Mittwoch, 14. Juni 2023

Paprikapfanne in Orangen-Tomaten-Soße

Die Vorlage zu dieser Paprikapfanne bekamen wir wieder einmal aus der Küche vom Fernsehkoch Rainer Sass. Anstelle der vorgeschlagenen Schweineschnitzel erstanden wir zwei Putenschnitzel beim Geflügelhändler unseres Vertrauens auf dem Wochenmarkt. Auch bei der Zubereitung sind wir vom Originalrezept des Fernsehkochs abgewichen. Meine mir angetraute Küchenfee hat die Schnitzel nach unserer bevorzugten Art paniert in die Pfanne gehauen. Außerdem stimmten wir beide darüber überein, dass Reis die ideale Beilage sei. Nach dem Genuss kamen wir zu dem Schluss, dass dieses Gericht öfter auf unseren Menüplan kommen sollte.

Zutaten
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
2 Spitzpaprika
1 Zwiebeln
250 ml Dosentomaten in kleinen Stücken
½ Bio-Orange
4 Stiele Petersilie
1 MSP Chiliflocken
Zucker, Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung
Die Paprikaschoten waschen, vierteln, die Kerne und Fasern entfernen und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden. Dann die Zwiebeln abpellen und in halbe Ringe schneiden.
Nun die Orange gut abwaschen, abtrocknen, mit einem Sparschäler feine Streifen der Schale abziehen und den Saft auspressen.
Die Zwiebeln in einer Pfanne im heißen Fett glasig andünsten. Als nächstes die Paprikastücke mit dazu geben und mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen und zwei Esslöffel Orangensaft ablöschen. Nun die Tomaten dazugeben und alles etwa 10 Minuten schmoren lassen.

ein neuer Kandidat für unsere Lieblingsspeisenliste

Quelle: "DAS! Kochstudio"

Mittwoch, 7. Juni 2023

Erdbeerkörbchen

Zweiter Versuch. Wieder einmal ist mir die Füllung einer Torte missglückt. Kaum hatte ich die Springform geöffnet quoll sie heraus. Die Erdbeer-Quark-Sahne-Masse hatte leider nicht die erwartete Festigkeit. Am Tortenboden gab es nicht zu bemängeln. Er stammte aus von einem Rezept aus einem Urlaubsmagazin, das ich mit einigen Änderungen meinen Vorstellungen angepasst hatte. Für den nächsten Versuch greife ich Leber auf meine bewährte Erdbeermousse zurück. Außerdem habe ich eine alte Idee wieder hervorgekramt. Bei einem Experiment hatte ich Löffelbiskuit als Umrandung für ein Creme-Törtchen benutzt. Die sollten jetzt wieder in einer 20 cm Springform zum Einsatz kommen.

eine alte Idee neu aufgegriffen

Zutaten für den Tortenboden
2 Eier Größe L
60 g Zucker
1 Prise Salz
50 g Cookies mit Chocolate Chips (ca. 2 Stück)
50 g gemahlene Mandeln
25 g Weizenmehl Type 405
1 gestrichenen TL Backpulver
Butter und Paniermehl zum Ausstreuen der Form.
50 g Schokolade mit 72 % Kakaoanteil für die Trennschicht

Zubereitung des Tortenbodens
  • Eine Springform mit 20 cm Durchmesser einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Cookies in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz zerbröseln.
  • Die Eier mit dem Zucker und einer Prise Salz cremig rühren.
  • Die gemahlenen Mandeln mit der Eiercreme verrühren.
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, über den Teig sieben, dann die Kekskrümel dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig durchrühren.
  • Den Teig in die vorbereitete Form füllen und gleichmäßig verstreichen.
  • Nun kommt sie in den mittleren Einschub des vorgeheizten Backofens und wir in etwa 30 Minuten gebacken.
  • Nach erfolgreicher Garprobe mit dem Holzstäbchen kommt der Tortenboden zum Abkühlen aus dem Ofen.
  • Ist der Boden ausgekühlt wird er kurz aus der Form genommen und mit der buckligen Seite nach unten wieder hineingelegt, so dass jetzt die plane Unterseite oben liegt. Bevor die Form wieder geschlossen wird, den Rand mit einen 12 cm breiten Streifen Backpapier auskleiden.
  • Die Schokolade in kleine Teile brechen, in einem warmen Wasserbad schmelzen und auf dem Tortenboden verstreichen. Das sorgt beim späteren Genuss für einen überraschenden Knuspereffekt und verhindert, dass er zu schnell durchweicht.
Zutaten für die Füllung
3 Eier Größe L
500 g Erdbeeren
5 Blatt weiße Gelatine
150 ml Sahne
50 g feiner Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Bio Limette
18 Biskuitlöffel für die Umrandung

Zubereitung der Füllung
  • Die Limette abspülen, abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Erdbeeren abspülen, den Blütenansatz entfernen und vorsichtig abtupfen. Ein paar schöne Erdbeeren für die spätere Dekoration zur Seite legen. Die restlichen Früchte mit dem Schnellmixstab zerkleinern und anschließend durch ein Sieb passieren.
  • Einen Topf mit Wasser auf dem Herd erwärmen und eine Schüssel mit Eiswasser im Kühlschrank bereitstellen.
  • Die Gelatine zehn Minuten im kalten Wasser einweichen.
  • Das Erbeerpüree in einem Topf erhitzen. Die Gelatine ausdrücken und im Fruchtmus unter Rühren auflösen.
  • Die Eier trennen. Das Eigelb mit dem Zucker in einem warmen Wasserbad verquirlen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  • Den Topf vom Herd nehmen, nach und nach das Fruchtmus unterrühren und mit etwas Limettenabrieb und -Saft abschmecken. Die Masse nun im Eiswürfelbad ständig weiterschlagen, bis sie Zimmertemperatur hat. Dann für kurze Zeit die Erdbeermasse in den Kühlschrank stellen.
  • Das Eiweiß mit einer kleinen Prise Salz steif schlagen. Die Sahne mit dem Vanillezucker ebenfalls steif schlagen.
  • Sowie die Erdbeermasse im Kühlschrank zu gelieren beginnt, löffelweise die Schlagsahne und den Eischnee vorsichtig unterheben.

Endmontage
  • Den Rand der Springform mit einem 10 breiten Streifen Backpapier auslegen. Die Biskuitlöffel auf unterschiedliche Länge durchschneiden und an den Rand der Springform senkrecht aufstellen. Immer abwechselnd zwei kurze gefolgt von einer längeren Kekslatte.
  • Nun die Erdbeermasse in die Form kippen und sie in den Kühlschrank stellen bis die Mousse vollständig durchgeliert ist.
  • Vor dem Servieren das Backpapier entfernen und ein paar Erdbeeren zur Verzierung an den Rand verteilen.

1. Versuch: die Quark-Sahne macht sich breit
2. Versuch: die Spannung steigt


das sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch



Sonntag, 28. Mai 2023

"Pfingstrosen"

Auf der Wunschliste für Pfingsten stand in diesem Jahr mein Apfel-Zupf-Kuchen. Aber dieses Mal wollte ich etwas Abwechslung hineinbringen. Statt eines einfachen Hefeteigs wollte ich einen Plunderteig machen und die Apfelfüllung zusätzlich mit Marzipan kombinieren. Als Topping waren gehackte Pistazien und Zuckerguss angedacht. Denn mann ab in de Kök…

Zutaten für den Teig
500 g Mehl
21 g Hefe
70 g Zucker
250 ml lauwarme Milch
1 Ei Größe L
1 Prise Salz
1 TL Zimt

Zutaten für die Füllung
250 g zimmerwarme Butter
2 Äpfel
200 g Marzipanrohmasse

Zutaten für den Belag
1 Eigelb
Puderzucker
Wasser
gehackte Pistazien

Zubereitung
  • Die Hefe in einem Teil der lauwarmen Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Mit Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. Mit dem restlichen Mehl bedecken. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt an einen warmen Ort für 15 Minuten abstellen, bis sich in der Mehlabdeckung Risse bilden.
  • Die restlichen Zutaten zum Hefeteig hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abermals gut abgedeckt den Teig für weitere 60 Minuten gehen lassen.
  • In dieser Zeit die Butter in einem Gefrierbeutel (25 cm x 35 cm) zu einem Rechteck von 25 cm x 31 cm ausrollen. Die restlichen 4 cm umschlagen und dann in den Gefrierschrank legen.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (33 cm x 52 cm) ausrollen. Die Butter aus der Kühlung nehmen, den Beutel aufschneiden und die Butterplatte auf die eine Hälfte des ausgerollten Teigs legen. Einen 1 cm breiten Rand frei lassen und mit etwas Wasser anfeuchten. Die freie Seite über die Butter klappen und die Ränder leicht andrücken. Dann kommt der Teig in Frischhaltefolie eingepackt für vier Stunden in den Kühlschrank. Den Vorgang noch zweimal wiederholen.


  • Während der letzten Kühlphase die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Um zu verhindern, dass sie braun anlaufen, mit etwas Zitronensaft beträufeln. Eine Springform oder einen Tortenring mit Butter ausstreichen und mit Paniermehl ausstreuen.
  • Zum letzten Mal den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (30 cm x 60 cm) ausrollen. Dann das Marzipan in kleine Flocken zupfen und mit den Apfelschnitzeln gleichmäßig darauf verteilen. Den Teig von der Längsseite her einrollen, die Knüste abschneiden und dann etwa 6 cm dicke Scheiben schneiden. Die Rollen in die bereitgestellte Form stellen und abgedeckt noch 15 Minuten ruhen lassen bis sie in den mittleren Einschub des vorgeheizten Ofens kommen. Dort werden sie bei 200 °C Ober-und Unterhitze für ungefähr 25 Minuten goldbraun gebacken. 10 Minuten vor dem Backende die Pfingstrosen mit verquirltem Eigelb bestreichen.
  • Den Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben, mit etwas heißem Wasser zu einer Glasur rühren und in einen Spritzbeutel füllen.
  • Nach dem Backen die Apfelschnecken mit dem Zuckerguss und den gehackten Pistazien verzieren.

Frohe Pfingsten

Fazit: Dadurch dass die Füllung eingerollt wurde, konnte der Teig nicht wie gehofft aufgehen und war nur an der Oberfläche schön blättrig. Die mühevolle Arbeit mit dem Tourieren hätte ich mir sparen können. Der nächste Backvorgang mit Plunderteig, wird ein Kranzkuchen. Dabei wird die Füllung nur in der Mitte des Teigstranges aufgetragen. Die Ränder werden schon knusprig.


Dienstag, 23. Mai 2023

"Schwedenhappen"

"Bratwurstsemmel" auf Schwedisch


Streetfood ist eine tolle Sache. Ob Döner oder Currywurst ab und zu gönne ich mir eine Mahlzeit bei einem Imbiss. Oder ziehe mir im skandinavischen Möbelhaus einen Hotdog rein. An einer geeigneten Soße für eine Currywurst arbeite ich noch. Aber Hot Dogs sind bereits auf meiner DIY-Liste abgehakt und werden in unregelmäßigen Abständen wiederholt. Was mich jedoch regelmäßig bei der Zubereitung ärgert, dass die "Scharnierleiste" der Brötchen einreißt und dann die große Kleckerei beginnt. Mit selbst gebackenen Brötchen habe ich es noch nicht versucht aber vielleicht eignen sich die schwedischen Fladenbrote als "Teigtasche" für ein Würstchen mit Gurken etc. Auf die süßsauren Gurkenscheiben möchte ich dabei nicht verzichten. Ebenso wenig wie Senf, Ketchup und Remoulade. Aber wie wäre es mal mit Zwiebelringen frisch aus der Pfanne und einer Bratwurst vom Grill? Ein Versuch macht kluch…

Zutaten
Tunnbröd
Schinken- oder Krakauer Würste
1 mittelgroße Zwiebeln
Senf
Ketchup
Remoulade
Hotdog-Gurken
Öl zum Anbraten

Zubereitung
  • Die Zwiebel abpellen, in halbe Ringe schneiden und bei mittlerer Hitze in einer Pfanne goldbraun anbraten. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad die Ringe auf ein mit Küchenkrepp ausgelegten Teller geben.
  • Die Bratwürste auf dem Grill oder in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten.
  • Die Heiße Wurst in ein eingeklapptes Fladenbrot legen und gewohnt mit Ketchup, Senf und Remoulade bestreichen.
  • Dann kommen ein paar Gurkenscheiben und Zwiebeln zum Abschluss oben drauf.

harmoniert sehr gut auf dem Grillteller mit Tomatensalat und Pellkartoffel

Fazit: die Füllung war zu mächtig und das Tunnbröd hat dann leider nachgegeben. Geschmeckt hat es trotzdem und mit Messer und Gabel hat auch nix gekleckert.


Mittwoch, 17. Mai 2023

Birnen-Schoko-Torte

Irgendwann im Februar stieß ich im Netz auf nonna Ivanas torta di cioccolata di sempre. Weil mir ihr Rezept gefiel setzte ich mir den Link in mein Online-Notizbuch. Dort schlummerte es bis vor kurzem. Ich hatte ein Birnenkompott eingekocht, für das ich noch keine Verwendung hatte. So stand es eine Weile in unserem Kühlschrank bis mir der Schokoladenkuchen wieder einfiel. Sofort entwickelte ich eine eigene Variante mit dem Kompott als Füllung anstelle der Blaubeermarmelade. Allerdings bekam ich Bedenken wegen der Muskatnuss im Originalrezept. Meine Idee kam ins Schwanken und ich griff lieber auf Astrids Rotweinkuchen zurück. Außerdem setze ich noch ein paar dünn geschnittene Birnenspalten auf den Kuchen. Als krönenden Abschluss werden kommt noch eine Schicht Streusel oben drauf. Zu Birnen würden zwar gut ein paar gehackte Wallnusskernen passen, aber mit Rücksicht auf die Nussallergie eines Familienmitglieds kommen ersatzweise gestiftelte Mandeln mit zwischen die Streusel. Das Birnenkompott kommt dann nach dem Backen zwischen die Torte.

Zutaten für das Birnenkompott
2 Birnen
1 TL Vanillezucker
1 Stange Zimt
3 Gewürznelken
Etwas Wasser zum Einkochen

Zutaten für die Streusel

100 g kalte Butter
200 g Dinkelmehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
100 g gestiftelte Mandeln

Zutaten für den Schokoladenteig

250 g Butter
250 g Zucker
4 Eier Größe L
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker
200 g Schokolade 81% Kakaoanteil
250 ml Rotwein
250 g Dinkelmehl Type 630
1 Tütchen Backpulver
1 TL Zimt
2 Birnen für den Belag
Zitronensaft
Butter oder Margarine zum Einfetten und Paniermehl zum Ausstreuen der Form

Zubereitung des Birnenkompotts
Die Birnen vierteln, entkernen, schälen und in Würfel schneiden. Die Stücke mit etwas Wasser und dem Zucker und den Gewürzen in einen Topf, unter gelegentlichen Rühren, köcheln lassen bis die Birnen zerkocht sind. Die Gewürznelken aus dem Kompott heraus fischen. Bleiben die Birnenstücke fest kann man mit einem Kartoffelstampfer nachhelfen und sie zermusen.

Zubereitung der Streusel
Aus dem Mehl, dem Zucker, dem Salz sowie der Butter mit den Händen grobe Streusel kneten.

Vorbereitung
Eine Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Ofen auf 180 °C Ober- Unterhitze vorheizen. Die Birnen vierteln, entkernen, schälen und in dünne Spalten schneiden. Die Spalten mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen. Die Schokolade mit einer Küchenreibe grob raspeln.

Zubereitung der Schokoladentorte
Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Nacheinander die Eier einrühren. Danach das Salz, den Vanillezucker, die geraspelte Schokolade und den Rotwein unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt vermengen, über den Teig sieben, zügig durchrühren und in die vorbereitete Form füllen. Die Birnenspalten auf den Teig verteilen und abschließend mit den Streuseln bedecken.

Den Kuchen bei 180 °C im vorgeheizten Ofen im mittleren Einschub für etwa 50 Minuten backen. Bei erfolgreicher Stäbchenprobe, wenn keine Teigreste mehr haften bleiben, kann der Kuchen aus dem Ofen genommen werden.

Wenn der Kuchen ausreichend abgekühlt ist, die Form öffnen und mit einem langen Messer waagerecht in der Mitte durchschneiden. Die obere Hälfte vorsichtig abnehmen und an die Seite legen. Das Birnenkompott auf die untere Seite verstreichen und das Oberteil wieder aufsetzen. Fertig!


Montag, 8. Mai 2023

Käsekuchen im Glas

Es ist mal wieder Saison für frische Freiland-Erdbeeren aus der Region. Egal ob in der Obst- und Gemüseabteilung des Supermarktes, oder vom Marktbeschicker aus den Vier- und Marschlanden, die leckeren Früchte sind aktuell überall zu bekommen. Zum Backen verwende ich sie allerdings nur als Belag. Dann bleiben die Konsistenz und das Aroma erhalten. Da kommt mir das Rezept aus einem kostenlosen Magazins aus dem Supermarkt von gegenüber wieder in den Sinn. Angeregt durch den Cheescake im Glas, habe ich das Rezept mit eigenen Ideen gewürzt in den Ofen geschoben und als Topping kein TK-Obst sondern die frischen Erdbeeren darüber gegeben.

Zutaten für 6 Portionen

30 g Butter
100 g Amerettini
2 Bio Limetten
300 g Frischkäse
250 g Magerquark
2 Eier Größe M
80 g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
15 g Speisestärke
250 g frische Erdbeeren
300 g Joghurt griechischer Art

Zubereitung
Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz zerbröseln. Die Brösel mit zerlassener Butter vermengen, dann in sechs Weckgläser füllen und auf dem Boden andrücken.
Die Limetten heiß abspülen, abtrocknen und die Schale abreiben.
Das Ei mit dem Quark und dem Frischkäse verrühren. Die Speisestärke mit beiden Zuckersorten sowie einer kleinen Prise Salz vermengen, unter die Quarkmasse rühren und mit etwas Limettenabrieb abschmecken.
Die Masse in die Gläser füllen. Die dann in eine Auflaufform gestellt auf einem Grillrost in den untersten Einschub des Backofens stellen und die Form bis ¾ voll mit kochendem Wasser füllen. Bei 160 °C Umluft 15 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 140 °C senken und für weitere 20 Minuten backen. Anschließend den Ofen ausstellen, die Tür einen Spalt öffnen und die Gläser erst herausnehmen, wenn sie gänzlich ausgekühlt sind.
Die Erdbeeren abspülen, den Stielansatz entfernen und halbieren. Die Früchte in eine Schüssel geben, mit Zucker bestreuen, mit einem Spritzer Limettensaft abschmecken und durchziehen lassen.
Zum Servieren eine Portion Erdbeeren in die Gläser füllen, einen Klacks Joghurt drauf geben und etwas Limettenabrieb drüber streuen.


Für die Erwachsenen habe ich die Amerettini in Amaretto eingeweicht.

Fazit: die Amerettini sind sehr dominant. Das nächste Mal nehme ich lieber andere Kekse

Mittwoch, 26. April 2023

Tunnbröd

Schwedisches Fladenbrot aus der Pfanne


Schon bei der Recherche für das indische Naan-Brot bin ich auf das Fladenbrot aus Schweden gestoßen und habe mir zunächst nur eine kurze Notiz in meiner To-Do-List gemacht. Das skandinavische Tunnbröd gibt es in einer modernen und einer traditionellen Variante. Im Gegensatz zur einfachen Art der Zubereitung, bei der Weizenmehl, Milch und Hefe verwendet wird gibt es bei der traditionellen zwei unterschiedliche Mehltypen und neben Rübenkraut kommt noch Hirschhornsalz als zusätzliches Triebmittel in den Teig. Weil ich öfters Tante Idas Hirschhörner backe, habe ich auch immer ein Tütchen Hirschhornsalz in meiner Schublade für Backzutaten.

Zutaten
21 g frische Hefe (½ Würfel)
220 ml lauwarme Milch
50 g Butter
1 Prise Salz
2 EL Rübenkraut
½ TL Hirschhornsalz
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Roggenvollkornmehl
Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung
  • Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Das Mehl in einer Schüssel vermengen, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hinein gießen. Mit Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig verrühren. Mit weiterem Mehl vom Rand bedecken. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt an einen warmen Ort für 15 Minuten abstellen, bis sich in der Mehlabdeckung Risse bilden. Dann die restlichen Zutaten und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abermals gut abgedeckt den Teig für weitere 60 Minuten gehen lassen.
  • Den Teig in acht Teile portionieren und mit bemehlten Händen erst rund wirken, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu 3 mm dicken Fladen (etwa 17 cm Durchmesser) ausrollen, anschließend mit einer Gabel beide Seiten leicht perforieren und abgedeckt für 30 Minuten ruhen lassen.
  • Eine beschichtete Pfanne auf dem Herd erhitzen und mit einem in Rapsöl getränkten Küchenkrepp auswischen, dann einen Fladen von beiden Seiten anbacken bis er den gewünschten Bräunungsgrad hat. Für die anderen Fladen den Backvorgang wiederholen.


Serviervorschlag: gehobelter gekochter Schinken mit einem Klacks Quark


Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich auf einer skandinavischen Fähre
ein Rentier-Schinken-Sandwich mit dem Tunnbröd gegessen.