel Rosenkohl benötigt man für zwei Personen? Wieviel bleibt nach dem Putzen des Kohls noch übrig? Daher kaufte ich neulich lieber etwas mehr als zu wenig ein. Das bescherte mir in den letzten vier Tagen jeden Mittag ein Rosenkohlgericht. Damit es nicht zu öde wird, habe ich mir verschiedene Rezepte aus dem Netz gesucht. Heute nun endlich die letzte Variante - Rosenkohl im Bierteig.


Dazu dann Bratkartoffeln und eine Frikadelle.




Montag, 23. Januar 2017

Apfel-Rosenkohl

Beim Einkauf auf dem Wochenmarkt am vergangenen Sonnabend war das Auge wieder einmal größer als der Magen. Bei der Menge des Rosenkohls hatte ich mich schlicht verschätzt. Nun hatte ich noch von dem Kohl übrig. Noch einmal das Gleiche wie am Vortag damit zubereiten wollte ich nicht. So suchte ich mir ein paar Anregungen im Netzt. Die Variationen mit Apfel oder Walnuss sprachen mich an. Warum nicht beides kombinieren? Weil ich keine Wallnüsse vorrätig hatte griff ich auf Cashews zurück. Dazu kam etwas Bacon, der auch noch im Kühlschrank herum schwirrte.


Zutaten
250g Rosenkohl
100g Speck oder Bacon
1 Zwiebel
1 Apfel
250ml Gemüsebrühe
50g Cashews
Fett zum Anbraten
Salz
Muskatnuss




Zubereitung
Den Rosenkohl putzen und in Salzwasser garen. Den Speck würfeln und in einem Topf mit etwas Fett auslassen. Die in Ringe geschnittene Zwiebel darin andünsten. Dann die grob gehackten Cashews darin leicht anrösten. Apfel schälen und in kleine Würfeln schneiden. Den Rosenkohl abgießen und die Röschen mit den Apfelwürfeln im Topf mit dem Speck andünsten. Zum Abschluss das Ganze noch mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

mit einer aufgewärmten Frikadelle vom Vortag war mein Mittagessen komplett

alternativ mit Kartoffelrösti

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Orangengelee

Orangenmarmelade aus dem Supermarktregal ist nicht mein Ding. Sie schmeckt mir einfach zu bitter. Warum nicht eine selber zubereiten, die mir schmeckt? Ohne die Bitterstoffe aus der Schale oder Ingwer. Stattdessen mit einer Stange Vanille, Orangenlikör und vielleicht nur ein wenig Abrieb von der Schale. Da müsste ich mich vorsichtig herantasten.


Zutaten
10 Bio Orangen für 0,7 l Saft
375 g Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote
2 cl Orangenlikör
1 TL Zitronensaft
1 TL Orangenschalenabrieb

Zubereitung
  • Eine Orange gut abspülen, trocken tupfen und die Schale abreiben.
  • Orangensaft auspressen und durch ein Sieb geben.
  • Vanilleschote mit einem Messer aufritzen und das Mark mit dem Messerrücken ausschaben.
  • Den Orangesaft mit dem Vanillemark und der leeren Schote in einen Topf und erhitzen.
  • Nach und nach unter regelmäßigen Rühren den Zucker hinzu geben und aufkochen. Mit Orangenlikör, Zitronensaft und Orangenabrieb abschmecken.
  • Noch vier Minuten weiter köcheln lassen und dabei weiter rühren.
  • Das Gelee in sterile Gläser füllen, gut verschließen und zum Abkühlen eine Weile auf den Kopf stellen.

ein Orangengelee das endlich mal nach meinem Geschmack ist

Update vom 29. Oktober 2022

Der Herbst ist nicht nur die Saison für Äpfel und Birnen aus heimischen Gefilden, sondern auch für Apfelsinen aus südlichen Ländern. Wir haben bereits die ersten Saftapfelsinen ausgepresst und haben den süßen Saft zum Sonntagsfrühstück genossen. Grund genug beim nächsten Marktbesuch bei Stefans Obststand ein paar mehr der Orangen zu erstehen, um wieder einen Vorrat vom Orangengelee anzulegen. Damit auch unsere Enkel davon naschen sollen, verzichte ich auf den Orangenlikör und gebe dafür den Saft und etwas Abrieb einer Limette mit in den Sud für das Gelee. Beim Abschmecken habe ich noch sieben Teelöffel frisch gepressten Zitronensaft eingerührt, bis der Geschmack für mich stimmig war.

Zutaten
1 Vanilleschote
Saftapfelsinen für 1 Liter Orangensaft
1 Limette
1 Zitrone
500 g Gelierzucker 2:1
35 g Vanillezucker

Zubereitung
  • Eine Orange gut abspülen, trocken tupfen und die Schale abreiben.
  • Orangensaft auspressen und durch ein Sieb geben.
  • Die Limette ebenfalls vor dem Abreiben gut abspülen und dann auspressen.
  • Von der Zitrone wird nur der Saft ausgepresst.
  • Vanilleschote mit einem Messer aufritzen und das Mark mit dem Messerrücken ausschaben.
  • Den Orangesaft mit dem Vanillemark und der leeren Schote in einen Topf und erhitzen.
  • Nach und nach unter regelmäßigen Rühren den Zucker und den Limettensaft hinzu geben und aufkochen.
  • Mit dem Abrieb der Orange und der Limette sowie dem Zitronensaft abschmecken.
  • Noch vier Minuten weiter köcheln lassen und dabei weiter rühren.
  • Das Gelee in sterile Gläser füllen, gut verschließen und zum Abkühlen eine Weile auf den Kopf stellen.

Aufgepeppt mit einer Limettennote