Sonntag, 21. April 2019

Ostertorte

Zu Ostern ging es dann doch nicht ohne eine Torte mit Möhrenteig und Cremefüllung. Opa hat’s versprochen damit die Familie möglichst komplett zum Oster-Brunch zusammen kommt und er danach mit seinen Enkeln rumtollen kann. Aber erst die Arbeit…

Zutaten für den Teig
4 Eier Größe M
200 g Zucker
1 Prise Salz
150 ml Rapsöl
80 g griechischer Joghurt
60 g Fruchtmus
350 g Mehl
2 TL Backpulver
400 g Möhren
100 g gemahlene Mandeln

Zutaten für die Füllung
5 EL Zucker
400 ml Sahne
1 Zitrone
500 g Mascarpone
2 Tütchen Vanillezucker
120 g Fruchtmus

Zutaten für die Verzierung
200 g gehobelte Mandeln
12 Marzipanmöhren

Zubereitung für die Tortenböden
  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Möhren schälen und fein raspeln.
  • Die Eier mit 200 g Zucker und dem Salz schaumig schlagen.
  • Das Öl, den Joghurt und das Fruchtmus unterrühren.
  • Nach und nach die geraspelten Möhren mit den gemahlenen Mandeln untermengen.
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, über den Teig sieben und unterrühren.
  • Den Teig in eine gefettete Springform mit 26 cm Durchmesser füllen und etwa 50 Minuten auf der mittleren Schiene  goldbraun backen.
  • Nach erfolgreicher Garprobe mit dem Holzstäbchen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus der Form lösen und zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen.
Zubereitung für die Zitronencreme
  • Die Zitrone gut abspülen, Schale abreiben und den Saft auspressen.
  • Die Mascarpone in eine Schüssel geben mit dem Zitronenabrieb cremig rühren. Mit Zitronensaft und Zucker abschmecken.
  • Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und vorsichtig unter die Zitronencreme heben.
Fertigstellung der Torte
  • Den Möhrenkuchen waagerecht in drei gleich dicke Scheiben schneiden.
  • Das Fruchtmus erwärmen und auf die zwei unteren Böden verstreichen.
  • Den ersten Boden auf eine auf eine Tortenplatte legen und auf das erkaltete Mus ein Drittel der Zitronencreme gleichmäßig verstreichen.
  • Den zweiten Boden auflegen und ebenfalls einem Drittel der Zitronencreme bestreichen.
  • Den dritten Boden auflegen. Den Boden sowie den Tortenrand mit der restlichen Zitronencreme bestreichen und anschließend mit gehobelten Mandeln bestreuen.
  • Dann die Torte für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • 12 Segmente markieren und je eine Marzipanmöhre darin hinein legen.

Als Denkanstoß diente ein Rezept vom Discounter um die Ecke, das
uns zwei Wochen vor Ostern per Flyer in den Briefkasten flatterte

Fazit: an der Dekoration der Torte muss ich noch fleißig üben. Die Verzierung des Rands wollte mir nicht gelingen, weswegen er am Ende von mir weggelassen wurde. Geschmeckt hat's trotzdem.


Donnerstag, 18. April 2019

Hefeteighörnchen mit Zimtquark-Füllung

Einen Hefezopf zum Osterfest hatte ich schon. Warum nicht kleine Gebäckteile aus Hefeteig mit einer Füllung? Nach einer kurzen Beratung einigten wir uns auf eine Quarkcreme und ich stelle umgehend einen Einkaufzettel mit den Zutaten für Quarkhörnchen zusammen:


Zutaten für den Teig
300 g Dinkelmehl Typ 630
21 g Hefe
120 ml lauwarme Milch
50 g weiche Butter
40 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei Größe M

später entschied ich mich noch 20 g Speisestärke in die Quarkcreme zu rühren

Zutaten für die Quarkfüllung
120 g Quark 40%
50 g Crème fraîche
40 g Zucker
20 g Speisestärke
1 TL Vanillezucker
1 TL Zimt

Zutaten für den Belag
1 Ei
2 EL Milch
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. Mit dem restlichen Mehl bedecken. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt an einen warmen Ort für 15 Minuten abstellen, bis sich in der Mehlabdeckung Risse gebildet haben.

Den Quark mit der Crème fraîche, dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Zimt zu einer geschmeidigen Masse verrühren.

Die restlichen Zutaten zum Hefeteig hinzugeben und gut durchkneten bis er nicht mehr am Rand der Rührschüssel kleben bleibt. Nochmals gut abgedeckt den Teig für weitere 60 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bereitstellen.

Den Teig zur Kugeln formen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem  Kreis mit etwa 40 cm Durchmesser ausrollen. Mit einem Pizzaroller in12 spitze Dreiecke schneiden.

Die Quarkmasse mit einem Löffel auf die dreieckigen Teiglinge geben und von der Basis zur Spitze einrollen.

Die Hörnchen mit der Spitze nach Unten auf die Bleche legen, zu einem Halbmond biegen und noch einmal gut abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen.

Das Ei trennen, das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Hörnchen damit bestreichen. Die Hefehörnchen für etwa 20 Minuten auf der mittleren Schiene goldbraun backen.

Nach Ende der Backzeit die Quarkhörnchen aus dem Ofen nehmen, zum Abkühlen an die Seite stellen und mit Puderzucker bestäuben.

schmecken frisch aus dem Ofen am besten

Dienstag, 9. April 2019

Bratwürste mit Kartoffelhaube

Im letzten Jahr hatte ich mich bereits einen Schellfisch mit im Ofen überbacken. Die Idee mit der Kartoffelhaube fand ich gut. Das simple Rezept für Bratwürste mit einer Kartoffelhaube vom Fernsehkoch Tim Mälzer, das neulich beim NDR-Fernsehen gesendet wurde, hat mir auf Anhieb gefallen und mich zum Nachkochen angeregt


Zutaten (für 2 Personen)
500 g Kartoffeln
1 TL Salz
2 Zwiebeln
1 Messerspitze Kümmel
150 ml Fleischbrühe
6 kleine Bratwürste
50 ml Milch
1 EL Butter
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
Öl oder Fett zum Anbraten
Käse zum Überbacken
Petersilie

Zubereitung
  • Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen.
  • Bratwürste in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten.
  • Die Würste aus der Pfanne in eine ofenfeste Form geben.
  • Die Zwiebeln abpellen, in Würfel schneiden und im heißen Öl anrösten. Wenn sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben, mit der Brühe ablöschen. Kümmel hinzugeben und das Ganze kurz aufkochen lassen.
  • Die Zwiebelsoße über die Bratwürste gießen.
  • Die Kartoffeln abgießen und kurz im Topf zum Abdampfen schwenken. Kartoffeln mit dem Stampfer zermusen, mit Butter und Milch verrühren und mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
  • Das Kartoffelpüree gleichmäßig über die Bratwürste verteilen und anschließend Käse darüber reiben.
  • Die Form im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Umluft auf der mittleren Schiene für etwa 20 Minuten goldbraun überbacken.
  • Vor dem Servieren etwas frisch gehackte Petersilie drüber streuen.



Donnerstag, 4. April 2019

Paprika-Erbsen-Nudelpfanne

Weil zwei Familienmitglieder abgesagt hatten, war vom Wochenendessen eine Dose mit Stückentomaten übrig geblieben. Außerdem fanden sich noch diverse andere Zutaten im Kühl- und Vorratsschrank, woraus ich mir spontan ein leckeres Nudelgericht zusammenstellte.

was Kühl- und Vorratsschrank so hergeben


Zutaten für zwei Portionen
1 Paprika
120 g Tiefkühl Erbsen
100 g durchwachsenen Speck
1 rote Zwiebel
400 g Stückentomaten aus der Dose
Petersilie
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Olivenöl zum Andünsten
2 Portionen Nudeln nach Wahl z.B. Eliche

Zubereitung
  • Den Speck in Würfel schneiden und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen.
  • Zwiebel abpellen und fein würfeln. Paprika gut abspülen und in Streifen schneiden. Beides mit in die Pfanne geben und ein paar Minuten mit andünsten.
  • Die Nudeln in Salzwasser garen.
  • Die Tomatenstücke zum Ablöschen mit in die Pfanne zum Paprika geben.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Erbsen unterrühren und alles kurz aufkochen lassen.
  • Nudeln abgießen.
  • Nudel und Paprikagemüse auffüllen und frisch gehackte Petersilie drüberstreuen.
passend dazu schnell noch ein paar Partyfrikadellen in die Pfanne gehauen


Samstag, 30. März 2019

Huevos mole con gofio

Es liegt schon eine ganze Weile zurück, dass ich öfter als Servicetechniker zu Wartungs- oder Reparatureinsätzen nach Gran Canaria reisen musste. Bei einem der ersten Einsätze wurden wir nach einer  erfolgreichen Reparatur vom Kunden zum Essen eingeladen. Selbstverständlich nicht in eines der Touristen-Lokale. Nach einer etwas längeren Autofahrt ins Landesinnere, ging es zu einem Landgasthof, der bei den Einheimischen sehr beliebt war. Dort gab es ein Menü mit einer gemischten Vorspeisenplatte, landestypischen Hauptspeisen und auch entsprechende Nachspeise. Natürlich erinnere ich mich noch an die leckeren Papas con Mojo. Aber als bekennender Naschkater hat mich besonders die Nachspeise vom Hocker gehauen. Die Eiercreme, Huevos con Gofio, die aus aufgeschlagenen Eigelb und Zuckersirup hergestellt wird und vor dem Servieren mit geröstetem Getreidemehl bestäubt wird. Mein Spanisch reichte nicht aus, um mir das Rezept zu notieren. Damals gab das Internet auch nicht so viel her, dass ich das Rezept finden konnte. Daher hatte ich es auch schon fast vergessen, bis ich neulich durch einen Fernsehbericht darauf aufmerksam gemacht wurde. Im Netzt wurde ich dann schnell fündig. Es stellte sich jedoch für mich ein anderes Problem ein: woher bekomme ich das geröstete Getreidemehl. Selbst der in Hamburg ansässige Großhändler für spanische Spezialitäten hatte es nicht in seinem Sortiment. Es blieb nur die Alternative das Gofio übers Internet zu bestellen.

zum Ausprobieren erst einmal ausreichend

Zutaten
125 g Rohrohrzucker
5 Eier
250 ml Wasser
Schale einer halben unbehandelten Zitrone
1 kleine Stange Zimt
2 EL Gofio
 

Zubereitung
  • Die Eier trennen. Das Eiweiß für andere Anwendungen in den Kühlschrank stellen. Das Eigelb  schaumig schlagen.
  • Zitrone gut abspülen und mit einem Sparschäler schälen.
  • Zucker im kochenden Wasser auflösen. Zimtstange und Zitronenschale hineingeben und unter ständigem Rühren bei milder Hitze zu einem Sirup einkochen lassen.
  • Wenn sich Schaum bildet ist die richtige Konsistenz erreicht, die Zitronenschale und die Zimtstange herausfischen und den Sirup abkühlen lassen.
  • Nach und nach das Eigelb vorsichtig unterheben und in einem warmen Wasserbad unter gelegentlichen Rühren erwärmen bis eine homogene Creme entstanden ist.
  • Die Creme in kleine Schüsselchen füllen und zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.
  • Zum Servieren geröstetes Gofio-Mehl mit einem Sieb darüber stäuben.

die Menge der Zutaten reicht für drei Portionen


Sonntag, 17. März 2019

Kaffee-Karamell-Kuchen

Inspiriert durch das Kaffee-Blechkuchen-Rezept bei "ich muss backen" habe ich Tante Idas Blitzkuchen entsprechend angepasst. Für ein ganzes Blech habe ich mich mit der Menge der Zutaten allmählich herangetastet, bis ich der Meinung war das der Teig die richtige Konsistenz hat. Wegen der späteren Zugabe der Zucker-Zimt-Mischung habe ich den Zuckeranteil im Teig reduziert. Eine Prise Salz gehört in meinen Kuchen immer dazu, um den Geschmack abzurunden. Das Ergebnis hat jedenfalls überzeugt.

Zutaten für den Teig
400 g Mehl
2 Tütchen Backpulver
250 g Zucker
2 EL Vanillezucker
4 Eier
300 ml Milch
250 g zerlassene Butter
1 Prise Salz
200 g Rohrohrzucker
2 TL gemahlener Zimt
2 Sticks Instant-Espresso-Pulver
60 g zerlassene Butter

Zubereitung
  • Die zerlassene Butter mit dem Zucker, den Eiern, der Milch, dem Vanillezucker und dem Salz in einer Schüssel vermengen.
  • Mehl und Backpulver darüber sieben und kurz zu einem glatten Teig rühren.
  • Rohrohrzucker mit dem Zimt vermischen.
  • Eine Hälfte des Teiges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verstreichen. Ein Teil der Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darüber verteilen, Kaffeepulver darüber streuen. Dann die andere Hälfte des Teiges darüber verstreichen und mit dem restlichen Zimtzucker bestreuen. Abschließend mit zerlassener Butter beträufeln.
  • Den Kuchen etwa 50 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 160 °C Ober- und Unterhitze goldbraun backen. Nach erfolgreicher Probe mit einem Holzstäbchen wenn keine Teigreste mehr haften bleiben, den Kuchen aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.

passt auch zum St. Patrick's Day

Dienstag, 12. März 2019

Hamburger National oder Steckrübeneintopf


Ob nun Lübecker- oder Hamburger National, darüber streiten sich die Geister. Der Steckrübeneintopf ist jedenfalls ein typische norddeutsches Gericht, das traditionell in den Wintermonaten bei uns Zuhause auf dem Tisch kam.


Zutaten
300 g Kassler
500 g Kartoffeln
500 g Steckrüben
1 Zwiebel
150 g Speck
1 l Gemüsebrühe
2 Pimentkörner
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
2 Pfefferkörner
1 Messerspitze gemahlenen Kümmel
1 EL Schweineschmalz zum Anbraten
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung
Das Kassler in einem Topf geben, mit der Gemüsebrühe auffüllen bis das Stück ganz bedeckt ist. Pimentkörner, Lorbeerblatt, Gewürznelken und Pfefferkörner
hinzufügen und 45 Minuten köcheln lassen.

Die Kartoffeln und die Steckrübe schälen und dann in ca. 1cm große Würfel schneiden.

Den Topf mit dem Kassler vom Herd nehmen, die Brühe durch ein Sieb gießen und auffangen.

Die Zwiebeln und den Speck würfeln und mit dem Schmalz in einem Topf anschwitzen.
Kartoffeln und Steckrüben zugeben, kurz anschwitzen, mit der Brühe ablöschen und 30 Minuten garen lassen.

Kassler vom Knochen befreien, in mundgerechte Stücke schneiden und 15 Minuten vor Ende der Garzeit mit in den Topf geben. Bei Bedarf mit dem gemahlenen Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

durch den Speck und das Kassler ist bereits ausreichend Salz im Eintopf.